Danke Corona!

Diese Zeit hat uns vieles genommen, uns aber ein unschätzbares Geschenk mit auf den Weg gegeben: das Bewusstsein unserer Schöpferkraft.

Die Corona-Maßnahmen sind darauf ausgerichtet, uns alles zu nehmen: unsere Freiheit, unsere Würde, unsere Gesundheit, unser Leben. Es ist an der Zeit, den Spieß umzudrehen und zu schauen, was uns diese Zeit gibt. Es geht hier nicht darum, sich damit zu trösten, dass ja alles auch immer sein Gutes hat, und denjenigen, die die schlimmsten Menschheitsverbrechen begehen, in die Hände zu spielen. Wir haben seit dem Ausruf der Pandemie gelernt, dass vieles nicht so ist, wie es scheint. So sind die Dinge vielleicht auf dem richtigen Weg, wenn wir uns für eine neue Sichtweise öffnen.

Es geht ums Ganze. Und es geht an die Substanz. Gesundheitsdiktatur, Totalüberwachung, Impfdruck, Dauerlockdown und Existenzängste legen die Nerven blank. Die Verzweiflung wächst, wie auch die Lebensmüdigkeit vieler und das Sehnen danach, endlich Licht am Ende des Tunnels zu sehen.

Immer offensichtlicher wird, was die eigentliche Pandemie ist: Sogenannte Vakzine machen aus einem relativ harmlosen Virus eine Bombe und gefährden massiv nicht nur die Geimpften, sondern auch die Ungeimpften. Diejenigen, die sich aus Angst vor dem ursprünglichen Virus impfen lassen, riskieren zu Brutmaschinen von Mutationen zu werden, die unser aller Leben bedrohen.

Bei dieser Vorstellung ruhig zu bleiben und die Hoffnung und das Vertrauen in die Menschen nicht zu verlieren ist eine hohe Kunst. Tatsächlich müssen wir zum Künstler werden, zum Lebenskünstler, um uns in der Balance zu halten. Immer tiefer klaffen die Abgründe in der Welt der Gegensätze, in der wir leben. Wir haben uns so sehr von unserer Mitte entfernt, von unserer ursprünglichen Kraft, so stark haben wir den Bogen überspannt, dass wir aus der Komplementarität herausgefallen sind.

Nicht mehr die Geichwertigkeit der Pole bestimmt unser Leben, ein ausgleichendes, harmonisches Yin und Yang, sondern eine Dualität, in der ein Teil den anderen ausschließt. Noch sind wir dem Irrglauben verfallen, Frieden mit Krieg herstellen zu können und Gesundheit mit biologischen Waffen, Gewalt und Sanktionen. Noch glauben wir, dass die Liebe die Angst braucht und die Zärtlichkeit die Grobheit, um erkannt zu werden. Doch das Licht braucht den Schatten nicht. Der Schatten braucht das Hindernis.

Auf dem Hochseil

Niemals zuvor hatten wir so umfassend Gelegenheit, die Hindernisse sich auflösen zu lassen. Wir kämpfen nicht dagegen an, sondern sehen, was los ist, um dann unsere Aufmerksamkeit darauf zu lenken, was wir anders machen wollen. Hierin liegt die große Chance unserer Zeit.

Das, was uns vom Licht unseres Ursprungs getrennt hat, ist dabei, sich mit schonungsloser Deutlichkeit zu offenbaren. Alles kommt an die Oberfläche. Was wir lange nicht anschauen wollten, springt uns jetzt ins Gesicht: die Lüge, die Zerstörung, der Betrug am Lebendigen. Es ist, als ob alles, was wir jemals unter den Teppich gekehrt haben, uns nun zum Stolpern bringt.

Im Angesicht der Ungeheuerlichkeiten teilt sich der Strom. Auf der einen Seite diejenigen, die glauben, dass es hier um ihre Gesundheit und ihren Schutz geht. Auf der anderen Seite die Menschen, die den uns verwaltenden Autoritäten nicht mehr vertrauen.

Sie erkennen in den Maßnahmen der Pandemiebekämpfung das erbarmungslose Etablieren einer technokratischen, transhumanistischen Weltordnung, der ein großer Teil der Menschheit und die lebendige Natur zum Opfer fallen werden.

Um nicht zwischen den Extremen zerrissen zu werden, müssen wir aufs Hochseil. Allein bei dem Gedanken daran wird mir schwindelig. Wie kann ich es schaffen, die andere Seite nicht zu beschuldigen, zu verurteilen und gegen sie anzukämpfen und damit die Spaltung und die Zerstörung immer weiter voranzutreiben? Wie kann es mir gelingen, die Dinge mit dem gebührenden Abstand zu sehen, um zur Ruhe zu kommen und Hoffnung zu schöpfen? In windiger Höhe und auf unsicheren Beinen ziehe ich Bilanz: Was hat mir Corona bisher genommen? Und was hat mir diese Zeit gegeben?

Entwicklungshilfe

Mein Leben ist stark eingeschränkt und spielt sich überwiegend zwischen ein paar Dörfern ab. Ich vermisse die geöffneten Cafés, Restaurants und Kulturräume, unmaskierte Menschen und unbeschwerte Reisen. Doch wenn ich ganz ehrlich bin, dann hat mir dieses Jahr mehr gegeben, als es mir genommen hat.

Danke an diejenigen, die mir dabei geholfen haben, immer wieder meine inneren Grenzen zu überschreiten und mich von Überflüssigem zu trennen. Danke dafür, dass mir klar geworden ist, wie lebenswichtig der Kontakt zu anderen Menschen für mich ist, die Umarmung, das Lachen, das Teilen, das unbeschwerte Zusammensein. Danke für die Erkenntnis dessen, was ich für meine körperliche, emotionale und seelische Gesundheit brauche: einen freien Atem, viel Bewegung, Sonne, Natur, das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun und einen Beitrag zu leisten für die Gemeinschaft, in der ich lebe.

Danke dafür, dass ich sehen konnte, wieviel Schaden Stress, Angst und Aggressivität anrichten, und dass ich Abstand von denen nehmen konnte, die sie verbreiten. Danke, dass ich Fernseher und Radio ausgeschaltet habe und mich nicht mehr von gebetsmühlenartig verbreiteten Nachrichten berieseln lasse, sondern bewusst auswähle, wohin ich meine eigenen Antennen richte. Danke, dass ich Orte meide, in die ich nur mit Maske und Kontrolle komme. Sie fehlen mir nicht. Danke, dass ich erkennen durfte, wie viele Möglichkeiten es gibt, sie zu umgehen.

Danke, dass ich sensibler werden durfte für meine wirklichen Bedürfnisse und Wünsche und für die Schönheit dessen, was ich hier und jetzt vor Augen habe. Danke, dass ich jetzt so viel mehr weiß, wie ich wirklich leben will. Keine Verordnung kann mich hiervon abhalten. Was ich im Großen nicht bekomme, das gestalte ich selbst im Kleinen und in meiner direkten Umgebung. Danke dafür, autonomer geworden zu sein. Danke, dass ich in dieser Zeit viele Menschen kennenlernen durfte, die daran arbeiten, sich nicht von ihrer Angst steuern zu lassen, die bereit sind, sich selbst infrage zu stellen, und die mutig und offenherzig ihren Weg gehen. Mit ihnen möchte ich mein Leben verbringen. Ihnen soll meine Aufmerksamkeit gelten (1).

Manifest der Neuen Erde

Corona hat massiv dazu beigetragen, dass immer mehr Menschen sich konkret und tatkräftig für eine bessere Welt einsetzen. Viele wunderbare Initiativen sind in dieser Zeit geboren worden. Eine davon ist das Manifest der Neuen Erde (2). Es wurde von der Wiener Filmemacherin Catharina Roland, der Schweizerin Coco Tache und der Französin Bénédicte Fumey ins Leben gerufen. Dem Manifest voran geht ein Leitsatz des amerikanischen Visionärs Richard Buckminster Fuller:

„Man kann Dinge niemals verändern, indem man die bereits existierende Realität bekämpft. Wenn du etwas verändern willst, erschaffe ein neues Modell, welches das vorhandene obsolet macht und ersetzt.“

Hier schließen sich Menschen zusammen, die erkannt haben, dass wir als integraler Teil des Ökosystems Erde souveräne Lebewesen sind, reines Bewusstsein, reine Liebe.

Sie wissen: Unsere Gesundheit ist untrennbar mit der Gesundheit der Pflanzen, Tiere, Gewässer und Böden verbunden, mit der Luft, den natürlichen elektromagnetischen Feldern und den kosmischen Zyklen. Sie engagieren sich dafür, in der Erinnerung an die uns innewohnende Schöpferkraft und unser Entwicklungspotenzial eine neue Erde entstehen zu lassen, auf der alles Leben wertgeschätzt wird.

Arbeitsschwerpunkte des Manifests sind die Themen Gesundheit, Potenzialentfaltung, Produktionskreisläufe und Lebensräume und Fragen zu Verwaltung, Recht, Geld und Medien. Wahrheit, Freiheit, Gleichwertigkeit, Geschwisterlichkeit und Frieden sind seine Devise. Hier sind souveräne Menschen aktiv, die sich darüber bewusst sind, welchen Anteil jeder Einzelne an der Genesung unseres Planeten und unserer Gesellschaft hat. So ist im verantwortungsbewussten Vorleben eine Bewegung entstanden, die auch jene mitreißen wird, die heute noch zögern.

Awake to Paradise

Für ihre Filme Awake (3) und Awake 2 Paradise (4) ist Catharina Roland mit ihrem kleinen Sohn um die Welt gereist. Sie hat Wissenschaftler, spirituelle Lehrer und Visionäre interviewt und erstaunliche Antworten auf die großen Fragen des Lebens bekommen: Wer bin ich wirklich? Warum leide ich? Wie finde ich Glück? Was ist die grundlegende Ursache für unser zerstörerisches Handeln? Wie können wir unser Potenzial entfesseln?

Immer wieder führen die Filme zu der Erkenntnis, dass wir im Grunde nichts Neues lernen müssen, sondern uns an das Vergessene erinnern. Im Laufe unserer Geschichte haben wir immer mehr Schichten um uns herum angehäuft, die uns undurchdringlich und starr gemacht haben. So haben wir nicht gemerkt, dass wir Scheuklappen tragen und uns an unsichtbaren Fesseln herumführen lassen. In ihrem Märchen von der abenteuerlichen Reise der Kinder des Lichts (5) werden die Schichten quasi abgetragen. Es wird uns bewusst, woher wir kommen, was wir durchquert haben und was heute unsere Möglichkeiten sind.

Nur eine Bewusstseinserweiterung und das Verbinden unseres Verstandes mit unserem Herzen können uns davon abhalten, immer weiter in die Zerstörung zu gehen und schließlich Zeugen unserer eigenen Vernichtung zu werden. Lösungen hierfür gibt es viele. Sie sind einfach und leicht umzusetzen für diejenigen, die sich dafür entscheiden, jetzt in eine andere Richtung weiterzugehen. Hiermit können wir jederzeit beginnen. Bevor wir uns einem der vielen Projekte anschließen, die sich für die Würde aller Menschen und den Schutz der Natur und des Lebens engagieren und konkret ins Handeln kommen, können wir in diesem Moment allein über unser Denken und Fühlen eine neue Realität schaffen. Ob bewusst oder unbewusst: Wir sind Schöpfer.


Hier können Sie das Buch bestellen: als Taschenbuch oder E-Book.


Quellen und Anmerkungen:

(1) Als weitere Inspiration ein Text von Renato Mizza: Es gibt immer Lösungen. https://www.berlinstehtauf.de/es-gibt-immer-loesungen/
(2) https://thenewearthmanifesto.com
(3) https://vimeo.com/ondemand/awake1
(4) https://vimeo.com/ondemand/awake2paradise
(5) https://www.youtube.com/watch?v=Szj5eFaDDqM