Die Klima-Eiferer

Hinter der moralisierenden Weltuntergangshysterie von Politik und Medien stehen handfeste Interessen und Motive.

Was der Mainstream in der Klimafrage als unumstößliche Dogmen verkauft, ist wissenschaftlich unhaltbar. Der religiöse Eifer der Klimaalarmisten kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Suppe ihrer Argumente ausgesprochen dünn ist. Sowohl historisch als auch physikalisch betrachtet, ist die Behauptung einer Klimakrise Unsinn. Hinter der Klimaagenda verborgen sind einerseits Interessen bestimmter Kapitalgruppen, andererseits allgemeine Motive der globalistischen Eliten. Allerdings sind die Herrschenden dabei auch mit erheblichen Widersprüchen und Widerständen konfrontiert.

Der Weltklimarat (IPCC) ist kein Expertengremium, sondern eine zwischenstaatliche Gruppe. Gegründet wurde der IPCC auf Initiative der britischen Premierministerin Margaret Thatcher, um ihren Kampf gegen die Bergarbeitergewerkschaften zu unterstützen. Dementsprechend kam der IPCC umgehend zu dem Schluss, dass die Verwendung von Kohle schlecht für die Umwelt, die Verwendung von Kernenergie hingegen wünschenswert sei.

In der Lobbyorganisation IPCC sitzen kaum Physiker und Astrophysiker, sondern überwiegend Fachfremde, die, geführt vom britischen Ökonomen James Ferguson Skea, zweifelhafte „Modelle“ erstellen. Und selbst die Ergebnisse des IPCC werden oft auch noch verkürzt und der politischen Agenda angepasst der Öffentlichkeit präsentiert. Herbert Kickl, der Vorsitzende der Freiheitlichen Partei Österreichs, hat nicht so Unrecht, wenn er den IPCC spöttisch als „Glaubenskongregation der ganzen Klimadebatte“ bezeichnet.

Erfundene Klimakrise

Eine Lüge bleibt eine Lüge. Auch wenn das herrschende Parteienkartell, seine Medien und grüne Lehrer in jedem Klassenzimmer millionenfach damit hausieren gehen, dass „97 Prozent der Wissenschaftler“ den „Klimawandel als überwiegend menschengemacht“ betrachten würden, ist Faktum: Diese Behauptung ist eine grobe Manipulation einer Metastudie. In Wahrheit haben nur 0,54 Prozent der Wissenschaftler diese Ansicht vertreten (1). Darüber hinaus geht es in der Wissenschaft natürlich auch nicht um demokratische Mehrheiten, sondern um die Stichhaltigkeit von Argumenten.

Judith A. Curry ist eine weltweit führende Klimawissenschaftlerin und ehemalige Vorsitzende der School of Earth and Atmospheric Sciences am Georgia Institute of Technology. Sie sprach Anfang August 2023 gegenüber der New York Post von einem „fabrizierten Konsens“, mit dem der Öffentlichkeit Angst eingejagt werden solle. Eine Krise der globalen Erwärmung sei eine „Erfindung“ (2). Und Physik-Nobelpreisträger John Clauser hatte Ende Juni 2023 auf einer Konferenz gesagt, dass es „keine echte Klimakrise“ gebe, sondern eine Energiekrise, die durch eine „fehlerhafte Klimawissenschaft unnötig verschärft“ werde (3).

Tatsächlich hatte es in der Erdgeschichte immer wieder starke Veränderungen der Temperaturen gegeben, die von natürlichen Zyklen angetrieben werden – wie die von Physikern getragene „CO2-Coalition“ immer wieder herausgearbeitet hat (4).

Historisch interessierten Menschen ist bekannt, dass es im Hochmittelalter um vier Grad Celsius wärmer war als heute, wo der Mainstream eine mögliche Erwärmung um 1,5 Grad als totale Katastrophe hinstellt. Die Wikinger konnten auf Grönland, also „Grünland“, Ackerbau betreiben. Um 1700 wiederum war es deutlich kälter als heute, man spricht von einer „kleinen Eiszeit“ — damals konnten beispielsweise plündernde Streifscharen aus dem osmanischen Reich die zugefrorene Mur bei Graz mit schweren beschlagenen Pferden überqueren. Und seit 1850, dem Beginn relevanter Industrialisierung, ist die Temperatur gerade einmal um 0,7 Grad gestiegen.

Tatsächlich sorgt wohl die Bewegung der Sonne für Erwärmung und Abkühlung der Erde im sogenannten Hallstadt-Zyklus (5). Zahlreiche Astrophysiker haben aufgezeigt, dass das Klima fast zur Gänze direkt oder indirekt von den veränderlichen Einflüssen der Sonne abhängt. Ihre schiere Größe und Kraft haben einen tiefgreifenden Einfluss auf das Klimasystem unseres Planeten. Nimmt ihre Strahlungsintensität ab, so wird es kälter auf der Erde und umgekehrt (6).

Allgemeine Motive der globalistischen Eliten

Der globale Kapitalismus befindet sich in einer sich seit Jahren vertiefenden Verwertungskrise des Kapitals, es gibt also immer größere Schwierigkeiten, Kapital profitabel anzulegen. Die Produktionszahlen gingen schon ab 2018 erneut zurück. Und die Negativzinsen sprachen auch eine deutliche Sprache. Die Herrschenden in den Konzern- und Bankzentralen sowie ihre Regierungen haben sich auf die Krise vorbereitet und Strategien entwickelt.

Notwendig sind für sie und ihr System einerseits eine massive Marktbereinigung durch eine groß angelegte Vernichtung von Kapital und andererseits ein durchschlagender Angriff auf die Arbeiterklasse und eine Enteignung der Mittelschichten (7).

Im 20. Jahrhundert wurden diese „Aufgaben“ durch Weltkriege mehr oder weniger „gelöst“. Auch heute sind Kriege für die globalistische Hegemonialmacht USA eine ständige Option — aktuell in der Ukraine und zukünftig womöglich gegen China. Allerdings birgt ein solcher Kurs im Atomwaffenzeitalter auch für die superreichen Eliten selbst erhebliche Risiken.

Deshalb setzen sie gegenwärtig vor allem auf andere Strategien: Kapitalvernichtung und sozialer Großangriff durch inszenierte Krisen, autoritäre Schocktherapien auf der Grundlage von Angstmache und Panik. Die erste Runde dieser Strategie haben wir in den letzten Jahren mit dem Coronaregime erlebt, das die Herrschenden möglicherweise neu beleben werden. Im Vordergrund steht aktuell aber eine immer stärker forcierte „Klimakrise“. Mit der unwissenschaftlichen CO2-Hysterie können ganze Industrien gegen die Wand gefahren, die Bevölkerung verarmt und ihre Bewegungsfreiheit minimiert werden.

Dahinter stehen die vom World Economic Forum (WEF) betriebenen Konzepte eines „Great Reset“ und einer „Vierten Industriellen Revolution“ sowie die Perspektive der Verschmelzung von biologischer und digitaler Identität. Durch Zerstörung der Weltwirtschaft soll den überlebenden Kapitalgruppen ein neuer Boom beschert werden (8).

Sie setzen auf Staatsnachfrage nach Pharma- und Kontrolltechnik, nach Biotechnologie und Digitalisierung. Ob dem Großkapital dadurch wirklich ein neuer Akkumulationszyklus gelingt, ist fraglich. Sicher hingegen ist: Sollten die Globalisten mit ihren Plänen durchkommen, würde das auf die Verarmung von Milliarden Menschen hinauslaufen. Mehr noch, erhebliche Teile der Menschheit würden für die Herrschenden schlicht überflüssig.

Dementsprechend wird mit der an die Wand gemalten „Klimakrise“ immer nachdrücklicher eine Bevölkerungsreduktion propagiert. Das zeigt, dass der Kapitalismus — im Unterschied zu früheren Perioden — nicht mehr dazu in der Lage ist, mit einem neuen Akkumulationszyklus immer mehr Menschen auf einem höheren Niveau zu versorgen. Stattdessen wird sein zerstörerisches Potential, das bereits im 20. Jahrhundert zu zwei Weltkriegen geführt hat, immer stärker.

Interessen von Kapitalgruppen

Diejenigen, die hinter dem WEF stehen, also Big Tech, Big Pharma, die Bio- und Neurotechnologie, der deregulierte Finanzsektor, Großinvestoren wie BlackRock, Vanguard oder George Soros, Amazon, diverse Milliardärsstiftungen sowie der vorgebliche „Nachhaltigkeitssektor“, unterstützen nicht nur die genannten Pläne für die Welt, sondern profitieren auch im Speziellen.

Larry Fink, der CEO des mächtigsten Finanzkonzerns BlackRock, hatte 2020 in einem Aktionärsbrief klar gemacht, worum es bei dem CO2-Schwindel geht:

„In naher Zukunft — und früher als die meisten erwarten — wird es eine erhebliche Umschichtung von Kapital geben. Klimarisiko ist Anlagerisiko.“

Und:

„Der Klimawandel ist zu einem entscheidenden Faktor für die langfristigen Aussichten von Unternehmen geworden. (…) Wir stehen an der Schwelle zu einer grundlegenden Umgestaltung des Finanzwesens“ (9).

Im Rahmen des Green Deal und des „Fit-für-55“-Programms der EU sollen Wohnungen und Häuser mit einer Energieklasse schlechter als D spätestens ab 2033 nicht mehr bewohnt werden dürfen.

In Frankreich dürfen jetzt bereits „klimaschädliche“ Altbauten nicht mehr vermietet werden. Und all die Menschen, die sich die Sanierung nicht leisten können, müssen ihr Haus verkaufen — in der Regel an US-Immobilienfonds (10).

In Deutschland sieht der Wirtschaftsplan für den Klima-Transformationsfonds für 2024 sogenannte Programmausgaben von rund 57,6 Milliarden Euro vor. Insgesamt werden zwischen 2024 und 2027 rund 211,8 Milliarden bereitgestellt. Der Fonds speist sich nicht nur aus den nationalen C-Einnahmen, sondern auch aus Erlösen aus dem europäischen Emissionshandel. Zum Ende des Finanzplans im Jahr 2027 klafft in dem Fonds eine Finanzlücke von 7,6 Milliarden — die von den Steuerzahlern zusätzlich eingetrieben werden müssen (11).

Von den Geldern profitieren werden diverse Konzerne mit den gewünschten Angeboten im Klimabereich – sowie verschiedene ideologische Projekte von Anhängern der Klima-Endzeitsekte. Die sogenannte „Letzte Generation“ erhält ihre Gelder überwiegend von einer US-Stiftung, hinter der Aileen Getty steht, die Erbin eines Ölkonzerns.

Widersprüche und Widerstand

Maurice Strong, Gründer des UN-Umweltprogramms und eng mit der Rockefeller-Stiftung verbunden, sagte 1992 auf der Klimakonferenz von Rio:

„Ist nicht die einzige Hoffnung für unseren Planeten, wenn die industrialisierten Zivilisationen zusammenbrechen? Ist es nicht unsere Verantwortung, darauf hinzuarbeiten?“ (12).

Die großen Kapitalgruppen und Stiftungen haben die Klimaagenda jahrzehntelang vorbereitet, auf ideologischer, politischer und organisatorischer Ebene. So konnte die UN-Sprecherin Melissa Fleming auf einem WEF-Treffen ganz offen sagen:

„Wir besitzen die Wissenschaft und wir denken, dass die Welt das wissen sollte“ (13).

Dennoch ist keineswegs sicher, dass die herrschenden Eliten mit ihren Plänen durchkommen. Bei ihrem Zerstörungsprogramm kann ihnen auch der ganze Laden um die Ohren fliegen. Sie können die ökonomische, soziale und politische Kontrolle verlieren. Widersprüche zwischen den Klassen, zwischen Staaten und auch in der westlichen Kapitalistenklasse selbst können die Oberhand gewinnen. Und einige Probleme zeichnen sich für WEF, BlackRock und Co. bereits ab.

China, dessen Führung bis zur Coronakrise im WEF mit an Bord war, hat im Sommer 2023 erklärt, dass es seine Emissionspolitik „nicht von äußeren Faktoren beeinflussen lassen“ werde und ist damit aus dem Pariser Klimaabkommen de facto ausgestiegen (14).

Aus Russland, das bisher dem globalistischen Klimanarrativ weitgehend gefolgt war, kommen unterschiedliche Signale. Im Mai 2023 hat die „Akademie der Wissenschaften“ neue Studien vorgelegt und erklärt, dass die Klimaveränderungen nicht vom Menschen verursacht sind (15). Ende Oktober hat Präsident Wladimir Putin allerdings eine neue Klimadoktrin unterzeichnet, laut der die Russische Föderation bis spätestens 2060 „klimaneutral“ sein soll (16). Angesichts der Wichtigkeit von Erdöl und Erdgas für die russische Ökonomie halten das viele für eine Show.

Wie die zukünftige russische Politik in dieser Frage aussehen wird, ist wohl offen. Wenn China und Russland bei der Klimaagenda nicht mehr mitspielen, wird sich das wohl auch auf die wachsende Gruppe der BRICS-Länder auswirken. Wie lange sich die Klimahysterie dann den Bevölkerungen Nordamerikas, Westeuropas, Japans und Australiens noch aufzwingen lässt, wird sich zeigen.

Schon jetzt zeigt sich, dass die Klimapanik in erheblichen Teilen der westeuropäischen Bevölkerung nicht im gewünschten Ausmaß verfängt. Die grün-akademischen Mittelschichten fressen natürlich jedes Kommando der Herrschenden und kotzen es moralisch aufgeregt wieder aus (17).

Aber viele Lohnabhängige und Kleingewerbetreibende sind skeptisch.

Viele von ihnen haben nach der Erfahrung mit dem Coronaregime ein gesundes Misstrauen gegenüber gleichgeschalteter Propaganda und Plänen der „Eliten“ entwickelt. Außerdem greift in der Klimafrage die Angstmache nicht im gleichen Ausmaß wie bei einer „mörderischen Pandemie“, die angebliche „Bedrohung“ kann nicht als so unmittelbar in die Gehirne gewaschen werden. Und schließlich haben viele Menschen auch schon vor Jahrzehnten heiße Sommer erlebt, Überschwemmungen oder Stürme mitbekommen — und gar nicht so wenige wissen über wärmere und kältere Zeiten der Geschichte Bescheid. Dementsprechend ist die Klimapanikmache für den Mainstream ein hartes Stück Arbeit.