Bidens Mail-Lüge

Medien, CIA und Big Tech verschleierten offenbar einen groben Machtmissbrauch des amtierenden US-Präsidenten.

Joe Biden pflegt gern sein Image, im Gegensatz zu Vorgänger Trump ein ehrlicher Kerl vom alten Schlag zu sein. Aber stimmt das? Im Zusammenhang mit Aktivitäten in China und der Ukraine soll der heutige Präsident seinen „guten Namen“ massiv ausgenutzt haben, um eigene Profite einzustreichen. Wirkliche Integrität erübrigt sich offenbar, wenn man über ein Netzwerk verfügt, das es versteht, öffentlich eine Integritäts-Simulation aufrechtzuerhalten. Nun gibt es Belege dafür, dass peinliche Erkenntnisse über den damaligen Präsidentschaftskandidaten vor der US-Wahl 2020 massiv unterdrückt wurden. Eine Achse aus CIA, Big Tech und einem dem Democratic National Committee (DNC) nahen Flügel der Konzernmedien verbreitete damals absolute Lügen.

Eine ernste Eskalation des Kriegs gegen ein freies Internet und freien Meinungsaustausch hat im Verlaufe der letzten zwölf Monate stattgefunden. Zahlreiche Beispiele rüder und gefährlicher Zensur traten auf: die Zerstörung Parlers durch Big-Tech-Monopole auf Geheiß demokratischer Politiker zu einem Zeitpunkt, als es die am häufigsten heruntergeladene App im Land war; die Verbannung des amtierenden Präsidenten aus den sozialen Medien; und die zusehends expliziten Androhung rechtlicher und regulatorischer Repressalien seitens gewählter Amtsträger in der Mehrheitspartei für den Fall, dass Tech-Plattformen nicht stärker gemäß ihren Wünschen zensieren.

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Bild: Wolf Blitzer von CNN warnt, dass E-Mails und andere Dokumente zu Joe Bidens Aktivitäten in der Ukraine und China, über die die New York Post berichtete, „russische Desinformation“ sein könnten. 16. Oktober 2020; cdn.substack.com

Aber die gravierendste Episode von allen war die gemeinsame Kampagne — in den Wochen vor der Wahl 2020 — durch die CIA, Big Tech, den liberalen Flügel der Konzernmedien und die demokratische Partei, eine Reihe von schwerwiegenden Berichten über den damaligen Präsidentschaftsspitzenkandidaten Joe Biden zu zensieren und zu unterdrücken. Am 14. Oktober und dann am 15. Oktober 2020 veröffentlichte The New York Post, die älteste Zeitung des Landes, zwei Berichte zu Joe Bidens Aktivitäten in der Ukraine und in China, die ernsthafte Fragen über seine Integrität und seine Moral aufwarfen: insbesondere die, ob er und seine Familie Kapital aus seinem Namen und seinem Einfluss schlugen, um Profit für sich selbst einzustreichen. Die Post sagte, dass die Dokumente von einem Laptop stammten, den Joe Bidens Sohn Hunter in einer Reparaturwerkstatt gelassen hatte.

Von Anfang an waren die Beweise für ihre Authentizität überwältigend. The Post veröffentlichte Fotos Hunters, die von dem Laptop stammten und offensichtlich echt waren. Untersuchungen durch Medienunternehmen spürten Menschen auf, die in Echtzeit E-Mails empfangen hatten, und sie verglichen die E-Mails, die sie im Besitz hatten, mit denen aus den Archiven der Post — sie stimmten Wort für Wort überein. Tony Bobulinski, einer von Hunters Geschäftsfreunden, der an vielen dieser Geschäfte beteiligt war, bestätigte öffentlich und in Interviews, dass die Schlüssel-E-Mails echt waren und dass sie sich auf Joe Bidens Gewinnbeteiligung bei einem in China abgeschlossenen Geschäft bezogen.

Ein Forensiker gab einen Bericht heraus, der zu dem Schluss kam, dass das Verzeichnis allem Anschein nach echt sei. Nicht einmal die Bidens leugneten, dass die E-Mails real seien, was sie gewiss getan hätten, wenn sie gefälscht oder verändert worden wären. Insgesamt war für mich als jemanden, der über zahlreiche große, diesem vergleichbare Archive berichtet hat und der ich die schwere Last getragen hat, sicherzustellen, dass die Dokumente echt waren, bevor ich meine Karriere und meine Reputation riskierte, indem ich über sie berichtete, schon früh klar, dass alle zentralen Parameter die Dokumente als echt auswiesen.

Trotzdem führten ehemalige Beamte der Nachrichtendienste wie der CIA-Direktor John Brennan unter Obama und sein nationaler Nachrichtendienstdirektor James Clapper eine Gruppe einiger Dutzend ehemaliger Spitzel an, die eine öffentliche Erklärung herausgab, welche eine blanke Lüge verbreitete: nämlich dass der Laptop „russische Desinformation“ sei. Beachten Sie, dass diese Aussage zwei voneinander unabhängige Behauptungen enthält: 1. Die Dokumente kamen aus Russland und sind 2. falsch („Desinformation“). Die Geheimdienstbeamten gestanden in diesem Brief — in ihren eigenen Worten: „Wir wissen nicht, ob die E-Mails echt sind oder nicht“. Außerdem räumten sie ein: „Wir haben keine Beweise für eine russische Beteiligung.“ Und doch insinuierte man wiederholt, dass jeder dies ungeachtet dessen glauben sollte:

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Bild: Brief von 60 ehemaligen Nachrichtendienstbeamten zur Berichterstattung der New York Post. 19. Oktober 2020; cdn.substack.com

Doch das vollständige Fehlen von Beweisen für diese Behauptungen — das, wie sogar diese CIA-Karrierelügner eingestanden, ihre Aussagen belastete — hielt die Konzernmedien und Big Tech nicht davon ab, diese Lüge immer weiter zu wiederholen und, was noch viel schlimmer ist, die Lüge zu verwenden, um diese Berichterstattung aus dem Internet zu zensieren. Eine der Ersten, die diese Lüge verbreiteten, war Natasha Bertrand, eine der Königinnen der Russiagate-Betrügereien, damals bei Politico und inzwischen für Lügen wie diese zu CNN befördert.

„Die Hunter-Biden-Story ist russische Desinformation, sagen Dutzende ehemaliger Geheimdienstbeamte“, schmetterte ihre Überschrift in Politico am 19. Oktober, nur fünf Tage nachdem die Post zu berichten begonnen hatte. Von da an begann praktisch jedes Medienunternehmen — CNN, NBC News, PBS, Huffington Post, The Intercept und viele andere, zu viele, um sie aufzuzählen — den Gehalt der Berichterstattung vollständig zu ignorieren und stattdessen wieder und wieder die Lüge zu verbreiten, dass diese Dokumente ein Nebenprodukt russischer Desinformation seien.

Am 21. Oktober — genau eine Woche nach dem ersten Bericht der Post — veröffentlichte The Intercept unter der melodramatischen Überschrift „Wir sind keine Demokratie“ eine falsche Geschichte des ehemaligen New-York-Times-Reporters James Risen über diese Materialien. Dieser als „Nachrichten“ getarnte Propagandaanschlag schlug die Lügen der CIA über den Laptop gedankenlos in den Wind. Hier ist, was in diesem Medium erschien, das noch immer behauptet, „Gegenberichterstattung“ zu betreiben:

Ihre neueste Unwahrheit betrifft wieder einmal Biden, die Ukraine und einen auf mysteriöse Weise in einer Computerwerkstatt entdeckten und an die New York Post übergebenen Laptop … In dieser Woche veröffentlichte eine Gruppe ehemaliger Nachrichtendienstbeamte einen Brief, in dem es heißt, die Giuliani-Laptop-Story weise die klassischen Merkmale russischer Desinformation auf.

Beachten Sie, dass sogar Geheimdienstler, die zugaben, keinerlei Beweise zu besitzen, die ihre Behauptungen stützen, ehrlicher waren als The Intercept, der dieses kritische Eingeständnis ausließ. Tage später erzählte mir eben dieses Medium — das ich vor sieben Jahren als alternatives, nicht als unbewiesenen Behauptungen aus Geheimdienstkreisen gegenüber unterwürfiges mitgründete und das auszog, eher ein Gegengift gegen die New York Times als deren Klon zu sein —, dass ich den Artikel, den ich über das Biden-Verzeichnis geschrieben hatte, nicht veröffentlichen könne, weil er nicht ihren hohen und strengen redaktionellen Standards entspreche: den selben hohen und strengen redaktionellen Standards, die Tage zuvor zu einer unkritischen Unterstützung der CIA-Lügen geführt hatten.

Es war, wie Matt Taibbi damals erzählte, dieser Vorfall, der meine Kündigung bei diesem Medium veranlasste, aus Protest gegen die Zensur, um stattdessen nur auf Plattformen wie dieser hier zu berichten, welche die freie Meinungsäußerung unterstützen.

Doch die mediale Desinformation über die Dokumente der Post — offensichtlich darauf angelegt, Joe Biden im Vorfeld der Wahlen zu schützen — bildeten nicht einmal den schlimmsten Aspekt dessen, was hier geschah.

Viel schlimmer war Twitters Entscheidung, auf der Plattform jede Diskussion über diese Berichterstattung und jedes Posten von Links zur Story zu verbieten, sowohl öffentlich wie auch privat.

Noch schlimmer war die augenblickliche Bekanntgabe Facebooks durch seinen Kommunikationsbeauftragten Andy Stone — einen langjährigen Funktionär der Demokratischen Partei —, dass es die Story algorithmisch unterdrücken werde, solange noch ein „Faktencheck“ durch „Facebooks unabhängige Partner für Faktenchecks“ ausstehe. Trotz mehrfacher Nachfrage durch mich und andere veröffentlichte Facebook niemals die Ergebnisse dieses angeblichen Faktenchecks und weigert sich noch immer, zu erklären, ob es überhaupt einen durchgeführt hat. Warum? Weil die Dokumente, die kennenzulernen sie Millionen von Amerikanern hinderten, eindeutig wahr und authentisch waren.

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Bild: twitter.com

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Bild: cdn.substack.com

Wie gezeigt gab es von Anfang an reichlich Beweise, dass diese Dokumente echt sind und dass die einzigen, die sich an „Desinformation“ und Lügen beteiligten, die Achse aus CIA, Konzernmedien und Big Tech war. Der bislang aussagekräftigste Beweis wurde jedoch am Dienstag erbracht — nicht durch ein rechtes Nachrichtenmedium, das zu ignorieren Liberale trainiert sind und dem sie keinen Glauben schenken, sondern durch eine der am stärksten am Mainstream ausgerichteten Nachrichteninstitutionen des Landes.

Ben Schreckinger, ein junger Politico-Journalist, hat ein neues Buch mit dem Titel „The Bidens: Inside the First Family‘s Fifty-Year Rise to Power” veröffentlicht. Ihm gebührt große Anerkennung dafür, monatelang nach den zentralen Dokumenten geforscht zu haben, die The New York Post veröffentlicht hatte, und er fand definitive Beweise, dass diese E-Mails und mit ihnen im Zusammenhang stehende Dokumente über jeden Zweifel erhaben authentisch sind.

Sein eigenes Medium Politico veröffentlichte als erstes die CIA-Lüge, es handele sich um „russische Desinformation“, doch am Dienstag fasste es — ohne die eigene Rolle bei der Verbreitung der Lüge anzuerkennen — Schreckingers Ermittlungsergebnisse auf diese Weise zusammen: Das Buch „findet Beweise dafür, dass einiges von dem Material von Hunter Bidens Laptop echt ist, einschließlich zweier E-Mails, die im Zentrum der Kontroverse aus dem letzten Oktober stehen.“

In seinem Buch gibt der Journalist in diesen Absätzen einfach einen Teil der umfassenden Arbeit wieder, die er leistete, um den Beweis führen zu können:

„Eine Person, die Ende 2018 in Korrespondenz mit Hunter Biden stand, bestätigte mir die Authentizität einer E-Mail im Cache. Eine andere Person, die im Januar 2019 mit Hunter korrespondierte, bestätigte die Authentizität eines anderen E-Mail-Austauschs im Cache. Beide äußerten sich unter der Bedingung, anonym zu bleiben, und führten Sorgen an, in eine globale Kontroverse verwickelt zu werden.“

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Bild: cdn.substack.com

„Eine dritte Person, die unabhängigen Zugang zu Hunters E-Mails hatte, bestätigte mir, dass die von der New York Post veröffentlichten E-Mails, die sich auf Burisma und das CEFC-Unternehmen beziehen, inhaltlich mit E-Mails übereinstimmten, die Hunter tatsächlich erhalten hatte. (Diese Person war nicht in der Lage, die veröffentlichten E-Mails Wort für Wort mit den Originalen abgleichen zu können.)“

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„Das zum schwedischen Finanzministerium gehörende Nationale Liegenschaftsamt hat gemäß dem Informationsfreiheitsgesetz des Landes den Schriftverkehr zwischen Hunter und Mitarbeitern von House of Sweden an mich und Dagens Nyheter, eine schwedische Zeitung, herausgegeben. Die vom Liegenschaftsamt freigegebenen E-Mails stimmen mit den E-Mails im Cache überein.“

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Bild: Auszug aus dem neuen Buch „The Bidens: Inside the First Family‘s Fifty-Year Rise to Power“ des Politico-Journalisten Ben Schreckinger, September 2020; cdn.substack.com

Angesichts dessen, wie ungeheuer schwerwiegend meines Erachtens ist, was hier getan wurde — breite mediale und auf einer CIA-Lüge basierende Täuschung von Millionen amerikanischen Wählern in den Wochen vor einer Präsidentschaftswahl, zusammen mit brutaler Zensur der Geschichte durch Big Tech — und angesichts der Tatsache, dass so viel von dem, was hier geschehen ist, im Fernsehen stattfand, haben wir heute Morgen den meines Erachtens definitiven Videobericht dieses Skandals produziert.

Mir ist bewusst, dass dieser Bericht länger als das Standardvideo ist — er geht etwas über eine Stunde —, aber ich glaube wirklich, dass es entscheidend ist, vor allem nach dem Auftauchen dieses neuen, zweifelsfreien Beweises, einen umfassenden Blick darauf zu werfen, wie Geheimdienstkreise in Partnerschaft mit Big Tech und den Konzernmedien massive Lügen und Desinformation unter Verwendung von Zensur und anderen Manipulationstechniken verbreiteten, um den Ausgang dessen zu beeinflussen, was sich als knappe Wahl erwies.

Ich hoffe und glaube, dass Sie, nachdem Sie beobachtet haben, was getan wurde, eine Reaktion zeigen werden, die der ähnelt, die sich bei mir einstellte, nachdem ich einen Tag damit verbracht hatte, alles zusammenzustellen und darüber zu berichten. Egal, wie sehr Sie diesen Bereich der Konzernmedien verachten — es kommt dem Maß an Verachtung und Abscheu, das sie verdienen, nicht im Entferntesten nahe. Sie können unseren Videobericht auf meiner Rumble-Seite oder im Player weiter unten ansehen.


Redaktionelle Anmerkung: Dieser Text erschien zuerst unter dem Titel „New Proof Emerges of the Biden Family Emails: a Definitive Account of the CIA/Media/BigTech Fraud“ Er wurde vom ehrenamtlichen Rubikon-Übersetzungsteam übersetzt und vom ehrenamtlichen Rubikon-Korrektoratsteam lektoriert.