Diktat der Beschleunigung

In einer ohnehin schnelllebigen Zeit erhöht Kanzler Olaf Scholz mit seinem „Deutschland-Pakt“ den Druck, dem die Menschen ausgesetzt sind, noch weiter.

In dem von Kanzler Olaf Scholz so genannten „Deutschland-Pakt“ fordert er ein schnelleres Deutschland, also die nochmalige Beschleunigung der ohnehin rasant fortschreitenden Digitalisierung. Gerade künstliche Intelligenz ist ja in letzter Zeit so schnell geworden, dass man den bedauernswerten Maschinen eigentlich gar nicht mehr zumuten kann, mit einer so trägen und ineffizienten Lebensform wie dem Menschen zusammenzuarbeiten. Die Misere kann also nur auf eine Weise gelöst werden: Der Mensch muss sich ändern, er muss besser, schneller werden. Damit hier kein Missverständnis auftritt: Natürlich könnten bürokratische Abläufe und auch die Internetverbindung in manchen Regionen schneller werden — aber ist es wirklich das, was die Menschen jetzt brauchen? Und tut ihnen eine solche Entwicklung überhaupt gut? So fragt eigentlich derzeit kaum jemand. Die gestresste und selbst in ihrer Freizeit normem Verfügbarkeitsdruck ausgesetzte Arbeitnehmerschaft muss einfach „da durch“. Der Autor beleuchtet diese neue Entwicklung unter philosophischen wie gesundheitlichen Aspekten.

Der von Bundeskanzler Olaf Scholz angeregte „Deutschland-Pakt“ soll das Land von Grund auf schneller und moderner gestalten. Selbst die Opposition sagt „Ja“ zu diesen Plänen, die insbesondere auch die Digitalisierung umfassen. Und es ist tatsächlich so, dass natürlich manche Dinge — etwa im Verwaltungsbereich — im Grunde noch zügiger erledigt werden könnten. Aber es geht bei diesem „Pakt“ um Grundsätzlicheres. Steht doch die digitale Transformation schon ihrem Ansatz nach im Zeichen einer stetig wachsenden Beschleunigung (1).

Das bisher erreichte Tempo der Digitalisierung genügt insofern keinesfalls. Das hat auch mit dem internationalen Konkurrenzdruck zu tun — und mit der inneren Stringenz der digitalen Transformation als solcher. Zeitgewinn soll dabei sowohl mehr Lebensqualität bringen als auch materiell mehr Wertschöpfung. Darum muss alles möglichst immer noch schneller gehen! Der Kanzler entspricht mit seinem Ansinnen ganz und gar dem Zeitgeist.

Kaum im Blick ist dabei allerdings der ganzheitlich verstandene Gesundheitsfaktor. Ob es dem Menschen wirklich gut tut, wenn seine Lebenswelt unter dem Diktat einer ständig wachsenden Beschleunigung steht? Bezahlt er, ja bezahlt die ganze Kultur diesen anhaltenden, immer noch zunehmenden Druck mit üblen Folgeerscheinungen?

Auch in philosophischer Hinsicht stellen sich Fragen. Wovor läuft man eigentlich davon, wenn man immer schneller rennen muss? Ist es in einer säkularisierten, also immanentistisch denkenden Welt die Flucht vor dem Tod (2)? Ist es in einer immer mehr von Krisen erschütterten Welt die Flucht vor der drohenden Apokalypse (3)? Zeugt das überdrehte Tempo unserer Existenz von der Flucht vor nihilistischen Erkenntnissen, über die man besser nicht nachdenkt, so dass man insgesamt beschleunigt, damit allenfalls noch Zeit für oberflächliches Denken bleibt?

Gewiss, ohne Beschleunigung, ohne Wachstum, ohne Fortschritt droht Rückschritt oder ein Zurückfallen gegenüber mancherlei Mitstreitern auf diesem Planeten. Das gilt nicht zuletzt auf militärischem Gebiet! Insofern erweist sich der Fortschritt freilich keineswegs nur als Segen, sondern zugleich als Fluch. Nüchterne Wahrnehmung lässt erkennen, dass der sogenannte Fortschritt einerseits den allgemeinen Wohlstand weithin und in wirklich beeindruckender Weise vorangebracht, zugleich aber den Planeten in menschengemachte, so noch nie da gewesene Nöte hineinmanövriert hat.

Angesichts dessen immer noch mehr Beschleunigung, immer noch mehr Schnelligkeit zu fordern und zu fördern, beruht auf einer höchst einseitigen, kaum von Weisheit zeugenden Sicht- und Handlungsweise. Der britische Journalist Oliver Burkeman warnt auf seine Weise nach langjährigen Versuchen vor einer regelrechten „Effizienzfalle“ — in seinem klugen, heuer erschienenen Buch „4000 Wochen — das Leben ist zu kurz für Zeitmanagement“.

Indes — besteht überhaupt die Wahlfreiheit, sich auch anders, sprich: weiser zu entscheiden? Offenbar handelt es sich nicht nur um eine Effizienzfalle, sondern um eine Fortschrittsfalle (4), die derzeit schon auf breiter Front zuschlägt. Kanzler Scholz steht für ein Regierungsprogramm, das ausdrücklich „den Fortschritt wagen“ will und mit dem Begriff des Wagnisses durchaus einräumt, um die Ambivalenz des Fortschritts, also um die mit den Chancen verbundenen Risiken ansatzweise zu wissen. Dass mit dem Fortschritt nicht nur die Chancen, sondern ebenfalls die Risiken wachsen, muss aber dann als quasi gleichgültig übergangen werden, wenn das Fortschreiten als alternativlos erscheint. Welch ein Teufelskreis!

„Die Menschheit schafft sich ab“, heißt ein von Harald Lesch und Klaus Kamphausen vor fünf Jahren veröffentlichtes Buch. Dutzende Bücher allein in deutscher Sprache kritisieren die Digitalisierung recht grundsätzlich (5). Das neueste heißt „Realitätsverlust“: Da wartet der Neurobiologe und Bestseller-Autor Joachim Bauer mit brisanten Erkenntnissen auf, „wie KI und virtuelle Welten von uns Besitz ergreifen — und die Menschlichkeit bedrohen“. Trotzdem muss es auf diesem höchst fragwürdigen Weg immer schneller weitergehen! Wo bleiben die Philosophen unter den Politikern, von Theologen ganz zu schweigen? Wo wird noch ernsthaft und kritisch über das Tempo-Diktat in unserem Land in unserer Welt nachgedacht? Vereinzelte Stimmen gab und gibt es immerhin. So ließ beispielsweise Ex-Bundesumweltministerin Svenja Schulze noch vor wenigen Jahren verlauten:

„Wenn wir die Digitalisierung unverändert fortsetzen, wird sie zum Brandbeschleuniger für die ökologischen und sozialen Krisen unseres Planeten“ (6).

Aber solche Stimmen bewirken in der Tagespolitik ganz offenbar ebensowenig wie all die kritische Literatur zur digitalen Transformation.

Zweifellos kann wachsende Schnelligkeit ein Überlebensvorteil und ein Gewinn für Individuen wie für die Kulturgestaltung sein. Aber je temporeicher sich alles gestaltet, desto mehr zeigt sich, dass die immer ausgezeichneteren Maschinenleistungen dem Wesen des Menschen keineswegs in jeder Hinsicht entgegenkommen.

Und schon haben technikaffine Philosophien wie der Transhumanismus oder der Longtermismus kaum etwas dagegen, wenn der Mensch zunehmend mit Maschinen verschmilzt, ja auf die Dauer vielleicht sogar ersetzt wird und verschwindet (7). Sind die betreffenden Risiken den Entscheidern von heute hinreichend bewusst? Denken sie nur kurzfristig und narzisstisch an den aktuellen Vorteil?

Gerald Lembke, Professor und Autor des Buches „Im digitalen Hamsterrad“ von 2016, warnt vor einem drohenden Kollaps, wenn das „Internet der Dinge“ tatsächlich Realität wird: Dann wäre ein „Abschalten“ immer weniger möglich, schon weil die vielen digitalen Transaktionen ja ständig überwacht werden müssten.

Wie der Hirnforscher Manfred Spitzer in seinem internationalen Bestseller „Digitale Demenz“ schon vor über einem Jahrzehnt unterstrichen hat, dürften all die digital erzeugten Bequemlichkeiten und Zeiteinsparungen auf die Dauer keineswegs zu mehr geistiger und körperlicher Fitness führen; vielmehr schließt der digital provozierte Umbau im Gehirn „immer häufiger Gedächtnis-, Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen sowie emotionale Verflachung und allgemeine Abstumpfung“ ein (8). Weil digitale Medien beschleunigt eine Vielzahl von Entscheidungen bei Menschen unter enormem Dringlichkeitsdiktat fordern, werde verhaltenspsychologisch eine Herrschaft der „Bauchgefühle“ erzwungen, weshalb „man im digitalen Zeitalter zu sehr auf reflexhaftes intuitives Entscheiden hin konditioniert wird. Und diese Art des Entscheidens überträgt sich auf das analoge Leben — das überlegte Entscheiden kommt abhanden“ (9).

Solch ein gefährlicher Abstumpfungsprozess, ja Reflexionsschwund zeigt sich nicht zuletzt gegenüber dem Umstand, dass das Internet der Dinge die derzeit fast allenthalben emporwachsende Überwachungsgesellschaft zu vollenden droht.
Die auf beinahe alle Lebensbereiche ausgreifende Beschleunigung wäre nicht denkbar ohne das mobil gewordene Internet — und dieses nicht ohne Mobil- und Kommunikationsfunk. Der ist schon in sich ein extrem schnelles Phänomen: Bei seinen hochfrequenten Feldern wechseln elektrisches und magnetisches Feld zwischen zigtausend und mehreren Milliarden Mal pro Sekunde ihre Richtung. Wegen dieser rasanten Kopplung von magnetischer und elektrischer Komponente spricht man von „elektromagnetischen Feldern“ (EMF).

Diese werden heutzutage in immer stärkerer Leistung beansprucht. Alles verlangt nach immer Tempo für die Funkkontakte — in Richtung einer Signalübertragung in Echtzeit (10)! Das aber bedeutet eine weitere Zunahme der Strahlenbelastung für die Bevölkerung — großzügig ermöglicht durch exorbitant hohe, freilich umstrittene Grenzwerte (11). Dabei liegen deutliche Indizien dafür vor, dass Mobilfunk oxidativen Zellstress auslösen kann (12). Auch auf dem EMF-Sektor bezahlt der Mensch für das immer schnellere Leben.

Just in Deutschland nehmen Eile und Hetze in besonderem Maße zu, wie der Psychologe Robert Levine auf der Basis eines weltweiten Vergleichs über den kulturellen Umgang mit der Zeit herausgefunden hat. Unser so fortschrittsfreundliches Land gehört demnach zu den am meisten gehetzten Nationen auf Erden (13) . Dabei liegt auf der Hand: „Die immense Beschleunigung unserer Tage ist in erster Linie auf die Digitalisierung zurückzuführen“ (14).

Diese Entwicklung verändert unter der Hand das bisherige, mehr oder weniger humanistisch geprägte Menschen- und Weltbild hierzulande — einschließlich der damit zusammenhängenden Werte:

„Das Leitbild der Kommunikations- und Informationsgesellschaft ist der flexible Mensch, ein beschleunigter elektronischer Netz-Passagier, der — getrieben von der Unruhe, etwas zu verpassen — immer auf der vergeblichen Suche nach Halt, Sinn und Orientierung ist. Diesem nicht zur Ruhe kommenden Nomaden muss folgerichtig die verinnerlichte Moral abhanden kommen. Die Moralproduktion übernehmen nämlich jetzt der globale Markt und die Medien“ (15).

Wohin also steuert unsere digital beschleunigte Gesellschaft? Der deutsche Papst Benedikt XVI. hat einst erkannt und gewarnt: „Je schneller wir uns bewegen können, je zeitsparender unsere Geräte werden, desto weniger Zeit haben wir“ (16).

Die exponentiell wachsende Beschleunigung reißt auch nichttechnische Bereiche in ihren Strudel mit hinein. Eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung hielt bereits vor über zehn Jahren fest, dass sich insgesamt „Politik und Gesellschaft vom Tempo des technischen Fortschritts überrumpelt sehen“ (17). Mit dem Soziologen Hartmut Rosa formuliert: Wenn alles beschleunigt ist, kann das Individuum nicht langsamer laufen (18) . Oder in den Worten Ulrich Schnabels: „Auf dem rasant dahinströmenden Fluss der Beschleunigung sitzen wir alle im selben Boot“ (19).

Die Beschleunigungsgesellschaft wird ihrer selbst nicht mehr Herr. Darum kann sich die Politik unserer Tage auch selbst nicht mehr beherrschen und daran hindern, Deutschland noch „schneller“ machen zu wollen. Bremsen verboten!

Dass anhaltender, ja immer noch zunehmender Dauerstress ungesund, ja nicht selten lebensverkürzend ist, hat sich weithin herumgesprochen (20). Aber wer kann es sich leisten, aus dem Hamsterrad auszubrechen?

Weder für Individuen noch für Gruppen oder Gesellschaften tun sich da offenbar weithin erkennbare Auswege auf. Plädoyers für mehr Entschleunigung gibt es zwar inzwischen zuhauf (21), doch sie sind — das zeigt der Anlauf zum Deutschland-Pakt auf Neue — ganz offenbar allzu oft in den Wind gesprochen.

Die digitale Technokratie kennt kaum noch uhrzeitliche oder räumliche Grenzen. Viele Menschen bleiben Gejagte bis in ihre Träume hinein — und bis dann die digitale watch sie pünktlichst weckt. Bereits vor einem Jahrzehnt hat eine große Tageszeitung gemeldet: „Psychologen, Krankenkassen und Gewerkschaften warnen vor dem Stress durch Internet und Handy“ (22). Im Hirn des Nutzers spielen sich „ähnliche Dinge ab wie bei Glücksspielern“ (23).

Egal — Fortschritt must go on! Dem Theologen Gregor Taxacher zufolge wird heute „alles faktische ökonomische Geschehen gerechtfertigt durch seine unumstößliche innere Rationalität, selbst wenn die über Leichen geht“ (24). Dazu passend unterstreicht Fritz Reiheis, die ökonomisch erzeugte Beschleunigungslogik ziele „auf nichts Geringeres als die Eliminierung des Menschen“ (25).

Genau genommen verträgt der Mensch bestenfalls jenes Maß an digitaler Beschleunigung, das es ihm noch erlaubt, sein Menschsein zu wahren. Zeigt sich im zunehmenden Temporausch nicht tatsächlich ein rasantes Flüchten vor unserer Sterblichkeit — hinein in eine technokratische Ersatzreligion, die lügnerisch sogar Unsterblichkeit verheißt (26)? Dabei gehört es zu unserem Menschsein, sich unserer Sterblichkeit zu stellen — und von daher hoffend nach jener umgreifenden Macht zu fragen, die allein ewiges Leben zu schenken vermag …


Quellen und Anmerkungen:

(1) Klaus Schwab/ Thierry Malleret: COVID-19: Der Grosse Umbruch, 2020, 177ff.
(2) Siehe Marianne Gronemeyer: Das Leben als letzte Gelegenheit, 1996.
(3) Gregor Taxacher: Apokalypse ist jetzt. Vom Schweigen der Theologie im Angesicht der Endzeit, 2012.
(4) Dazu Werner Thiede: Die digitale Fortschrittsfalle. Warum der Gigabit-Gesellschaft mit 5G-Mobilfunk freiheitliche und gesundheitliche Rückschritte drohen, 20192; ders.: Im Namen des sogenannten Fortschritts. Zur zunehmenden Einschränkung bürgerlicher Schutz- und Freiheitsrechte, 2023.
(5) Werner Thiede: Digitalisierungsrisiken und Fortschrittsglaube. Literaturumschau innerhalb wie außerhalb von Theologie und Kirche, in: Theologische Rundschau 84 (2019), 260-316; derselbe: Riskante digitale Transformation. Fortsetzung der Literaturumschau innerhalb wie außerhalb von Theologie und Kirche, in: Theologische Rundschau 87 (2022), 141-226.
(6) Zit. nach https://www.heise.de/newsticker/meldung/Umweltministerin-Digitalisierung-Brandbeschleuniger-gegenwaertiger-Krisen-4419394.html (Abruf 22.8.2023). Vergleiche auch F. Sühlmann-Faul/St. Rammler (Hg.): Der blinde Fleck der Digitalisierung, 2018.
(7) Hierzu Werner Thiede: Mensch, Maschine und Gott. Zur Transhumanismus-Debatte, in: Deutsche Wirtschaftsnachrichten 12/2021, 16-18 (https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/516120/Transhumanismus-Mensch-Maschine-Gott); derselbe: Die digital verkümmerte Vernunft. Zur Philosophie des Longtermismus, in: Die Tagespost Nr. 21 vom 25. Mai 2023, 25.
(8) Manfred Spitzer: Digitale Demenz, 2012, 8. „Demenz ist geistiger Abstieg“ (60)
(9) Marie-Luise Wolff: Die Anbetung. Über eine Superideologie namens Digitalisierung, 2020, 218f.
(10) Dazu näherhin Werner Thiede: Kann wahr sein, was nicht sein darf? Über mögliche negative gesundheitliche Auswirkungen von Mobilfunkstrahlung, in: Die Tagespost, Nr. 27 vom 7. Juli 2022, 25; ferner bereits derselbe.: Mythos Mobilfunk. Kritik der strahlenden Vernunft, 2012.
(11) Vergleiche Karl Hecht u.a. (Hg.): Warum Grenzwerte schädigen, nicht schützen – aber aufrechterhalten werden. Beweise eines wissenschaftlichen und politischen Skandals, 2009; Wilfried Kühling: Bewertungsdilemma Mobilfunk: Wie wir das Unvermögen staatlicher Risikobewertung endlich überwinden, 2023.
(12) Beispielsweise zeigten David Schuermann und Meike Mevissen 2021 in ihrer großangelegten Überblicksstudie für die Schweizer Regierung im International Journal of Molecular Science (https://www.mdpi.com/1422-0067/22/7/3772): Biologische Effekte der umstrittenen Strahlung können als erwiesen gelten – schon im niedrigen Dosisbereich. Es zeichne sich als klarer Trend ab, dass die Strahlung tatsächlich weit unterhalb der geltenden Grenzwerte „zu Veränderungen im zellulären oxidativen Gleichgewicht führen kann.“
(13) Dazu näher Robert Levine: Eine Landkarte der Zeit. Wie Kulturen mit Zeit umgehen, 1999.
(14) Carola Feddersen: Im Zeitkarussell, in: natur & heilen 2/2015, 34-39, hier 35.
(15) Bernd Kauffmann: Alles verschwindet. Vom Aufgalopp der Virtualität, in: Gesellschaft zur Erforschung des Markenwesens (Hg.): Das digitale Zeitalter fo(ö)rdert Markenführung über alle Sinne, 2014, 53-57, hier 54.
(16) http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/weihnachtsmette-papst-benedikt-fordert-mehr-zeit-fuer-gott-a-874617.html (Abruf 17. Februar 2013).
(17) Vergleiche Marcus Rohwetter: Ohne Feierabend, in: DIE ZEIT Nr. 39/2012, 29.
(18) Vergleiche Hartmut Rosa: Beschleunigung und Entfremdung, 2013.
(19) Ulrich Ulrich Schnabel: Muße. Vom Glück des Nichtstuns, 2010, 190.
(20) Hierzu beispielsweise Nina Ruge: Macht Stress alt – und kann positives Denken jung erhalten? In: my life 17/2023, 36.
(21) Siehe bereits Peter Heintel: Innehalten. Gegen die Beschleunigung, für eine andere Zeitkultur, 2007; Hartmut Rosa: Beschleunigung und Entfremdung, 2013; zuletzt z.B. das Themenheft „Mal raus. Unterbrechungen des Alltags, die guttun“ (Nachrichten der EvangelischLutherischen Landeskirche in Bayern 3/2023).
(22) WELT-Online vom 23. Juni 2012
(23) https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article152633755/Daran-erkennen-Sie-ob-Sie-handysuechtig-sind.html (Abruf 8. September 2023).
(24) Gregor Taxacher: Apokalypse ist jetzt. Vom Schweigen der Theologie im Angesicht der Endzeit, 2012, 49.
(25) Fritz Reheis: Entschleunigung. Abschied vom Turbokapitalismus, 2003, 153. (26)
(26) Dazu näherhin Werner Thiede: Unsterblichkeit der Seele? Interdisziplinäre Annäherungen an eine Menschheitsfrage, 2022; derselbe: Himmlisch wohnen. Auferweckt zu neuem Leben, 2023