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Folgenreiches Täuschungsmanöver

Folgenreiches Täuschungsmanöver

25 Jahre nach dem 11. September 2001 wird klar: Die unter rätselhaften Umständen eingestürzten Türme waren der Startschuss zu einer neuen Ära der Kriege. Teil 1 von 2.

9/11 — Der Fall der Türme

Seit April 1973 ragten die 110 Stockwerke der beiden etwa 420 m hohen Gebäude in die Skyline von Lower Manhattan in New York City. Banken, Versicherer und andere Finanzdienstleister hatten hier ihren Sitz. Große Unternehmen machten ihre Geschäfte im Welthandelszentrum. Bis am 11. September 2001 unter bis heute ungeklärten Umständen zwei Flugzeuge in die Twin Towers des World Trade Centers rasten, um das Schicksal der Welt in eine neue Bahn zu lenken.

Es war 8.46 Uhr Eastern Standard Time, als Flug 11 der American Airlines an diesem Dienstagmorgen in den Nordturm flog. Der Tag hatte gerade begonnen, und der umtriebige Big Apple ahnte noch nicht, dass sich gerade ein weltgeschichtlich folgenschweres Ereignis mitten in sein Herz gebohrt hatte und das Leben im nächsten Moment nicht mehr so sein würde wie eben zuvor. Zu diesem Zeitpunkt dachten noch viele Menschen an einen Unfall. Doch die Meinung änderte sich schlagartig, als um 9.03 Uhr ein weiteres Flugzeug in den Südturm einschlug: Flug 175 der United Airlines. Es dauerte nur 56 Minuten, bis WTC 2 sich ergab und schließlich um 9.59 Uhr mit einem lauten Tosen in sich zusammenfiel. Eine knappe halbe Stunde später lag auch WTC 1 darnieder.

Am 11. September 2001 hielt die Welt den Atem an. Überall auf dem Globus saßen Menschen vor ihren Fernsehgeräten, um entsetzt oder ungläubig den Ereignissen zu folgen. In New York verdunkelte sich der Himmel. Sirenen von Krankenwagen und Feuerwehrautos heulten. Ebenso wie zutiefst geschockte Menschen, die in sich zusammenbrachen wie die Zwillingstürme.

Menschen kamen aus den Gebäuden gelaufen, weiß vom dicken Staub, der sich auf allem und jedem im weiteren Umkreis absetzte, die Menschen schwer atmen und sehen ließ und an den Rand des Erträglichen brachte. Sie liefen in Panik davon, aus Angst, sie könnten von den herunterfallenden Gebäudeteilen erschlagen werden. Andere wurden aus den Fenstern der Twin Towers geschleudert oder sprangen in ihren sicheren Tod, da sie die schier höllenfeuerartige Hitze nicht ertragen konnten.

Fast 3.000 Menschen kamen bei diesem größten Terroranschlag in der Geschichte ums Leben, zu dem noch zwei weitere Flugzeugabstürze — ins Pentagon und in Shanksville — zu zählen sind. So heißt es jedenfalls.

Doch wer war verantwortlich für dieses erschütternde Ereignis am Anfang des 3. Jahrtausend?

Die offizielle Geschichte besagt Folgendes:

Wir befinden uns in einer Boeing 767, die als American Airlines 11 um 7:59 Uhr in Boston gestartet ist. Kapitän John Ogonowski und der Erste Offizier Thomas McGuinnes wollen 81 Passagiere und neun Flugbegleiter sicher nach Los Angeles bringen. Aber schon um 8:14 Uhr bricht die Kommunikation mit dem Tower ab. Zu dieser Zeit stießen die nahöstlich aussehenden Fluggäste Wail al Shehri und Waleed al Shehri aus der zweiten Reihe zwei Flugbegleiter nieder, die gerade mit ihrem Kabinendienst beginnen wollten. Währenddessen sei Mohammed Atta in Begleitung von Abdulaziz al-Omari von seinem Business-Class-Sitz zum Cockpit gelaufen, um die Piloten zu überwältigen. Satam al Suqami stach den Passagier Daniel Lewin nieder. Der habe hinter Atta und Omari gesessen und als Ex-Offizier der israelischen Armee versucht, die Entführer zu stoppen. All diese Informationen habe die Flugbegleiterin Betty Ong in einem Airphone-Gespräch der Zentrale von American Airlines in North Carolina mitgeteilt.

„Das Cockpit antwortet nicht, jemand in der Business Class ist niedergestochen, und ich denke, da ist Tränengas, sodass wir nicht atmen können. Ich weiß es nicht, ich denke, wir werden entführt.“ (1)

Ong und ihre Kollegin Madeline Amy Sweeney gaben die Sitznummer an die Fluggesellschaft weiter, sodass man umgehend die Attentäter habe identifizieren können: Mohammed Atta, Abdul Rahman al Omari, Amir und Adnan Bukhari und Amir Kamfar.

Wie Atta in das Flugzeug gekommen ist, ist fraglich, da sein Ausweis später in seinem Koffer gefunden wurde, der in Boston am Flughafen liegengeblieben sein soll. Da von den Bukhari-Brüdern der eine schon ein Jahr zuvor verstorben und der andere nach den Anschlägen noch sehr lebendig war, behauptete man später, man habe sich einfach vertan und die Brüder hätten nicht Bukhari, sondern Alshedi geheißen. Der Name von Abdul Rahman, der ebenso lebendig in Saudi-Arabien weilte, wurde einfach durch Abdulaziz al Omari ersetzt. Und auch Satam Al Suqami stand nicht auf der Passagierliste. Er ersetzte später den quicklebendigen Amir Kamfar. Wie Suqami identifiziert wurde, werden wir gleich erfahren.

Zunächst zurück zum Geschehen: Das Flugzeug ging in einen schnellen Sinkflug über. Sweeney konnte noch berichten, dass irgendetwas falsch laufe.

„Wir fliegen tief. Wir fliegen sehr, sehr tief. Wir fliegen viel zu tief.“ … „Oh mein Gott, wir sind viel zu tief.“ (2)

Dann brach das Telefonat ab. Lower Manhattan ging in einem riesigen Inferno aus Staub, Angst und Chaos auf, als am Tatort einem circa 30 Jahre alten Passanten im Geschäftsanzug der Ausweis von Satam Al Suqami in die Hände fiel, wie das FBI später zu berichten wusste. Er händigte ihn dem New York Police Department Detective Yuk H. Chin aus, während Trümmerteile von WTC 2 zu Boden gingen. Der Detective übergab den Ausweis noch am selben Tag dem FBI.

Wer der Passant war, ließ sich nicht mehr ermitteln. Ziemlich schnell war man sich aber einig, dass Al Suqami einer der 19 Flugzeugentführer gewesen sein muss, die dem Netzwerk Al-Qaida zugerechnet wurden. Unter der Führung von Osama bin Laden sollen diese den von langer Hand geplanten Anschlag durchgeführt haben. Wie man aus diesem Ausweis derartige Zusammenhänge herauslesen kann, liegt wohl im Bereich der Parapsychologie. Eine logische Erklärung lieferte das FBI oder die öffentliche Berichterstattung nicht.

Während diese Version bereits zehneinhalb Stunden nach dem Einschlag des ersten Flugzeugs von der US-Regierung unter George Walker Bush präsentiert wurde, sickerten Fragen und Zweifel an der offiziellen Erzählung nur langsam immer tiefer in die kollektive Seele der Welt.

Der Einsturz der Twin Towers bringt viele Merkwürdigkeiten zutage, wenn man sich damit beschäftigt, was am 11. September geschah, bevor, während und nachdem wir die Türme fallen sahen.

WTC 7 — Feuer … Oder?

Was vielen Menschen auch 25 Jahre nach den Anschlägen von New York immer noch nicht bekannt ist und was die meisten Menschen recht wenig interessiert, ist die Tatsache, dass am 11. September nicht nur zwei Gebäude eingestürzt sind. Neben WTC 2 und WTC 1 lag rund sieben Stunden später das kleinere World Trade Center 7 darnieder.

Dieses 47-stöckige Gebäude war auch als „Solomon‘s Building“ bekannt. Es war von 1984 bis 1987 in unmittelbarer Nähe der Twin Towers errichtet worden und fand wie seine beiden Brüder an diesem schicksalhaften Tag sein Ende.

(…)

Doch warum wissen immer noch so wenige Menschen von diesem dritten Gebäude? Einer der Gründe ist vielleicht die verwirrende Berichterstattung, die sich von Anfang an um WTC 7 rankte. Die BBC berichtete als Erstes von dessen Einsturz.

Studiomoderator:

„Jetzt mehr zu dem letzten Gebäudeinsturz in New York. Sie werden uns vor einigen Momenten darüber sprechen gehört haben, dass das Solomon‘s Building eingestürzt ist. Das ist es tatsächlich. (…) Das war nicht das Ergebnis eines neuen Angriffs. Es geschah, weil das Gebäude durch die Angriffe am Morgen geschwächt wurde. Wir werden darüber jetzt wahrscheinlich mehr von unserer Korrespondentin Jane Stanley erfahren. Jane, was können Sie uns noch über das Solomon Brothers Gebäude und seinen Einsturz erzählen?“

Korrespondentin:

„Ja, nur, was Sie bereits wissen. Die Details sind sehr ungenau. Wie Sie hinter mir sehen können, scheint das Handelszentrum noch zu brennen. Wir sehen große Wolken von Rauch und Asche. Wir wissen, dass dahinter eine leere Fläche ist, wo die vertraute New Yorker Skyline war, ein Symbol des finanziellen Wohlstands der Stadt, aber die ist nun komplett verschwunden und New York ist immer noch unfähig zu realisieren, was ihm heute passiert ist.“ (3)

Was Jane Stanley zu diesem Zeitpunkt nicht wusste, war, dass, während sie diese Worte in die Kamera sprach, das World Trade Center 7 zwar durch brennende Teile der umherfliegenden Trümmer der Twin Towers an einigen Stellen Feuer gefangen hatte, aber keinesfalls eingestürzt war. Es war hinter ihr im Bild zu sehen. Als der Moderator die arme Jane fragen wollte, wie es ihr jetzt in Manhattan ginge, brach die Verbindung ab. Kurz darauf stürzte WTC 7 tatsächlich ein.

Die BBC gab später an, ihre Informationen von der Presseagentur Reuters bekommen zu haben. Woher wusste also Reuters, dass das Gebäude einstürzen würde? Und wieso stürzte es überhaupt ein? Die offizielle Version war lange Jahre die, dass Feuer WTC 7 zum Einsturz gebracht hätte. Wenn man sich aber andere Aufnahmen von brennenden Gebäuden anschaut, dann wird man feststellen, dass keine einzige dabei ist, bei der das Gebäude im freien Fall in sich zusammensinkt, so wie wir das bei den Aufnahmen von WTC 7 deutlich erkennen können und wie dies auch nachgewiesen wurde. Es dauert normalerweise viele Stunden, bis die schwelenden Brände versiegen und wir vor einer Ruine stehen. Ein solches Bild, wie wir es bei WTC 7 gesehen haben, ergibt sich nur, wenn ein Gebäude gesprengt wird.

Dass dies so war, wurde viele Jahre als Verschwörungstheorie geleugnet. Im offiziellen Bericht zu den Anschlägen, im so genannten Commission Report, den die US-Regierung auf Druck der Angehörigen von Opfern des 11. Septembers in Auftrag gab, und der unter sehr erschwerten Bedingungen für die Mitwirkenden 2004 fertiggestellt wurde, wurde sogar ganz darauf verzichtet, WTC 7 überhaupt zu erwähnen.

Das National Institute for Standard and Technologies, kurz NIST, hatte 2008 dann in einer offiziellen Erklärung konstatiert, dass Feuer die Stahlträger des Gebäudes verformt hätte, was die einzelnen Etagen nacheinander zum Einsturz gebracht hätte. Dabei nutzten sie aber Computersimulationen, auf denen sich das Gebäude anders als in zahlreichen Aufnahmen asymmetrisch verbiegt, statt senkrecht zusammenzufallen. Zudem klärten sie nie das Phänomen des freien Falls, indem sich WTC 7 für bis zu 2,5 Sekunden befunden hatte. Sie ließen außerdem sehr entscheidende Bolzen und Verstärkungen der Stahlkonstruktion in ihrer Simulation weg, die dem Zusammensturz im freien Fall aufgrund eines Feuers entgegengewirkt hätten.

2019 veröffentlichte der US-Bauingenieur Dr. Leroy Hulsey von der Universität Alaska Fairbanks endlich eine 114 Seiten lange Studie, die belegt, dass die Ursache für den Einsturz von WTC 7 auf jeden Fall nicht die schwelenden Bürobrände gewesen sein können. Die Hulsey-Studie widerlegt wesentliche Behauptungen des NIST-Reports und weist nach, dass selbst unter den falsch dargelegten Behauptungen kein Einsturz von Etage zu Etage stattgefunden hätte. Zudem wird darauf hingewiesen, dass bereits etwa fünf Sekunden vor dem Kollaps des Gebäudes das östliche Penthouse einstürzte. Dort hatte es gar kein Feuer gegeben.

Was bleibt also außer einer Sprengung? Wenn man von dieser ausgeht, zieht das weitere Fragen nach sich! Wer hatte die Möglichkeit, die Sprengsätze anzubringen? Wer profitierte davon, dass das Gebäude einstürzte? Und wieso arbeitete an diesem Tag niemand dort?

Wenn WTC 7 durch Sprengung zum Einsturz gebracht wurde, spielten dann eventuell auch beim Einsturz von WTC 1 und WTC 2 Sprengsätze eine Rolle? Mehrere Augenzeugen hatten hier ja auch von Detonationen berichtet.

Die Spur des Geldes

Zudem lohnt es sich, noch ein bisschen weiter der Spur des Geldes zu folgen, wenn man ein klareres Bild davon bekommen möchte, was an diesem schicksalhaften Tag wirklich geschehen sein könnte.

Anfang September kauften Unbekannte fast 10.000 Verkaufsoptionen, so genannte Put-Optionen, für Aktien von United Airlines. Die UAL war eine der beiden Fluggesellschaften, deren Maschinen als Zerstörungsmaschinen am 11. September herhalten mussten. Zudem gab es Ankäufe auf Aktien der Investment-Bank Morgan Stanley, die über 22 Etagen verteilt ihren Sitz im World Trade Center hatte und der Bank Merrill Lynch aus einem Nachbargebäude. Andere verdächtige Transaktionen kurz vor dem 11. September ließen sich bei Aktien der Fluggesellschaft Boeing, bei der Bank of America, J.P. Morgan sowie der Citigroup feststellen. In der Versicherungsbranche betraf es Munich RE und Swiss RE. Alle diese Firmen hatten ihren Sitz im Komplex des Welthandelszentrums.

Mit dem Kauf dieser Put-Optionen wettete der Anleger auf den Fall des Aktienkurses und machte damit Riesengewinne in Höhe von rund 30 Millionen Dollar, als die Aktie dann nach den Anschlägen wirklich ins Bodenlose fiel. Vor dem 11. September gab es allerdings nicht die geringsten Anzeichen dafür, dass diese Aktien fallen würden. In diesem Ausmaß und zu diesem Zeitpunkt waren das demzufolge äußerst ungewöhnliche Ankäufe. Also machte ein derartiges Geschäft nur dann Sinn, wenn man wusste, was passieren würde.

Man denkt, es sollte nun ein Leichtes sein, herauszufinden, wer denn diese Gewinne in Millionenhöhe eingestrichen hat. Aber Fehlanzeige! Mitunter wurden die Gewinne entweder nicht abgeholt, oder die entsprechende Bank, zum Beispiel die Deutsche-Bank-Tochter Alex Brown Bankers Trust, verwies auf das Kundengeheimnis. Und so ist auch diese brandheiße Spur einfach nicht weiterverfolgt worden. Zumindest hat die Öffentlichkeit nie von einem eventuellen Ergebnis entsprechender Ermittlungen erfahren.

Pentagon

2,3 Billionen Dollar! Das sind 2000 Milliarden oder auch 20 000 000 000 000 Dollar. Im Amerikanischen sogar 2,3 Trillionen. Also eine Menge Geld. Und dieses Geld des amerikanischen Steuerzahlers sei ausgegeben worden, ohne dass man nachvollziehen könne, wofür. Laut Donald Rumsfeld sei die überbordende Bürokratie im Staatsapparat Schuld daran gewesen. Der hatte er als Verteidigungsminister ebenso wie der immensen Verschwendung noch am 10. September in einer Pressekonferenz den Krieg erklärt.

Als dann American-Airlines-Flug 77 am nächsten Morgen in jenen Gebäudeflügel des Pentagons stürzte, in welchem die Büros der Buchhaltungsabteilung untergebracht gewesen sein sollen, schien das Problem gelöst und es musste nie wieder darüber gesprochen werden. Statt der Verschwendung Einhalt zu gebieten, wurde der Etat des Verteidigungsministeriums dann um rund 35 Milliarden auf 355,4 Milliarden Dollar erhöht. Man hatte dafür ja nun einen triftigen Grund.

Nicht nur, dass Unterlagen, die zur Aufklärung hätten beitragen können, unwiderruflich vernichtet wurden. Nein, 34 der 65 Mitarbeiter des Resource Services Washington, die für die Bilanzprüfung der U.S. Army zuständig waren, kamen im Pentagon ums Leben.

Insgesamt starben in Washington bei diesem Unglück 184 Menschen. 59 Passagiere von Flug 77 und 125 Mitarbeiter und Besucher, die sich im zerstörten Gebäudeteil aufgehalten hatten. Jeder dieser Tode war ein absolut überflüssiger Tod. Wenn man aber bedenkt, dass dort täglich an die 25.000 Angestellte arbeiten — Männer, Frauen, Zivilisten, Soldaten, Matrosen und Mitarbeiter von Marine und Luftwaffe — starben hier glücklicherweise relativ wenig Menschen. Das lag auch daran, dass in diesem Teil des Gebäudes gerade Renovierungsarbeiten abgeschlossen wurden und die Büros zum Teil leer standen. Zum Glück wurde niemand der ranghohen Politiker verletzt.

Ein Loch und kein Flugzeug

Das Pentagon, der Sitz des Verteidigungsministeriums der Vereinigten Staaten von Amerika, ist einer der größten Bürokomplexe der Welt, der auf einer Fläche von über 343.447 m² Büros beherbergt und 30 km Flure zu bieten hat. Es ist in Form eines Fünfecks mit fünf Ringen aufgebaut.

Um 9.37 stürzte American-Airlines-Flug 77 in Arlington, Washington D.C. in das Pentagon. Unbemerkt von den Überwachungskameras konnte das Flugzeug in den hinteren Teil eines der bestbewachten Gebäude der Welt fliegen. Und das, obwohl das Kontrollzentrum gerade mit neuester Sicherheitstechnik ausgestattet worden war. Da die entscheidende Kamera aber nur jede Sekunde ein Bild aufzeichne, soll das Flugzeug gerade in der entscheidenden Sekunde zwischen den Aufnahmen mit einer Geschwindigkeit von 980 km/h ins Pentagon gestürzt sein.

Es sei wie im Landeanflug waagerecht, dicht über dem Boden, in das Gebäude gerast, wo es nur die unteren beiden Stockwerke traf. Und all das in einem hügeligen, dicht bebauten Gebiet und ohne auf dem Rasen vor der Einschlagstelle Spuren zu hinterlassen. Eine gewöhnliche Boeing 757-200 braucht für ein solches Manöver 1500 m. Dieses Flugzeug habe sich jedweden Gesetzen der Aeronautik widersetzt. Es habe sich in einem 40° Winkel durch den äußeren D-Ring, den C-Ring und den E-Ring des Gebäudes gebohrt, sämtliches Mobiliar vorangeschoben und ein Feld der Zerstörung hinterlassen. Anschließend hat es sich anscheinend wie alle weiteren Unglücksmaschinen des 11. Septembers pulverisiert.

Ein Video des Public Broadcasting Services, PBS, präsentiert uns lediglich ein circa zwei Meter großes Metallstück, auf dem ein großes A für American Airlines erkennbar gewesen sein soll. Folgt man allerdings den Ausführungen des französischen Autors, Journalisten und politischen Aktivisten Thierry Meyssan, der sich intensiv mit den Geschehnissen in und um das Pentagon beschäftigt hat, ist selbst das in Frage zu stellen. Das präsentierte Stück Metall soll hiernach nicht einmal die passenden Farben von American Airlines gehabt haben. Ist das alles, was von diesem Flugzeug übrig geblieben ist?

Jedenfalls wurde der Öffentlichkeit ein Flugzeug oder Teile, die darauf hinweisen, dass hier eines abgestürzt ist, vorenthalten. Sämtliche Videoaufnahmen aus dem gegenüberliegenden Sheraton Hotel wurden konfisziert. Lediglich eine Aufnahme, die hier kurz nach dem Einschlag gemacht wurde, schaffte es an die Öffentlichkeit. Darauf ist ein Feuerball zu sehen, wie wir ihn bei einer Explosion zu sehen bekommen. Ein Flugzeug oder eine Einschlagstelle, die ein Flugzeug bei einem Absturz normalerweise hinterlässt, ist auf der Aufnahme allerdings auch nicht zu sehen. Offizielle Aufnahmen zeigten lediglich verkohlte Räume und Einrichtungsgegenstände auf wenig aussagekräftigen Bildern. Der attackierte Gebäudeteil brach erst Stunden später zusammen.

Ein Pilot, der keiner war, Terroristen, die niemand hinderte

An erster Stelle kann man sich aber sicher darüber wundern, dass jemand, der offensichtlich nicht in der Lage war, ein kleines Propellerflugzeug zu steuern, eine große Passagiermaschine in einer Art Kunstflug in ein Gebäude steuern konnte.

Der Pilot der Maschine sei der 29-jährige Saudi Hani Hanjour gewesen. Allerdings stand dieser nicht auf der Passagierliste von Flug 77 und hatte demzufolge auch gar kein Ticket für seinen Todesflug. Während 63 der 64 Passagiere der Maschine am Pentagon-Schauplatz anhand ihrer DNA identifiziert werden konnten, traf auch das nicht auf Hanjour und die vier anderen mutmaßlichen Flugzeugentführer zu. Man behauptete schlichtweg per Ausschlussverfahren, dass es sich um die Entführer handeln musste, wenn man DNA nicht zuordnen konnte. Diese wurde nicht mit Spuren aus ihrem Fahrzeug oder Hotelzimmern abgeglichen. Auch die Aussagen über Hanjours Flugkünste lassen an der offiziellen Version der Ereignisse am Pentagon zweifeln.

Man hatte dem jungen Saudi einen Monat vor dem 11. September in der Nähe von Washington aufgrund mangelnder Fähigkeiten im Cockpit verweigert, eine kleine Cessna auszuleihen. Er muss in dem verbleibenden Monat eine beeindruckende Wandlung durchgemacht haben, um ein großes Passagierflugzeug wie die Boeing 757 in einem derartig zielsicheren Manöver ins Pentagon zu steuern. Die Fluglotsin Danielle O‘Brien fühlte sich dabei gar an Top Gun erinnert.

Auch zuvor war Hanjour schon an diversen Flugschulen in den USA aufgrund seiner unterdurchschnittlichen, schlechten Flugfähigkeiten aufgefallen. Man hielt ihn dort sogar für eine Gefahr für den Luftraum und konnte sich nur schwer vorstellen, dass seine offizielle Lizenz der FAA, der Federal Aviation Administration, echt sei.

Zudem ist fraglich, welches Motiv Hani Hanjour gehabt haben könnte, die Maschine ins Pentagon zu steuern. Denn laut Aukai Collins, einem FBI-Informanten, der zuvor in observativer Absicht einige Flugstunden mit Hanjour verbracht hatte, sei dieser weder ansatzweise und schon gar nicht fanatisch religiös gewesen. Auch sei er sicher kein Teil von Al-Qaida gewesen. Er sei anscheinend nicht mal ein besonders helles Köpfchen gewesen, denn nicht nur, dass er nicht fliegen konnte … obwohl er viel Zeit in den USA verbracht und angeblich Englisch studiert hatte, habe er auch kaum Englisch sprechen können.

Anders verhielt es sich mit Hanjours mutmaßlichen Mitstreitern Khalid al Midhar und Nawaf al Hazmi, die als militante Islamisten registriert waren. Trotzdem hatten sie auf dem US-Konsulat in Dschiddah in Saudi-Arabien ebenso wie Hanjour unter insgesamt 15 der so genannten 19 Hijacker ihr Visum für die Vereinigten Staaten bekommen. Dies aber nur, weil die CIA persönlich den Verantwortlichen Michael Springmann unter Druck gesetzt hatte, diese Visa entgegen seiner feinfühligen Hellsicht auszustellen.

So habe es sich begeben, dass Hanjour am 11. September gemeinsam mit al Midhar und al Hazmi in dessen blauem Toyota Corolla am Flughafen in Dulles, Texas, vorfuhr, wo die drei noch gewissenhaft ein Parkticket lösten und die Telefonnummer von Osama bin Laden hinterließen. Vielleicht, damit wir unter „5895316“ nachfragen können, was wirklich geschah?

Die Theorie von der Missile

Vielleicht kann hier aber auch Thierry Meyssan weiterhelfen.

Er stellt nach eingehender Auseinandersetzung mit Augenzeugenberichten und der Analyse einer dreidimensionalen Simulation der Explosionen am Pentagon der US Army und der National Service Foundation fest, dass vieles darauf hinweist, dass es kein Flugzeug war, sondern eine Missile, ein unbemannter Lenkflugkörper, also eine Rakete, die das Loch und die damit einhergehende Detonation verursacht haben könnte.

Augenzeugen berichteten, dass das Flugzeug Platz für acht bis zwölf Personen gehabt habe, dass sie etwas gehört hätten wie das Geräusch einer Missile, und selbst erfahrene Fluglotsen hätten gedacht, dass es sich um ein Militärflugzeug handele. Die Art des Einschlags und die Größe des Loches würden ebenfalls zu dieser Theorie passen. Zudem sei an dem Rauch, der aufgestiegen sei, und an der Art des Löschmaterials der Feuerwehr — nämlich Wasser statt Kohlenwasserstoff — erkennbar, dass der Hauptbrand keinesfalls von Kerosin verursacht worden sein konnte.

Die Kommandozentrale NORAD, von der ein solches Manöver hätte gelenkt werden können, wurde im Welthandelszentrum Nr. 7 zerstört. Das Nordamerikanische Luftverteidigungskommando ist für die Luftraumüberwachung und -verteidigung von Kanada und den USA zuständig. Zudem wird von hier der Weltraum überwacht und gestartete Interkontinentalraketen werden verfolgt. Sollte es da nicht auch möglich sein, drei oder mehr Flugzeuge von hier fernzusteuern? Oder einen Marschflugkörper ins Pentagon zu lenken? Dann wurden mit dem Einsturz von WTC 7 möglicherweise alle Beweismittel vernichtet, die auf ein ungeheuerliches Verbrechen hätten schließen lassen können?


Lektüreempfehlung:
Daniela Wolter; Erzählungen aus dem 21. Jahrhundert – 9/11, seine Folgen und 7 Staaten in 25. Jahren; Books On Demand; Hamburg; 2026


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Quellen und Anmerkungen:

(1) Cicero, Magazin für politische Kultur; „Oh mein Gott, wir sind viel zu tief???“
(2) 9/11: Der Tag an dem die Welt stehen blieb; Mitchell Zuckoff; S. 116
(3) The Court Jester’s Club; BBC's Jane Standley reports collapse of World Trade Center 7 20 minutes early; eigene Übersetzung

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