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Maschinen an die Macht!

Maschinen an die Macht!

Die neuen Herren dieser Welt erhoffen sich vom ungehemmten Einsatz der Technik eine radikale Umwandlung aller Lebensbereiche. Dieser Ansatz ist nicht ganz neu.

Die Ereignisse überschlagen sich.

Kaum haben wir uns davon erholt, dass man uns zwingen wollte, eine mäßig erforschte Substanz injiziert zu bekommen — was wir noch gerade eben abwenden konnten. Zumindest für uns selber. Da kommen auch schon die nächsten Tabubrüche in ungekannter Beschleunigung und Heftigkeit. Ein neues Ministerium für Regierungseffizienz (mit dem Kürzel DOGE) entwendet sensible Daten, die eigentlich strengstem Datenschutz unterliegen, aus dem Gesundheitsministerium der USA und übergibt sie der privaten Firma Palantir (1).

US-Präsident Donald Trump verlangt derweil in rüpelhaftester Manier die Übergabe der dänischen Großinsel Grönland an sein Imperium. In Grönland wollen Mitglieder seines Clans privatisierte Experimentalflächen schaffen. Ohne staatliche Kontrolle. Ohne irgendwelche störenden Gesetze zum Naturschutz beachten zu müssen. Um Geo-Engineering betreiben zu können. Hier soll es dann keine demokratische Kontrolle mehr geben. Stattdessen regiert ein CEO in der Sonderwirtschaftszone Grönland (2).

Nicht mehr in Planung, sondern bereits im Aufbau befindet sich die Sonderwirtschaftszone Gaza. Wenn die Trümmer und die Leichname der palästinensischen Zivilisation weggeräumt sind, soll hier eine voll digitalisierte Zone entstehen mit acht Smart Cities, einer Tesla-Fabrik und einem voll digitalisierten Mittelmeerhafen. Dazu ein Luxus-Ressort für die Schönen und die Reichen dieser Welt (3). Auf dem ganzen Planeten schießen bereits Privatstädte wie Pilze aus dem Boden. Befreit von demokratischer Kontrolle schalten und walten hier Investoren von teilweise dubioser Herkunft. Alle diese Experimente vereint der Grundsatz, dass sich neben einem ungehemmten Profitprinzip hier auch eine komplett entfesselte Technokratie austoben kann. Technokratie heißt: Die Technik gilt als oberstes Prinzip. Technik ist das Maß aller Dinge. Der Mensch ist voller Mängel im Vergleich zur Maschine. Deshalb muss der Mensch an die Maschine angepasst werden.

Die Mega-Maschine verschlingt die Menschen und unterwirft sie ihrem Takt. Der Mensch ist aus dieser Perspektive mangelhaft. Während die Maschine sieben Tage in der Woche vierundzwanzig Stunden am Tag klaglos arbeitet, ist der Mensch immer mal wieder krank, hat Depressionen oder ist einfach nur müde. Das passiert der Maschine nicht — vorausgesetzt, sie wird immer ausreichend mit Energie und Ersatzteilen gefüttert.

Es ist von daher nur konsequent, wenn Plattformkapitalisten wie Peter Thiel oder Elon Musk über eine Fusion von Mensch und Maschine nachdenken. Schon ist das erste lebende menschliche Gehirn durch einen Chip mit dem Computer verbunden (4).

Die Ungeduld der neuen Herren dieser Welt ist groß. Sie empfinden es als äußerst störend, dass es immer noch eine demokratische Öffentlichkeit gibt. Dass es Gesetze gibt, die den Techno-Experimenten durch Umwelt-, Klima- oder Gesundheitsschutzklauseln im Wege stehen. Es ist nicht zu bestreiten, dass Künstliche Intelligenz ungeahnte neue Lösungsansätze entwickelt, auf die der Mensch bislang noch nie gekommen ist. Und das in Sekundenschnelle. Soll man denn auf die Trägheit der Demokratie und der Transparenzregeln noch allzu lange Rücksicht nehmen? Was sollen diese ethischen Bedenken gegen eine weitere Steigerung der Künstlichen Intelligenz durch die Allgemeine Künstliche Intelligenz?

Demokratie nervt hier nur. Das meint jedenfalls Peter Thiel, wenn er sagt: Demokratie und Freiheit sind nicht miteinander vereinbar (5). Es bedarf einer neuen Elitenherrschaft der Technokraten, die frei und ungehindert Fortschritte in exponentieller Entwicklungsbeschleunigung ausführen können. Dafür gibt es eine Denkschule der Technokraten: den Akzelerationismus. Also die Forderung nach technologischer Beschleunigung. Das Volk muss man da gar nicht mehr fragen. Schon die Corona-Kampagne mit ihrem nachfolgenden Impfzwang kam ja völlig ohne Transparenz aus. Es wurde einfach ein globaler Notstand ausgerufen, Panik verbreitet und in dieser Schockstarre vollkommen demokratiefrei agiert.

Die Technokratie oder Technokratur hat eine lange Vorgeschichte

All diese Angriffe auf Aufklärung, Demokratie und Humanität haben durchaus eine lange Vorgeschichte. Sie kommen keinesfalls aus dem Nichts.

Da gab es schon seit längerem subkutane Unterströmungen, die einige Jahrzehnte unter dem Mantel der Vergessenheit begraben waren. Die kollektive Scham ächtete solche Ansätze. Nach dem Grauen des Holocaust zum Beispiel sprach niemand mehr offen über die genetische Manipulation des Menschen, also über Eugenik (6). Es war nicht mehr stubenrein, über die Rentabilität des Menschen zu sprechen. Und dann den Vorschlag zu unterbreiten, unrentable Menschen auszulöschen. Also sich für die Euthanasie auszusprechen (7). Seit kurzem befürworten „Experten“ unwidersprochen die „Triage“. Wer darf lebensrettende Maßnahmen erhalten, und wer nicht? Pflegebedürftige alte Menschen in Heimen wurden während der Corona-Kampagne unversorgt ihrem elenden Versterben preisgegeben.

In der Neuzeit vollzog sich die Ausrichtung des Menschen nach den Anforderungen der Mega-Maschine. Lewis Mumford prägte den Begriff der „Mega-Maschine“ für die Mechanisierung der Gesellschaft und ihrer Menschen (8). Der Philosoph Michel Foucault hat die Abrichtung der Menschen durch Gefängnisse und Irrenanstalten ausführlich beschrieben (9). Ende des 19. Jahrhunderts war klar, dass die fortschreitende Industrialisierung und die damit einhergehende Verstädterung unumkehrbare Folgen für das menschliche Leben mit sich brachten. Lärm, Staub und Dreck, Hektik und zunehmende Aggressivität, Leben in unerträglicher Beengtheit machten die Menschen gereizt und nervös.

Die Verstörung des Gemüts ist aus der Literatur jener Tage deutlich herauszulesen. Der Mensch kann und will sich nur schwer an den Lärm und die Gewalt gewöhnen. Der Schriftsteller Alfred Döblin hat diese Schnelligkeit und Fragmentierung der technisierten Welt in vielen Romanen thematisiert — am bekanntesten ist seine Roman-Montage „Berlin Alexanderplatz“. Walther Ruttmann hat in seiner Filmkomposition „Sinfonie einer Großstadt“ versucht, die zersplitterte Lebenswirklichkeit Berlins formal als Symphonie wieder einzufangen (10). Expressionisten verarbeiteten das Trauma der neuen brutalisierten Wirklichkeit nach dem Ersten Weltkrieg in Malerei und Dichtung.

Da war es nur konsequent, dass sich zu dieser Technik-Skepsis eine radikale Antithese bilden sollte. Im Jahre 1909 schockierte der italienische Dichter Filippo Tommaso Marinetti mit seinem Futuristischen Manifest. Genau das, was die meisten Leute ekelhaft, bedrohlich oder aufreibend fanden, hat Marinetti in seinem Futuristischen Manifest verherrlicht. Und damit einen handfesten Skandal losgetreten. Er war sozusagen nicht politisch korrekt. Im Manifest heißt es unter anderem:

  • „1. Wir wollen die Liebe zur Gefahr besingen, die Vertrautheit mit Energie und Verwegenheit.
  • 3. Bis heute hat die Literatur die gedankenschwere Unbeweglichkeit, die Ekstase und den Schlaf gepriesen. Wir wollen preisen die angriffslustige Bewegung, die fiebrige Schlaflosigkeit, den Laufschritt, den Salto mortale, die Ohrfeige und den Faustschlag.
  • 4. Wir erklären, daß sich die Herrlichkeit der Welt um eine neue Schönheit bereichert hat: die Schönheit der Geschwindigkeit. Ein Rennwagen, dessen Karosserie große Rohre schmücken, die Schlangen mit explosiven Armen gleichen ... ein aufheulendes Auto, das auf Kartätschen zu laufen scheint, ist schöner als die Nike von Samothrake.
  • 7. Schönheit gibt es nur noch im Kampf. Ein Werk ohne aggressiven Charakter kann kein Meisterwerk sein. Die Dichtung muß aufgefasst werden als ein heftiger Angriff auf die unbekannten Kräfte, um sie zu zwingen, sich vor dem Menschen zu beugen.
  • *9. Wir wollen den Krieg verherrlichen — diese einzige Hygiene der Welt, den Militarismus, den Patriotismus, die Vernichtungstat der Anarchisten, die schönen Ideen, für die man stirbt, und die Verachtung des Weibes.“ (11)

Harter Tobak. Marinettis Futurismus ging auf Europa-Tournee. Skandale und Raufereien waren die beste Werbung. Nachahmer fanden sich in ganz Europa. Sogar im damals russischen Cherson bildete sich ein Künstlerkreis, der dem Futurismus huldigte. Es gab futuristische Malerei, Dichtung oder auch „Musik“: eine frühe Form der Komposition mit Geräuschen und Lärm. Der Nachhall der futuristischen Musik ist heute noch wahrnehmbar in den Klängen der Gruppen „Einstürzende Neubauten“, „Laibach“ oder auch „Rammstein“. Doch der Krieg sollte bald die Gewalt- und Zerstörungsapotheosen der Futuristen brutal in die Echtzeit überführen.*

Der Futurismus ging in Italien geschmeidig in Mussolinis Faschismus auf und gab dem Duce das Flair von extravaganter Modernität. In der Tat nahmen faschistische Regime futuristische Motive bereitwillig auf. Die choreographierten Massenaufmärsche der Nazis; die überdimensionierten Pläne für eine neue deutsche Hauptstadt Germania aus dem Reißbrett von Albert Speer atmen den Geist von Marinettis Futurismus. Die faschistischen Regime in Italien und Deutschland kann man ohne Abstriche als technokratische Herrschaftssysteme bezeichnen. In diesem Falle dient die Diktatur der Technik der gut geschmierten Kriegsmaschine.

Doch auch die Planwirtschaft hat den Zweck, die Gesellschaft nach rationalen technokratischen Kriterien zu steuern. Experten legen fest, wie Investitionen eingesetzt werden. Die Gesellschaft ist danach ausgerichtet, die Staatsmaschine optimal zu bedienen.

Die Planwirtschaft — keine Erfindung des Sozialismus

Und entgegen landläufiger Meinung ist die Planwirtschaft keineswegs eine sozialistische Erfindung. Der Erfinder der Planwirtschaft ist stattdessen der deutsche Unternehmer und Politiker Walther Rathenau (12). Im Ersten Weltkrieg erfand und leitete Rathenau die sogenannte Kriegsrohstoffabteilung. Diese Behörde zog die Autorität für alle Wirtschaftsaktivitäten im Deutschen Reich an sich. Die deutsche Wirtschaft war ein Orchester, das nach dem Taktstock der Kriegsrohstoffbehörde spielte. Als im Jahre 1917 die USA in den Ersten Weltkrieg eintrat, übernahmen Politiker und Wirtschaftsbosse in den USA das erfolgreiche Konzept von Walther Rathenau und schufen mit dem War Industries Board eine Behörde für Planwirtschaft (13). Die US-Wirtschaft musste die Vorgaben des War Industries Board bis ins kleinste Detail befolgen. Die nationale Schuhindustrie durfte nur vier Schuhmodelle anfertigen.

Diese technokratische Planwirtschaft wurde jedoch unter Präsident Warren G. Harding wieder aufgelöst. Denn Harding hatte die „Rückkehr zur Normalität“ versprochen. Das Pendel schlug also komplett in die entgegengesetzte Richtung aus. Der Staat hielt sich aus allen Wirtschaftsaktivitäten heraus und beschränkte sich darauf, die Sicherheit von Handel und Infrastruktur einigermaßen am Laufen zu halten. Diese Politik des Nachtwächterstaates bewährte sich in den Goldenen Zwanziger Jahren — so lange, bis dann 1929 der große Börsencrash kam.

Während dessen hatten sich die Bolschewisten auf dem Territorium des ehemaligen Zarenreiches als Ordnungsfaktor dauerhaft etabliert.

Der Führer der neuen Sowjetföderation, Wladimir Iljitsch Lenin, überlegte nicht lange, nach welchen Kriterien sein Reich aufgebaut werden sollte. Während in Deutschland und den USA die Planwirtschaft ein reines Notfallregiment im Krieg gewesen ist, sah Lenin in der Planwirtschaft ein perfektes Vehikel, um das Sowjetreich dauerhaft zu einem Musterland der Technokratie zu machen.

Lenin war fasziniert, ja geradezu hypnotisiert von der Planwirtschaft der USA im Ersten Weltkrieg. Er erklärte seinen Genossen im Jahre 1920:

„Der Sozialismus ist undenkbar ohne die großkapitalistische Technik, die sich auf den neuesten Errungenschaften der modernen Wissenschaft aufbaut, ohne eine planmäßige staatliche Organisation, die Dutzende Millionen Menschen zur strengsten Einhaltung einer einheitlichen Norm bei der Produktion und der Verteilung der Produkte zwingt.“ (14)

Damit war die Technokratie in der Sowjetunion zur Norm erhoben. Die Sowjets holten sich Entwicklungshilfe aus den bewunderten USA: von mächtigen Magnaten wie Averell Harriman, Henry Ford oder den Rockefellers. Das Beispiel der gescheiterten Sowjetunion zeigt, dass auch die Technokratie nicht die Probleme der Menschheit lösen kann.

Howard Scott und die Technocracy Incorporated

In den USA war mit dem Börsencrash die Illusion zerplatzt, der Staat könne die Wirtschaft einfach mal so sich selbst überlassen nach dem Motto: Der Markt regelt sich am besten von alleine. Die ungezügelte Zockerei an der Börse brachte dann die große Katastrophe. Das war eine Zeit, in der technokratische Modelle erneut Gehör fanden. Am Ende der ersten Planwirtschaft in den USA hatte der Kleinunternehmer Howard Scott bereits in der Technical Alliance mitgearbeitet, die Daten sammeln sollte für eine technokratische Politik. Jetzt, nach der Großen Depression von 1929, schlug für Scott die große Stunde (15).

Er entwarf das Konzept eines technokratischen Staates, in dem Ingenieure die erste Geige spielen sollten, nicht gewählte Politiker. Frei nach dem Wandspruch der Comic-Figur Daniel Düsentrieb: „Dem Ingenieur ist nichts zu schwör!“ Der Technokrat soll „sich mit sozialen Phänomenen im weitesten Sinne des Wortes befassen; dies umfasst nicht nur das Handeln von Menschen, sondern auch alles, was ihr Handeln direkt oder indirekt beeinflusst“, einschließlich Biologie, Klima und natürliche Ressourcen (16). Ingenieure handeln von Haus aus rational, kühl kalkulierend, und sie müssen nicht um die Gunst der Wähler buhlen. Eine Technokratie muss sich nicht durch das inkompetente Volk aufhalten lassen.

Gleichzeitig jedoch soll diese benevolente Techno-Diktatur die Interessen der kleinen Leute bedienen. Denn es stehen nicht mehr der Markt und die Preisbildung im Mittelpunkt. Der technokratische Staat geht sparsam mit den Ressourcen um. Er ist nicht von Profitgier getrieben. Das Geld soll ersetzt werden durch Rohstoffzertifikate, die an die jeweilige Bevölkerung verteilt werden. Scott verbreitete seine Ideen durch die Technocracy Incorporated. Anders als es der Name nahelegt, handelte es sich hier eher um eine Stiftung als um ein Profit orientiertes Unternehmen. Die kanadische Filiale von Technocracy Incorporated leitete übrigens ein gewisser Joshua N. Haldeman. Haldeman ist der Großvater mütterlicherseits von Elon Musk.

Letztlich fiel die Technokratie-Bewegung wieder in sich zusammen. Doch wichtige Elemente dieser Bewegung hatte die Regierung von US-Präsident Franklin Delano Roosevelt bereits übernommen. Die Börse wurde an die kurze Leine gelegt. Der Staat trat als großer Investor auf, um die Arbeitslosigkeit zu lindern und die Konjunktur wieder anzuregen.

Die Planung der Großprojekte übernahmen Experten in der Regierung. Allerdings hatte es Roosevelt nicht nötig, die Demokratie auszuschalten. Seine wohlwollende Technokratie genoss die Unterstützung der großen Mehrheit der US-Bürger. Der Zweite Weltkrieg brachte erneut eine softe Variante der Planwirtschaft ins Spiel. Nach dem Ende der Kampfhandlungen jedoch wurde die wohlwollende Technokratie von Roosevelts Nachfolgern umgewandelt in einen militaristischen Koloss mit seiner Geheimregierung des Nationalen Sicherheitsrats.

Die US-Bürger haben diese Geheimregierung mit ihren unzähligen Geheimdiensten hingenommen. Denn es ging den US-Bürgern zeitweise recht gut. Dass nun in Symbiose mit diesem Geheimstaat eine Übermacht des Plattformkapitalismus entstanden ist, haben die Amerikaner lange nicht bemerkt. Doch der konfrontative Politikstil von US-Präsident Donald Trump zwingt Millionen von US-Bürgern förmlich dazu, die bittere Pille der Erkenntnis zu schlucken. Dass nämlich der Staat okkupiert ist von Oligarchen, die ihr profitables Geschäft auf irgendeine Weise mit dem Internet machen.

Und die im Gegensatz zu ihren historischen Vorgängern in der Technokratiebewegung eindeutig nicht das Gemeinwohl im Blick haben. Sondern definitiv nur ihre eigenen ganz persönlichen Vorteile. Das macht diese neue Variante des Technokratismus so extrem gefährlich. Peter Thiel hat sich mit der Förderung von Vizepräsident JD Vance in die Regierung eingekauft. Um langfristig Politik ganz abzuschaffen (17). Denn das Volk sei unfähig, die komplexen Zusammenhänge zu begreifen. (18).

Auch diese arroganten Töne sind in der Geschichte der USA nicht wirklich neu. Ähnliches hatte der US-Chefideologe Walter Lippmann in seinem Buch „Die Öffentliche Meinung“ bereits 1920 ventiliert. Doch von den technischen Möglichkeiten, ihre Herrschaft durchzusetzen, wie sie die jetzigen Internet-Oligarchen haben, konnte Lippmann noch nicht einmal träumen. Doch diese technokratischen Oligarchen haben offensichtlich den Bogen überspannt. Millionen wache Menschen beobachten sie jetzt.


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Quellen und Anmerkungen:

(1) https://apolut.net/die-gar-nicht-so-geheime-machtergreifung-der-paypal-mafia-von-hermann-ploppa/
(2) https://www.manova.news/artikel/von-gronland-bis-zum-mars
(3) https://apolut.net/macht-netanjahu-die-drecksarbeit-fur-blackrock-von-hermann-ploppa/
(4) https://www.youtube.com/watch?v=uB12mwF0WGQ
(5) https://www.deutschlandfunk.de/peter-thiel-unternehmer-politaktivist-100.html
(6) Hermann Ploppa: Hitlers amerikanische Lehrer — Die Eliten der USA als Geburtshelfer des Nationalsozialismus. Marburg 2016.
(7) https://www.youtube.com/watch?v=7nDd7nWsNag&t=149s
(8) https://monoskop.org/images/4/45/Mumford_Lewis_Mythos_der_Maschine.pdf
(9) Michel Foucault: Wahnsinn und Gesellschaft. Frankfurt/Main 1969
(10) https://www.youtube.com/watch?v=MBCGTp3egbc
(11) Futuristisches Manifest auf Italienisch
https://www.gutenberg.org/files/28144/28144-h/28144-h.htm
(12) https://www.manova.news/artikel/der-fahige-aussenminister
(13) Hermann Ploppa: Hitlers amerikanische Lehrer. Marburg 2016. S.95ff
(14) https://www.sozialistischeklassiker2punkt0.de/sites.google.com/site/sozialistischeklassiker2punkt0/lenin/1921/wladimir-i-lenin-ueber-die-naturalsteuer.html?utm_source=chatgpt.com
(15) William E. Aiken: Technocracy and the American Dream — The Technocrat Movement 1900-1941. London 1977
(16) David A. Hughes: ‚Covid-19, Psychological Operations, and the War for Technocracy. Vol.1. London 2024. S.15.
(17) https://www.theguardian.com/commentisfree/2024/oct/03/jd-vance-anti-democracy-movement-leader?utm_source=chatgpt.com
(18) https://podscripts.co/podcasts/offline-with-jon-favreau/how-peter-thiel-became-the-rights-tech-authoritarian-kingmaker?utm_source=chatgpt.com

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