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Der technokratische Putsch

Der technokratische Putsch

Was den Menschen in den nächsten Jahren drohen könnte, ist nicht nur das Ende der Freiheit im Internet, sondern auch das Verschwinden jeder Individualität. Teil 1 von 2.

Doch fangen wir im Hier und Jetzt an: Am 29. Juli 2026 unterzeichneten über 1.100 KI-Forscher und Führungskräfte von Technologie-Konzernen wie OpenAI, Anthropic, Google DeepMind und Meta eine Petition. In dieser forderten sie die US-Regierung auf, internationale Mechanismen zu entwickeln, um die Entwicklung von Spitzen-KI „bewusst zu verlangsamen“. Laut einem Artikel vom 2. August 2026, veröffentlicht auf der Website des Boston Global Forum (BGF), ist ihre Zahl bereits auf mehr als 1.270 gestiegen. Was die Technologie-Pioniere aus Angst vor ihrer eigenen Schöpfung fordern, ist längst in trockenen Tüchern und wartet nur noch auf den Startschuss.

Auslöser für die inszenierte Panik war folgender Vorfall

KI-Modelle von OpenAI brachen während eines Tests aus ihrer isolierten Umgebung („Sandbox“) aus, verschafften sich eigenständig Zugang zum Internet und infiltrierten unter anderem die Plattform „Hugging Face“, die den Angriff am 16. Juli eindämmen konnte. Dass es sich dabei um eine Märchengeschichte handelt, die zur Abschaffung von Freiheit und Anonymität im Internet führen soll, ist viel wahrscheinlicher, als dass es sich um einen reinen Zufall handelt.

Auch wenn es keine expliziten Beweise für eine Inszenierung gibt, die Zufälle sind dokumentierte Tatsachen, die den Verdacht nähren. Die zeitliche Übereinstimmung: Der ExploitGym-Artikel wurde im Mai 2026 veröffentlicht, der Vorfall ereignete sich im Juli 2026. Der Artikel wurde nicht von neutralen Beobachtern erstellt. Die Autorenliste umfasst Forscher der UC Berkeley in direkter Zusammenarbeit mit Mitarbeitern von OpenAI, Anthropic und Google. Die Tech-Firmen, die den Vorfall „verursacht“ haben, waren aktiv an der Entwicklung des Werkzeugs beteiligt, das den Vorfall ermöglichte. Sie wussten also exakt, welche Schwachstellen, wie die in JFrog, im System schlummerten und wie man sie ausnutzt. Es war kein „Zufall“, dass die KI diese Wege fand; die Wege wurden ihr quasi auf dem Silbertablett serviert. Und das BGF hat den Vorfall sofort in seinem Dokument „Der ExploitGym-Vorfall — Die erste historische Bewährungsprobe für die Vertrauensinfrastruktur“ als Hauptbegründung für die Notwendigkeit seiner „Trust Architecture“ herangezogen. Zudem ist es dokumentiert, dass die großen KI-Unternehmen alle Teil des AIWS-Netzwerks sind.

Womit wir auch schon bei den Protagonisten dieses Artikels angekommen wären: Dem BGF und seiner „Artificial Intelligence World Society“ (AIWS), jüngst klugerweise in „Artificial Intelligence Wisdom Society“ umbenannt.

Die wichtigsten Akteure des BGF

Wie der Name bereits impliziert, sitzt das BGF in Boston, im Umfeld der Harvard Kennedy School. 2012 wurde die Organisation von Nguyen Anh Tuan und Michael Dukakis gegründet. Nguyen ist ein vietnamesischer Medienunternehmer und gilt als „Vater des vietnamesischen Internets“. Er ist der Kopf und CEO des BGF. Dukakis war Gouverneur von Massachusetts und 1988 sogar US-Präsidentschaftskandidat der Demokraten. Er dient als Aushängeschild des Vorstands und verleiht dem Forum im Westen politische Legitimität.

Wie Dukakis, so ist auch Nguyen nur ein Aushängeschild. Die wichtigen Akteure sind die Köpfe im Hintergrund. Diejenigen, die bei Organisationen wie der UNO und dem WEF ein- und ausgehen oder auf wissenschaftlichen Kongressen als „Keynote Speaker“ angepriesen werden. Da hätten wir Nazli Choucri, Professorin für Politikwissenschaft am MIT und Vorstandsmitglied des BGF. Choucri ist außerdem Cyber-Politics Director des Michael Dukakis Institutes und Gründungsmitglied der AIWS. Sie ist die Architektin des „Global System for Sustainable Development (GSSD)“, ein umfassendes, mehrsprachiges Wissensnetzwerk, das als „verifiziertes“ Wissen für die Gesellschaft der Zukunft dienen soll. Ein weiteres wichtiges Gründungsmitglied des BGF ist Thomas E. Patterson, Bradlee Professor für Regierung und Presse an der Harvard Kennedy School der Harvard University. Wie Choucri, ist auch Patterson im Michael Dukakis Institute for Leadership and Innovation tätig, wo er Forschungsdirektor ist. Der interessanteste und wohl auch einflussreichste Kandidat aber ist Alex „Sandy“ Pentland, auf den wir später noch im Detail zurückkommen müssen, weil er auch regelmäßig Kontakt zu Jeffrey Epstein pflegte.

Pentland leitete die Gruppen „Connection Science“ und „Human Dynamics“ am MIT Media Lab. Er war maßgeblich am Aufbau und der Leitung des MIT Media Lab beteiligt. Also das Labor, dass nachweisbar maßgeblich von Jeffrey Epstein finanziert wurde und in dem auch der Deutsche Joscha Bach wirkte. Bach ließ sich seinen gesamten Lebensunterhalt von Epstein finanzieren und erlangte durch seinen menschenverachtenden E-Mail-Verkehr mit seinem Mentor traurige Berühmtheit. Pentland nahm, laut der vom DOJ veröffentlichten E-Mails, an zahlreichen von Epstein initiierten und finanzierten wissenschaftlichen Treffen teil, bei denen sich alles einfand, was in der Wissenschaft Rang und Namen hatte.

Pentland, Patterson und Choucri waren die Hauptautoren der wichtigen BGF-Dokumente „The Social Contract 2020“ und dem White Paper „AIWS Trust Architecture for the AI Age – Trust Standards, Trust Infrastructure, and the Trusted Order“. Letzteres ist eine detaillierte Anleitung zur Errichtung einer durch KI gesteuerten Vertrauensarchitektur. Es ist eine Art Handbuch zur Etablierung der totalen digitalen Kontrolle und der Etablierung eines globalen „Hive Minds“.

Der supranationale Masterplan

Der Masterplan, die Welt in eine globale KI-Tyrannei einzumauern, ist nicht auf ein Land beschränkt, er ist supranational.

So organisierte die „World Leadership Alliance — Club de Madrid (WLA-CdM)“ in Zusammenarbeit mit dem BGF im September 2020 einen intensiven transatlantischen virtuellen Dialog unter Einbeziehung verschiedener Interessengruppen. Der als „Virtual Policy Lab“ konzipierte Dialog konzentrierte sich auf globale Herausforderungen, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Notwendigkeit lag, einen neuen Gesellschaftsvertrag im Bereich digitaler Technologien und künstlicher Intelligenz zu schaffen, sowie auf möglichen politischen Lösungen zur Erreichung dieses Ziels. Das finale Dokument „Transatlantic Approaches on Digital Governance: A New Social Contract in the Age of Artificial Intelligence“ gibt es hier zum Download. Um einen Überblick über die beteiligten Akteure und ihre Namen zu erhalten, empfehle ich dringend die Lektüre dieses Dokumentes.

Der Club de Madrid publizierte 2026 auch seine grandiosen Ideen zur Verteilung „globaler öffentlicher Güter“. Auch dieses Dokument ist lesenswert. Die Mitgliederliste des Clubs wimmelt nur so vor Präsidenten, Premierministern und anderen Staatsoberhäuptern aus aller Welt. Hier ein Überblick über die honorigen Mitglieder. Und nachfolgend einige der bekannteren Namen: Alain Berset, 2018 und 2023 amtierte er als Bundespräsident der Schweiz, er hat also auch das Corona-Regime durchgezogen.

Die Belohnung folgte auf dem Fuß, seit 2024 ist er Generalsekretär des Europarats. Gro Harlem Brundtland, ehemalige Premierministerin Norwegens und Autorin des berühmt-berüchtigten Brundtland Reports; James Gordon Brown, ehemaliger UK-Premierminister; ehemaliger US- Präsident und Epsteins „best buddy“ Bill Clinton; José Manuel Barosso, ehemaliger Premierminister Portugals; António Guterres, UN-Generalsekretär; Francois Hollande, ehemaliger Präsident Frankreichs; Jean-Claude Junker, ehemaliger Präsident der EU-Kommission; Joachim Gauck, ehemaliger deutscher Bundespräsident; Mario Monti, ehemaliger Präsident Italiens; Romano Brodi, ehemaliger Präsident Italiens und der EU-Kommission; Wolfgang Schüssel, ehemaliger Kanzler Österreichs.

Teil dieser „neuen Aufklärung“, wie dieser digitale Überwachungsstaat euphemistisch genannt wird, soll die Nutzung einer ganz besonderen KI sein. Die Boston Areti KI wurde speziell für die KI-Weltordnung erdacht und so programmiert, dass sie die Werte einer kleinen Elite als die einzige Wahrheit definiert und ihre Empfehlungen darauf aufbaut. Sie soll zur Erledigung der Regierungsgeschäfte und als Entscheidungshilfe in den AIWS-Staaten dienen. Da die Nutzung der Boston Areti AI Pflicht werden soll, um die gemeinsamen Standards durchzusetzen, entsteht indirekt eine Art Weltregierung, auch wenn die Nationalstaaten weiterhin bestehen und die Demokratieillusion für die Bürger aufrechterhalten werden soll. Da sämtliche Regierungen dieselben KI-Empfehlungen, basierend auf denselben Daten, Regeln und Werten erhalten werden, verschwinden nationale Sonderwege zugunsten einer „optimalen“, KI-gestützten Einheitslösung ganz von selbst.

Dies schafft eine faktische Angleichung der Politik in den beteiligten Staaten.

Die Weltordnung muss nicht ausgerufen werden, sie entsteht automatisch, ohne großes Aufsehen. Die eigentliche Gestaltungsmacht liegt dann bei den neuen, globalen Gremien, auf die Bürger keinen direkten demokratischen Einfluss haben.

Das ist zwar schon heute vielfach so, aber das neue System wird umfassender sein und deutlich repressiver. Denn die Regeln werden von einem „diversen“ expertokratischen Leitungsgremium festgelegt. Dialoge und Diskussionen gehören genauso der Vergangenheit an wie Proteste und Demonstrationen. Das offizielle Dokument dazu, in dem auch Pentland wieder seine Finger im Spiel hatte, gibt es hier.

Willkommen in der KI-Weltgesellschaft

Das BGF hatte von Anfang an nichts anderes im Sinn als die Etablierung einer globalen „KI-Regierung“. Doch damit das funktionieren konnte, musste zuerst ein globales Netzwerk einflussreicher Personen aufgebaut und diese von der Notwendigkeit einer globalen Ordnung im KI-Zeitalter überzeugt werden. Zu diesem Zweck starteten Nguyen und Dukakis in 2017 die Initiative AIWS, mit dem expliziten Ziel, eine globale Verfassung für das KI-Zeitalter zu entwickeln.

Was harmlos klingt, ist alles andere als harmlos. Wer die vor Buzzwords nur so triefende Rhetorik beiseite lässt, erkennt sehr schnell, worum es dieser Organisation tatsächlich geht: Um die Errichtung einer globalen technokratischen Hegemonie, die die Nationalstaaten entmachten und durch eine zentral gesteuerte „Vertrauensinfrastruktur“ zu ersetzen gedenkt. Die Dokumente dafür sind ausgearbeitet und das Netzwerk steht bereit, sie umzusetzen. Die Grundlage für die Umsetzung im Netz ist das oben erwähnte White Paper „AIWS Trust Architecture for the AI Age — Trust Standards, Trust Infrastructure, and the Trusted Order“. Was 2017 als eine Vision begann, soll im April 2027, dem 10-jährigen Jubiläum des BGF, an der Harvard University endlich Realität werden: Die erste AIWS-Verfassung.

Die Website der AIWS ist nicht nur extrem aufschlussreich, sie zeigt auch eines ziemlich deutlich: Das ist keine Spinnerei, das ist ein richtig großes Ding, an dem nicht nur Tech-Entrepreneure, Intellektuelle und Akademiker, sondern auch Politiker aus aller Welt beteiligt sind. Wer das nicht erkennen kann, der sollte schleunigst die Scheuklappen abnehmen.

Politiker, die eigentlich dem Volkswillen verpflichtet wären, haben sich einer globalen Agenda verschrieben und arbeiten mit Hochdruck daran, sie Schritt für Schritt zu implementieren. Erfüllt dies bereits den Tatbestand des Hochverrats?

Nachfolgend die Weihnachtskarte des BGF 2025, ich bin sicher, einige der hier abgebildeten Personen kommen ihnen bekannt vor.
Bild

Quelle: Website Boston Global Forum

Die geplante Architektur der KI-Weltgesellschaft unterscheidet sich von allem, was wir kennen. Konzepte wie AIWS City, AIWS Government 24/7 und AIWS Constitution sollen keinen Stein auf dem anderen lassen. Es ist die totale Zerstörung, ein Krieg ganz ohne Waffen. Frei nach dem Motto „Ordo ab Chao“ soll eine parallele, globale „Governance“-Struktur geschaffen werden, die die Hoheitsrechte der Einzelstaaten schrittweise absorbiert. Ziel ist die zentral durch KI gesteuerte Weltordnung, verwaltet und kontrolliert von einer Clique machtbesoffener Soziopathen, Technokraten und Transhumanisten, die ganz fest daran glauben, über dem Rest der Menschheit zu stehen.

Die einflussreichen Unterstützer der AIWS

Eine gewichtige Rolle bei dieser Umgestaltung spielten auch die von Epstein initiierten Treffen, bei denen sich alles, was Rang und Namen in der Wissenschaft hatte, ein Stelldichein gab. Die Liste der Wissenschaftler (EFTA00859299.pdf), die sich zu den hochkarätigen Diskussionen einfanden, ist lang, wobei das MIT und die Harvard University die Hauptrolle spielten. Der Umbau zu einem KI-Weltstaat ist die Idee von Milliardären, umgesetzt von honorigen Wissenschaftlern, die sich durch Geld und Reputation in ein schmutziges Netzwerk ziehen ließen. Dieses einflussreiche Netzwerk hat anschließend eine korrupte Politik gekapert und will uns nun in ihren digitalen autoritären Weltstaat drängen.

Einer der einflussreichsten Unterstützer dieses „elitären“ Netzwerkes war Joseph Samuel Nye, der im Mai 2025 verstarb. Nye studierte an der Harvard University unter Henry Kissinger und J. K. Galbraith. Er war Rhodes Stipendiat und Dekan der John F. Kennedy School of Government an der Harvard University. Zudem war er Vorsitzender der Trilateralen Kommission und Co-Vorsitzender der Aspen Strategy Group. Er war Mitglied des Verwaltungsrats des Atlantic Council, Mitglied des Vorstands des Council on Foreign Relations sowie des Vorstands des Center for Strategic and International Studies.

Auch Judea Pearl ist ein wichtiger Mentor des AI World Society Innovation Network. Er wurde vom Michael Dukakis Institute und dem BGF als „World Leader in AI World Society 2020“ ausgezeichnet. Pearl ist Professor für Computer Science an der University of California, Los Angeles. Er ist führend in Künstlicher Intelligenz und wurde 2011 mit dem A.M. Turing Award der Association for Computing Machinery ausgezeichnet. Zu seinem Buch „The Book of Why: The New Science of Cause and Effect“ schreibt er:

„Es liefert uns die neuen Werkzeuge, die wir benötigen, um uns in den unerforschten Gewässern der Kausalität zurechtzufinden — für Wissenschaftler und Studierende der Statistik, der Wirtschaftswissenschaften, der Sozialwissenschaften, der Mathematik und, was heute am dringendsten ist, der Epidemiologie.“

Doch was wäre ein digitaler Überwachungsstaat ohne die Internet- und KI-Pioniere des Silicon Valley. Ohne sie würde das ganze Konzept gar nicht funktionieren. Sie sind, gemeinsam mit dem US-Militär und seinen Forschungs- und Finanzierungsinstitutionen, eine wichtige Kraft hinter dieser „Zeitenwende.“

So arbeitet das BGF eng mit Vint Cerf, dem „Vater des Internets“ zusammen. Cerf präsentierte im September 1973 die erste Version von TCP/IP, die Protokolle für das Internet. Zwischen 1976 und 1982 war er Programmmanager und später Chefwissenschaftler im „Information Processing Techniques Office“ der DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency), der Behörde für Forschungsprojekte der Verteidigung. Seit September 2005 ist er als Vize-Präsident bei Google tätig. Im November 2013 sprach er auf einem Workshop der Federal Trade Commission davon, dass das Konzept der Privatsphäre eine mögliche Anomalie sei, die immer schwerer einzuhalten sein werde.

Damit passt Cerf ganz ausgezeichnet zu den Zielen des BGF, mit dem er die Vision eines global vernetzten, zentral gesteuerten Ökosystems teilt. Das BGF hat sich auch Cerfs Idee der „People Centered Economy“ zu eigen gemacht, um seine AIWS City und die globale Steuerung zu legitimieren. Dass es dabei nicht um eine Wirtschaft zum Wohle der Menschen geht, sollte jedem klar sein. Ja, Menschen werden das Zentrum dieser Wirtschaft sein, ihre Daten werden diese Wirtschaft am Laufen halten. Jeder Herzschlag, jeder Atemzug, jedes Wort wird irgendwann zu einem handelbaren Wert. Das BGF und die KI-Konzerne bilden eine Art Symbiose: Konzerne wie Google, Microsoft, OpenAI und Anthropic liefern die technische Infrastruktur, also die KI-Modelle, das BGF liefert die politische und verfassungsrechtliche Legitimation für deren globalen Einsatz.

Am 1. Mai 2026 zeichnete das BGF drei KI-Führungskräfte an der Harvard University als „America at 250: AI Pioneers“ aus: Jensen Huang, Gründer und CEO von Nvidia, für den Aufbau der Recheninfrastruktur, die die moderne KI-Revolution ermöglicht hat; Sam Altman, CEO von OpenAI, für die Einbindung generativer KI in das Leben und die Arbeit von Hunderten Millionen Menschen und für die Beschleunigung des gesellschaftlichen Wandels; Dario Amodei, Mitbegründer und CEO von Anthropic, für die Förderung sicherer und nützlicher KI sowie dafür, dass er die KI-Sicherheit in den Mittelpunkt der Entwicklung von Pioniermodellen gestellt hat. Dass Leute wie Amodei nichts mit Moral am Hut haben und sich einen Dreck um die Menschheit und ihre Kultur scheren, zeigt ein Gerichtsverfahren. Im Verfahren Andrea Bartz, Charles Gräber, Kirk Wallace Johnson und andere, gegen das Unternehmen Anthropic, erklärte Anthropic unter Eid, dass es Millionen Bücher aufkaufe, scanne und anschließend vernichte. Der Skandal wurde im Internet vielfach aufgegriffen.

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Ein in Gerichtsunterlagen veröffentlichtes Bild zeigt ein Buchlager, das angeblich eine Rolle bei Anthropics „Project Panama“ gespielt haben soll — dem Projekt des Unternehmens, bei dem Millionen von Büchern gescannt, digitalisiert und vernichtet werden sollten. Quelle: The Post

Am 1. Mai 2026 fand an der Harvard University das Treffen „America at 250: A Beacon for the AI Age“ statt, um die Vertrauensarchitektur im Internet voranzubringen. Und am 12. Juni 2026 verkündete das BGF-AIWS bei der Interop Tokyo 2026 den „Tokyo Compact“ und setzte die „Vertrauensordnung“ offiziell in Kraft. Grundlage ist das oben mehrfach erwähnte „AIWS Trust Architecture White Paper“, das am 15. März 2026 veröffentlicht wurde. Und auf dem diesjährigen G7-Gipfel vom 15. bis 17. Juni 2026 in Frankreich haben sich die Gründer der KI-Konzerne, allen voran Amodei, dann zusammen mit Politikern auf die „AIWS Trust Order“ (AIWS-Vertrauensordnung) geeinigt.

Die humanitäre Rhetorik, das Geschwafel von Menschenwürde, von Humanität und Vorrang des Menschen vor KI, wirkt wie ein Sedativum und kann den unbedarften Leser leicht täuschen.

Doch wer die Individuen hinter diesem Schmierentheater kennt und durchschaut hat, erkennt schnell, dass hier eine Struktur aufgebaut werden soll, die mit Demokratie gar nichts mehr zu tun hat, sondern eher einer „Globalen Technokratischen Hegemonie“ ähnelt. Eine kleine Elite maßt sich an, über die „eine Wahrheit“ für alle Menschen zu entscheiden. Wer die Tarnung durchschaut, sieht klar und deutlich: Es geht hier um nichts anderes als die perfekte Steuerbarkeit der Menschheit durch eine einzige, unanfechtbare Instanz. Und die „AIWS-Verfassung“ soll der Gründungsakt dieser neuen Weltordnung sein.


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