Das Gelegenheitsfenster
Die Coronamaßnahmen waren Ausdruck eines von den „Eliten“ schon lange gehegten Plans zum Freiheitsabbau.
Erinnern Sie sich an dieses zwischen 2021 und 2023 gängige „Argument“? Wegen der Schwemme der an COVID Erkrankten fehle es in den Krankenhäusern an Intensivbetten. Wenn es so weitergehe, müssten Ärzte bald zwischen jenen Patienten wählen, die leben dürfen, und jenen, die man sterben lässt. Schuld an der Misere seien einzig die Ungeimpften. Sie nähmen jene Betten in Anspruch, die von Rechts wegen den Anständigen zustünden, also denen, die sich die Spritze geben ließen ... Dergleichen wurde ernsthaft auf allen Kanälen verbreitet. Schon bald war für alle, die sich nicht im leitmedial betreuten Tal der Ahnungslosen aufhielten, jedoch klar: Diese Rechenweise war eine perfide Manipulationsstrategie — basierend auf falschen oder irreführenden Zahlen sowie unzutreffenden Schlussfolgerungen. Unter dem Oberbegriff „Corona“ wurde getrickst und gelogen, was das Zeug hält. Die rapide Verwandlung der Gesellschaft in einen totalitären Albtraum war kein bedauerlicher Kollateralschaden — sie war genau so von den Strippenziehern im Kern intendiert gewesen. Der Autor nimmt in diesem Beitrag seiner Reihe „Die großen Lügen“ einige der schlimmsten Volksverdummungsnarrative jener dunklen Jahre aufs Korn.
Corona III — Fragmentierte und falsche Zahlen in der Corona-Zeit
Es ging niemals um das Virus oder um Gesundheit. Corona war lediglich ein trojanisches Pferd, das der Durchsetzung politischer Interessen der Eliten mithilfe der Regierungen dieser Welt diente. Diese wurden unter anderem durch Absolventen des „Young Global Leaders-Programms“ (nach 2003) beziehungsweise seines Vorgängers „Global Leaders for Tomorrow“ (ab 1993) des Weltwirtschaftsforums auf diese groß angelegte Inszenierung vorbereitet.
Prominente Namen dieser WEF-Programme sind unter anderem Angela Merkel, Emmanuel Macron, Justin Trudeau, Jens Spahn, Annalena Baerbock, Cem Özdemir und Sandra Maischberger.
Die globalistischen und technokratischen Strippenzieher warteten lediglich auf den richtigen Moment. Der „Great Reset“ war seit vielen Jahren geplant, um die Welt in eine totalitäre Richtung zu lenken. Diese neue Richtung wird für weniger als ein Prozent der Gesellschaft eine positive sein. Für die restlichen 99 Prozent wird sie definitiv mit einer massiven Verschlechterung der Lebensbedingungen einhergehen.
So meinte der Begründer des Weltwirtschaftsforums, Klaus Schwab, 2017 in einem Video, dass 99 Prozent der Menschen im Jahr 2030 nichts mehr haben würden, aber glücklich sein werden. Ein eigenartiger Glücksbegriff für einen äußerst wohlhabenden Mann — finden Sie nicht?
Wie gelingt es nun, Menschen Lüge als Wahrheit zu verkaufen, und Wahrheit als Lüge zu diffamieren? Beliebte Techniken sind unter anderem „Fragmentierung von Zahlen“, „Angstverbreitung“ und „Wiederholung“.
Diese drei Manipulationstechniken verstärken sich gegenseitig. Mithilfe von falschen oder aus dem Zusammenhang gerissenen Zahlen, die ständig wiederholt werden, sind Menschen in Coronazeiten — und in anderen, meist inszenierten Krisen — in Angst und Schrecken vor dem bösen — in Wirklichkeit relativ harmlosen — Virus versetzt. In diesem Artikel soll insbesondere auf die Lügen der Corona-Erzähler mithilfe gefälschter Zahlen eingegangen werden.
Fragmentierte und falsche Zahlen
Dass die Corona-Pandemie eine „Plandemie“ war, sollte durch die Veröffentlichung und Entschwärzung der RKI-Files auch dem leidenschaftlichsten Befürworter der Coronamaßnahmen klar geworden sein — was aber leider immer noch nicht der Fall ist. Es ist fraglos schwer für viele Menschen, zuzugeben, sich auf dem falschen Dampfer befunden zu haben. Mit welchen „Tricks“ Menschen auf den falschen Dampfer geführt wurden, soll nachfolgend anhand einiger Beispiele gezeigt werden.
Intensivbettenbelegung in Coronazeiten in Deutschland
Politiker und ihre medialen und wissenschaftlichen Handlanger leiteten aus der „Auslastung der Intensivbettenkapazität“ in Coronazeiten das Vorliegen einer Pandemie ab. Ihre „verlässlichen“ Daten für ihren diesbezüglichen Informationsbedarf erhielten sie vom DIVI-Intensivregister, das täglich die freien und belegten Behandlungskapazitäten in der Intensivmedizin von ca. 1.300 Akut-Krankenhäusern aufzeichnete. Jedes dieser gut 1.300 Krankenhäuser erfasste im sogenannten Tagesbericht Zahlen zu folgenden Sachverhalten in einer sehr einfach gestalteten, übersichtlichen Eingabemaske:
- Freie Betten
- Belegte Betten
- Covid-Patienten
- Covid-Patienten, beatmet
- Verstorbene
- Abgänge

Quelle: Die Pandemie der Rohdaten von Marcel Barz
https://www.youtube.com/watch?v=A_OA4LD3Mks, gefunden am 21.11.2021
Wenn unser Beispielkrankenhaus wie oben abgebildet belegt ist, wird der
Bericht wie folgt ausgefüllt:
- Freie Betten: 2
- Belegte Betten: 6
- Covid-Patienten: 2
- Covid-Patienten, beatmet: 1
- Verstorbene: 0
- Abgänge: 1
Ein Abgang liegt vor, wenn gestern beispielsweise noch 7 Betten belegt waren, und heute zum Messzeitpunkt (in der Regel 12:00 Uhr) ein weiteres Bett frei ist, weil der Patient das Krankenhaus verlassen hat oder von der Intensivstation verlegt wurde.
Verstorbene gibt es in unserem Beispielkrankenhaus Gott sei Dank keine.
Sie müssen sich vergegenwärtigen, wie die relative Kennzahl „Auslastung der Intensivbettenkapazität“, die als ein wesentlicher Indikator für die Gefährlichkeit des Coronavirus und damit als Rechtfertigung für die ungerechtfertigten sowie unverhältnismäßigen Coronamaßnahmen galt, berechnet wurde.
In unserem Beispiel sind 8 Intensivbetten vorhanden, davon sind 6 belegt. Das bedeutet: 75 Prozent der Betten sind belegt, also drei Viertel.
Wenn nun ein Bett wegfallen würde — es stehen also nur noch 7 Betten zur Verfügung — und weiterhin 6 belegt sind, steigt die Auslastung automatisch auf 85,7 Prozent. Selbst wenn sich nichts an der Zahl der belegten Betten ändert, wirkt die Auslastung dadurch viel höher.
Die Auslastung hat sich also nur deshalb von 75 auf 85,7 Prozent erhöht, weil ein Intensivbett abgebaut wurde — und nicht, weil sich die Anzahl der Intensivpatienten beziehungsweise Covid-Patienten erhöht hat! Genau dieser Umstand trat sowohl 2020 als auch 2021 ein.
Uns wurde vorgegaukelt, dass die Anzahl der Intensivpatienten gestiegen sei: Eine glatte Lüge! Es lagen nicht mehr Menschen auf den Intensivstationen als gewöhnlich, lediglich die Anzahl der Intensivbetten hatte sich verringert, was rechnerisch zu einer Erhöhung der Auslastungsquote führte.
Diese war somit kein Indikator für eine Pandemie oder die Gefährlichkeit eines Virus. Die relative Kennzahl „Auslastung der Intensivbetten“ sagte nichts — aber auch gar nichts — über eine mögliche Pandemie aus!
Die Beantwortung der Frage, warum sich die Anzahl der Intensivbetten in dieser angeblich so gefährlichen Zeit verringerte, ist ein Kapitel für sich. Sie können es sich vermutlich denken: Weil das Narrativ der Gefährlichkeit des Coronavirus — sowie die damit verbundenen, unverhältnismäßigen, gesundheitsschädlichen, freiheitsraubenden und existenzvernichtenden Maßnahmen — aufrechterhalten werden sollten.
Sehen wir uns nun anhand von Grafiken des DIVI-Registers an, wie viele Betten im Verlauf der Pandemie belegt waren:

Quelle https://www.intensivregister.de/#/aktuelle-lage/zeitreihen, gefunden am 6. Februar 2022
Wie Sie sehr gut aus der Grafik ersehen können, pendelt die Anzahl belegter Betten (untere, dunklere Schicht) um den Wert 19.000 bis 20.000 — sie ist also konstant. Wenn die Coronapandemie tatsächlich gewütet hätte — wie behauptet — und jeder Pandemietag so viele Todesopfer wie ein Flugzeugabsturz gefordert hätte, wie unser fantasievoller Herr Söder zur Dramatisierung der Lage unaufgefordert verlauten ließ, müsste in der Grafik bei den belegten Betten ab Oktober 2020 eine Erhöhung zu sehen sein. Und, sehen Sie eine Erhöhung? Nein? Na, dann konnte man wohl kaum anhand der absoluten Anzahl belegter Intensivbetten (richtiger Indikator!) von einer Pandemie sprechen.
Allerdings wurde die Anzahl der Intensivbetten insgesamt (mittlere, etwas hellere Schicht in der obigen Grafik) seit Beginn der „Pandemie“ von gut 30.000 auf ca. 22.000 Betten im Beobachtungszeitraum reduziert, wodurch natürlich die Anzahl freier Betten erheblich sank und die Auslastung der Kapazitäten (falscher Indikator für eine Pandemie!) nach oben schnellte. Die Anzahl der freien Betten ist logischerweise gesunken, wenn man die Gesamtzahl der Intensivbetten bei konstanter absoluter Belegung abbaut.
Merken Sie was? Die Zahlen zur Begründung der Coronamaßnahmen wurden uns bewusst falsch präsentiert, um die Verhältnismäßigkeit der grundrechtseinschränkenden Maßnahmen zu legitimieren.
Rechtsbeugung, Verfassungsbruch, Demokratieabbau, Unverhältnismäßigkeit, Straftatbestand sind Begriffe, die mir hierzu spontan einfallen.
Hier nochmals der angeblich befürchtete „Kollaps des Gesundheitssystems“ durch eine Überbelegung der Intensivbetten in konkreten Zahlen, der die Regierung zu den unverhältnismäßigen, sinnbefreiten Maßnahmen „berechtigte“:

Quelle: https://www.intensivregister.de/#/aktuelle-lage/zeitreihen, gefunden am 6.Februar2022
Sie sehen: Wir wurden mit dem falschen Indikator „Auslastung der Intensivbettenkapazität“ sauber verarscht — entschuldigen Sie den Ausdruck! Es ist „verständlich“, dass sich die feigen Entscheider damaliger Zeiten nicht einem Corona-Untersuchungsausschuss stellen wollen: Ihnen wäre ihre bewusste, politisch motivierte Entscheidung, die absolut nichts mit dem Schutz der Bevölkerung vor dem „bösen“ Virus zu tun hatte, eindeutig nachzuweisen — auch ohne die im Frühjahr 2024 erzwungene Offenlegung der RKI-Files!
Zusammenhang zwischen Impfquote und Sterblichkeit dementiert durch einen „Faktenchecker“
Faktenchecker sind in meinen Augen bezahlte Institutionen, die Narrative mit vorgefertigten Ergebnissen argumentativ unterstützen und damit die Wahrheit verdrehen.
Auf Anfrage eines Journalisten teilte das Bundesgesundheitsamt am 13. Mai 2021 mit, dass bereits über 57.000 Covid-Fälle von ein- oder zweifach Geimpften gemeldet wurden mit einer Sterberate von 4,7 Prozent (= 2.707 Tote). Zum Vergleich: Laut WHO (Stanford-Studie vom Oktober 2020) liegt die Sterberate bei Covid-19-Erkrankung Ungeimpfter bei durchschnittlich 0,15 Prozent. Die Sterberate von Geimpften wäre bei einer Erkrankung also gut 30-mal höher als die von Ungeimpften.
Hier die Stellungnahme des Faktencheckers — sein Eingangstext:
In einem Beitrag auf Facebook wird vor angeblich dramatischen Schäden der Corona-Impfung gewarnt: „Die Sterberate von an Corona erkrankten Menschen, die geimpft wurden, liegt bei 4,7 Prozent. Bei erkrankten Ungeimpften dagegen nur bei 0,15 Prozent. Das heißt, dass das Risiko, an Corona zu sterben, für Geimpfte um mehr als 30 Prozent höher ist als für Ungeimpfte“, heißt es auf einem Foto.
Und hier das Foto:

kickout / ungeimpft on Twitter: „#ImpfenRettetLeben …
https://twitter.com › kickout55711802 › status
Ist es Ihnen aufgefallen? Der Faktenchecker ersetzt 30-mal durch 30 Prozent. So arbeiten die sogenannten „Fakten“-Checker. Besser wäre der Begriff „Faktenverdreher“ oder „Wahrheitsvernichter“, wie man an diesem Beispiel gut erkennen kann. Wer des Rechnens mächtig ist — und das sind anscheinend nur noch sehr wenige Faktenchecker und Journalisten der Mainstreammedien — weiß, 30-mal höher“ entspricht 3.133 Prozent, nicht 30 Prozent
4,7 geteilt durch 0,15 mal 100
Wie „klein“ muss man sein, mit derart schäbigen Mitteln und solchen Bauerntricks zu arbeiten?
Menstruationsstörungen: Berechnungen aus dem „Covid-Labor“ Israel
Wenn bestimmte Informationen besonders herausgestellt, Aussagen durch nicht bestätigte Daten verstärkt, Informationen einfach weggelassen oder Berechnungen bewusst falsch durchgeführt werden, grenzt der Beeinflusser die Meinungsbildung des Beeinflussten zu seinen Gunsten — beziehungsweise zu Gunsten seines Auftraggebers — ein. Im „Covid-Labor“ Israel beispielsweise wurden zur Berechnung der Nebenwirkungsrate bezüglich Menstruationsstörungen Männer miteinbezogen, und schwuppdiwupp hat sich die Rate halbiert! Hahaha, Männer und Menstruation … glauben Sie veröffentlichten Zahlen nicht einfach, sondern schauen Sie genau, wie sie berechnet wurden.
Mehr und mehr erfährt die Öffentlichkeit, wie sie hinters Licht geführt wurde. Die meisten Mainstreammedien verschweigen selbstverständlich solche Informationen. Man beißt schließlich nicht die Hand, die einen füttert, nicht wahr?
In einem Interview mit Epoch Times äußerte Professor Retsef Levi aus Israel über die Covid-Impfung:
„Das israelische Gesundheitsministerium verschweigt der israelischen Öffentlichkeit aktiv wichtige Informationen über Nebenwirkungen. Warum ist das wichtig? In allen Zulassungsphasen der FDA verlässt sich Pfizer auf Daten aus Israel.“
Zahlen über Impfnebenwirkungen vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI) und dem Robert-Koch-Institut (RKI)
Ein besonders schönes Negativbeispiel für unkorrekte Berichterstattung lieferten das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) und das Robert-Koch-Institut (RKI), deren Aufgabe unter anderem die Aufklärung der Bevölkerung über Impfstoffe, Impfnebenwirkungen, Infektionszahlen und dergleichen ist.
Martin Sichert, Mitglied des Deutschen Bundestages reichte Mitte Mai 2022 eine Dienstaufsichtsbeschwerde beim Bundesgesundheitsministerium gegen Professor Wieler und Professor Cichutek, die Vorsitzenden des Robert-Koch- beziehungsweise des Paul-Ehrlich-Instituts ein.
Er meinte:
„RKI und PEI müssen gemäß gesetzlichem Auftrag regelmäßig Daten von den Impfzentren und von den Kassenärztlichen Vereinigungen einholen. Daten über Nebenwirkungen, die die Ärzte melden, aber eben auch die Daten über die Impfungen. Das dient dazu, um die Sicherheit und die Wirksamkeit der Impfstoffe einzuschätzen. So hat es auch der Gesetzgeber in seiner Begründung aufgeführt. Seit über einem Jahr kommen sie dieser Pflicht nicht nach.“
Die Zahlen der Kassenärztlichen Vereinigungen über Impfnebenwirkungen sind und waren erheblich höher als die Zahlen des PEI.
Anfang Mai 2022 strich das RKI die negative Impfeffektivität aus dem Wochenbericht! Warum tat es das wohl? Weil in den Wochen zuvor die Impfeffektivität stark abnahm und zuletzt bei Kindern und auch bei den Erwachsenen eine negative Impfeffektivität berechnet wurde. Wer von den Unterstützern des Regierungsnarrativs möchte schon gerne zugeben, dass diese Impfungen nichts bringen, sondern — im Gegenteil — meist nur schaden?
Die Verschleierungsversuche haben den Manipulatoren jedoch wenig genutzt, da die Wahrheit langsam, aber sicher ans Licht kam, und selbst einige „Herdentiere“ aufwachten.
Wer die Erklärung des RKI nachlesen wollte, dass künftig auf die Veröffentlichung im gewohnten Format verzichtet wird, fand diese (heute nicht mehr) auf Seite 24 des Wochenberichts vom 5. Mai 2022 (gefunden am 28. Oktober 2022):
Heute (2026) führt der Link ins Leere; die Seite existiert nicht mehr.
So ziemlich alle die Corona-Entscheider kompromittierenden Internetseiten wurden gelöscht. Moderne Bücherverbrennung.
Im Internet war in einem Beitrag vom 12. September 2022 Folgendes zu lesen:
„Neuer Bericht: Bundesinstitut verheimlicht immer mehr brisante Daten zu Impfnebenwirkungen“
Der neue Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Instituts zu den Corona-Impfstoffen ist an Intransparenz kaum zu überbieten. Erneut verschweigt er Daten zu schwerwiegenden Verdachtsfällen bei Kindern. Und schlimmer noch: Künftig will es nur die Daten zu Booster-Impfungen beleuchten.
Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) soll die Sicherheit von Impfstoffen überwachen. Doch bezüglich der weiterhin nur bedingt zugelassenen, aber millionenfach verabreichten COVID-19-Vakzine übt sich die Unterbehörde des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) zunehmend in Geheimhaltung. In seinem am Donnerstag veröffentlichten neuen Sicherheitsbericht fehlen erneut wichtige Daten: Schwere Verdachtsfälle versteckt das PEI in Promille-Angaben, für Kinder gibt es weder diese noch Todesfälle gesondert an. Mehr noch: Es will künftig nur noch zu den empfohlenen Boostern berichten. Die Begründung des Instituts ist jedoch nicht haltbar.
Rasante Zunahme schwerer Verdachtsfälle?
Brisant sind bereits die wenigen Daten, die das PEI großteils im Fließtext des Berichts versteckt. Demnach erreichten das Institut bis Ende Juni 2022 insgesamt fast 324.000 Meldungen über Verdachtsfälle von Impfnebenwirkungen. Damit kamen von April bis Juni rund 27.000 weitere hinzu. Verabreicht wurden demnach bis dahin insgesamt 182,7 Millionen Impfdosen — zehn Millionen mehr als bis Ende März. Laut Robert Koch-Institut (RKI) waren Ende Juni rund 64,7 Millionen Menschen mindestens einmal geimpft.
Außerdem wuchs die Zahl der angezeigten Todesfälle nach einer Corona-Impfung auf 3.023 an – 213 mehr, als das PEI bis Ende März publiziert hatte. Geheimhaltung praktiziert es derweil mit den Meldungen von Verdachtsfällen zu schwerwiegenden Nebenwirkungen und Impfschäden. Allerdings scheint es gerade hier einen rasanten Anstieg gegeben zu haben. …“
Den genannten Bericht des PEI können Sie hier einsehen:
Zum Thema Corona wurde unzählige Male unvollständiges oder auch falsches Datenmaterial publiziert, insbesondere von den Regierungs-Narrativunterstützern, aber hin und wieder auch von der "kritischen" — meist aufgebauten — Gegenseite. Letztere liefert leicht abweichende Versionen, stellt das Narrativ jedoch nicht infrage, um einen Schein von Meinungspluralismus zu erzeugen. Regierungen und andere Institutionen beauftragen oftmals PR-Agenturen mit der Entwicklung von Konzepten, um die Masse in eine bestimmte Richtung zu lenken. Die Weltgesundheits-Organisation (WHO) soll 2020 die durch die Brutkastenlüge (Auslöser des ersten Irakkriegs) bekannt gewordene PR-Agentur Hill & Knowlton Strategies damit beauftragt haben, eine Influencer-Kampagne zu planen.
Die mittlerweile nachgewiesene Brutkastenlüge, mit deren Hilfe die Öffentlichkeit mit gezielter Desinformation auf den ersten Irak-Krieg 1990 eingestimmt wurde, ging aus einem beim US-Justizministerium eingereichten Dokument hervor.
Seit dem 1. Mai 2020 soll diese Agentur das „WHO-Messaging“ unterstützt haben. Dabei sollten „Makro-Influencer“, „Mikro-Influencer“ und „Versteckte Helden“ die Öffentlichkeit beeinflussen.
In meinen Augen ist diese Agentur in hohem Maße kriminell — ebenso wie die Verwender der von ihr entwickelten Konzepte! In einer funktionierenden, moralisch orientierten Welt gäbe es keine PR-Agenturen und Auftraggeber, die die Massen manipulieren und Böses im Schilde führen. Zurzeit scheint der Teufel die besseren Karten zu haben.
So fallen Sie nicht auf falsche Zahlen herein
Zum Abschluss dieses Beitrags möchte ich Ihnen noch ein paar grundsätzliche Regeln im Umgang mit Medien-Informationen näherbringen.
Man lässt sich von Medien-Verdrehungen weniger täuschen, wenn man sich eine Haltung der aktiven Skepsis aneignet — nicht Zynismus, sondern prüfende Distanz.
1. Quelle vor Gefühl
Je stärker eine Meldung empört, ängstigt oder bestätigt, was man ohnehin glaubt, desto wahrscheinlicher ist Manipulation. Emotion ist das Transportmittel für Verzerrung.
Ein kurzer Stopp („Warum triggert mich das?“) wirkt oft besser als jede Faktenprüfung.
2. Original vor Interpretation
Wenn möglich, zurück zur Primärquelle: Studie, Rede, Statistik, Wortlaut. Viele Verdrehungen entstehen erst in der Übersetzung — durch Auslassung, Zuspitzung oder Kontextverlust.
3. Vergleich statt Vertrauen
Ein einzelnes Medium kann irren, zuspitzen oder Interessen verfolgen. Mehrere, politisch unterschiedlich verortete Quellen nebeneinander gelesen, entlarven Verzerrungen erstaunlich schnell.
4. Zahlen sind nie unschuldig
Wer misst? Was genau? In welchem Zeitraum? Prozent ohne Basis, Kurven ohne Achsen, Durchschnitt ohne Streuung — all das sind rhetorische Werkzeuge, keine neutralen Fakten.
5. Ungewissheit aushalten
Der Wunsch nach klaren Schuldigen und einfachen Erklärungen macht manipulierbar. Denken Sie an die Lüge von der „Pandemie der Ungeimpften“! Wer akzeptiert, dass vieles komplex, widersprüchlich oder offen ist, wird schwerer verführt.
Kurz gesagt: Recherchieren Sie selbst — sowohl in Mainstreammedien als auch in alternativen Quellen. Denken Sie selbst, bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil und überlegen Sie, welche Interessen und Ziele hinter Faktenverdrehungen stehen — sei es durch Agenturen, Faktenchecker oder andere Akteure — und von wem diese bezahlt werden.
Nicht alles glauben, aber auch nicht alles sofort verwerfen. Medienkompetenz ist weniger eine Technik als eine Charakterfrage: Selbst denken, Geduld, Neugier und die Bereitschaft, sich selbst zu widersprechen — kurz: Selbstreflexion.