Neubau für die Tonne

Im Gespräch mit Manova und Transition TV enthüllt Bauingenieur Benjamin Fercher das Geschäftsmodell kurzlebiger Architektur und dessen Profiteure.

Weltweit wuchert die architektonische Verödung der Städte, sodass Körper, Geist und Seele der Bewohner zu verkümmern drohen. Und nicht nur Schönheit und Lebendigkeit bleiben dabei auf der Strecke: „Moderne Bauweise ist nicht nur fehleranfällig, sie ist im Schadensfall auch nicht mehr reparierbar“, schreibt Bauingenieur Benjamin Fercher in seinem Artikel „Die Wegwerfhülle“. Im neuen Video für Manova und Transition TV klärt er über die fatalen Folgen moderner Bauweise auf und gibt praktische Ratschläge für eine menschen- und umweltfreundlichere Alternative.

Solange das Bauen unter dem Druck von Effizienz und Gewinn steht, scheint die Qualität des Wohnens nebensächlich und bleibt die Heimatlosigkeit in der „Würfelwüste“ der Regelfall. „Der Wohnraum wird zur reinen Benutzeroberfläche, wie wir sie von digitalen Endgeräten kennen“, schreibt Nicolas Riedl in seiner Artikelreihe „Die Würfel-Wüste“ (1, 2).

Bauingenieur Benjamin Fercher ist mit dem Bauwesen aufgewachsen und sah mit der Zeit, welch fatale Entwicklung das Profitstreben auch auf den Wohnungs- und Häuserbau hat. Heute berät er Menschen, die ein Haus kaufen oder bauen wollen, und klärt in Publikationen über die Missstände sowie alternative Bauweisen mit lokalen und traditionellen Materialien auf.


Elisa Gratias im Gespräch mit Benjamin Fercher

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