# Die Öko-Pharisäer

Viele historische Vordenker der Umweltbewegung taten sich durch Rassismus, Elitarismus und Eugenik-Visionen hervor. Exklusivauszug aus „Reportage — Essays zur Neuen Weltordnung“.

von 
   * James Corbett

Wenn jemand grün ist, kann er nicht zugleich rechts sein. So würden wir es jedenfalls aufgrund der üblichen politischen Zuordnung annehmen. Auch gehen wir normalerweise davon aus, dass jemand entweder gut oder böse ist. Wer Tiere liebt und Ökosysteme zu bewahren versucht, gehört eindeutig zu den Guten. Eine nähere Untersuchung einiger Biografien legendärer Ökoaktivisten legt jedoch etwas anders nahe: Umweltbewusstsein schützt vor Torheit nicht. Eine ganze Reihe von Vordenkern zeigte sich zum Beispiel von Ideen der Rassenlehre und der Höherzüchtung der menschlichen Spezies beeindruckt. Die Liebe zur Natur kann dabei — auf verdrehte Weise — eine Rolle gespielt haben. Denn „natürlich“ ist eher ein harter Ausleseprozess, der den Schwachen, „Lebensuntüchtigen“ kaum eine Überlebenschance gibt. In reichen Familien war der aristokratische Stolz auf eine überlegene Abstammung durchaus Usus. Die Elite griff und greift nach der Macht und will sich von „niederen Lebensformen“ dabei nicht aus dem Konzept bringen lassen. James Corbett breitet in seinem Buch ein schockierendes Szenario aus. Seine Abrechnung macht auch vor „großen Namen“ nicht Halt.

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Würde man Sie bitten, einen Umweltschützer zu nennen, wen würden sie wählen?

Wäre es vielleicht John Muir, der amerikanische Naturschützer aus der Zeit um die Jahrhundertwende, der als Mitbegründer des Sierra Clubs bekannt ist und als „Vater der Nationalparks“ gefeiert wird? Oder wäre es Rachel Carson, die berühmte Meeresbiologin, deren Buch „Silent Spring“ von 1962 über die Gefahren des Einsatzes von Pestiziden oft als Geburtsstunde der modernen Umweltbewegung angesehen wird? Vielleicht würden Sie auch David Suzuki oder David Attenborough nennen — oder einen anderen Moderator, dessen Sendungen das Umweltbewusstsein ganzer Generationen von Fernsehzuschauern geprägt haben. 

Welche Namen auch immer einem in den Sinn kommen, wenn man an berühmte Umweltschützer denkt — Madison Grant gehört mit Sicherheit nicht dazu. Aber wie der New Yorker 2015 feststellte, verfügt Grant über die Referenzen, um als Pionier der amerikanischen Naturschutzbewegung zu gelten. Der betreffende Artikel beschreibt ihn nicht nur als „glaubwürdigen Wildtierzoologen“, sondern stellt auch fest, dass Grant „maßgeblich an der Gründung des Bronx Zoo beteiligt war und die ersten Organisationen gründete, die sich dem Schutz des amerikanischen Bisons und der kalifornischen Redwoods widmeten“. Danach hebt der Artikel Grants Verbindung zu Teddy Roosevelt und den anderen Prominenten Manhattans hervor, welche die frühen Bemühungen zum Erhalt der natürlichen Ressourcen Amerikas anführten. 

*„Grant verbrachte seine Karriere im Zentrum des gleichen energischen Kreises von Naturschützern wie Roosevelt. Diese Gruppe von Reformern hat viel dazu beigetragen, die Nationalparks, Wälder, Wildschutzgebiete und andere öffentliche Flächen zu schaffen — also jenes System von Umweltverantwortung und öffentlichem Zugang, das als ›Amerikas beste Idee‹ bezeichnet wird. Sie entwickelten die Überzeugung, dass der Umgang eines Landes mit seinem Boden und seiner Tierwelt ein Maß für dessen Charakter ist.“* (1)

Angesichts seines gesellschaftlichen Status und seiner beeindruckenden Karriere ist auf den ersten Blick nicht ersichtlich, warum sich Grant nicht als einer der Gründungsväter der modernen Umweltbewegung im kollektiven Gedächtnis wiederfindet. Der Grund dafür wird jedoch deutlich, wenn man erfährt, dass Grants anderer großer „Verdienst“ ein Buch mit dem Titel „Der Untergang der großen Rasse — Die Rassen als Grundlage der Geschichte Europas“ ist. Eine Hetzschrift aus dem Jahr 1916, in der er vor der „Wiedererstarkung minderwertiger Rassen und Klassen nicht nur in Europa, sondern weltweit“ warnte (2). 

> Adolf Hitler war von Grants Theorie der nordischen Überlegenheit so beeindruckt, dass der „Führer“ dem Autor persönlich schrieb und das Buch als „meine Bibel“ bezeichnete (3).

Heutzutage erinnert man sich an Grant für seinen Rassismus, während seine Arbeit im Naturschutz weitgehend in Vergessenheit geraten ist. Wenn sie von Grants Beiträgen zum Umweltschutz erfahren würden, wären viele Zeitgenossen zweifellos verblüfft. Wie konnte jemand, der so vorausschauend über die Umwelt dachte, solch rückständige Überzeugungen zum Thema Rasse haben? Bei näherer Betrachtung ist dieses scheinbar seltsame Nebeneinander von Interessen aber gar nicht so außergewöhnlich. Wie sich zeigt, machte Grants Besessenheit von Rassenlehre ihn nicht zu einem Außenseiter in der Naturschutzbewegung seiner Zeit. Wenn überhaupt, gab er einfach nur den Ansichten eine Stimme, die unter seinen High-Society-Freunden in Mode waren. 

Präsident Teddy Roosevelt lobte Grants Hetzschrift in einem persönlichen Brief, der in späteren Ausgaben als Klappentext verwendet wurde. Für Roosevelt war Grants Werk „ein hervorragendes Buch — in seiner Absicht, seiner Weitsicht und seinem Verständnis jener Tatsachen, die unser Volk am dringendsten begreifen muss.“ (4) Zu den führenden Köpfen der frühen Naturschutzbewegung, die Grants Arbeit lobten, gehörte auch Henry Fairfield Osborn, Treuhänder des American Museum of Natural History, Leiter der New York Zoological Society und Mitglied des United States Geological Survey. Im Vorwort des Buches meinte Osborn, dass „der Erhalt jener Rasse, die uns den wahren Geist des Amerikanismus gegeben hat, weder eine Frage des Rassenstolzes noch des Rassenvorurteils ist; es ist eine Frage der Liebe zum Vaterland.“ (5) 

> Der Zusammenhang zwischen dem „Erhalt der nordeuropäischen Rasse“ und dem „Erhalt der Umwelt“ ist für uns heute zwar nicht offensichtlich, doch für Grant und seine Zeitgenossen war dieser mehr als klar. 

Hinweise auf diesen Zusammenhang gibt die Tatsache, dass Grant selbst sich nur für die „majestätischen“ Elemente der Natur interessierte. Also den Elch, die Bergziege oder die uralten Mammutbäume. In ähnlicher Weise feierte sein Naturschutz-Gefährte Roosevelt die „edlen“ Elche und Büffel. Zwei Arten, die er sowohl bewahrte als auch jagte. Doch wenn es um „kleinere Formen des Tier- oder Vogellebens“ ging, die Beschreibungen wie „herrschaftlich“, „edel“ oder „majestätisch“ vermeintlich nicht verdienten, zeigte Grant — so heißt es in seinem Nachruf — keinerlei Interesse an deren Notlage. (6) 

> Der gemeinsame Nenner all dieser Männer und ihrer Vorstellungen von Natur: Eugenik. Die altbekannte Obsession von Möchtegern-Aristokraten aus aller Welt. Dieser Obsession folgend, waren die edlen und herrschaftlichen Gene der wohlhabenden und erfolgreichen Familien in Grants Umfeld vom Aussterben bedroht — genau wie die majestätischen, edlen Tierarten, die nun durch „wilde“ und „unzivilisierte“ Gene niederer Rassen bedroht wurden. 

Sowohl Mensch als auch Tier schienen einer ständigen Gefährdung ausgesetzt und bedurften sorgfältiger Bestandspflege. 

Vor diesem zentralen Punkt schrecken selbst die Verfechter einer ökologisch begründeten Eugenik nicht zurück. So stellt etwa John Glad — emeritierter Professor und ehemaliger Direktor des Woodrow Wilson International Center for Scholars — in der Zusammenfassung seines Buches „Future Human Evolution: Eugenics in the Twenty-First Century“ fest:

*„Eugenik betrachtet sich selbst als viertes Standbein der Zivilisation, wobei die anderen drei a) eine sparsame Nutzung natürlicher Ressourcen, b) die Verminderung von Umweltverschmutzung und c) die Aufrechterhaltung einer menschlichen Bevölkerung, die die Tragfähigkeit des Planeten nicht überschreitet sind. Eugenik, die man als menschliche Ökologie betrachten kann, ist somit ein wesentlicher Bestandteil der Umweltbewegung.“* (7)

> Tatsächlich stößt man überall dort, wo man in den oberen Rängen der Umweltbewegung hinschaut, auf denselben eugenischen Drang nach „Bereinigung der Rasse“ und den Wunsch, niederwertigere Klassen von Männern und Frauen, von denen diese Elitisten glauben, dass sie den Genpool ebenso verschmutzen wie die Umwelt, auszurotten.

Teddy Roosevelt, führendes Mitglied der konservativen Bewegung, war selbst bekennender Eugeniker. Er tadelte weiße Frauen, die keine Kinder haben wollten und bezeichnete sie als Komplizen beim „Selbstmord der Rasse“. Und in seinen persönlichen Briefen an den akademischen Führer der amerikanischen Eugenik-Bewegung, Charles Davenport, wagte Roosevelt gar die Behauptung, dass „die Gesellschaft nicht das Recht hat, Degenerierten zu erlauben, ihresgleichen fortzupflanzen.“ (8)

Henry Fairfield Osborn — der bereits erwähnte Geologe, der das Vorwort zu Grants Buch verfasste und den „Conservation Fund“ gründete — war nicht nur überzeugter Eugeniker, sondern auch der Onkel von Frederick Osborn, Gründungsmitglied der "American Eugenics Society« und Gründungspräsident des „Population Council“ von John D. Rockefeller III. Die von Rockefeller finanzierte Organisation widmete sich dem „Problem“ der Zunahme unerwünschter Rassen in der Dritten Welt. (9) 

Julian Huxley — Enkel von Thomas Henry Huxley, bekannt als „Darwins Bulldogge“ sowie für seine leidenschaftliche Verteidigung von Darwins Arbeiten zur menschlichen Evolution und außerdem Bruder des Autors von „Schöne neue Welt“, Aldous Huxley — war selbst Anhänger der Eugenik. Als lebenslanges Mitglied der British Eugenics Society, deren Präsident er von 1959 bis 1962 war, trug Julian Huxley dazu bei, die UNESCO zu gründen und wurde 1946 ihr erster Direktor. Er nutzte das Gründungsdokument der Organisation, „UNESCO: Its Purpose and Its Philosophy“, um eine speziell von Eugenik getragene Agenda zu fördern:

*„Im Moment ist es wahrscheinlich, dass der indirekte Effekt der Zivilisation eher dysgenisch als eugenisch ist; und in jedem Fall scheint es wahrscheinlich, dass das tote Gewicht genetischer Dummheit, körperlicher Schwäche, geistiger Instabilität und Krankheitsanfälligkeit, das bereits in der menschlichen Spezies existiert, eine zu große Last darstellen wird, als dass echter Fortschritt erzielt werden könnte. Daher, und obwohl es wahr ist, dass jede radikale eugenische Politik für viele Jahre politisch und psychologisch unmöglich sein dürfte, wird es für die UNESCO wichtig sein, sicherzustellen, dass das eugenische Problem mit größter Sorgfalt untersucht und dass die Öffentlichkeit über diese drängenden Probleme informiert wird, damit vieles, was derzeit unvorstellbar erscheint, zumindest wieder denkbar wird.“* (10)

Was genau mit diesem Credo verdeckter Eugenik gemeint war, wurde 1961 deutlich, als Huxley und fünfzehn international „führende Naturschützer“ (11) das Morges-Manifest unterzeichneten, eine Erklärung, die die Gründung einer eingetragenen Wohltätigkeitsorganisation in der Schweiz forderte, welche als Stiftung für eine neue Naturschutzorganisation fungieren sollte (12). Diese Stiftung, die noch im September desselben Jahres gegründet wurde, war der World Wildlife Fund (WWF). Neben Huxley waren an der Gründung des WWF beteiligt: Prinz Bernhard der Niederlande, Gründungspräsident, der 1954 auch die Bilderberg-Gruppe gründete, Prinz Philip von England, Gründungspräsident der ersten nationalen Organisation des WWF, des British National Appeal, der einmal erklärte: „Für den Fall, dass ich wiedergeboren werde, würde ich gerne als tödlicher Virus zurückkehren, um etwas zur Lösung der Überbevölkerung beizutragen“ (13), Godfrey A. Rockefeller, Mitglied der berüchtigten Rockefeller-Dynastie und Enkel des Mitbegründers von Standard Oil. 

Vor allem die Rockefellers haben seit langem enge Verbindungen zur Eugenik-Bewegung. Sie finanzierten das „Eugenics Record Office“ in den USA und das „Kaiser-Wilhelm-Institut“ (Nachfolger: Max-Planck-Gesellschaft) in Deutschland, die beide wesentlich dazu beitrugen, die Botschaft der Eugenik auf der ganzen Welt zu verbreiten (14). Darüber hinaus hatte der Rockefeller-Clan einen übergroßen Einfluss auf die globale Umweltbewegung, sowohl direkt, durch die Rockefeller-Stiftung, als auch indirekt, durch David Rockefellers Protegé und Ölbaron-Kollegen Maurice Strong. Strong, der 1947 von David Rockefeller „entdeckt“ wurde, während er in jungen Jahren als Sicherheitsoffizier bei der UN arbeitete, wurde zum einflussreichsten Mann der Umweltbewegung des 20. Jahrhunderts. Er war der erste Direktor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, organisierte 1992 den „Earth Summit“ in Rio und leitete die Schaffung der „Earth Charter“ (zusammen mit Steven C. Rockefeller). 

Zwischen seiner Zeit als Präsident der nationalen kanadischen Ölgesellschaft Petro-Canada und seinem Vorsitz von Ontario Hydro, Nordamerikas größtem Stromversorger, war er Vorstandsmitglied einer verwirrenden Reihe von Umwelt- und Entwicklungsorganisationen. Strong half auch bei der Organisation des „4th World Wilderness Congress” in Colorado 1987. Auf besagtem Kongress von 1987 schlug Edmund de Rothschild von der berüchtigten Bankiersdynastie Rothschild die Schaffung einer Weltnaturschutzbank vor, die heute als „Globale Umweltfazilität“ (GEF) bekannt ist.

Tatsächlich haben die Rothschilds in den letzten Jahren dazu angesetzt, die Rockefellers in puncto Engagement für die Umweltbewegung einzuholen. Der junge David Mayer de Rothschild, der gerne als „Plastik-Jesus“ bezeichnet wird, weil er in einem sechzig Fuß langen Katamaran, der aus recycelten Plastikflaschen bestand, über den Pazifik segelte, predigt permanent zur akuten Gefahr des Klimawandels (15). Seltsamerweise hat das Publikum, vor dem dieser „Plastik-Jesus“ seine Predigten über nachhaltiges Leben hält, ein kombiniertes Nettovermögen und einen „CO<sub>2</sub>-Fußabdruck“, der mehrere Größenordnungen kleiner ist als sein eigener. 

> In den Annalen der modernen Umweltbewegung finden sich noch viele weitere Geschichten von unglaubwürdigen Umweltaktivisten. Al Gore — Herr „Unbequeme Wahrheit“ — dessen Familienvermögen durch die Arbeit seines Vaters für Occidental Petroleum entstand und dessen persönliches Vermögen durch Geschäfte mit dem ölreichen Katar erheblich wuchs, ist ein perfektes Beispiel dafür (16). 

Sir James Goldsmith, Mitglied der Bankiersdynastie der Goldsmith-Familie und Gründer des Magazins „The Ecologist“, ist ein weiteres Beispiel (17). Und dann gibt es natürlich noch die Rockefellers, deren eigene Familienstiftungen heute Angriffe auf Exxon Mobil finanzieren — auf ein Unternehmen, das offizieller Nachkomme des Standard Oil Monopols ist, aus dem das Rockefeller-Vermögen einst hervorging (18).

Aber der vielleicht seltsamste Aspekt dieser Geschichte über Plutokraten, Umweltverschmutzer, Eugeniker und Kontrollfreaks, die hinter den Umweltorganisationen stecken, ist, dass niemand fragt, warum sich diese reichen, skrupellosen Royals und „Öligarchen“ so leidenschaftlich für den Naturschutz engagieren. Eine der Antworten ist historisch geprägt: Die Umweltbewegung wurde von Beginn an von Rassisten, Eugenikern und Elitisten gesteuert. Die Glieder in dieser „großen Kette des Seins“ sind ununterbrochen — von den Anfängen der Naturschutzbewegung, als fanatische Rassisten und Eugeniker wie Madison Grant die ersten Naturschutzorganisationen gründeten, bis heute, wo Sprösslinge der Rockefeller- und Rothschild-Familien die Forschungsinstitute, Interessenvertretungen und Publikationen finanzieren, die moderne Umweltbewegungen führen. 

Die andere Antwort liegt auf der Hand: 

Elitäre, rassistische Eugeniker sind egoistisch. Ihr Ziel ist, den Planeten zu besitzen. Ihre vom „Erhalt“ geprägte Agenda ist eine bequeme Ausrede für Imperialisten, die immer mehr von den natürlichen Ressourcen für sich und ihre Nachkommen monopolisieren wollen. 

Doch es ist nur allzu offensichtlich, dass die opulenten Monopolisten, die an der Spitze der Umweltbewegung stehen, sich um mehr sorgen als die Kontrolle über den Planeten und seine Ressourcen. Im Grunde wollen sie „niedere“ Lebensformen ausrotten, die die „majestätischen“ Blutlinien einer „edlen“ Spezies zu verschmutzen drohen. Kurz gesagt, ihr Impuls, den Umweltschutz zu unterstützen, ist identisch mit dem Impuls, der sie dazu antreibt, die Eugenik zu unterstützen. Im Jahr 1909 schrieb Grant, dass die natürliche Selektion der Menschheit den Weg zur „vollständigen Beherrschung des Erdballs“ geebnet habe, was bedeute, dass seiner Generation „die Verantwortung übertragen worden war, zu entscheiden, welche Lebensformen erhalten werden sollen.“ (19)

Klartext: Die Pflicht zu bestimmen, ob ein Wesen — Mensch oder Tier — es verdient, zu leben oder zu sterben, liegt bei den inzestuösen Royals, milliardenschweren Öl-Baronen und Finanzoligarchen, die die einflussreichsten Umwelt- und Naturschutzorganisationen finanzieren. Und nach deren snobistischen Maßstäben scheint es so, dass nur sehr wenige von uns für den „Erhalt“ geeignet sind.

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Dieser Text ist ein Auszug aus „Reportage — Essays zur Neuen Weltordnung“ von James Corbett 

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