Off-Road Richtung Zukunft
Im Manova-Gespräch mit Tom-Oliver Regenauer skizziert der Visionär John Bush am Rande des „People's Reset“ die parallelen Vernetzungsstrukturen, die er für Aktivisten errichtet, und erläutert, wie man aus der Resignation ins Machen kommt.
Was ist der Motor für nachhaltige Veränderungen? Sind es viele Menschen, die sich in Massen bündeln? Oder sind es viele Menschen, die sich in vielen kleinen, aber produktiven Gruppen zusammenschließen? Für Letzere hat der Unternehmer und Aktivist John Bush Infrastrukturen entwickelt. Eine davon heißt „Freedom Cells“. Das ist kein weiteres (a)soziales Netzwerk, sondern ein aktivistisches. Statt Bilder vom Abendessen oder Rage-Bait-Beiträge werden hier konkrete Ideen, Aktionen und Projekte von Nutzern aus der jeweils eigenen Region eingepflegt, mit der Absicht, dass diese in der analogen Wirklichkeit verwirklicht werden. Das gesamte Netzwerk ist als einziges Call-to-action und Call-to-unite zu verstehen. Am Rande des „People’s Reset“ in Morelia, Mexiko, traf Tom-Oliver Regenauer den engagierten Vordenker aus Texas. Beide sprachen über dieses und weitere Projekte des Zukunftsunternehmers. Außerdem diskutierten sie die zahlreichen Fallen, PsyOps und Honeypots – wie etwa MAGA –, die in der kritischen Gegenöffentlichkeit viele Menschen vom Wesentlichen ablenken, in die Irre führen oder in Passivität und Mutlosigkeit treiben. Bush beweist, dass die Fokussierung auf zukunftsgerichtete Projekte einen Menschen aus der zynischen Doomsday-Stimmung befreien und einem die Lebensfreude ins Gesicht schreiben kann.