Die eigene Stimme finden

Im Gespräch mit Manova und Transition TV offenbart die klassische Konzertsängerin und Harfenspielerin Elischewa Dreyfus ihre Erkenntnisse über die Bedeutung von Musik und Gesang für Frieden in der Welt.

Nach ihrer jahrzehntelangen Arbeit mit Menschen ist Elischewa Dreyfus überzeugt: Die Stimme lügt nicht. Sie macht hörbar, wo Menschen sich schützen, wo sie Angst haben — aber auch, welche Kraft und Schönheit bereits in ihnen angelegt sind. Im Gespräch mit Elisa Gratias erzählt die Sängerin, Komponistin und Stimmforscherin, warum wahrer Gesang erst dann entsteht, wenn wir Kontrolle loslassen und den Mut finden, uns unverstellt zu zeigen.

Für die Sängerin und Harfenspielerin Elischewa Dreyfus ist die Stimme nicht nur ein Musikinstrument, sondern ein Weg zurück zur eigenen Kraft. Wer lernt, wirklich zuzuhören, sich selbst anzunehmen und den eigenen Klang zuzulassen, erlebt nicht nur eine persönliche Befreiung, sondern leistet nach ihrer Überzeugung auch einen Beitrag zu einer friedlicheren Gesellschaft. Sie spricht über Musik als Bewusstseinsarbeit, über Präsenz statt Perfektion, über die heilende Kraft des gemeinsamen Singens und darüber, warum wir uns oft mehr vor unserer eigenen Größe als vor unseren Schwächen fürchten.

Sie erzählt von ihrem ungewöhnlichen Lebensweg zwischen verschiedenen spirituellen Traditionen, von ihrer Zusammenarbeit mit der berühmten französischen Schauspielerin Juliette Binoche und von der Suche nach einer universellen Essenz jenseits religiöser Formen.

Ein Gespräch über Stimme, Menschlichkeit, innere Freiheit — und die Erinnerung daran, dass wir vielleicht viel größer sind, als wir glauben.


Elisa Gratias im Gespräch mit Elischewa Dreyfus

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