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Mörder ohne Masken

Mörder ohne Masken

Die Medien hetzen ein Land auf.

Ohne Fahrscheine in den Bus

Die scheinbare Nachricht über Mörder ohne Masken fußt auf einer Agenturmeldung, die so lautet:

„Demnach hatte der Fahrer im nahe der Grenze zu Spanien gelegenen Bayonne am Sonntagabend vier Menschen an einer Haltestelle zurückgewiesen. Sie wollten trotz Maskenpflicht ohne Schutzmasken und gültige Fahrscheine in den Bus einsteigen. Ein Mann schlug den Busfahrer den Berichten zufolge daraufhin von hinten heftig auf den Kopf.“

Der Busfahrer starb an seiner Verletzung.

Man kennt ja die Mörder: Die Maskenverweigerer

Wer jemals Bus gefahren ist, der weiß: Der Anlass für den Streit mit Todesfolge könnte also auch das Schwarzfahren gewesen sein. Das macht die brutale Attacke auf den armen Busfahrer nicht besser.

Aber nahezu alle Medien sind sich ohne jeden Beweis sicher: Der Anlass sei ein Streit um die Masken gewesen.

Warum? Woher kommt diese Einheit? Woher die eindeutige Einfärbung einer Nachricht? Waren die Männer betrunken? Hatten sie einschlägige Vorstrafen? Das alles will die Medienmeute nicht wissen. Sie kennt ja die Mörder: Die Maskenverweigerer.

Lücke in der Medieneinheitsfront

Es gibt eine winzige Lücke in der Medieneinheitsfront, die andere Deutungen zulässt: Ausgerechnet die Schweizer Boulevardzeitung BLICK lässt eine andere Geschichte zu:

„Berichten zufolge kam es erstmals um 14 Uhr zu einer Auseinandersetzung mit mehreren Männern, die keinen Fahrschein hatten. Am Abend dann, als Monguillot (der Busfahrer) mit dem Bus an der Haltestelle Balishon hielt, stieg ein Mann ohne Maske ein und gesellte sich zu vier weiteren Personen, die bereits im Bus waren. Darunter offenbar auch die Schwarzfahrer vom Nachmittag.“

Also hat der Totschlag eine Vorgeschichte in der Schwarzfahrerei. Die mag aber kaum jemand erzählen. Und auch im BLICK taugt sie nicht für die Überschrift. Die heißt im Teaser, im Anreißer:

„Bayonne: Masken-Mob tötet Busfahrer.“

Mit solchen Nachrichten erzieht man den Lynch-Mob

Mit solchen Nachrichten erzieht man zumindest Denunzianten und letztlich auch den künftigen Lynch-Mob. Den universitären Nachwuchs, Leute die zu Wissenschaftlern ausgebildet werden sollen, hat der Corona-Irrsinn zumindest in der Fachschaft Psychologie der Uni Lübeck erreicht. Die schreiben an den Psychologieprofessor Klaus-Jürgen Bruder, ein Mann der alternative Meinungen und Erkenntnisse zum Fall Corona verbreitet:

„Dass Sie diese Behauptungen verbreiten, ist besonders während Krisenzeiten wie der Corona-Pandemie eine Gefahr für unsere Demokratie, Solidarität und Gesellschaft.“

In Krisenzeiten gefährdet die Wahrheit die Demokratie.

Nicht die Vielfalt der Meinungen ist dem verhetzten Nachwuchs wichtig, nicht der wissenschaftliche Zweifel ist ihm teuer, nicht die Analyse stellen diese Studenten an den Anfang ihres Lernens.

Denn gelernt haben sie aus den herrschenden Medien: Zu Corona gibt es nur eine Meinung, die der Regierung, die des RKI, die der Massenmedien.

Scheiß auf die Analyse wenn es um das Volksganze geht. Die Lübecker Studenten wissen: In Krisenzeiten gefährdet die Wahrheit die Demokratie. Die Zweifler, die Nachfrager, die Verweigerer bringen Busfahrer um.


Redaktioneller Hinweis: Der Artikel erschien zuerst in der RationalGalerie.


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