Sanitäter in Uniform

Weltweit kollabieren die Krankensysteme, sodass etwa in Großbritannien aufgrund überlasteter Sanitäter bei Herzattacken immer häufiger die Polizei gerufen wird.

Es hat wohl noch nie eine Gesundheitspolitik so ins Desaster geführt wie die der vergangenen zweieinhalb Jahre. Die WHO hatte im Oktober 2020 erklärt, Herdenimmunität sei nur durch Impfung erreichbar. Mittlerweile wissen wir, dass durch Impfung nicht einmal für einzelne Personen Immunität erreichbar ist — selbst durch eine natürliche Infektion nicht mehr, wie das ohne Impfung selbstverständlich ist. Die Folge davon ist, dass auch die Gesundheitssysteme zusammenbrechen, und zwar in vielen Ländern der Erde. Schon zuvor war die Krankenversorgung vielfach aus Gründen der Profitmaximierung kaputtgespart worden. Dazu kam jetzt eine Abwanderbewegung von überlastetem Gesundheitspersonal, kam die Weigerung der Politik, den Gesundheitssektor zu stärken, ausgerechnet in einer Zeit, in der sich der Medien-Fokus geradezu krampfhaft auf eine bestimmte Krankheit richtete. Hinzu kam eine Flut zusätzlicher Krankheitsfälle in der Folge von Corona-Maßnahmen und -„Impfungen“. Jetzt muss sogar die Polizei teilweise für die Rettungsdienste einspringen, was ungefähr so absurd ist, als würden sich Krankenpfleger demnächst der Kriminalitätsbekämpfung widmen.

In einem kürzlich erhaltenem Mail aus Deutschland lese ich „wegen Fachkräftemangels sind wir schon drei Rentner in der Abteilung“ — ungeimpfte Rentner werden bereits benötigt um den Betrieb in deutschen Spitälern aufrecht zu erhalten. Das aber nicht, weil es zu viele Patienten, sondern zu viel geimpftes Personal mit Covid gibt.

In Neuseeland sagte die Ministerin für Katastrophenschutz, Dr. Ayesha Verrall, einer Zeitung man befinde sich im „Blindflug“, und die Situation werde „immer schwieriger“. Der Artikel fasste zusammen:

„Die Krankenhäuser stehen unter extremem Druck: In Northland werden Patienten in der Notaufnahme auf Fluren gesehen oder in Stühlen behandelt. In Auckland starb eine Frau, die eine überfüllte Notaufnahme verließ, weil sie stundenlang warten musste, und Christchurch meldet „so viele Patienten wie nie zuvor.“

In Australien müssen Menschen in der Notaufnahme durchschnittlich neun bis 10 Stunden warten, bis sie an der Reihe sind. Manche Patienten müssen mehr als 20 Stunden warten, weil nicht genügend Betten zur Verfügung stehen. Australien und Neuseeland sind hochgeimpft und haben die höchsten Zahlen an Covid-Erkrankten weltweit und in ihrer eigenen Geschichte.

Obwohl in England noch Sommer ist, verbringen Polizeibeamte in England und Wales bis zu einem Drittel ihrer Zeit mit nichtpolizeilichen Aufgaben, darunter die Betreuung von Herzinfarktpatienten, da die Nachfrage hoch ist und der Rettungsdienst überlastet ist. MailOnline berichtet:

Beamte in bewaffneten Einsatzfahrzeugen, die in Erster Hilfe und Defibrillatoren ausgebildet sind, werden von der Verbrechensbekämpfung abgezogen, um psychische Krisen zu behandeln und Patienten mit Herzstillstand in die Notaufnahme zu bringen.

Gesundheitsminister Steve Barclay rief dazu auf, jetzt mutige Entscheidungen über die Personalausstattung zu treffen, bevor Rishi Sunak oder Liz Truss nächsten Monat zur Premierministerin ernannt werden, sonst sei es „zu spät“, um die angeschlagenen Krankenhäuser zu retten.

Die NHS-Krise hat dazu geführt, dass der Rückstau bei Routinebehandlungen in Krankenhäusern auf einen Rekordwert von 6,6 Millionen angestiegen ist und die Zahl der Patienten in der Notaufnahme auf ein Rekordtief gesunken ist — mehr als 700.000 Briten warten in diesem Jahr bereits länger als 12 Stunden. Auch die Wartezeiten für den Rettungsdienst und die Übergabe der Patienten sind rekordverdächtig.

Andy Cooke, Her Majesty’s Chief Inspector of Constabulary, warnte heute davor, dass die Polizei gezwungen sei, auf Anrufe von Krankenwagen zu reagieren, und unterstrich damit das Ausmaß der Herausforderungen für das Gesundheitswesen.

Er sagte dem Independent:

„Der Rettungsdienst hat sich an die Polizei gewandt und gesagt: ‚Wir haben einen Herzpatienten und können niemanden schicken‘. Als erste, letzte und einzige Anlaufstelle wird die Polizei hingehen. Es ist richtig, dass sie sich auf den Weg gemacht hat, aber das verdeckt die Probleme, die wir im restlichen System haben.“

Ein Beamter, der sich anonym äußerte, sagte der Zeitung, dass seine Einheit regelmäßig auf Anrufe von Sanitätern reagiere.

Was in dem Zeitungsbericht nicht angesprochen wird, ist die Frage, was hinter dem Anstieg der Nachfrage nach dem NHS steckt, insbesondere bei Notrufen wegen Herzbeschwerden, die die Hauptkategorie darstellen, die deutlich erhöht ist.

Warum haben zur Zeit so viele Menschen ernsthafte Herzprobleme? Es gibt drei Hauptverdächtige (die sich gegenseitig ergänzen): eine Folge der Abriegelungen, eine Auswirkung von COVID-19 und eine unerwünschte Wirkung der Impfstoffe.

Obwohl es in den letzten drei Monaten in England und Wales mehr als 11.000 Todesfälle gegeben hat, von denen viele auf kardiovaskuläre Ursachen zurückzuführen sind, hat die Regierung nicht erkennen lassen, dass sie daran interessiert ist, die Antwort auf diese Frage herauszufinden.

In Israel hat eine Studie gezeigt, dass es während der Impfkampagne ein stark erhöhte  Zahl von Notrufen wegen Herzinfarkten gab. Auch das RKI berichtete  im Jahr 2021 über eine deutliche Erhöhung von Notaufnahmen wen neurologischen und Herzproblemen.


Redaktionelle Anmerkung: Dieser Beitrag erschien zuerst unter dem Titel „Es wird immer absurder: Polizei muss Rettung im UK bei Herzattacken unterstützen“ bei tkp.