Vier Verschwindungen
Den Kapitalismus für alles verantwortlich zu machen, ist keine Analyse; ihn für nichts verantwortlich zu machen, aber ebensowenig. Eine Replik auf einen Beitrag von Roberto De Lapuente.
Den Kapitalismus für alles verantwortlich zu machen, ist keine Analyse; ihn für nichts verantwortlich zu machen, aber ebensowenig. Eine Replik auf einen Beitrag von Roberto De Lapuente.
Die größte Gefahr für die Demokratie geht in Deutschland nicht von einer Partei aus, sondern von einem Mobilitätskonzern.
Der Irankonflikt lässt sich im Licht seiner jahrtausendealten Geschichte besser verstehen.
Der Europäische Gerichtshof stellt spendenfinanzierte, regierungskritische Medien unter Generalverdacht.
Lokale Unfallmeldungen in Massenmedien haben für die allermeisten Rezipienten keinen Informationsmehrwert — ihre tägliche und überregionale Verbreitung ist Teil einer kranken Verwertungslogik und erzeugt einen subtilen Grundton der Angst.
Belarus ist mehr als eine geopolitische Pufferzone zwischen Russland und dem Westen. Eine Reise in den Binnenstaat offenbart kulturelle Eigenheiten, ein starkes nationales Selbstverständnis und die Spuren einer traurigen Vergangenheit.
Die Einführung eines verpflichtenden Wehrdienstes scheint wahrscheinlich — junge Menschen halten mit Schulstreiks und Kriegsdienstverweigerung dagegen.
In der neuen Ausgabe von „Manova Meinungen“ mit B-LASH zeigen die Autoren Kerstin Chavent und Felix Feistel auf, inwiefern der Zustand Deutschlands sinnbildlich für das transgenerationale Menschheitstrauma steht und wo Auswege sein könnten.
Im Manova-Interview spricht die spanische Menschenrechtsaktivistin Helena Manrique über ihre Arbeit mit Opfern von Gewalt und Unterdrückung, die Situation in Palästina und die Möglichkeit alltäglichen Widerstands.
Roger Waters veröffentlichte zusammen mit der palästinensischen Künstlerin Mona Miari eine neue Version des Pink-Floyd-Klassikers „Comfortably Numb“ — eine musikalische Brücke, die den Schmerz Fremder spürbar macht.
Der Wehrdienst erweist sich als Ladenhüter — gefragt sind jetzt Initiativen, die die Begeisterung der Menschen für Schießen und Strammstehen schüren.
Ein offener Brief an Ministerin Prien fordert, im Interesse der Gehirngesundheit von Kindern von digitalen Lehrmethoden Abstand zu nehmen und den Reifungsprozess wieder mehr dem „richtigen Leben“ zu überlassen.
Seit sechs Jahren versucht der Freiburger Rechtsanwalt Udo Kauß eine Antwort zu erhalten, wie viele Menschen tatsächlich „an“ dem Virus gestorben sind — vergebens.
Ständig den Kapitalismus als Wurzel allen irdischen Übels einzuordnen, ist keine Analyse, sondern kultivierte Vernebelung der Realität.
Wem die Dinge wirklich gehören, merkt man dann, wenn sie kaputtgehen.
Der „Operationsplan Deutschland“ soll das entscheidende Konzept der Bundesrepublik für den Verteidigungsfall sein, wirkt jedoch eher wie ein Programm zur Kriegsertüchtigung.
Jean Ziegler kritisierte zeitlebens, wenn die eigentlich neutrale Schweiz doch ihr Stück vom Kuchen des Kriegsprofits beanspruchte — nun ist er tot und muss so einiges nicht mehr mit ansehen.
Die von Peter Thiel gegründete „Geheimgesellschaft“ könnte lückenlose Überwachung für alle und für viele den Tod bedeuten.
Eine Regierung, die nichts gegen Armut und Perspektivlosigkeit der Jugend tut, startet jetzt eine Kampagne zur Kriegsertüchtigung von Kindern.
Im Manova-Gespräch mit Walter van Rossum erläutern der Wirtschaftswissenschaftler Mohssen Massarrat sowie die Autoren Dirk Pohlmann und Stefan Weidner, wie der Westen sich am Iran die Zähne ausbiss und wie Frieden in Nahost gelingen könnte.