Entkriminalisierte Übergriffe
Unter dem Deckmantel der sexuellen Revolution und Aufklärung wurde Kindesmissbrauch pseudowissenschaftlich legitimiert und praktiziert — bis heute sind diese Strukturen beständig und viele Täter auf freiem Fuß.
Die kuratierten Veröffentlichungen der Epstein-Files reißen bei traumatisierten Menschen in aller Welt tiefe Wunden auf. Oft verbergen sich hinter ihren Opfererfahrungen Akteure und gezielte Einflüsse von Netzwerken, die seit vielen Jahrzehnten vor allem Exhibitionismus, Inzest, Pädosexualität sowie psychisch und physisch erzwungene Sexualität unter den Deckmänteln von Freiheit und Fortschritt ausleben und verharmlosen. Diesen kriminellen und in erster Linie kinder- und jugendfeindlichen Lobby- und Aktionsgemeinschaften gilt es sich konsequent entgegenzustellen – auch wenn die Epstein-Files längst wieder aus den Medien verschwunden sein werden.
„Die Grünen haben auch immer geglaubt, sie wissen alles besser.“
(Daniel „Dany“ Cohn-Bendit im Interview des Aufklärungsberichts seiner Partei 2015 (1)
Er flüsterte: „Bleib liegen. Warte ab. Gleich gefällt es dir.“ Ich muss um die neun Jahre alt gewesen sein. Der vier Jahre ältere Junge aus dem familiären Umfeld hatte sich von mir mit einem kleinen Stapel Fußballsticker körperliche Nähe „erkauft“. Ich musste mich dafür am Abend in sein Bett begeben und mich nackt auf seinen entblößten Körper legen, Bauch auf Bauch. Er erklärte mir, dass nenne man „F……“ und man könne sich dabei auch mit dem Bauch auf den Rücken des Anderen legen.
Er hatte Unrecht. Mir missfiel es und ich war heilfroh, als er mich nach einer gefühlten Ewigkeit aus seiner Umklammerung entließ. Wie es ihm gefiel, habe ich wohl verdrängt. Ich erinnere mich nur noch, dass er mir befahl, niemals darüber mit meinen Eltern zu reden. Daran hielt ich mich.
Möglicherweise hätten meine Eltern diesem einmaligen Vorfall ohnehin wenig Beachtung geschenkt. So störte es sie schließlich auch nicht, dass mir zu jener Zeit mein circa 40-jähriger Trainer mindestens einmal im Monat im Anschluss an ein Tischtennisturnier mit Muskelfluid die Oberschenkel kräftig und schnell einrieb. Sein Handrücken streifte dabei die Genitalien. Zuvor ging er mit uns Kindern unter die Gemeinschaftsdusche, obwohl er selbst keinen einzigen Ball gespielt hatte. Diese Reinigungsrituale waren obligatorisch, sonst durfte man in seinem Auto nicht zurückfahren.
Eine jüngere Recherche zu seiner Person ergab, dass er bis zu seinem Ruhestand auf höchster Ebene im nordrheinwestfälischen Tischtennisverband tätig war. Offensichtlich fanden alle Erziehungsberechtigten sein übergriffiges Verhalten strafrechtlich und moralisch irrelevant. Auf den veröffentlichten Fotos zu seinem beruflichen Abschied wirkte er zufrieden und gesund. Mir lächelte dort ein älterer Mann mit „absolut reinem Gewissen“ entgegen.
Ein stets sehr schlechtes Gewissen dürfte demgegenüber ein guter Freund meiner Eltern gehabt haben. Ich bin im Rückblick sehr froh, dass er nicht, wie zuerst angedacht, die kirchliche Trauung meiner Frau und mir im Jahr 2009 mitgestaltete. Denn im Zuge des kurz danach aufgedeckten Missbrauchsskandals der Katholischen Kirche im Erzbistum Köln (2), zu dessen Opfern unter anderem der bekannte Sänger und Künstler Wolfgang Niedecken gehörte, wurden auch gegen ihn Vorwürfe erhoben. Dermaßen diskreditiert ließ sich der Bekannte mit über 70 Jahren umgehend in ein Pflegeheim einweisen und stand dort bis zu seinem Tode nie mehr aus dem Bett auf. Meine Eltern und andere Besucher begrüßte er fortan stets unmissverständlich mit den einzigen Worten: „Auf Wiedersehen.“
Zu seinem Werdegang ist anzumerken, dass er sich seit seiner Priesterausbildung als Mitglied des Jesuitenordens dem reformorientierten Zweig der katholischen Kirche zugehörig fühlte. Aus dieser Motivation heraus wurde er auch Teil des Kollegiums der ersten Gesamtschule Deutschlands, die im Sinne des integrativen Modells einen signifikanten Anteil körperlich und geistig Behinderter als Schüler aufnahm.
Sicher werden ihm die reformpädagogischen Schriften von Hartmut von Hentig und Gerold Becker bekannt gewesen sein, die auf den Theorien des „sozialen Ausgleichs“ von Hermann Lietz basieren. Das hehre Ziel lautete dabei stets, Kindern nicht-privilegierter Herkunft die Möglichkeit individueller Persönlichkeitsbildung zu eröffnen. Was dann aber Gerold Becker und die anderen überführten Täter an der Odenwaldschule ihren offiziell 111 geschädigten Schutzbefohlenen tatsächlich antaten, zeichneten Luzia Schmid und Regina Schilling in dem Dokumentationsfilm „Geschlossene Gesellschaft“ (3) in drastischer Form nach.
Gerold Becker wendete sich nach seinem plötzlichen Verlassen der Odenwaldschule Mitte der 1980er Jahre wieder der evangelischen Kirche zu, für die er nach seinem Vikariat eigentlich nicht mehr beruflich tätig sein wollte. So gehörte er von 1993 bis 1997 zum Präsidium des Evangelischen Kirchentages. Von 1991 bis 1997 war er Teil der Kammer für Bildung und Erziehung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Sogar auf Wikipedia ist zu dieser dunklen Zeit in erfreulicher Klarheit zu lesen:
„Einer 2024 veröffentlichten Studie des Historikers Uwe Kaminsky zufolge gehörten Gerold Becker und Hartmut von Hentig, der bereits seit 1988 dem Präsidium des Evangelischen Kirchentags angehörte, sowie der pädosexuellenfreundliche Helmut Kentler mit ihrer 'betont liberalen und reformfreudigen Pädagogik zu jenem elitären Netzwerk aus Protestanten', die in der EKD eine Plattform gefunden hatten und sich als Bildungsexperten etablieren konnten. Ralf Dahrendorf bezeichnete die Gruppe als protestantische Mafia.“
Im Zusammenhang mit Missbrauchsnetzwerken höchster Kreise der evangelischen Kirche sei an den Fall der ehemaligen Vorsitzenden des Rates der EKD Annette Kurschus erinnert, die nach ihrer unsäglichen COVID-Impfpropaganda 2021/22 zurücktreten musste, da sie in ihrem Kirchenkreis einen mutmaßlichen Missbrauchstäter schützte, den Vater ihres Patenkindes. Diesbezügliche Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wurden 2025 allerdings aus Mangel an Beweisen und aufgrund von Verjährung eingestellt.
Der oben genannte Helmut Kentler, der als Sexualpädagoge ohne Expertise und akademische Leistung den Lehrstuhl für Sozial- und Berufspädagogik in Hannover besetzte, war wie Gerold Becker nicht nur pädosexuellenfreundlich, sondern handelte auch pädosexuell. Dies legte Teresa Nentwig in ihrem „Bericht zum Forschungsprojekt: Helmut Kentler und die Universität Hannover“ an mehreren Beispielen offen. So nahm Kentler Pflegesöhne bei sich auf, mit denen er laut eigener Aussage unter anderem eine „Schlafengehen-Zeremonie“ ritualisierte:
„Am Schluß stand dann die Massage. Es geht eigentlich um ein intensives, sorgfältiges Streicheln. Ich habe diese Technik von einem indischen Arzt gelernt und wende sie hauptsächlich bei Kindern und Jugendlichen an, die so schwer geistig behindert sind, daß sie immer mit geschlossenen Augen daliegen (...). Sicher hatte er (...) zunächst auch die Sorge, daß ich ihn nicht da anfaßte, wo er es nicht wollte. Von Mal zu Mal fühlte er sich sicherer, er konnte sich gut entspannen und die Empfindungen, die ich ihm verschaffte, genießen. Eine Krise stellte sich nach einer Woche ein: Er wollte sich nicht von der Bauch- in die Rückenlage drehen. Mir war klar: Er hatte eine Erektion und sorgte sich, daß ich das merken würde. Ich legte eine Pause ein und erinnerte ihn daran, daß das Ziel der Massage doch sei, Körperlust zu erleben. Und dann entsteht nun einmal ein Steifer. Ich würde so weitermachen wie immer, aber er solle mal sein steifes Glied genießen, und wenn ich dann gegangen wäre, sollte er seine Lustgefühle steigern und onanieren: Er würde erleben, daß der Samenerguß viel toller ist als sonst. Morgen könnten wir uns dann darüber unterhalten.“
Darüber hinaus vermittelte Helmut Kentler vernachlässigte, marginalisierte und förderbedürftige Kinder unter Erlaubnis des Berliner Jugendamtes bewusst an wegen pädosexueller Vergehen einschlägig vorbestrafte Männer.
Ein Dokumentationsfilm auf 3Sat fasste das Unbegreifliche in Bilder und Worte: „Das Kentler-Experiment – Staatlich finanzierter Kindesmissbrauch.“ (5) Unter anderem wurde dort die totale Vernachlässigung und fahrlässige Tötung eines behinderten Jungen durch einen der kriminellen „Pflegeväter“ beschrieben. Aus bis zum heutigen Tage nicht nachvollziehbaren Gründen galt Helmut Kentler in den 1970er und 1980er Jahren als großer Experte und durfte so in Form von zweifelhaften Gutachten sogar für pädosexuelle Straftäter vor Gericht und bei Jugendamtsangelegenheiten Partei ergreifen. Er war darüber hinaus viele Male in Zeitung, Funk und Fernsehen vertreten.
Doch nicht alle Medien und Institutionen schwiegen und schauten bei diesem skandalösen Treiben einfach weg. Für ihre Vorreiterrolle im konsequenten Aufklärungskampf gegen den pädosexuellen Sumpf und seine pseudo-wissenschaftliche Lobby sind besonders der feministischen EMMA-Redaktion und Vereinen wie Zartbitter zu danken. Sie nahmen es dabei mit einem aggressiven Netzwerk auf, welches zumeist unter der Führung angeblich linker Soziologen und Pädagogen agierte und agitierte. In dem viel beachteten EMMA-Beitrag von 1993 mit dem Titel „Falsche Kinderfreunde“ wurde so unter anderem auf Dieter Duhm und Reinhart Wolff verwiesen.
Dieter Duhm gründete das „Zentrum für experimentelle Gesellschaftsgestaltung (ZEGG)“ und galt als Sprachrohr aller „Freunde der freien Liebe“. Dabei tat er sich mit dem österreichischen Aktionskünstler Otto Mühl in der „AA-Kommune“ auf Gomera zusammen, bevor dieser 1991 der vielfachen Folter und Vergewaltigung von Mädchen und Frauen überführt und hinter Gitter gebracht wurde. Dieter Duhm ließ dazu unbeeindruckt verlauten: „Ich liebte dieses Experiment.“ Erfreulicherweise distanzierte er sich dann aber wenigstens gegen Ende seines Lebens über die Website des auf Manova ausführlich vorgestellten Gemeinschaftsprojektes Tamera von seinen frauen- und mädchenverachtenden Theorien, die vor allem in den 1970er Jahren Vergewaltigungen durch Männer pseudo-psychoanalytisch legitimierten. (6)
Der im EMMA-Bericht ebenfalls exponierte Reinhart Wolff schaffte es, eine Kooperation zwischen dem von ihm geführten „Deutschen Kinderschutzbund“ und der „Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualität“ zu initiieren. Hinter der gemeinsam proklamierten Strategie „Hilfe statt Strafe“ steckte der sogenannte „familienorientierte Ansatz“, nach welchem das Missbrauchsopfer nicht wie bisher konsequent vor dem Täter geschützt und von ihm getrennt, sondern gemeinsam mit ihm „therapiert“ werden sollte.
Welches unfassbare Leid es zur Folge hätte, wenn man die bestialischen „Kinderfreunde“ einfach gewähren ließe, wurde schon Anfang der 1990er Jahre in den USA quantitativ genau ermittelt: 403 Pädosexuelle hatten laut Gerichtsakten vor ihren Verhaftungen gemeinsam über 67.000 Kinder missbraucht.
Eine ebenfalls schändliche Rolle bei der Verharmlosung und Unterstützung pädophiler Netzwerke spielten in Deutschland Teile der Partei „Die Grünen“. Unter ihren ideologischen Lieblingsschlagwörtern „Schutz von Minderheiten“ und „Freie Sexualität“ forderten sie bis Mitte der 1980er Jahre in ihren Landesverbänden eine Entkriminalisierung des geschlechtlichen Verkehrs zwischen Erwachsenen und Kindern.
Um diese unverzeihlichen Vergehen aufzuarbeiten, erschien 2015 ein Aufklärungsbericht der selbstverliebten Bessermenschen-Partei. In diesem wurde ausgerechnet der bekannte Grünen-Europapolitiker Daniel „Dany“ Cohn-Bendit interviewt, in dessen furchtbarem Buch „Der große Basar“ aus dem Jahr 1974 er explizit Pädosexualität aus der Sicht eines Kindes schilderte.
Cohn-Bendit brachte auch 40 Jahre nach dieser perversen Entgleisung keine ehrliche Entschuldigung über die Lippen, sondern wiegelte so ab, wie es eben nur erfolgreiche Berufspolitiker können: „Es wurde als das gesehen, was es war: eine Provokation. Aber niemand (sic!) ist auf die Idee gekommen, ich sei ein Pädophiler.“ Zu den unsäglichen Anträgen und Beschlüssen zur Legalisierung von Pädosexualität führte er dann aus:
„Da war ich in Hessen und der Nachhall war in Nordrhein-Westfalen – das waren eh unsere Feinde. Und ich will mir den Schuh nicht anziehen. Ich hab da keine Lust drauf. Ich habe an diesen Debatten nicht teilgenommen. Ich wüsste nicht, warum ich mich als Zeitzeuge dieser Debatten ausgeben sollte. Da müsst ihr die in Nordrhein-Westfalen fragen, da ist der Beck der Beste.“
Die Schuld anderen „Schweinepriestern“ wie Volker Beck in die Schuhe zu schieben, war schon immer der letzte Ausweg für skandalumwitterte Politgrößen.
Unfassbar auch, wie Cohn-Bendit nach der Aufdeckung der grausamen Taten an „seiner“ Odenwaldschule jede Kritik an Schulleitung und -kollegium vermissen ließ. Es schien ihn persönlich kaum zu tangieren. Schließlich wurden die ersten rechtskräftigen Missbräuche laut offizieller Darstellung erst zwei Jahre nach seinem Abitur begangen. So sagte er dem Interviewer wie selbstverständlich:
„Ich bin als Dreizehnjähriger in die Odenwaldschule gekommen. Dann als Vierzehnjähriger ist mein Vater gestorben, als Siebzehnjähriger ist meine Mutter gestorben und die Odenwaldschule war meine Heimat bis zum Abitur. Und die Pädophilie war nicht unsere Sache. Also, es war nicht unsere Odenwaldschule. Wir waren ja auch völlig verdattert. In der Debatte der Odenwaldschule in den 1980er habe ich nur gesagt: Die Erwachsenen haben sich in die Sexualität der Schüler nicht einzumischen. Das Beste, was sie machen können, ist, Kondomautomaten aufzustellen.“
Möglicherweise wollte Cohn-Bendit mit dieser Ignoranz seinen Ziehvater Ernest Jouhy (geboren als Ernst Leopold Jablonski) und andere Lehrer und Unterstützer der Odenwaldschule schützen – und mit ihnen eine ganze politische Bewegung.
Denn es ist doch vollkommen offensichtlich. Die Apologeten der Cancel-Culture haben Angst, dass sie selbst aus den angeführten Gründen der Kindeswohlgefährdung und des Machtmissbrauchs von den Diskursen über Persönlichkeitsbildung und (Sexual-) Erziehung von Kindern und Jugendlichen ausgeschlossen werden.
Die größte Gegenwehr weltweit formiert sich bis heute bei jedweder Kritik an dem zu Beginn fast ausschließlich von der Rockefeller Foundation finanzierten US-amerikanischen Hochschullehrer Alfred Charles „Dr. Sex“ Kinsey (7).
Dabei nutzte das Mastermind der „sexuellen Aufklärung“ erwiesenermaßen Ergebnisse pädosexueller Experimente um seine kinderfeindlichen Thesen zur Frühsexualisierung zu untermauern.
Weiter machte er in seinen Studien bereits durch die Auswahl der Probanden die Minderheit zur Mehrheit: Kinsey gründete seine Aussagen über das Verhalten des „normalen Mannes“ auf Befragungen mit Männern, von denen 86 Prozent ein abweichendes Sexualverhalten aufwiesen. Dazu gehörten 200 sexuelle Psychopathen, 1.400 (auch Pädo-)Sexualstraftäter.
Die meisten Frauen verweigerten damals, sich vom Kinsey-Team intim befragen zu lassen. Da somit keine einzige verheiratete Mutter unter den Probanden war, wurden alle, die länger als ein Jahr mit einem Mann zusammenlebten, einfach als „verheiratet“ eingestuft. Alle anderen wurden zu „gewöhnlichen Hausfrauen“ deklariert. Überrepräsentiert waren zudem männliche Kinder vom Kleinkindalter bis fünfzehn Jahren, die sexuell missbraucht wurden.
Kurz gesagt erklärte hier also, wie etwa zwei Jahrzehnte später Helmut Kentler in Deutschland, ein „Sexualpädagogikexperte“ mit fragwürdigen Experimenten, Befragungen und Theorien die eigenen sexuellen Neigungen zur Normalität, welche gesellschaftlich ab sofort vollständig zu tolerieren oder besser noch zu propagieren seien.
Die bösen Geister von Kinsey, Kentler et cetera sind immer noch viel zu lebendig. Die Netzwerke von Sexualstraftätern treiben weiter ihr Unwesen. Diesbezügliche Nachrichten zu Ermittlungserfolgen von Polizei und Justiz reißen nicht ab. Überall in Deutschland kommt es in regelmäßigen Abständen zu schweren Straftaten. Nirgendwo sind Kinder sicher.
So erfuhr beispielsweise meine Schwägerin in Münster, dass der Sohn der Erzieherin ihrer Kinder in der eigenen Gartenlaube Kinder missbrauchte (8). Mutter und Sohn sowie die anderen Täter bekamen zu Recht hohe Gefängnisstrafen, meist mit lebenslanger Sicherheitsverwahrung. In meinem Wohnort Bergisch Gladbach wurde fast zeitgleich mithilfe der umstrittenen Palantir-Technologie ein Netzwerk ausfindig gemacht, zu dem vermutlich 439 Sexualstraftäter gehören. (9)
Diese Art von Verbrechen zerstört unzählige Leben und nimmt jungen Menschen die Möglichkeit, unbelastet und positiv eigene Liebeserfahrungen zu machen. Letztlich führt sie dazu, dass betroffene Frauen und Männer unfähiger werden, vertrauensvoll längere Bindungen einzugehen.
Die Anhänger alternativer und reformorientierter Politik sollten sich in Fragen der Sexualerziehung und -moral der entsetzlichen Vergehen vieler vermeidlichen „Aufklärer“ bewusst sein und aufhören, in der Gesellschaft diesbezüglich weiter die Meinungshoheit reklamieren zu wollen. Es gilt durch Gesetze und Strafen klare Grenzen zu setzen. Diese sollten neben dem Schutz vor sexuellem Missbrauch auch den Schutz vor geschlechtsumwandelnden Maßnahmen von Minderjährigen erwirken (10).