Wir Versuchskaninchen
Die Corona-Massen-„Impfung“ war ein unverantwortliches Spiel mit unserer Gesundheit und zugleich ein aufschlussreiches Sozialexperiment.
„Die Renten sind sicher“ — dieser Spruch des damaligen Sozialministers Norbert Blüm wurde viel bespöttelt, erwies er sich doch schon bald als unwahre Tatsachenbehauptung. Verglichen mit dem in den Corona-Jahren gängigen Narrativ „Die Impfung ist sicher“ erscheint Blüms Vorstoß jedoch im Nachhinein geradezu als Musterbeispiel seriöser Kommunikation. An der aufdringlich promoteten Genspritze war nämlich nur eines sicher: dass sie unsicher war. Nicht dass alle Gespritzten in der Folge krank wurden, ist den damaligen Spritzenpolitikern und den eingebetteten Medien vorzuwerfen — eher, dass auf einer äußerst dünnen Datenbasis mit dem Leben und der Gesundheit von Millionen Bürgern Russisch Roulette gespielt wurde. Viele kamen glimpflich davon, einige eben nicht. Die Behauptung, das mit schneller Nadel gestrickte, lukrative Pharmaprodukt sei sicher, gehört somit mit Sicherheit zu den folgenreichsten Lügen der vergangenen Jahrzehnte. Der Masseneingriff an Millionen zuvor gesunder Menschen hatte damit zugleich den Charakter eines perfiden Menschenversuchs, der die Gehorsamsbereitschaft der Massen testen sollte.
Während der Corona-Pandemie wurde ein Satz in immer neuen Varianten wiederholt: „Die Impfung ist sicher“. Er fiel nicht immer wortgleich, doch seine Botschaft war klar und konsistent. Von Regierungsmitgliedern, „Spitzenpolitikern“ und in weiten Teilen der Medien wurde die Impfung als verlässlich, geprüft und vertrauenswürdig dargestellt. Diese kommunikative Linie sollte Vertrauen schaffen — was bei vielen auch gelang. Bei mir und bei einigen anderen hinterließ sie jedoch ein Unbehagen, das bis heute nachwirkt. Und dieses Gefühl gibt mir heute recht: Die Impfung war alles andere als sicher!
Schon früh betonte der damalige Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, dass bei der Entwicklung der Impfstoffe „keine Abstriche bei der Sicherheit“ gemacht würden. Die Sicherheit der Impfstoffe stehe „ganz oben auf der Agenda“, sagte er mehrfach. Die Botschaft war eindeutig: Auch wenn alles schneller gehe als sonst, bleibe der wissenschaftliche Standard unangetastet.
Von wegen!
Geschwindigkeit und Sicherheit wurden rhetorisch nicht als Spannungsverhältnis dargestellt, sondern als vereinbar. Dieser Unsinn ist ungefähr so, als würde man behaupten: Wir können die Schwangerschaft der Frauen von neun Monate auf zwei Monate verkürzen — bei gleichem Resultat.
Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel warb mit Nachdruck für die Impfkampagne. Sie formulierte vorsichtiger, aber nicht weniger bestimmt. In Ansprachen und Pressekonferenzen verwies sie auf die Prüfverfahren der europäischen Zulassungsbehörden und darauf, dass man sich auf diese Prozesse verlassen könne. Konnte man eben nicht! Die Impfung sei ein Weg, sich selbst und andere zu schützen — ein Satz, der implizit Sicherheit voraussetzt.
Wie wir heute wissen, war weder Eigenschutz noch Fremdschutz durch die Impfung gegeben. Merkel vermied absolute Formulierungen, doch ihre Botschaft zielte auf Vertrauen in Staat, Wissenschaft und Verfahren. Und genau dieses Vertrauen wurde missbraucht.
Am deutlichsten formulierte Karl Lauterbach, zunächst als Gesundheitsexperte der SPD, später als Bundesgesundheitsminister. Er erklärte wiederholt, die Impfstoffe seien „sehr sicher“ und schwere Nebenwirkungen „extrem selten“. Hier eine offizielle Grafik zu Impfnebenwirkungen:

Ich würde mal sagen, die Grafik spricht für sich, oder, Herr Lauterbach?
Die Krankenhausdaten zeigen zweifellos, dass nach Covid-Impfungen wesentlich häufiger Nebenwirkungen behandelt wurden als sonst nach Impfungen üblich.
Im Februar 2022 meldete die deutsche Krankenversicherung „BKK ProVita“, dass bei ihren Versicherten erheblich mehr ärztliche Behandlungen wegen Covid-Impfnebenwirkungen abgerechnet wurden, als aufgrund der offiziellen Zahlen zu erwarten gewesen wäre.
Die BKK ProVita schlug vor, dass andere Krankenversicherungen ebenfalls ihre Versichertendaten auswerten und sie dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) zur Verfügung stellen sollten. Das PEI ist in Deutschland für das Erfassen von Impfnebenwirkungen zuständig. Doch was geschah in „unserer Demokratie“? Am 1. März 2022 wurde Andreas Schöfbeck, der Vorstand der „BKK ProVita“ gefeuert. Er hatte auf die mutmaßliche Untererfassung von Impfnebenwirkungen hingewiesen.
Die Lüge von der Sicherheit der Impfung mit „sehr seltenen Nebenwirkungen“ musste schließlich aufrechterhalten werden. nicht wahr?
Mehr dazu, siehe hier.
Das Thema Nebenwirkungen hat Helmut Sterz, lange Zeit Cheftoxikologe und Autor des absolut lesenswerten Buches „Die Impfmafia“, besonders beschäftigt. Mehr zu Helmut Sterz und seinem Buch im nächsten Abschnitt dieses Artikels. Auf Seite 57 schreibt Sterz zu den Impfnebenwirkungen:
„Sehr früh nach der Marktzulassung war eine Welle von schweren Nebenwirkungen bei Geimpften zu erkennen. Die Verantwortlichen der Gesundheitsbehörden hätten daher die Zulassung der mRNA-Vakzine bereits im Laufe des Jahres 2021 rückgängig machen müssen. Das haben Sie nicht in Erwägung gezogen, und dafür sollten sie angeklagt werden: Meine Arbeit liefert hinsichtlich der Pfizer/BioNTech-Vakzine CORMINATY klare Beweise für die Schuld der Behördenexperten.“
Auf Seite 200 ist im Buch von Helmut Sterz zu lesen:
„Meine Analyse hat schwerwiegende Abweichungen von praktisch allen verbindlichen Behördenrichtlinien in Bezug auf die präklinische Sicherheit aufgedeckt. Es ist wahrlich erschreckend, wenn man jetzt im Nachhinein konstatieren muss, dass der größte Teil der beim Menschen registrierten Nebenwirkungen bei der Anwendung von COMIRNATY in sorgfältig durchgeführten Tierversuchen hätte vorhergesehen und durch Einschränkung der Indikation vermieden werden können.“
Sterz beschreibt in seinem Buch zahlreiche Fälle von Impfgeschädigten, die unter schweren gesundheitlichen Folgen leiden, darunter neurologische Störungen, Herzprobleme und Autoimmunerkrankungen. Er kritisiert die mangelnde Unterstützung für die Betroffenen, die von den verantwortlichen Stellen im Regen stehengelassen werden.
Die Frage ist, was unsere angeblich demokratisch strukturierte Gesellschaft wert ist, wenn sie andere Meinungen nicht mehr zulässt. Ist nicht gerade das Festhalten an einem Narrativ bei gleichzeitigem Abschmettern anderer Sichtweisen das Merkmal für eine Diktatur schlechthin?
Andersdenkende und tatsächlich „Besserwissende“ wie Andreas Schöfbeck, der deutsche Mediziner und emeritierte Hochschullehrer, Sucharit Bhakdi, der deutsche Internist, Sozial- und Umweltmediziner sowie Politiker, Wolfgang Wodarg, und viele andere wahrheitssuchende Menschen wurden in der Coronazeit vom mafiös organisierten Coronaregime diffamiert, etikettiert, diskreditiert und stellenweise auch verfolgt. Jede Meinung, die das „Imperium der Lügen“ gefährdete, wurde plattgemacht.
Meinungspluralismus — ein unverzichtbares Kennzeichen einer Demokratie — war nicht mehr gegeben. Als Mediziner und Wissenschaftler sollte Karl Lauterbach wissen, dass bei der Wahrheitssuche Dissens die Essenz der Wissenschaft ist. In seiner Funktion als Politiker war ihm Wahrheitssuche fremd, weshalb er auch äußerte, dass Wahrheit oftmals der „politische Tod“ sei.
In der Coronazeit herrschte Diktatur. Sie wird wohl bei einigen Historikern — Rückgrat vorausgesetzt — als „Coronadiktatur“ in die Geschichte eingehen.
Für Lauterbach war die Impfung das zentrale Instrument zur Beendigung der Pandemie. Zweifel an ihrer Sicherheit wies er regelmäßig zurück — eine zutiefst antidemokratische und unwissenschaftliche Denk- und Verhaltensweise. Aus diesem Grund sehe ich Herrn Lauterbach besonders in der Pflicht, sich seiner Verantwortung zu stellen.
Die politische Kommunikation der Corona-Protagonisten folgte einer klaren Logik: In einer Krise, in der schnelles Handeln erforderlich schien, sollte Unsicherheit nicht betont, sondern begrenzt werden. Die Sicherheit der Impfung wurde von den Entscheidern in Coronazeiten vermutlich nicht als vollständige Abwesenheit von Risiken verstanden — wenn auch meist von den Coronaerzählern anderes behauptet wurde —, sondern als ausreichend belegt für eine breite Anwendung der Giftspritzen.
Dass die Sicherheit der neuen Impfstoffe sich nicht auf Langzeitdaten stützen konnte, wurde nur selten explizit thematisiert und in den Hintergrund gerückt.
Aber wie kommt das bei den Bürgern an? Wenn die Politik sagt, etwas sei „sicher“, verstehen viele Bürger darunter mehr als eine statistische Risiko-Nutzen-Abwägung. Sie hören eine Zusicherung, eine Beruhigung — eine Form von Garantie. Dem Bürger ist dabei oft nicht klar, dass in der Sprache der Wissenschaft „sicher“ meist bedeutet: Nach aktuellem Kenntnisstand überwiegt der Nutzen. Wissenschaft ist immer nur der momentane Stand des Irrtums, und versucht, der wie auch immer gearteten „Wahrheit“ näher zu kommen. Für den Bürger klingt das jedoch so: Es besteht kein ernstzunehmendes Risiko! Dabei war das Risiko enorm, wie der massive Anstieg der Impfnebenwirkungen und die rasant zunehmende Übersterblichkeit seit Impfbeginn Ende 2020 zeigt.
Diese Diskrepanz zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und politischer Kommunikation wurde selten offen thematisiert. Stattdessen dominierte eine Sprache der Gewissheit. Zweifel galten schnell als irrational oder unsolidarisch. Wer Fragen stellte, riskierte, zu einem „Impfgegner“ abgestempelt zu werden — unabhängig davon, ob es um grundsätzliche Ablehnung oder um konkrete Sicherheitsaspekte ging.
Rückblickend lässt sich sagen: Die Aussage „Die Impfung ist sicher“ war weniger eine wissenschaftliche Feststellung als eine politische, auf fingierten Fakten beruhende Erzählung. Sie diente dazu, Handlungsfähigkeit zu demonstrieren und gesellschaftliche Mobilisierung zu ermöglichen. Schließlich warteten viele Bürger auf die Erlösung in Form der Impfung aus diesem lebensbedrohlich kommunizierten Zustand, der aber lediglich so gefährlich war wie eine mittelmäßige Grippe. Die Wirkungen der Impfung waren wesentlich lebensbedrohlicher als das, wovor sie schützen sollten. Und das wussten die Entscheider in Coronazeiten relativ früh. Dennoch beharrten sie auf ihrem Narrativ, führten in Deutschland für etwa neun Monate sogar die grundgesetzwidrige einrichtungsbezogene Impfpflicht ein, und forcierten darüber hinaus eine allgemeine Impfpflicht. Sie zerstörten dabei zahllose wirtschaftliche Existenzen und brachten auch viele Menschen gesundheitlich schwer in Gefahr.
Die Verantwortlichen sollten sich einem umfassenden Untersuchungsausschuss stellen – nicht nur einer Enquete-Kommission.
Die einrichtungsbezogene Impfpflicht bedeutete faktisch: Wer seinen Arbeitsplatz etwa im Krankenhaus nicht verlieren wollte, musste sich impfen lassen. Für die Betroffenen war das kein freiwilliger medizinischer Eingriff, sondern eine existenzielle Zwangssituation.
Viele empfanden diese Regelung daher als eine Form indirekter Erpressung: Entweder Impfung — oder Verlust der beruflichen Existenz. Wenn der Staat Menschen vor die Wahl stellt, ihre körperliche Integrität oder ihre wirtschaftliche Lebensgrundlage zu riskieren, stellt sich zwangsläufig die Frage, wie weit demokratische Prinzipien in einer solchen Situation noch gewahrt sind.
Sind solche Maßnahmen noch Ausdruck eines freiheitlichen Rechtsstaates — oder bereits Anzeichen einer Diktatur?
Die „Pandemie“ hat gezeigt, dass politische Kommunikation dem gesellschaftlichen Bedürfnis nach Klarheit nachkommen muss. Die Bevölkerung hätte tiefgehend darüber informiert werden müssen, dass es sich insbesondere bei den mRNA-Impfstoffen nicht um ein klassisches Vakzin, sondern um einen genverändernden Wirkstoff handelt, dessen Folgen aufgrund fehlender Langzeitdaten nicht absehbar sind. Die nicht ausgegorenen Impfstoffe hätten gar nicht erst zugelassen werden dürfen, was natürlich den renditegierigen Impfstoffherstellern gar nicht gepasst hätte. Liegt da vielleicht der Hund begraben?
Information über — sowie Entwicklung und Zulassung von Impfstoffen
Anfang Dezember 2025 erschien das äußerst bemerkenswerte Buch „Die Impfmafia“ von Helmut Sterz, auf das ich mich in diesem Abschnitt beziehe. Es gibt aus meiner Sicht momentan keine bessere und profundere Darstellung der unrechtmäßigen Geschehnisse in Hinblick auf Entwicklung und Zulassung von Vakzinen.
Helmut Sterz, langjähriger Toxikologe in der Pharmabranche — zuletzt bei Pfizer tätig —, versteht sein Werk als fundamentale Abrechnung mit der Pharmaindustrie und den politischen Entscheidungsträgern der Corona-Impfkampagne. Er war über 35 Jahre in leitender Funktion im Bereich Toxikologie tätig und sieht sich daher fachlich legitimiert, die Abläufe kritisch zu bewerten.
Ebenso wie der ehemalige Pfizer-Vizepräsident Michael Yeadon, der die Pharmaindustrie scharf kritisierte und behauptete, „auf ein Kind, das durch Covid stirbt, kommen 100 Kinder, die durch die Impfung sterben“, versteht sich auch Helmut Sterz als Insider, der die Vorgänge in der Branche aus eigener Erfahrung beurteilen kann.
Beide äußern die Auffassung, dass es während der Coronazeit zu schwerwiegenden Fehlentwicklungen in der Pharmabranche gekommen sei.
Sterz beleuchtet in seinem Buch die Entwicklung und Zulassung der mRNA-Impfstoffe, insbesondere des Pfizer/BioNTech-Impfstoffs COMIRNATY, und erhebt schwere Vorwürfe gegenüber Herstellern und zuständigen Behörden. Er kritisiert, dass aus seiner Sicht grundlegende wissenschaftliche und ethische Standards verletzt wurden.
Darüber hinaus ordnet Sterz die Impfstoffpolitik in einen größeren machtpolitischen Kontext ein. Er verweist auf den Einfluss internationaler Organisationen wie dem World Economic Forum (WEF) und dessen Politikerschmiede — „Young Global Leaders“ —, die einst Angela Merkel, Frank-Walter Steinmeier, Jens Spahn, Annalena Baerbock und Konsorten zu dem formten, was sie heute sind. Auch globale Finanzakteure wie BlackRock — bei dessen deutschem Ableger Bundeskanzler Friedrich Merz fünf Jahre als Aufsichtsratsvorsitzender diente — nennt Sterz in diesem Zusammenhang. Ebenso bezieht er supranationale Institutionen wie die WHO sowie superreiche Oligarchen und Familien wie Rockefeller und Rothschild ein. Sterz argumentiert, dass politische und wirtschaftliche Netzwerke in der Pandemiepolitik eine besondere Rolle gespielt hätten.
Ende 2020 brachte die Pharmaindustrie angeblich wirksame Impfstoffe nach nur wenigen Monaten Forschung auf den Markt, obwohl dies üblicherweise Jahre dauert. Der Autor des Buches äußert starke Skepsis gegenüber der schnellen Entwicklung und betont, dass die Substanzen von Pfizer/BioNTech keine Impfungen im herkömmlichen medizinischen Sinne, sondern modifizierte mRNA-Injektionen seien.
Im Jahr 2021 häuften sich Berichte über ungewöhnlich viele und schwere Impfnebenwirkungen, die alle Altersgruppen und Organsysteme betrafen und teils lebensbedrohlich waren. Anfang 2022 forderten autokratisch eingestellte Politiker rigorose Maßnahmen gegen Impfunwillige, darunter massive Freiheitseinschränkungen. Zudem wurden Impfunwillige wie Bürger zweiter Klasse behandelt — man denke nur an 2G, 3G, Verunglimpfungen wie „Pandemie der Ungeimpften“ und dergleichen.
Was Helmut Sterz an der Entwicklung und Zulassung der COVID-19-Impfstoffe kritisiert
Als die COVID-19-Impfstoffe Ende 2020 zugelassen wurden, dominierte der politische Wille, eine angeblich globale Krise möglichst schnell zu beenden. In dieser Atmosphäre der nicht bestehenden, jedoch kommunizierten Dringlichkeit geriet eine Frage in den Hintergrund, die in der Arzneimittelentwicklung normalerweise zentral ist: Was wissen wir — und was wissen wir noch nicht?
Der Mediziner und Autor Helmut Sterz setzt genau an dieser Stelle an. In seinem Buch „Die Impfmafia“ — das zur Pflichtlektüre für jeden aufgeklärten und informierten Menschen gehören sollte – kritisiert er weniger den Impfstoff als solchen, sondern das Verfahren, mit dem er entwickelt, geprüft und zugelassen wurde.
Sterz’ Kernthese lautet: Die COVID-19-Impfstoffe, insbesondere die neuartigen mRNA-Impfstoffe, kamen auf den Markt, ohne dass alle sicherheitsrelevanten präklinischen Studien durchgeführt wurden, die üblicherweise dazu dienen, langfristige Risiken auszuschließen. Für ihn ist das kein Detail, sondern ein grundlegendes Problem wissenschaftlicher Sorgfalt.
Ein zentraler Punkt seiner Kritik betrifft die fehlenden Langzeit-Toxizitätsstudien. In der klassischen Arzneimittelentwicklung werden neue Wirkstoffe über lange Zeiträume an Tieren getestet, um schleichende Schäden an Organen, chronische Entzündungen oder Autoimmunreaktionen zu erkennen. Diese Studien dauern Monate oder Jahre — Zeit, die während der Pandemie bewusst nicht abgewartet wurde. Sterz stellte richtigerweise fest: Man konnte zum Zeitpunkt der Zulassung schlicht nicht wissen, ob sich bestimmte Nebenwirkungen erst langfristig zeigen.
Eng damit verbunden ist sein Hinweis auf nicht durchgeführte Genotoxizitäts- und Karzinogenitätsstudien. Solche Tests sollen klären, ob ein Wirkstoff das Erbgut schädigen oder langfristig das Krebsrisiko erhöhen kann. Bei den COVID-19-Impfstoffen wurden diese Untersuchungen nicht experimentell durchgeführt, sondern mit dem Argument übersprungen, dass die verwendeten Bestandteile „nicht als genotoxisch oder karzinogen zu erwarten“ seien. Für Sterz ist genau das der kritische Punkt: Annahmen ersetzen Messungen. Gerade bei einer neuen Technologie wie der mRNA-Plattform hält er das zurecht für wissenschaftlich unzureichend.
Ein weiterer Aspekt seiner Argumentation betrifft die unzureichend untersuchte Verteilung der Impfstoffbestandteile im Körper. Sterz bemängelt, dass nicht systematisch geprüft wurde, in welchen Organen sich die Wirkstoffe oder ihre Abbauprodukte anreichern, wie lange sie dort verbleiben und welche biologischen Effekte daraus entstehen könnten. Im Klartext: Man wusste nicht genau, wohin der Impfstoff im Körper gelangt — man ging davon aus, dass dies unproblematisch sei.
All diese Punkte fasst Sterz unter einem übergeordneten, absolut berechtigten Vorwurf zusammen: Die Notfall- beziehungsweise bedingte Zulassung hat dazu geführt, dass klassische Prüfschritte verkürzt, zusammengelegt oder in die Zeit nach der Zulassung verschoben wurden. Langzeitdaten sollten vor, und nicht nach dem breiten Einsatz erhoben werden. Ein Teil der Sicherheitsprüfung hat faktisch in der Allgemeinbevölkerung stattgefunden — an den „Versuchskaninchen“, wie Olaf Scholz die Geimpften im Wahlkampf 2021 bezeichnete.
Sterz kritisiert zu Recht, die Fachinformationen zu den Impfstoffen seien unvollständig und irreführend gewesen. Ärzte und Patienten wurden nicht ausreichend über mögliche Risiken und Nebenwirkungen aufgeklärt. Auf Seite 204 seines Buches schreibt Sterz:
„Die von den Behörden und ihren Experten während der „Pandemie“ verbreiteten Informationen zur Sicherheit und Qualität der neuartigen Vakzine entbehrten einer wissenschaftlich gesicherten Grundlage, sie enthielten oft absichtliche Lügen, um den Menschen durch Angstmache „an der Nadel“ zu halten.
Aufgrund meiner fachlichen Erfahrung beurteile ich dieses Vorgehen bei der präklinischen Entwicklung von COMIRNATY als kriminell. Sowohl in den USA als auch in Europa können nach Erklärung eines Gesundheitsnotstands besondere Gesetze erlassen werden, die alle an der Bekämpfung der Notsituation Beteiligten von einer Haftung für Schäden jeglicher Art befreit, welche durch die Bekämpfungsmaßnahmen entstehen. Allerdings greift diese Immunität nicht, wenn die betreffenden Personen oder Institutionen sich im Zusammenhang mit ihrem Auftrag eines absichtlichen Vergehens oder einer willentlichen Amtspflichtverletzung schuldig machen. Meine Analyse belegt, dass derartige Vergehen im Verlauf der präklinischen Sicherheitsprüfungen vielfach geschehen sind.“
Wann hören wir endlich „Handschellen klicken“, wie es der deutsche Moderator und Autor Peter Hahne, in einem Interview mit der Weltwoche am 7. April 2024 forderte? Wörtlich sagte er bei der Textstelle in den Minuten 43 und 44:
„… ich will Handschellen klicken hören. (…) Die Akten des Robert Koch-Instituts sagen eindeutig: Die Verschwörungstheorien sind reinste Realität und jetzt erwarte ich, dass doch endlich die Politik sagt nicht nur Aufklärung, sondern Schuldzuweisung — ohne dem hat das doch gar keinen Sinn — wir wollen jetzt wissen, wer ist schuld daran, dass das zur Ideologie wurde. Und jetzt kann ich Ihnen ganz klar sagen was mein Vorschlag ist: Lasst doch endlich aus den Gefängnissen die Leute raus, die da immer noch sitzen – Ärzte, Hebammen, Gesundheitspersonal, die falsche Impfausweise ausgestellt haben und sowas (…), lasst die frei, wir brauchen jetzt viel Platz für Politiker, für die Verantwortlichen (…) es bleibt mein Satz bestehen: Ich will Handschellen klicken hören – das Schlimmste ist, dass die Leute sich jetzt aus der Verantwortung stehlen…“
Sie besitzen kein Rückgrat, keine Ehre und kein Format — traurig, aber wahr. Es lohnt sich, das ganze 90 Minuten dauernde Interview mit Peter Hahne anzusehen, der Deutschland als moralisch verseuchtes Notstandsgebiet beschreibt.
Nun wieder zurück zu den Ausführungen von Helmut Sterz.
Wichtig ist auch, was Sterz ausdrücklich nicht sagt: Er behauptet nicht, dass die Impfstoffe zwangsläufig gefährlich seien oder dass jeder Geimpfte Schaden davonträgt. Sein Argument ist subtiler und zugleich unbequemer:
Das Fehlen bestimmter Studien bedeutet ein Fehlen von Wissen. Und dieses Nicht-Wissen sei in Kauf genommen worden, obwohl es um Eingriffe bei Millionen — ja Milliarden — gesunder Menschen ging.
Sterz’ Kritik richtet sich damit weniger gegen einzelne Forscher oder Hersteller als gegen ein System, das im Ausnahmezustand bereit war, wissenschaftliche Standards flexibel auszulegen. Wissenschaft lebt nicht nur von Ergebnissen ihrer Forschung, sondern von transparenten Verfahren, klar benannten Unsicherheiten und der Bereitschaft, auch unbequeme Fragen zu stellen.
Gerade deshalb entfaltet Sterz‘ Kritik ihre Wirkung nicht als Gegenrede zur Impfung an sich, sondern als Grundsatzfrage moderner Medizin: Wie viel Ungewissheit sind wir bereit zu akzeptieren — und wer entscheidet darüber?
„Wir waren die Versuchskaninchen“
Als Olaf Scholz im Herbst 2021 erklärte, die bereits Geimpften seien „die Versuchskaninchen“ gewesen, war das vermutlich als Ermutigung gedacht. Glücklich diejenigen, die sich nicht ermutigen ließen. Doch der Satz wirkte auch wie ein unfreiwilliges Geständnis. Denn er benannte offen, was zuvor stets bestritten oder beschwichtigt worden war: dass die breite Impfkampagne nicht nur Schutzmaßnahme, sondern auch Erkenntnisquelle war.
Der Begriff „Versuchskaninchen“ ist kein harmloses Bild. Er steht für das Objekt eines Experiments, nicht für dessen Gestalter. Für jemanden, der politische Verantwortung trägt, ist diese Wortwahl mehr als ein rhetorischer Ausrutscher. Sie verrät ein Denken, in dem Millionen Menschen rückblickend als notwendige Etappe auf dem Weg zu mehr Sicherheit erscheinen — nicht als selbstbestimmte Individuen, sondern als statistische Masse. Die Massenimpfung war auch ein groß angelegtes, unverantwortliches Sozialexperiment.
Besonders problematisch war der Kontext. Die Impfstoffe waren neu, Langzeitdaten fehlten, viele Fragen waren offen. Genau deshalb war Vertrauen entscheidend. Wer in dieser Lage suggeriert, dass die ersten Geimpften faktisch Teil eines großangelegten Feldversuchs waren, beschädigt dieses Vertrauen — selbst dann, wenn er sich selbst einschließt. Im Nachhinein war es aus meiner Sicht gut und vielleicht lebensrettend, wenn manche Menschen sich aufgrund dieser Aussage den oftmals schädlichen Impfstoff nicht verpassen ließen.
Ein kleiner Rückblick:
Als 2020 die ersten COVID-19-Impfstoffe zugelassen wurden, überwog die Erleichterung. Endlich schien ein Ausweg aus der Pandemie — in Wirklichkeit PLANdemie — in Sicht. Ich erinnere mich noch, wie in einem meiner Managementseminare eine junge Dame plötzlich von ihrem Stuhl mit ihrem Smartphone in der Hand aufsprang und freudestrahlend und lautstark verkündete: „Nächsten Dienstag werde ich geimpft“.
Doch kaum begann die Massenimpfung, erhob sich eine kritische Stimme, die die Sache in ein anderes Licht rückte: Die Kampagne, so argumentierten einige Experten und Publizisten richtigerweise, wirke wie ein groß angelegtes Sozialexperiment. Nicht heimlich, nicht illegal — aber in ihrer Struktur, ihrem Umfang und ihrer Geschwindigkeit einzigartig.
Hinzu kommt die gesellschaftliche Dimension: Impfkampagnen, Empfehlungen für Kinder, Booster-Strategien und Debatten über Impfpflichten zeigten, dass politische Entscheidungsträger und die Pharmaindustrie gemeinsam ein beispielloses Projekt durchführten, ohne dass die Bevölkerung die volle Kontrolle über die Risiken hatte. Die Massenimpfung wurde so zu einem Experiment, bei dem Millionen Menschen gleichzeitig beobachtet, bewertet und statistisch erfasst wurden — und sehr viele von ihnen — geschädigt.
Schließlich war auch die Kommunikation ein zentraler Punkt der kriminellen Vorgehensweise der Verantwortlichen. Politiker und Medien betonten wiederholt, dass die Impfstoffe „sicher“ seien. Es entstand ein Spannungsfeld: Einerseits sollte Vertrauen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln geschaffen werden, andererseits wurden offene, absolut berechtigte Fragen und enorme Unsicherheiten weitgehend ausgeblendet. Die hinters Licht geführten Menschen waren Teil eines strategisch geplanten Testfeldes, in dem die Handlungs- und Entscheidungsfreiheit der „Versuchskaninchen“ sowie eine ausreichende Kenntnis über Risiken nur eingeschränkt gegeben war.
Fazit
Die Massenimpfung war nicht nur eine medizinische — definitiv unsichere, im Nachhinein schädliche — Maßnahme, sondern auch ein soziales und epidemiologisches, weltweit einmaliges Experiment. Meines Erachtens war es zudem kriminell, da es auf Langzeitwissen verzichtete und die Bevölkerung immensen Risiken aussetzte. Nach dem sprunghaften Anstieg der Nebenwirkungen und der Sterberate hätten die Corona-Vakzine unverzüglich zurückgezogen werden müssen. Dies geschah aber nicht. Die Protagonisten aus Politik, Medien und Wissenschaft haben sich schuldig gemacht und sollten sich vor Gericht verantworten müssen.
Dieses Experiment war auch ganz im Sinne des — in einem vorigen Artikel dieser Serie bereits beschriebenen — „Great Reset“. Die eigentlichen Drahtzieher der PLANdemie – die Macht- und Besitzeliten — wollten offenbar unter anderem austesten, wie weit die Bevölkerung gehorsam den Empfehlungen und Erpressungen ihrer Politmarionetten folgen würde.