Was keiner wissen will

Der Zusammenhang zwischen Corona-„Impfungen” und Krebs ist noch immer unklar — viele forschen nicht nach, weil sie so viel Niedertracht nicht ertragen könnten.

Die Frage wird von der Wissenschaft mit wenigen Ausnahmen tunlichst umschifft: Könnte es sein, dass die Corona-„Impfungen“ zu mehr Krebs, aggressiverem Krebs, zum Aufflammen überwundener Tumore geführt haben? Dazu wird fast nicht geforscht. Dazu soll nicht geforscht werden. Wie wäre das aber auch, schlüge Lieschen Müller nach dem Weltkrebstag am 4. Februar am Frühstückstisch folgende Headline entgegen: „Zehntausende Krebsfälle gehen vermutlich auf Covid-Impfung zurück“? So bleibt er Zusammenhang zwischen der mRNA-Spritze und oftmals aggressiv voranschreitendem Krebs in der Wahrnehmung der meisten Menschen im Stadium eines Gerüchts — vermutlich verbreitet von „Schwurblern“. Dabei gibt es eine Fülle von Evidenzen für diesen Zusammenhang, wie die Autorin in ihrem Artikel nachweist.

Von falscher Ernährung und zu viel Alkohol über Umweltgifte bis hin zu psychosomatischen Belastungen gibt es eine Menge Faktoren, die dazu beitragen können, dass ein Mensch an Krebs erkrankt. Eine halbe Million Bundesbürger sind mindestens jährlich betroffen. „Für die Psycho-Neuro-Immunologie spielen Mechanismen wie psychosomatische Belastungen durch die Corona-Krise eine entscheidende Rolle in der Krebsentstehung”, sagt auf „Manova“-Anfrage Daniel Beutler. Im Einzelfall, so der Schweizer Arzt, dürfte aber die Beweisführung, also dass das eine mit dem anderen zusammenhängt, „schwierig bis unmöglich” sein.

Andreas Diemer, Arzt und Autor, unter anderem von einem Buch mit Einblicken in die Quantenheilung, sieht das ähnlich. Psychosomatisches habe bei der Krebsentstehung schon immer eine Rolle gespielt: „In Zeiten massiver Angstmache natürlich verstärkt.“ Andreas Diemer ist aber auch davon überzeugt, dass das durch die „Impfung“ im Körper hergestellte Spikeprotein krebserzeugend sein kann. In seinem Bekanntenkreis habe er von auffallend schnell wachsenden Tumoren und Reaktivierungen ruhender Tumore gehört. Die Krebszahlen, betont er, nähmen zu.

Wer Menschen fragt, die sich mit der Sache befassen, wird aktuell oft auf eine kürzlich in der Fachzeitschrift Oncotarget erschienene, eindrucksvolle Übersichtsarbeit hingewiesen. 69 Studien und Berichte, die Sicherheitssignale für Leukämie, Lymphome sowie Brust- und Lungenkrebs identifiziert haben, wurden dabei von den Krebsforschern Charlotte Kuperwasser aus Boston und Wafik El-Deiry aus Rhode Island ausgewertet. Wafik El-Deiry sieht einige der Studienergebnisse nachgerade als „Beweise“ für den Zusammenhang zwischen den Corona-„Impfungen“ und Krebs.

Zeitlicher Zusammenhang

Im September 2025 trugen die beiden ihre Erkenntnisse bei einer Sitzung des US-amerikanischen STIKO-Pendants ACIP vor. Wörtlich heißt es im Protokoll (übersetzt): „Die Arbeitsgruppe stellte fest, dass die COVID-19-Impfung, insbesondere nach mehreren Dosen, mit einer Reihe von Immunveränderungen einhergeht.“ Wafik El-Deiry berichtete, „dass es in den USA keine verlässlichen bevölkerungsbasierten Studien zur Bewertung der Krebsfolgen nach einer COVID-19-Impfung gebe. Allerdings wurden Krebserkrankungen bei mRNA-geimpften Personen in zeitlichem Zusammenhang mit der Impfung berichtet.“

Insgesamt wurden 48 Fallberichte dokumentiert, darunter 24 Fälle von primärem kutanem Lymphom. Wafik El-Deiry verwies „auf eine Studie mit 96 Fällen von duktalem Adenokarzinom der Bauchspeicheldrüse, die schlechtere Ergebnisse bei Personen mit höheren IgG4-Werten feststellte, welche, wie Dr. Kuperwasser anmerkte, durch wiederholte Impfungen ansteigen können.

Darüber hinaus wurde in einer Fall-Kontroll-Studie mit 76 Fällen von Darmkrebs eine höhere Häufigkeit von Tumoren mit Defekten in der DNA-Reparatur bei geimpften Personen festgestellt.“

Wafik El-Deiry „fasste zusammen, dass die Sicherheitsbedenken bezüglich COVID-19-Impfstoffen auf unerwarteten biologischen Aktivitäten im Zusammenhang mit mRNA-Gentherapieplattformen beruhen und Fragen zu potenziellen Krankheitsmechanismen und zum Schutz von Studienteilnehmern aufwerfen. Er empfahl die Entwicklung proaktiver, modernisierter Sicherheitsüberwachungsprogramme, die blut- und gewebebasierte Überwachung, groß angelegte epidemiologische Studien und KI-gestützte Analysen mit zuverlässigen, standardisierten Datensätzen umfassen. Er betonte die Notwendigkeit erweiterter Autopsieprogramme“.

Plausible Mechanismen

Zwei Monate nach der ACIP-Sitzung veröffentlichte Charlotte Kuperwasser einen Artikel auf dem Schweizer Portal Uncut-News. Hier schreibt sie:

„Derzeit gibt es keine veröffentlichten Studien, die einen direkten kausalen Mechanismus nachweisen, durch den die mRNA-Impfstoffe Krebs verursachen. Das bedeutet jedoch nicht, dass ein solcher kausaler Zusammenhang nicht existiert. Tatsächlich gibt es mindestens drei biologisch plausible Mechanismen, die meiner Meinung nach angesichts ihrer bekannten Verbindungen zur Krebsentstehung eine rigorose Studie und Bewertung verdienen. Ich habe über diese Mechanismen bereits in anderen Zusammenhängen geschrieben, aber hier werde ich erklären, wie sie auf die Covid-19-mRNA-Impfstoffe zutreffen könnten.“

Am 9. Januar berichtete die britische Daily Mail: „Schockierende Studie, die Covid-Impfungen mit Krebs in Verbindung bringt, durch mysteriösen Cyberangriff ‚zensiert‘.“ Weiter hieß es: „Eine globale Übersichtsarbeit zu gemeldeten Krebsfällen nach einer Covid-Impfung wurde Anfang des Monats veröffentlicht, just als die medizinische Fachzeitschrift, in der sie publiziert wurde, Opfer eines Cyberangriffs wurde und seitdem offline ist. Die Studie erschien am 3. Januar in der Fachzeitschrift Oncotarget und wurde von Krebsforschern der Tufts University in Boston und der Brown University in Rhode Island verfasst. […] Die Übersichtsarbeit umfasste Studien aus den Jahren 2020 bis 2025 und schloss Berichte aus 27 Ländern ein, darunter die USA, Japan, China, Italien, Spanien und Südkorea.

Kein einzelnes Land dominierte, was darauf hindeutet, dass die beobachteten Muster weltweit auftreten. Wenige Tage nach der Veröffentlichung war die Website von Oncotarget nicht mehr erreichbar und zeigte eine Fehlermeldung („Bad Gateway“) an, die die Zeitschrift auf einen laufenden Cyberangriff zurückführte.“ Inzwischen ist die Studie wieder abrufbar.

Mit Mitte 40 Turbokrebs

Ich selbst muss sagen, dass es noch nie zuvor eine Zeit gegeben hat, in der ich alle naselang erfuhr, dass jemand, den ich direkt oder indirekt kenne, die Diagnose „Krebs” erhielt. Ich dokumentiere seit drei Jahren alle Fälle von neu entdecktem Krebs ebenso wie neu diagnostizierten Herzleiden und Schlaganfälle aus meinem Mikrokosmos. Da ist zum Beispiel Anders, dessen Bruder bald nach der „Impfung“ mit Mitte 40 an Turbokrebs starb. Vor zwei Jahren traf ich mich mit ihm, um mir Näheres berichten zu lassen. Die Schwägerin eines Ex von mir erhielt Anfang 2022 die Diagnose Lymphom. Auch sie ist noch keine 60.

In den meisten Fällen werden weder direkt noch indirekt, weder offiziell noch inoffiziell Zusammenhänge mit der „Impfung” hergestellt. So war das auch bei jener Familie, mit der wir früher als Kinder jahrelang in Urlaub gefahren sind. Rasend schnell starb der Mann der befreundeten Familie 2022 an einem Mundtumor. Kurz danach erhielt ich die Mail einer Redakteurin, dass eine Kollegin aus unserem Team schwer an Krebs erkrankt ist. Die Leiterin einer Kita, über die ich mehrere Male berichtet habe, erhielt die Diagnose Leberkrebs. Beklemmend bis heute ist die Mail einer guten Bekannten von mir aus dem Hospiz heraus. Zwischen Diagnose und Tod blieben ihr wenige Monate.

Von ähnlichen Wahrnehmungen erzählen überall Menschen, die den Corona-„Impfungen” von Anfang an kritisch gegenüber eingestellt waren. „Als wahrscheinlichste Ursache für Krebserkrankungen werden DNA-Verunreinigungen vermutet, zumal diese einfacher ins Genom eindringen können”, sagt Daniel Beutler.

Nicht unterschätzt werden dürfe aber auch die bei gewissen Geimpften anhaltende Produktion eines Fremdproteins: „Respektive die durch Ablesefehler an der modifizierten modRNA entstehenden multiplen Fremdproteine.” Diese stellten das Immunsystem vor die schier unlösbare Aufgabe „fremd“ von „eigen“ zu unterscheiden.

Junge stark betroffen

Offizielle Statistiken erscheinen angesichts der Brisanz der Frage nachgerade nichtssagend. So lässt sich laut der Wissenschaftlichen Initiative „Gesundheit für Österreich“ aus den Zahlen der Statistik Austria bis 2023 kein nennenswerter Anstieg von Krebserkrankungen oder Todesfällen ablesen. „Allerdings sind diese Zahlen nicht unbedingt mit der Vergangenheit vergleichbar, da die Erfassungsmethoden regelmäßig geändert werden”, erläutert die Pressestelle. Sie verweist zugleich auf einen Bericht vom 14. April 2024 in der österreichischen Kronen-Zeitung über stark steigende Krebsfälle vor allem bei jüngeren Patienten.

Auch hier wird nicht mit der Politik während der Coronakrise ins Gericht gegangen, weder, was die belastende Angstmacherei, noch was die „Impfung“ anbelangte. Pathologe Lukas Kenner fokussiert auf Belastungen durch Mikroplastik. Der Anstieg von Krebserkrankungen bei Jungen könne nicht, wie von Impfgegnern behauptet, auf die Corona-mRNA-Impfungen geschoben werden, wird in dem Bericht betont. Lukas Kenner:

„Diese geht gar nicht ins Genom. Außerdem wachsen Tumore langsam. Mir fällt kein Mechanismus ein, warum schnell zerfallende RNA sie auslösen oder fördern sollte.“

Nun bestehen die „Impfungen” allerdings gar nicht aus RNA. Darauf machte „Gesundheit für Österreich“ in einem offenen Brief aufmerksam. „Die Covid-19-Impfstoffe enthalten keine RNA (die wirklich rasch zerfallen würde) sondern modRNA, die extra so verändert wurde, dass sie eben nicht rasch abgebaut wird. Die lange Verweildauer dieser modRNA beziehungsweise der produzierten Spike-Proteine im Körper wurde bereits durch zahlreiche Studien nachgewiesen”, heißt es darin. Darüber hinaus seien Verunreinigungen der Impfstoffe durch Plasmide nachgewiesen worden: „Und wir wissen, dass Fremd-DNA sehr effektiv ins menschliche Genom eingebaut werden kann.”

Bloß nicht fragen

Mit Blick auf die Gesamtheit aller ins Kalkül zu ziehenden Aspekte ist nur der Schluss möglich, dass es ein umfassendes Programm zur Erforschung möglicher Zusammenhänge zwischen „Corona“ und Krebs bräuchte. Doch besteht daran Interesse? Seitens der Politik: Eindeutig nein. Seitens der Forschung: Fast eindeutig nein. Mein Gefühl geht dahin, dass dies auch kaum ein Bürger wünscht. Mein Bekannter Anders gehört zu den wenigen Betroffenen, die überzeugt sind: Mein Bruder wurde durch die Spritzen umgebracht. Bei allen anderen meiner Freunde und Bekannten bin ich mir sicher, dass sie diese Frage nicht aufwerfen wollen.

Würde dem schrecklichen Verdacht nachgegangen, würde er sich tatsächlich erhärten, würde sogar herauskommen, dass Entscheider alles von Anfang an gewusst hatten, dass sie Menschen bewusst mit der Spritze krankmachten, hätte man dann seine Ruhe noch? Wie sollte man das aushalten, zu wissen, dass man in einer Welt lebt, die von infam Gewissenlosen beherrscht wird?

Von Menschen, die, ohne mit der Wimper zu zucken, das Blaue vom Himmel lügen, etwa über harmlose „Impfstoffe“, die am Ende womöglich Hunderttausenden die Gesundheit und das Leben gekostet haben?

Besser des Seelenfriedens zuliebe keine Fragen aufwerfen. Besser keine Vermutungen anstellen. Viel Ruhe hat man dieser Tage sowieso nicht.

Es ist, als hätte das Gros der Gesellschaft in den Leerlauf geschaltet. Man lässt die Karre rollen. Den Berg hinab. Abwärts. Gen Abgrund. Gibt freiwillig Kontrolle ab. Und versucht dabei, sein eigenes Leben halbwegs noch im Griff zu haben.

Weil das in einer zersplitterten Welt schwer genug ist und immer schwerer wird, dürften alle froh sein, läuft der Weltkrebstag am 4. Februar ab wie gehabt. Wahrscheinlich wird die WHO abermals vor einer Explosion der Krebsfälle warnen. Schon vor zwei Jahren prophezeite sie eine Steigerung der Tumorfälle um 77 Prozent bis 2050. „Die Hauptursachen: Rauchen, Alkohol, Fettleibigkeit und Luftverschmutzung”, berichtete die Tageschau.

Nein, dass mögliche Zusammenhänge zwischen Krebs und „Impfung“ in absehbarer Zeit aufgedeckt werden, dass Politiker deswegen mit Schmach und Schande aus dem Amt entlassen und Pharmakriminelle verknackt werden, steht nicht zu befürchten. Es wäre zu schmerzhaft, müsste man sich damit auseinandersetzen, was verbrochen wurde. Was man an Verbrechen zugelassen hat. Möglicherweise.

Während der durch Krisenschürerei bewusst induzierte Abwehrmechanismus sichtbar bestens funktioniert, wirken die potenziellen Verbrecher weiter. Aktuell, berichtete BioNTech soeben auf der J.P. Morgan Healthcare-Konferenz in San Francisco, wolle man sein erstes Krebsmedikament auf den Markt bringen. Auch an Unikliniken wird eifrig geforscht. In Tübingen experimentieren Forscher beispielsweise gerade mit CRISPR-Base-Editing, einer abgewandelten Form der Genschere. Herauskommen soll eine besondere Gentherapie, durch die sich Immunzellen so verändern lassen, dass sie Tumorzellen wirksamer bekämpfen.

Die Menschen sind abgekämpft und abgestumpft. Es ist einfach alles zu viel. Worüber man sich doch aufregen könnte… Und wenn man dann tatsächlich selbst betroffen ist, wenn man selbst oder wenn der Partner die Diagnose Krebs erhalten hat, beginnt ohnehin ein Albtraum, der keine Kapazitäten für Kämpfe außerhalb lässt.

Ich habe schon mehrere Krebspatienten interviewt. Und ihre Angehörigen. Mehr oder weniger alle sagen dasselbe. Sprechen vom Schock der Diagnose. Den Tagen der Schreckstarre danach. Und dann beginnt der Überlebenskampf. Körperlich. Und vor allem psychisch.