Klartext über die Gewinner des Irankriegs
Elisa Gratias spricht mit Ullrich Mies über aktuelle politische Ereignisse und die weltweite Politik der Globalisten. In dieser Folge geht es um den militärisch-industriellen Komplex.
Noch immer ist der Glaube verbreitet, Krieg sei ein notwendiges Übel und kenne keine Gewinner. Für institutionelle „Anleger“, Großkonzerne der Rüstungsindustrie, Zehntausende Zulieferer und Staatsapparate, einflussreiche Menschen — vor allem in den USA, aber auch in anderen Ländern — sowie die Medienindustrie sind Kriege ein Geschäftsmodell und daher zwingend erforderlich. Sie verdienen nicht nur sehr viel Geld an jeder Bombe, die fällt und Menschen obdachlos macht, verstümmelt und tötet, vielmehr ist der strukturelle Unfrieden die Basis ihrer Herrschaft.
Obwohl die Mehrheit der Menschen weltweit keine Kriege will, werden permanent neue angezettelt. Das ist nur möglich, weil die meisten nicht durchschauen, dass Kriege nicht ausbrechen, sondern gezielt geschürt werden. Das gilt für den Krieg in der Ukraine ebenso wie für den aktuellen Krieg der USA und Israels gegen den Iran. Dahinter steckt genau das System, das der ehemalige US-Präsident Dwight D. Eisenhower bereits 1961 als militärisch-industriellen Komplex bezeichnete und vor dem er warnte. Interessant daran ist ebenfalls, dass die USA so viel Geld in ihre Kriegsmaschinerie stecken wie die nächsten neun Länder zusammen und dennoch seit Ende des Zweiten Weltkriegs niemals wieder einen echten Sieg errungen haben. Stets haben sie Chaos und Zerstörung hinterlassen. Deshalb widmen sich Ullrich Mies und Elisa Gratias in einer neuen Klartext-Folge diesen Zusammenhängen.
Klartext über die Gewinner des Irankriegs | Elisa Gratias und Ullrich Mies
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