Corona Next Level

In manchem Ende liegt der Keim zu einem Neuanfang. Das Pandemienarrativ der Mächtigen war nie wirklich weg und könnte in eine zweite Runde gehen. Exklusivauszug aus „Corona Next Level“.

Gibt es über Corona überhaupt noch etwas Neues zu sagen? Felix Feistel leistet mit den Anfangspassagen aus seinem neuen Sachbuch, die wir hier wiedergeben, etwas, was Medien meistens leider verweigern: Aufarbeitung und wahrheitsgemäße Geschichtsschreibung. Er führt die jüngsten Erkenntnisse über Ursachen und Verlauf des Corona-Hypes sowie die durch diesen verursachte Verwüstungen zu einem Gesamtpanorama zusammen, das der internationalen Gesundheits-„Elite“ kein gutes Zeugnis ausstellt. Neuere Entwicklungen auf dem Gebiet der Fake-Pandemien beleuchtet er vor allem im Zusammenhang mit den sogenannten Tierseuchen. Diese könnten als Versuchslaboratorium für einen zweiten Anlauf dienen, den die Regisseure dieses ersten Großangriffs auf Vernunft und Freiheit vermutlich jetzt schon in Planung haben. Wollen wir diesen möglichen neuen Coup zurückschlagen, so müssen wir gut vorbereitet und informiert sein. Felix Feistels Buch „Corona Next Level“ leistet dazu einen wesentlichen Beitrag.

I. Einführung

Die im März 2020 von der WHO ausgerufene Pandemie des Erregers SARS-CoV-2, der die Krankheit Covid-19 auslösen soll, hat die Welt in vielerlei Hinsicht verändert. In nahezu allen Ländern war diese Pandemie den herrschenden Regierungen Anlass, Maßnahmen über ihre Bürger zu verhängen, die in dieser Schärfe und Verfassungsfeindlichkeit beispiellos waren. Der weltweite Gleichklang aus Maskenpflicht, Abstandhalten, Testzwang und Lockdowns, der schließlich in eine Diskriminierung und sogar Verfolgung von jenen mündete, die sich diesen Maßnahmen widersetzten, kulminierte darin, dass die Menschen zu einer sogenannten Impfung mit einer neuartigen und bisher nie auf Wirksamkeit und Sicherheit getesteten Biotechnologie gedrängt wurden. Dies ging so weit, dass in manchen Staaten eine Impfpflicht eingeführt wurde.

In der Bundesrepublik Deutschland fand der Wandel, den die ausgerufene Corona-Pandemie bewirkte, seinen Niederschlag in zahlreichen Akten der Judikative und Exekutive. Allein das Infektionsschutzgesetz wurde zwischen März 2020 und April 2023 rund 30-mal geändert (1), wobei die meisten Änderungen im Zusammenhang mit Corona standen. Die folgenschwerste Änderung war dabei wohl die Einführung des § 28a, mit dem der Deutsche Bundestag am 10. Dezember 2021 eine einrichtungsbezogene Impfpflicht ab dem 15. März 2022 für Gesundheits- und Pflegepersonal festschrieb (2). Eine allgemeine Impfpflicht scheiterte im Bundestag, womöglich weil Abgeordnete rechtliche und medizinische Bedenken vorbrachten.

Vielleicht hat dabei auch der breite Widerstand auf den Straßen der Republik eine Rolle gespielt. Zu den zahlreichen Gesetzesnovellierungen gesellte sich ein unübersichtliches Dickicht aus exekutiven Verordnungen, die in solcher Zahl auf die Menschen einprasselten, dass es zu jedem Zeitpunkt beinahe unmöglich war, zu verstehen, was erlaubt und was verboten war — eine Unsicherheit, die extralegales Handeln von Behörden und Personen, die sich amtliche Befugnisse anmaßten, ermöglichte. Schon die Aufforderung eines Bahnschaffners an die Fahrgäste, ein Attest zur Maskenbefreiung vorzuzeigen, war niemals rechtlich zulässig, erging aber innerhalb der knapp drei Jahre unzählige Male.

Der Staat und seine Institutionen spielten sich zum Wächter über die Gesundheit des ganzen Volkes auf und stellten dabei paradoxerweise die Gesundheit jedes Einzelnen hintan. Und das auf einer Grundlage, die bei genauerer Betrachtung nicht haltbar war. Denn eine Pandemie in der Form, dass eine tödliche Krankheit über die Welt rollte, hat es nie gegeben.

Davon zeugt in Deutschland bereits die Untersterblichkeit von 2,4 Prozent im Jahr 2020 (3) ebenso wie die historisch niedrige Auslastung der Krankenhäuser (4), von der sogenannte Covid-Patienten nur vier Prozent aller Patienten ausmachten mit einer Gesamtverweildauer von lediglich 1,9 Prozent (5). Im Jahr 2020, also auf dem Höhepunkt der sogenannten Pandemie, meldeten deutsche Krankenhäuser zudem Kurzarbeit für über 400.000 Mitarbeiter an (6).

Anstatt schwer erkrankte Patienten auf gnadenlos überlasteten Intensivstationen zu versorgen, hatten Ärzte und Pfleger zudem die Zeit, im Rahmen der sogenannten „Jerusalema Dance Challenge“ Tanzvideos einzustudieren und professionell aufzuzeichnen, die dann auf TikTok und anderen Plattformen Verbreitung fanden (7). Zudem wurde die Diagnose von Covid-19 mittels eines PCR-Tests durchgeführt, der wenig aussagekräftig ist — ein Thema, das im Folgenden vertieft behandelt werden soll. An dieser Stelle nur so viel: Mindestens 86 Prozent der positiven Corona-Tests spiegelten keine Infektion wider — geschweige denn eine Erkrankung (8).

Zudem hatten die verhängten Maßnahmen nachweisbar keinen positiven Effekt — sondern schädigten die Gesundheit der Betroffenen, führten in manchen Fällen sogar zum Tod (9). Dass Maßnahmen wie Maskenpflicht und Lockdown keinen Nutzen bringen würden, wusste man auch schon im Jahr 2020 — immerhin hat selbst kurz vor Ausrufung einer Pandemie der „Chefvirologe“ Deutschlands, Prof. Christian Drosten, noch erklärt, dass solche Maßnahmen wirkungslos seien —, nur um wenige Tage später seine Meinung zu ändern. Auch während der sogenannten Pandemie wurden immer wieder die Ergebnisse älterer Studien bestätigt, dass es beispielsweise keinen Beweis für die Wirksamkeit von Masken gibt (10).

Auch Schweden zeigte, dass Lockdowns und Maskenpflicht keinerlei positive Wirkung haben (11) — denn dort blieb die Übersterblichkeit unter jener der meisten anderen Länder trotz eines Verzichts auf diese Maßnahmen (12). Stattdessen arbeitete die dortige Regierung mit Empfehlungen, an die sich aber weniger als ein Drittel der Schweden tatsächlich hielt (13). Das führte dazu, dass etwa in Stockholm bereits im Sommer 2021 eine Herdenimmunität angenommen werden konnte (14).

Schweden wies in einem Vergleich zwischen 18 europäischen Ländern während der Jahre 2020 bis 2022 sogar den geringsten Verlust an Lebensjahren auf (15). Es ist also eine Lüge, in jedem einzelnen Aspekt zu behaupten, Deutschland sei aufgrund der drakonischen Maßnahmen „gut durch die Pandemie“ gekommen (16).

Dass an den Maßnahmen, insbesondere der sogenannten Impfung, festgehalten wurde, zeigt, dass es nicht um Gesundheitsschutz ging, sondern um etwas anderes. Das erkennt man auch an den veröffentlichten Sitzungsprotokollen des Robert Koch-Instituts (RKI) aus den Jahren 2020 bis 2023 (17). Darin hatten die Mitarbeiter Covid-19 sogar mit einer saisonalen Grippe verglichen und eine noch geringere Mortalität festgestellt. Auf Anweisung von außen wurde dann am 17. März 2020 ohne Grund die Lage „hochskaliert“ (18). Es handelte sich um eine Pandemie, die maßgeblich von der Politik inszeniert wurde. Und sie setzte Maßstäbe für die Zukunft. Denn aufgrund dieser Pandemie haben die Mitgliedstaaten der WHO einen sogenannten Pandemievertrag verabschiedet, welcher dem Generalsekretär der Organisation weitgehende Rechte einräumt, Pandemien zu verkünden und den Staaten Maßnahmen zu „empfehlen“. Auch die seit 2005 gültigen Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) wurden reformiert, wobei das deutsche Umsetzungsgesetz ausdrücklich erklärt:

„Durch dieses Gesetz in Verbindung mit den Internationalen Gesundheitsvorschriften (2005) (IGV) werden die Grundrechte der körperlichen Unversehrtheit (Artikel 2 Absatz 2 Satz 1 des Grundgesetzes), der Freiheit der Person (Artikel 2 Absatz 2 Satz 2 des Grundgesetzes), des Brief- und Postgeheimnisses (Artikel 10 des Grundgesetzes) und der Freizügigkeit (Artikel 11 Absatz 1 des Grundgesetzes) eingeschränkt.“ (19)

Weitreichende Einschränkungen der Grundrechte sind damit vorprogrammiert – und können jederzeit mit der vereinfachten Verkündung einer angeblichen Pandemie oder nur des Risikos einer Pandemie umgesetzt werden, wie die Juristin Dr. Beate Sybille Pfeil schreibt (20). Dabei müssen die Mitgliedstaaten die Empfehlungen der WHO zwar nicht umsetzen, die Erfahrung zeigt aber, dass sie es tun. Die WHO hat bereits ein neues „Notfallkommando für globale Gesundheit“ ins Leben gerufen, das schnellere Reaktionen auf zukünftige „Pandemien“ sicherstellen soll (21). Der Bezug auf Corona und der mangelnde Verweis auf das Erfolgsmodell Schweden in dem unter anderem von der Gates Foundation (bis Januar 2025 Bill & Melinda Gates Foundation) ausgearbeiteten Rahmenwerk zeigen: Es geht nicht um Gesundheit.

Dabei könnte es sich um die Umsetzung der 2022 von Bill Gates geäußerten Idee von „Global Epidemic Response and Mobilization“-Teams (GERM-Teams) (22) handeln, die weltweit Krankheitsausbrüche identifizieren und darauf reagieren sollen — wie ein Sondereinsatzkommando für Krankheiten. Es bedarf nur einer neuen „Pandemie“, um die Menschen abermals zu entmündigen und sie mit Gewalt neuen, womöglich noch drastischeren Maßnahmen zu unterwerfen.

II. Eine neue Pandemie–Inszenierung

Eine neue Pandemie steht bereits in den Startlöchern. Durch die inszenierte Corona-Pandemie wurde der politische und mediale Fokus auf die vermeintliche Gefahr durch Zoonosen gelenkt. Eine Zoonose ist eine Infektionskrankheit, die zwischen Tieren und Menschen übertragen werden kann (23). Auch Corona wurde lange Zeit als Zoonose kommuniziert und der Ursprung auf einem Tiermarkt in der chinesischen Stadt Wuhan vermutet – wobei vollkommen ignoriert wurde, dass sich in Wuhan ein Biosicherheitslabor der Stufe 4 befindet (24), in dem auch Gain-of-Function-Forschung an Coronaviren, also deren Mutation zum Zwecke der Erweiterung ihrer Eigenschaften (25), betrieben wird — und zwar von US-amerikanischen Wissenschaftlern und der NGO EcoHealth Alliance, die ihren Sitz in den USA hat (26).

Mit der Zoonose-Erklärung wurde das Überspringen von Erregern zwischen den Spezies als neue Gefahr ausgemacht. Corona wird weiterhin als Bezugspunkt gesehen, was sich beispielhaft an einem vermeintlichen Ausbruch der Vogelgrippe in den USA im Jahr 2024 zeigt. In den Medien kamen Wissenschaftler zu Wort, die behaupteten, eine Pandemie durch die Vogelgrippe könne hundertmal schlimmer sein als die Corona-Pandemie (27). Die Gefahr einer Zoonose rückt weitere Tierseuchen in den Fokus, von denen direkt oder indirekt eine Gefahr für den Menschen ausgehen könnte. Seit 2020 wird der Ansatz von „One Health“ (siehe Seite 66) intensiv propagiert und findet verstärkt Eingang in Forschung und Politik. Er setzt auf die Detektion von Erregern in der Tierwelt und auf die Entwicklung von Gegenmaßnahmen bis hin zu sogenannten Schutzimpfungen. Zudem findet er Eingang in internationale Verträge, Verordnungen und Richtlinien der EU sowie die nationale bis hin zur kommunalen Gesetzgebung. Dabei betont dieser Ansatz, dass die Gefahr von Zoonosen enorm sei. Auf diese Weise bestimmt die angebliche Krankheitsprävention das Leben der Menschen stärker, als sie es selbst wahrnehmen.

Vor allem sind Tierhalter betroffen, insbesondere wenn sie kommerziell arbeiten. Die Pandemie-Panik schränkt Landwirte in ihrer Arbeit immer stärker ein und macht ihnen rigorose Vorgaben bis hin zu Pflichtimpfungen für Tiere. Sie sind damit schon lange einer Praxis ausgeliefert, die ab 2020 auch auf den Menschen übertragen wurde. Dabei gründet diese Furcht vor Erregern, Viren und Keimen kaum auf echter Wissenschaft und lückenlosen Infektionsnachweisen. Statt-dessen entstammt sie einem sich selbst bestätigenden, kritische Forschung systematisch verhindernden System, das aber genutzt werden kann, um weitere Pandemien — ob unter Menschen oder Tieren — zu inszenieren. Diese inszenierten Pandemien bedienen dabei ganz verschiedene Interessen.

1. Der Pharma- und Impfkomplex

Der weltweite Umsatz für Humanimpfstoffe wird für das Jahr 2025 zwischen 62,6 (28) und 92 (29) Milliarden US-Dollar geschätzt. Bis 2035 wird ein Wachstum auf 149,05 Milliarden US-Dollar prognostiziert (30). Für Veterinärimpfstoffe wird der zu erwartende Umsatz für 2025 mit 12,15 Milliarden und für 2032 mit 18,56 Milliarden US-Dollar beziffert (31). Impfungen von Mensch und Tier sind damit ein einträgliches Geschäft. Die größten Hersteller von Impfstoffen sind GlaxoSmithKline (GSK) mit einem Umsatz von 10,74 Milliarden, Merck mit 9,4 Milliarden, Sanofi mit 8,13 und Pfizer mit 7,26 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024 (32). Im Bereich Veterinärimpfstoffe sind die größten Hersteller Zoetis (ehemals Pfizer) mit einem Umsatz von 8,5 Milliarden, Merck mit 5,6 Milliarden und Boehringer Ingelheim mit 4,7 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024 (33). Die Beschwörung einer zoonotischen Pandemie realisiert also Gewinnerwartungen in der Pharmabranche und erschließt neue Geschäftsfelder. Es wird behauptet, dass 75 Prozent aller auf den Menschen übertragenen Infektionskrankheiten aus dem Tierreich stammen (34). Tierseuchen stehen somit an der Schnittstelle zwischen Tier- und Humanimpfstoffen und können beide Geschäftsfelder vereinen.

In der EU wird nur gegen einige der Tierseuchen präventiv geimpft — etwa die Blauzungenkrankheit (BTV). Krankheiten wie Aviäre Influenza (auch bekannt als Vogelgrippe oder Geflügelpest) oder Maul- und Klauenseuche (MKS) werden hingegen nicht präventiv behandelt — es gibt nur die Möglichkeit von Notimpfungen bei amtlich festgestellten Ausbrüchen (35). Derzeit halten die Mitgliedstaaten lediglich Impfungen oder die Möglichkeiten vor, schnell Impfstoffe im Fall eines Ausbruchs zu produzieren — pandemische Impfstoffe genannt, da sie nur im Falle eines vermeintlichen größeren Ausbruchs verimpft werden.

Hier kann durch die Inszenierung wiederholter Pandemien ein großer Markt erschlossen werden, indem das Verbot präventiver Impfungen gekippt wird. Der Markt kann dabei Menschen und Tiere gleichermaßen einschließen und wird bereits jetzt schrittweise erschlossen. In Finnland werden schon seit 2024 Geflügelhalter präventiv gegen Aviäre Influenza geimpft (36), obwohl es keinen einzigen Fall von Vogelgrippe bei Menschen gab, die Impfstoffe nicht auf Sicherheit getestet sind und die Wirksamkeit maximal 70 Prozent beträgt (37). In Deutschland wurden 2025 die Empfehlungen für die Impfung auf Menschen ausgeweitet, die regelmäßigen Kontakt zu Geflügel haben (38).

In Bezug auf Wirksamkeit und Sicherheit bringen alle Impfstoffe Probleme mit sich. So kann die Verabreichung von Lebendimpfstoffen zu einer Virulenz, also der Fähigkeit eines Krankheitserregers, eine Erkrankung hervorzurufen, und damit zur Verbreitung derjenigen Krankheit führen, gegen die geimpft wurde. Sie verursacht zudem nicht selten Entzündungen und schädigt den Organismus (39). Dasselbe gilt für abgeschwächte Erreger, die darüber hinaus keine robuste Immunität verleihen. Wenn Mensch oder Tier mit Lebendimpfstoffen geimpft werden, können außerdem Tests auf die entsprechende Krankheit ein positives Ergebnis liefern, was als deren „Ausbruch“ fehlinterpretiert wird. Darauf geht der Rückruf einer Impfung mit einem Lebendimpfstoff gegen Serotyp 3 der Blauzungenkrankheit (BTV-3) durch die Tierärztekammer im Jahr 2022 (40) und den Hersteller SanVet Biotech im Jahr 2024 (41) zurück. Nach der Impfung wurden Tiere positiv auf BTV-3 getestet und sogar Symptome der Krankheit festgestellt (42). Es ist naheliegend, dass hier der Grund für den Ausbruch der Krankheit in Deutschland, der 2023 und 2024 registriert wurde, zu finden ist (43). Die Reaktion des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) bestand jedoch darin, im Eilverfahren weitere Impfstoffe zuzulassen (44).

Bei Vektorimpfstoffen können die Vektorviren nicht nur mutieren und virulent werden, geimpfte Menschen und Tiere entwickeln auch eine Immunität gegen das Vektorvirus – was sie als Impfvehikel nutzlos macht (45). Vektorimpfstoffe sind auch aus der Corona-Zeit bekannt und haben dort ihre Nutzlosigkeit bewiesen. Dennoch gibt es Forderungen, diese an Tieren eingesetzte Technologie vermehrt auch für den Menschen zu nutzen (46). DNA-Impfstoffe gelten zwar als sehr wirksam, Studien haben aber immer wieder gezeigt, dass ein Nutzen gering oder nicht einmal nachweisbar ist. Auch können die Impfungen selbst Ausbrüche der jeweiligen Krankheiten bewirken (47).

Seit Ende 2020 hat zudem die modRNA-Technologie Einzug in den Impfsektor gehalten. Dabei werden mRNA-Stränge synthetisch modifiziert, um sie mit gewünschten Eigenschaften auszustatten. Die desaströsen Folgen der Anwendung am Menschen (48) ignorierend, wird die Technologie auf Tierimpfungen übertragen. Erforscht und erprobt werden bereits Impfungen gegen Vogelgrippe (49), Tollwut, Maul- und Klauenseuche sowie einige Parasiten (50). Dabei sind die Auswirkungen auf die Tierprodukte — Fleisch, Eier, Milch — überhaupt nicht bekannt. Dass die modRNA und die Proteine, welche diese im Körper synthetisieren sollen, in die Muttermilch und die Eierstöcke gelangen, haben die Corona-Genspritzen (51) bereits unter Beweis gestellt (52). Sie gelangen also auch in die Nahrung. Problematisch dabei sind nicht nur die mRNA und die Oberflächenproteine, sondern auch die Nanopartikel, mit denen die mRNA in die Zellen geschleust werden. Diese verteilen sich im gesamten Organismus und sind selbst schon giftig. Zudem neigen sie zu unvorhersehbarem Verhalten und können enorm schädliche Auswirkungen haben (53).

Die modRNA-Technologie wurde mittlerweile weiterentwickelt und mündet in der Herstellung selbstamplifizierender RNA-Impfstoffe (saRNA), die nur noch den Bauplan für die RNA — also den Bauplan für Proteine — in die Zellen des Empfängers schleusen, der zusammen mit bestimmten Proteinen die Synthese der RNA und über diese des Zielproteins bewirkt (54). Dadurch werden die Wirtszellen dazu animiert, zunächst die RNA und dann auf dieser Grundlage die viralen Oberflächenproteine, Hüllenproteine oder ganze Virengenome auf unbestimmte Zeit und in unvorhersehbaren Mengen zu produzieren. Bei Corona war es das Spike-Protein, das für sich genommen schon ein multiple Schäden verursachendes Toxin ist. Der Impfstoff vervielfältigt sich damit selbst, was auch ein „Ansteckungs“-Potenzial einschließt — Shedding genannt.

Wie bei den mRNA-Spritzen ist es möglich, dass die RNA-Abschnitte in die DNA überschrieben und an die Nachkommen weitergegeben werden. Diese in Japan für Covid-19 bereits zugelassene Technologie (55) wird auch auf andere Krankheiten und auf Tiere übertragen. So entwickelt das personell (56) und finanziell (57) mit Bill Gates verbundene Unternehmen Arcturus einen auf saRNA basierenden Impfstoff gegen H5N1.(58) Dabei kooperiert das Unternehmen mit dem mittlerweile von Biontech übernommenen (59) Unternehmen CureVac (60) — beide Profiteure der vermeintlichen Corona-Pandemie.

Impfungen gelten allgemein als sicher und wirksam und damit als ein effektiver Weg, Krankheiten vorzubeugen. Ein genauerer Blick entzaubert dieses Märchen allerdings bereits im Bereich der Humanimpfstoffe. Immer wieder verursachen Impfungen genau die Krankheiten, vor denen zu schützen sie vorgeben (61). Das gilt für Impfungen gegen Masern ebenso wie für jene gegen Polio oder Grippe (62) — und ist auch für die Covid-19-Genstoffe dokumentiert. Mit Impfungen einher geht eine Reihe von Nebenwirkungen — von temporär lokalen bis hin zu chronisch systemischen, von denen Allergien und Autismus die bekanntesten sind. Belegt wird dies von einer 2016 durchgeführten und bis 2025 zurückgehaltenen Studie (63), die ungeimpfte mit geimpften Kindern verglich und dabei zu dem Ergebnis kam, dass die Wahrscheinlichkeit unter den geimpften Kindern, an systemischen und Autoimmunkrankheiten zu erkranken, im Durchschnitt 2,5-fach erhöht ist — manche Krankheiten wurden noch um ein Vielfaches wahrscheinlicher.

Alle Impfstudien, so zeigt auch der Dokumentarfilm An Inconvenient Study aus dem Jahr 2025, beruhen auf Betrug und Täuschung und verschleiern die schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen, die mit Impfungen einher-gehen können und oft ein Leben lang anhalten (64).

Sogar die beiden als „Impfpäpste“ bekannten Wissenschaftler Walter A. Orenstein und Stanley Plotkin gaben in einem Beitrag in The New England Journal of Medicine zu, dass keine einzige Impfung jemals umfassend auf Wirksamkeit und Sicherheit getestet wurde (65). Der oft behauptete Erfolg von Impfstoffen ist in Wirklichkeit ein Erfolg von verbesserter Hygiene und Ernährung, die einen Rückgang aller Infektionskrankheiten auch ohne Impfungen bewirkten. Impfungen wurden erst zu einem Zeitpunkt eingeführt, zu dem die Infektionskrankheiten längst rückläufig waren, während staatliche Impfzwänge einen erneuten Anstieg der Erkrankungen bewirkten (66). Immer wieder werden auch die Schwierigkeiten diskutiert, natürliche Immunität und durch Impfungen erworbene Immunität miteinander zu vergleichen, sodass letztlich für viele Impfungen keine Angaben zur Wirksamkeit gemacht werden können (67).

Was für Humanimpfstoffe gilt, gilt auch für Veterinärimpfstoffe. Es gibt wiederholt Hinweise darauf, dass Impfexperimente und Impfungen von Tieren Krankheitsausbrüche verursachen. So geht ein Ausbruch der Maul- und Klauenseuche im Jahr 1982 in der DDR laut Ministerium für Staatssicherheit auf Experimente in den Biolaboren der Insel Riems zurück (68). Der Ausbruch der Blauzungenkrankheit 2023 wurde bereits erwähnt, aber auch ein Ausbruch der Vogelgrippe in Bad Bentheim im Jahr 2024 könnte auf ein Impfstoffexperiment zurückgehen (69). Hier trat der ungewöhnliche Erreger H7N5 auf, der zuvor von italienischen Wissenschaftlern zwecks Impfstoffforschung eigens im Labor erstellt worden war (70). Über Nebenwirkungen bei Tierimpfstoffen gibt es keine belastbaren Daten, da derlei Forschung so gut wie gar nicht stattfindet. Insgesamt spricht also vieles dafür, dass Infektionskrankheiten nicht trotz Impfungen auftreten, sondern gerade wegen ihnen. Damit können aber auch Tierseuchen, vermeintliche Zoonosen und Pandemien mutwillig „herbeigeimpft“ werden.

In der Impfstoffforschung stecken viele Steuermittel. So unterstützt die EU im Rahmen der mit 360 Millionen Euro ausgestatteten „European Partnership on Animal Health and Welfare“ (EUPAHW), die zur Hälfte aus Mitteln von „Horizon Europe“ gefördert wird, unter anderem die Erforschung von Impfstoffen (71). Unter den „Partnern“, welche die andere Hälfte der Förderung übernehmen, finden sich die Weltorganisation für Tiergesundheit (WOAH) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) — was abermals die Bedeutung von Tierseuchen auch für die Industrie für humane Impfstoffe aufzeigt (72).

Gelder für Impfstoffe werden zudem über die Förderung nationaler Veterinärprogramme (73) (1,9 Milliarden Euro) sowie das Programm „REPRODIVAC“ (6,3 Millionen Euro) (74) ausgegeben. Daneben gibt es nationale Impfstoffprogramme. Die Bundesregierung finanzierte von 2006 bis 2018 die Initiative „GO-Bio“ mit 156 Millionen Euro (75), in deren Rahmen unter anderem Start-ups im Bereich der (modRNA-)Impfstoffentwicklung gefördert wurden (76). Die Initiative wurde auch nach 2018 fortgesetzt.
Die USA riefen im Februar 2025 eine neue Initiative zum Kampf gegen die Vogelgrippe ins Leben, die unter anderem 100 Millionen US-Dollar für Impfstoffforschung vorsah (77). Aus der Förderung von mRNA-Stoffen hat die US-amerikanische Regierung sich mittlerweile zumindest zum Teil zurückgezogen (78). Dazu strich sie Förderprogramme für Hersteller dieser Technologie. Begründet wurde der Rückzug damit, dass die Stoffe weder sicher noch wirksam seien. Allerdings betrifft dieser Schritt zwar Unternehmen wie Moderna (79), nicht betroffen ist hingegen Arcturus, das saRNA-Stoffe erforscht.

Eine andere Form der Subvention ist die Übernahme der Haftung für durch Impfungen verursachte Schäden durch den Staat. In den USA gibt es mit dem „National Childhood Vaccine Injury Act“ (NCVIA) von 1986 und dem „Public Readiness and Emergency Preparedness (PREP) Act“ von 2005 zwei Gesetze, welche die Übernahme von Schadensersatzansprüchen durch den Staat in bestimmten Fällen vorsehen. Deutschland hat mit den Paragrafen 60ff. des Infektionsschutzgesetzes ähnliche Vorschriften, die den Konzernen die Zahlungen von Schadensersatz im Falle von Impfschäden abnehmen. Im Falle der Covid-19-Spritzen übernimmt hier zudem der Staat die Kosten für Rechtsstreitigkeiten.

Immer wieder gibt es Klagen gegen Hersteller von Impfstoffen. Dabei sind Urteile im Sinne der geschädigten Kläger selten, da es beinahe unmöglich ist, einen Kausalitätsnachweis zwischen Impfung und Schaden zu erbringen. Daher waren Anfang 2025 in Deutschland gerade einmal etwa 600 Schäden durch Covid-19-Impfungen anerkannt (80). Wo das Urteil zugunsten der Kläger entscheidet, erhalten diese Entschädigungen — vom Staat. Seit Einführung des NCVIA in den USA in den 1980er Jahren wurden etwa 12.000 US-Amerikaner mit insgesamt etwa fünf Milliarden US-Dollar entschädigt (81). In Deutschland belaufen sich die Ersatzansprüche in der Regel auf geringe monatliche Renten. Der Europäische Gerichtshof (EUGH) hat jedoch bereits entschieden, dass für einen Zuspruch von Schadensersatz bereits Indizien genügen, die einen Zusammenhang mit Impfstoffen vermuten lassen (82). Das könnte auch die deutsche Rechtsprechung in Zukunft positiv beeinflussen.

In den meisten Fällen legen Pharmakonzerne die Klagen durch Vergleiche bei, gelegentlich werden sie aber auch verurteilt.(83) So musste der Pharmariese Johnson & Johnson im Jahr 2022 allein 26 Milliarden US-Dollar an Schadensersatz aufgrund von opioidhaltigen Medikamenten zahlen. 2012 wurde GlaxoSmithKline zu Zahlungen in Höhe von drei Milliarden (84) und Pfizer 2009 in Höhe von 2,3 Milliarden US-Dollar verurteilt (85). Die Summen der 20 größten Prozesse der USA zwischen 2001 und 2013 belaufen sich allein auf insgesamt etwa 19,5 Milliarden US-Dollar (86). Johnson & Johnson stellt jährlich Milliardenbeträge für rechtliche Streitigkeiten zurück und gilt als der am meisten verklagte Pharmakonzern der Welt (87). Solchen Konzernen vertraut man die Gesundheit von Mensch und Tier an, indem man sie Impfungen und Medikamente entwickeln und verkaufen lässt — ganz prominent während der Corona-Inszenierung.

Der Impfstoffmarkt ist groß und birgt enormes Wachstumspotenzial. Zur Verwirklichung müssen nicht nur neue Technologien zum Einsatz kommen, sondern auch die routinemäßigen Impfungen ausgeweitet werden. Um dieses Potenzial zu erschließen, könnte eine erneute simulierte Pandemie hilfreich sein. Die Corona-Inszenierung zeigte, dass auf diese Weise die Akzeptanz für neue Technologien gefördert und die Zulassung vereinfacht werden kann. Mit Milliardengewinnen. Hier liegt ein bedeutendes Motiv für die fortlaufende Verbreitung von Panik, was zoonotische Pandemien betrifft.



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