Liebe den Staat, nie dich selbst!
Mit ihrer ungeschmälerten Unterwerfungsbereitschaft unter Autoritäten zeigen die Deutschen, dass sie nichts aus den Fehlern ihrer Vorfahren gelernt haben.
Wie sich die Bilder gleichen: Damals Massenhysterie, Autoritätsgläubigkeit und Gleichschaltung der Meinungen — heute Massenhysterie, Autoritätsgläubigkeit und Gleichschaltung der Meinungen. Einen Unterschied gibt es allerdings schon: Heute skandieren die politisch Rechtgläubigen vor allem einen Slogan: „Gegen rechts!“ Wie im Film „Das Leben des Brian“ ruft der Nach- oder vielleicht Vorkriegsdeutsche im Chor: „Ja, wir sind Individualisten!“ Der Autoritarismus hat seine Farbe geändert, nicht sein Wesen. Was die Liebe zum faschistischen Staat und die Liebe zum demokratischen Staat gemeinsam haben: In beiden Fällen ist es Liebe zum Staat — verbunden mit dem unbedingten Willen, diesem unter wirklich allen Umständen die Stange zu halten und sich jeder noch so unsinnigen Vorgabe blindwütig zu unterwerfen. Der Autor, selbst Instinktanarcho mit Giesinger Wurzeln, schaut dem Treiben schon seit Jahrzehnten fassungslos zu. Durch seine Brille gesehen, hat das traurige Schauspiel zumindest einen gewissen Unterhaltungswert.
Es ist eine seltsame Sache mit der Welt: Wenn man sie etwas genauer anschaut, sieht man sie nicht mehr. Schaut man hingegen nicht so genau hin, sieht man gar nichts und meint aber, etwas zu sehen, was man für die Welt hält.
Vor bald 93 Jahren — am 20. April 1933 — hatte im Berliner Schauspielhaus am Gendarmenmarkt ein Stück Premiere, das in den folgenden Monaten ein singulär sensationeller Erfolg wurde, der so weit über den Bereich des Theaters hinausschwappte, dass dieser Bereich sozusagen nur noch ein Zehennagel am Leib des Phänomens war. Das Stück hieß „Schlageter“ und war streng genommen gar nicht als Theater konzipiert, sondern ausdrücklich politisch auf die gesamte Gesellschaft gerichtet, deren Umstülpung in eine neue Zeit hinein es als Massenphänomen gleichzeitig abbildete und vor allem befeuerte. Am Ende der Uraufführung erhob sich das Publikum — eine Art repräsentative Versammlung von Protagonisten und Mitläufern der intendierten (und auch so genannten) „Zeitenwende“ — zutiefst aufgewühlt und entflammt von den Plätzen und sang die Nationalhymne, nur minimal deplatziert, weil es eine Hymne des eigentlich gemeinten großeuropäischen Reichs halt noch nicht gab.
Was sich in jenen Tagen auf den Straßen deutscher Großstädte abspielte, ist hinlänglich dokumentiert: Menschenmengen versammelten sich zu inszenierten Massendemonstrationen mit und für ihre neue Regierung und selbstverständlich gegen deren finstere, üble Gegner, denen man ein rituelles Gekübel von Hass und Hetze entgegenschleuderte. Verkörpert war die neue Zeit, in die man sich gewendet hatte, wie gesagt in der Regierung, das heißt — man war ja „parlamentarisch“ —: in den Regierungsparteien und insbesondere in einer davon, die dann auch bald die einzige werden sollte und im ungeduldigen begeisterten Furor der jüngeren Generationen sowieso war. Diese Jüngeren straften die Skepsis der Ewiggestrigen Lügen, schlossen sich jubelnd der durchs ganze Land wogenden Kampagne „Mit dem Führer für den Weltfrieden!“ an und strebten dem strahlenden Licht der Freiheit entgegen, die alle vorübergehenden Entbehrungen vergelten würde. Über das, was weiter folgte, wird mit zunehmender historischer Entfernung zwar immer mehr Unsinn erzählt, aber das Wesentliche dürfte bei aller Umdeutung und Instrumentalisierung immer noch einigermaßen bekannt sein.
Das Theater übrigens wurde unter maßgeblicher Beteiligung des Autors von „Schlageter“, Hanns Johst, im Zuge der „Zeitenwende“ gründlich „gesäubert“. Oppositionelle Zersetzer und verdächtiges Gelichter wollte man dort nicht mehr dulden; sie störten den Aufbruch und wurden daher als Bedrohung markiert, die beseitigt werden musste, damit sich die aufrechte Gemeinde im „Safe Space“ ihrer wohligen Gemeinschaftlichkeit suhlen konnte. Wer nur halbwegs schwankte, den brachte man durch „Nudging“ und entsprechende Sanktionen auf Linie.
In einem anderen deutschen Theater feierte man knapp 91 Jahre später ebenfalls eine Premiere, deren Bedeutung sich weit über den theatralischen Bereich — in dem es eine belanglose Kuriosität von höchstens minimalem, schon bei der Uraufführung miefigem künstlerischem „Wert“ bleiben wird — hinaus erstreckte und ebenfalls das Publikum von den Sitzen riss.
Diesmal sang man allerdings nicht, sondern deklamierte im Chor eine Hymne, die halt aufgrund der rasend verlaufenden erneuten „Zeitenwende“ noch nicht angemessen vertont war — und ist. Diesmal lautete der Text: „Alle! Zusammen! Gegen den Faschismus!“
Auch diesmal erfuhr das Theater im Nachgang eine „Säuberung“ von unliebsamen Figuren, wurden beeindruckende Massenaufmärsche in ganz Deutschland organisiert, bei denen es zwar nicht um den Weltfrieden ging, die aber wie damals unter Beweis stellten, dass das folgebereite Volk mit ganzem Herzen auf der Seite seiner Führer stand (die selber mitmarschierten und eifrig Selfies schossen) und bereit war, den inneren Feind der Volksgemeinschaft mit allen Mitteln zu bekämpfen. Das ist das Elend mit den Weltanschauungen und (gefestigten) Weltbildern: Sie brauchen immer einen Feind. Im gegenwärtigen Deutschland muss dieser — dem Sailerschen Gesetz der kommunizierenden symbolideologischen Röhren zufolge — „Nazi“ sein, weil das angesichts der deutschen Geschichte das Schlimmste ist, was man sein kann.
Der komödiantische Charakter solcher Manifestationen eines explodierenden Willens zur Macht — die sich in der deutschen Geschichte schon so lange als eskalierende Farcen wiederholen, dass die tatsächliche „Uraufführung“ historisch kaum noch nachzuweisen ist — wird angesichts der ebenfalls eskalierenden Ausmaße des jedes Mal unweigerlich folgenden katastrophalen Untergangs wenig beachtet.
Dabei gäbe es daran so viele Aspekte, die an und für sich Anlass für wenigstens grimmiges, zynisches Lachen böten. Ein kleiner davon ist die unausrottbare Dummheit, mit der die Deutschen immer wieder aus der notdürftigen Simulation einer vermeintlichen „Demokratie“ heraus in den Wahn hineingleiten, dessen frühe Keime im Rückblick schnell ins Auge fallen.
Auch der unheilbare Drang, sich vermeintlichen Lichtgestalten zu unter- und zu Füßen zu werfen, ihnen bedingungslos zu folgen und zu gehorchen — und zwar auch dann noch, wenn sich die leuchtenden Rettungshelden längst als finsterste Übeltäter entpuppt haben —, ist in der unablässigen Wiederholung ein so lachhaftes Kasperltheater, dass man sich fragt, wieso nicht mindestens jede Woche eine solche Komödie in ihrer immer wieder epochalen Blödheit auf einer Bühne nachgespielt wird. Das mag der Scham geschuldet sein.
Aber der unauslöschliche Drang des Deutschen, seinen Staat und dessen Führer und nach diesem Staat den nächsten Staat und die nächsten Führer mehr zu lieben als sich selbst und seine Nächsten, ist und bleibt 2026 so lächerlich, typisch und bezeichnend wie 1933, 1914, 1871 und so weiter und so fort. Und jedes Mal wieder brütet er dabei eine „Weltanschauung“ aus, die ihm so den Blick blendet, dass er, wie eingangs erwähnt, die Welt selber nicht mehr sehen kann.
Der größte Teil des Geplappers, das Medienkonsumenten über alle Zeiten hinweg im Zuge sogenannter „Wahlkämpfe“ über sich ergehen lassen müssen und selbst unweigerlich darin einstimmen, ist zum Beispiel bekanntermaßen purer Schwachsinn, der darauf fußt, dass offenbar niemand so recht eine Ahnung hat, worum es überhaupt geht. So kann es etwa in einer repräsentativen (parlamentarischen) „Demokratie“ eine „Regierungspartei“ schon grundsätzlich überhaupt nicht geben, was aber im allgemeinen Aufbruch niemand mehr bemerkt, nicht mal die Gegner der jeweiligen „Zeitenwende“, deren Widerstand sich meist höchstens im kläglichen Wunsch nach einer anderen „Regierungspartei“ erschöpft. Die dann je nach historischer Laune verboten oder per „Brandmauer“ in die Einheitsfront inkorporiert wird.
„Parteien“ — man sollte den Begriff in Anführungszeichen setzen, weil es sie in ihrer ursprünglichen Form seit mindestens hundert Jahren nicht mehr gibt — „wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit“, heißt es nämlich. Indem sie jeweils die Wünsche und Bedürfnisse eines Teils der Bevölkerung „repräsentieren“. Das dürfen sie allerdings heutzutage sowieso nicht mehr, weil das „populistisch“ ist.
Aber das nur am Rande.
Was außerdem amüsant sein könnte, ist die hirnverbrannt bornierte Impertinenz, mit der die Deutschen samt ihrem Ideen- und Ideologienquark immer derart viel zu spät dran sind, dass mehr als ein — leider oft blutiger bis massenmörderischer — Klumpatschmisthaufen nie herauskommen kann. Freilich: niemand kann über das, was zwölf Jahre nach der vorletzten „Zeitenwende“ herauskam, lachen, wahrscheinlich noch in fünfhundert Jahren nicht. Die „Zeitenwende“ zuvor — ab 1871 — dauerte ein bisserl länger und ist ein bisserl länger her, aber auch noch nicht lang genug für mehr als ein paar zweifelhafte Witze. Vielleicht taugt die Gründung des „deutschen Reichs“ im Jahr 962 durch Otto den Großen, das ja gar kein deutsches, sondern ein „heiliges römisches“ Reich sein und also an etwas anknüpfen und es wiederbeleben sollte, was fünfhundert Jahre zuvor epochal erbärmlich abgenippelt und endgültig zerfault war.
Wer käme denn auf die Idee, einen fünfhundert Jahre alten toten Hund auszugraben, um ihn nicht nur Gassi zu führen, sondern mit der Bewachung von Haus und Hof zu betrauen? Hihi, der Deutsche! Und wem träte es in den Sinn, den gleichen Unfug ein knappes Jahrtausend später unverdrossen und in offenbar weltgeschichtlich unheilbarer Verblödung noch einmal zu versuchen? Aber da sind wir ja schon wieder viel zu nahe an der Gegenwart.
Muss aber sein, weil Bismarcks (von seinem eigenen Kaiser nicht gewolltes, sondern vielmehr schlosshündlich beheultes) „Zweites Reich“ ja nicht das letzte blieb und die nächste Farce nicht mehr tausend, sondern nur noch fünfzehn Jahre warten wollte, während die folgende ein bisserl geduldiger war und auch noch auf die lustige Idee verfiel, diesmal das Deutschlandtheater ganz schnell abzuhaken, weil man Bethmann Hollwegs „Mitteleuropa“ und das Goebbelssche „Europa erwache!“ versehentlich schon einige Zeit vor der deutschen Wiedervereinigung auf den Spielplan gesetzt hatte. Aber da machen wir jetzt doch mal einen Punkt, weil ich eigentlich auf etwas anderes hinauswollte.
Wichtig ist die Kongruenz der Zeitgeister: Ein Volk, das — oder eine Bevölkerung, die ihren Staat nicht mehr als nüchternen Amtsapparat zur Erledigung ihrer Belange betrachtet, sondern als kultisch verehrtes Kollegium von Heiligen, Priestern, Magiern und Propheten, ein solches Volk neigt zum Fanatismus. Zu einem Fanatismus, der sich — das immerhin lässt sich historisch belegen — stets in Krieg und Massenmord entlädt. 1933 blieben noch sechs Jahre bis zur Entfesselung des Wahns in militärischer Raserei. 2026 soll es mantraartig wiederholten Beschwörungen der Führer zufolge nur noch drei, höchstens vier Jahre dauern, bis der gleiche barbarische Untermensch wie damals und wie 1914 aus dem Osten anrückt, um die Deutschen zu unterjochen und zu versklaven.
Hört man sich das Gebrüll derzeitiger Führer des heiligen EUropäischen Reichs deutscher Nation an, möchte man meinen, sie könnten es gar nicht mehr erwarten, endlich ihre Kriegstüchtigkeit in die Tat umzusetzen, mit bekanntem Ausgang.
Die Bevölkerung, die dann schlachten und sich schlachten lassen soll, scheint ebenfalls bereit und hat vollständig vergessen, wie das die letzten Male ausgegangen ist. Das war 1939 nicht ganz so eindeutig — da war der letzte Opfergang ja auch erst 21 Jahre her. Geholfen hat es wenig. Und nicht vergessen sollte man, dass die psychologische Kriegsführung gegen die eigenen Untertanen seither enorme Fortschritte gemacht hat, vor allem, was die Mittel der Massenmanipulation angeht. Darauf kommen wir gleich noch.
Hanns Johsts „Schlageter“-Drama wurde übrigens nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr aufgeführt. Das Theater mit dem „Geheimplan gegen Deutschland“ hingegen fand unlängst eine Fortsetzung unter dem Titel „Prozess gegen Deutschland“, die allerdings zum kreuzpeinlichen Reinfall geriet. Möglicherweise hatten die Initiatoren im schäumenden Hochgefühl der eigenen Unfehlbarkeit und Genialität den Bogen überspannt. Das muss noch nicht viel heißen.
Dass historische Vergleiche hinken, wissen wir alle aus dem Geschichtsunterricht. Gehinkt hat aber auch der Minister für Volksaufklärung und Propaganda, Dr. Joseph Goebbels, dessen Nachfahren im Geiste sich alle Mühe geben, ihn in Sachen Dreistigkeit noch zu übertreffen und das nicht einmal mehr versuchsweise zu verbrämen oder zu vertuschen. Folgender Satz erklärt dies ohne jede Scheu und Scham — und er stammt, das muss man hinzufügen, eben nicht von Goebbels: „Das Verhalten der Menschen muss beeinflusst werden durch Information, die auf eine bestimmte Art und Weise vorgetragen werden muss.“
Diese Aussage verstößt unter anderem gegen Artikel 1, Artikel 5 und Artikel 20 des Grundgesetzes, gegen § 130 des Strafgesetzbuchs, gegen das Gesetz gegen den „unlauteren Wettbewerb“ (UWG) sowie gegen ein grundsätzliches Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 2. März 1977 (2 BvE 1/76) und müsste als Geständnis ihren Verkünder Karl Lauterbach unter normalen Umständen oder in einem anderen Land für längere Zeit ins Gefängnis bringen, mindestens aber dafür sorgen, dass er nie wieder ein öffentliches Amt bekleiden darf. Weil er nämlich — unter Berufung auf die somit ebenfalls straffällige Mitverschwörerin Cornelia Betsch — gesteht, dass er die Bevölkerung nicht nur täuschen, belügen, aufhetzen und durch gezielte psychologische Kriegsführung und Manipulation zu gefährlichen, selbst- und fremdschädigenden, eventuell tödlichen Handlungen zwingen darf, sondern dass er meint, das geradezu zu müssen.
Und — hier wird es nun richtig gespenstisch — er fühlt sich im Recht oder gar in der Pflicht, das weiterhin und in noch weiter radikalisierter und perfektionierter Form zu tun: „Die psychologische, verhaltenspsychologische Expertise muss man, glaube ich, stärker gewichten. Und das würden wir sicherlich heute noch stärker strukturiert einbinden.“
Es gibt für die Krankheit, an der Lauterbach offensichtlich leidet und Goebbels litt, einen klinischen Code: ICD-10/11 beziehungsweise DSM-5 verzeichnet die Antisoziale Persönlichkeitsstörung (APS), die unter anderem durch einen Mangel an Empathie, durch komplett fehlendes Schuldbewusstsein, den Einsatz von Manipulation als Werkzeug und die Missachtung jeglicher Sitten, Normen, Regeln und Gesetze gekennzeichnet ist. Dass Psychopathen aufgrund ihrer Krankheit mildernde Umstände zustehen mögen, schmälert nicht die Notwendigkeit, solche Menschen daran zu hindern, dass sie tun oder fortsetzen, was sie im Schilde führen.
Das wollte ich sagen:
Es ist — sechs Jahre nach dem Beginn des globalen und ganz speziell deutschen „Corona“-Wahnsinns — viel zu spät, um noch irgendwelchen Anfängen zu wehren.
Aber inmitten eines eskalierenden Weltkriegs, der nicht zuletzt mit den Verbrechen des Frühjahrs 2020 seinen Anfang nahm, ist es allerhöchste Zeit, den Tätern endlich wirksame Grenzen zu setzen und sie dorthin zu bringen, wo sie vielleicht geheilt werden, jedenfalls aber keinen weiteren Schaden anrichten können.
Die Hoffnung, man werde das schon alles irgendwie überstehen und hinterher werde es dann vielleicht endlich besser oder gar gut, dürfte sich als mörderischer historischer Irrtum erweisen, ganz egal was man zum Vergleich heranzieht. Der Deutsche, der sich insgeheim vielleicht jetzt schon nach dem Ende des derzeitigen Wahns sehnt, damit er seinen nächsten Staat vorgesetzt kriegen und bald wieder ebenso lieben kann wie den letzten, sollte sich dies hinter die Ohren schreiben: Nur weil eine Idee fünf oder fünfzig oder fünfhundert Jahre zu spät kommt, heißt das noch lange nicht, dass sie ursprünglich — also damals — klug oder auch nur schlau oder hinnehmbar gewesen wäre. Irgendwann kommt vielleicht doch der Punkt, an dem man darüber lachen und den ganzen Irrsinn ein für alle Mal in die Latrine der Geschichte kippen kann und darf. Es wäre sehr zu wünschen, dass dieser Punkt bald kommt.
Dann könnten wir uns die Dinge, die wichtig sind, etwas genauer anschauen. Und möglicherweise tatsächlich die Welt sehen.