Kein einziges Mal im vergangenen Vierteljahrhundert wurde akribisch ermittelt, kein einziges Mal wurde untersucht, weshalb die gigantischen Stahlträger der Türme an den tragenden Stellen wie Butter in der Sommerhitze geschmolzen sind. Stattdessen wurden die Reste der Stahlträger sorgfältig aus dem Schutt geborgen und unter Bewachung in ein asiatisches Land als Schrott verschifft. Auffällig war die Dringlichkeit, mit der diese Operation durchgeführt wurde, was natürlich die Frage aufwirft, ob damit verhindert werden sollte, dass neugierige Materialwissenschaftler die Bruchstellen untersuchen konnten.
Der riesige Berg von Schutt, den das Mauerwerk der Türme hinterlassen hat, war nicht so schnell zu entsorgen. So konnte nicht verhindert werden, dass umfangreiche Proben von dem zu Staub umgewandelten Beton der Türme gesammelt und an interessierte Materialwissenschaftler rund um die Welt verschickt wurden. Und in diesem Staub wurden Spurenelemente von einer Mischung aus Chemikalien gefunden, mit denen ein hochmoderner, extrem starker Sprengstoff hergestellt wird, der in der Regel beim Militär benutzt wird.
In dieser staubigen Hinterlassenschaft der 9/11-Türme wurde der Beweis für die bereits unmittelbar nach dem Anschlag gemachte Feststellung von Augenzeugen, dass die Türme nicht durch die Flugzeuge, die in die oberen Stockwerke gerast waren, zum Einsturz gebracht wurden, sondern durch fachmännisch kontrollierte Explosionen, die sicherstellten, dass die Türme nicht zur Seite kippten, sondern in sich selbst zusammenbrachen. Diese Behauptung wurde auch durch das umfangreich vorhandene Videomaterial untermauert, das in Zeitlupe zeigt, wie in schneller Reihenfolge in den darunter liegenden Etagen simultan die Fenster nach außen geblasen wurden. Das weist laut Experten zweifellos auf Explosionen hin. Dadurch sei der beobachtete Zusammenbruch der Türme — ohne Stottern oder sonstige Unterbrechungen — überhaupt erst möglich geworden, argumentieren kritische Statiker und Architekten.
Laut der offiziellen, von der US-Bundesregierung in Auftrag gegebenen Untersuchung des NIST (National Institute of Standards and Technology) ist der Südturm des WTC in 9 Sekunden und der Nordturm in knapp 11 Sekunden zusammengebrochen, wobei die Zeit von der Einleitung des Einsturzes bis zum Auftreffen der obersten Etage auf dem Boden gemessen wurde. Laut NIST fielen damit beide Türme „im Wesentlichen im freien Fall“ in sich zusammen. Das NIST, das eine US-Bundesbehörde innerhalb des US-Handelsministeriums ist, ging in seiner „Expertise“ davon aus, dass auf jeder Etage der Türme die „Struktur intakt“ war, womit die Annahme von Sprengungen der Stahlträger, die den Widerstand der Decken eliminiert hätten, ausgeschlossen wurde. Als Grund für den „freien Fall“ der Türme wird stattdessen erklärt, dass das Momentum, also die Wucht der fallenden Masse den Widerstand der Böden und Decken auf jeder Etage einfach überwältigt habe.
Messungen haben ergeben, dass die Türme kaum langsamer als ein Stein im freien Fall zusammengestürzt sind.
Wenn die Stahlträger nicht weggesprengt worden wären, dann hätten zumindest im obersten Teil der 110 Etagen hohen Türme jede der auf diesen mächtigen Stahlträgern lagernden Betondecken die Fallgeschwindigkeit erheblich verzögern müssen.
Dieses Argument könnte man — ceteris paribus — für den unteren Teil der Türme vielleicht akzeptieren, aber was ist mit dem oberen Bereich der Türme, wo die Etagen auch im freien Fall wegsackten, ohne dass genügend Zeit gewesen wäre, dass sich überhaupt das alles „überwältigende Momentum der in sich zusammenfassenden Masse“ hätte bilden können. Denn dazu hätte sich in den oberen Etagen der Türme erst ein Brand entwickeln müssen, der heiß genug war, um Stahlträger butterweich zu machen. Folgt man der NIST-Argumentation hätte zumindest in den oberen Etagen der zähe Widerstand der Decken und Böden zu erheblichen Verzögerungen führen müssen. Viele nicht regierungsgebundene Experten gehen sogar davon aus, dass das Kerosin in den Unglücksflugzeugen unmöglich einen Brand entfachen konnte, der das Stahlgerüst der Türme zerstört hätte.
Amerikanische, aber auch internationale Gruppen von Architekten, Statikern, Sprengmeistern, Physikern, Chemiker und Materialwissenschaftler, die sich seit 25 Jahren professionell zum Thema 9/11 wissenschaftlich ausgetauscht haben, sind unisono der Meinung, dass die bis heute geltende offizielle Version der US-Regierung zum Tathergang ein Märchen ist, das im krassen Widerspruch zu elementaren naturwissenschaftlichen Gesetzen steht.
Zudem ist da auch noch der dritte Turm, WTC 7, gewesen, in den kein Flugzeug gerast und in dem auch kein Brand ausgebrochen war, der jedoch einige Zeit später ebenfalls im „freien Fall“ zusammenbrach, nachdem — Wunder über Wunder — eine halbe Stunde zuvor der britische Staatsfunk BBC bereits dessen Einsturz im Fernsehen als Fakt gemeldet hatte.
Eine der vielen Kuriositäten im Umfeld von 9/11, die nie untersucht wurden.
Zu diesem seltsamen Vorauswissen über den Terroranschlag auf das WTC gehört auch der fulminante Anstieg von „Put-Optionen“. Mit denen wurde ab dem 6. September an der New Yorker Börse auf sinkende Aktien gewettet, vor allem von Firmen die durch das 9/11Desaster negativ betroffen sein würden. Da sonst niemand das Insiderwissen von der bevorstehen Tragödie hatte, waren die „Put-Optionen“ billig und nach dem Terroranschlag lag die Hebelwirkung bei 25. Das bedeutet, dass bis heute unbekannte Käufer der Put-Optionen für jede gewettete Million Dollar am 12. September jeweils 25 Millionen Dollar kassieren konnten. Böse Zungen behaupteten damals, die Spuren der Kauforder führten nach Israel. Offiziell scheiterten die Nachforschungen zur Identität der Käufer der Put-Optionen angeblich an geltendem Recht bezüglich des Schutzes des Finanzgeheimnisses. In anderen Fällen wird dieses Recht von der US-Steuerbehörde IRS jedoch sehr freimütig ausgelegt.
Einer der ersten, der sich bereits unmittelbar nach dem Einsturz der WTC-Türme zu Wort meldete und der von der US-Bundesregierung verordneten und von den großen Medien gehorsam wiedergekäuten 9/11-Mär öffentlich widersprach, war ein bekannten New Yorker Unternehmer, der selbst Hochhäuser gebaut hatte. Donald Trump behauptete kategorisch, es sei unmöglich, dass der Kollaps der beiden WTC-Türme durch den Einschlag der beiden Boeing-Verkehrsflugzeuge und den dabei in Brand geratenen Treibstoff verursacht wurde. Jahre später, als er im Jahr 2024 im Wahlkampf für seine zweite Amtsperiode stand, versprach Trump, als US-Präsident würde er eine neue, diesmal eine echte Untersuchung rund um die 9/11 Ereignisse in Gang bringen, mit Zeugen und mit Kritikern, die unter Eid aussagen.
Aber seither hat Tump auch dieses Versprechen vergessen, wahrscheinlich weil auch in diesem Fall zu viele Spuren nach Israel führen. Man denke nur an die Gruppe von israelischen Männern, die am 11. September von der anderen Seite des Flusses den Kollaps der WTC-Türme beobachteten und dabei lauthals einen Freudentanz aufführten. Die von aufmerksamen Bürgern alarmierte New Yorker Polizei verhaftete die Männer, die alle einen israelischen Pass besaßen. Nach einigen Tagen durften diese Männer, die angeblich Verbindungen zum israelischen Geheimdienst hatten, ohne weitere Verhöre die USA verlassen.
Wenn Spuren nach Israel führen, stößt man bei Trump auf Granit, wie auch im Fall Epstein. Sein Versprechen, die Verbrechen des israelischen Mossad-Agenten und Kinderschänders sowie die seiner „Kunden“ lückenlos aufzuklären, war ebenfalls ein typischer Trump-Fake.
Epsteins Geschäftsmodell bestand darin, einflussreichen, aber perversen US-Politikern und VIPs „Frischfleisch“ zuzuführen und den Kindesmissbrauch mit versteckten Kameras zu dokumentieren, wahrscheinlich für erpresserische Zwecke seiner Mossad-Auftraggeber.
Aber auch die „unwiderlegbaren Beweise“ für Bin-Ladens Schuld an 9/11, die George W. Bushs Außenminister, Ex-General Colin Powell bei der Erklärung des NATO-Bündnisfalles gemäß Artikel 5 den US-Vasallen versprochen hatte, blieb Washington bis heute schuldig.
Stattdessen hat die Bush-Junior Administration mit einem riesigen Aufwand versucht, der Öffentlichkeit eine echte Untersuchung in die Hintergründe von 9/11 vorzugaukeln. Die Medien wurden nicht müde, die Ermittlungen des FBI als die größten in der Geschichte des „Büros“ herauszustellen, an denen Tausende von FBI-Agenten beteiligt waren. Tausende ausländischer Regierungs- und Geheimdienstbeamten wurden ebenfalls befragt und die damals noch „nur“ 16 US-Geheimdienste haben sich vornehmlich selbst untersucht. Es gab Anhörungen im Kongress, und so weiter. Mit diesem Anschein von echten Aktivitäten wurde der Öffentlichkeit eine Weile lang erfolgreich Sand in die Augen gestreut.
Parallel dazu wurden Inspektionen der Geheimdienste und eine gemeinsame Untersuchung des Kongresses durch die Geheimdienstausschüsse des Repräsentantenhauses und des Senats durchgeführt. Das hörte sich zwar gut an, aber faktisch waren hier die Geheimdienstler unter sich, die ganz bestimmt keine falschen Fragen stellten, die nicht nur die Bush-Regierung, sondern das ganze US-System hätte in die Krise stürzen können.
Und dann im Herbst 2002 wurde der Öffentlichkeit auch noch ein absolut „glaubwürdiges“ Sahnehäubchen präsentiert: „Die Nationale Kommission zur Untersuchung von Terroranschlägen auf die Vereinigten Staaten, 2002-2004“. Die Kommission wurde als „unabhängiges, überparteiliches Gremium“ vorgestellt. 19 Tage lang hielt sie öffentliche Anhörungen ab, hörte sich die Aussagen von etwa 160 Zeugen an, führte mehr als 1.200 Interviews und studierte angeblich Tausende von Dokumenten. Dann hat sie einen ausführlichen, öffentlichen Bericht publiziert, der anschließend in jeder US-Buchhandlung auslag.
Dies alles geschah unter Leitung von „Philip Zelikow“. Dessen langjähriger Dienst unter anderem im Weißen Haus und im US-Nationalen Sicherheitsrat hatte ihn als absolut unabhängigen und verlässlichen Leiter der Kommission qualifiziert. Böse Zungen behaupteten seinerzeit allerdings, dass Zelikow den Bericht der Kommission bereits vor deren ersten Sitzung fertiggestellt hatte.
Das Ergebnis des riesigen Aufwands der Kommission war, dass einige Pannen in den US-Geheimdiensten gerügt wurden. Aber die offizielle 9/11-Mär blieb unangetastet, denn Zelikow hatte penibel darauf geachtet, dass niemand eingeladen wurde, der kritische Fragen zu den vielen Ungereimtheiten der offiziellen Version vorgebracht hätte.
Juristisch gesehen zielten alle 9/11-Aktivitäten der Kommission und überhaupt der US-Regierung lediglich auf die Feststellung von Tatsachen und auf Politikgestaltung nach dem Anschlag ab. All diese Aktivitäten hatten keine strafrechtlichen Folgen und es gab auch keine verbindlichen Urteile, außer gegen die Helfer und Komplizen der 19 jungen Araber, die angeblich die Flugzeuge entführt hatten. Sie sind alle am 11. September gestorben. Einige ihrer inzwischen verhafteten Unterstützer wurden von Zivilgerichten verurteilt. Die mutmaßlichen Hauptorganisatoren (einschließlich Khalid Sheikh Mohammed) wurden von einer US-Militärkommission angeklagt und als Zivilisten von einem Militärgericht auf Guantanamo Bay verurteilt.
Mit anderen Worten, die wenigen gerichtsähnlichen Verhandlungen, die es überhaupt in Sachen 9/11 gab, wurden hinter verschlossen Türen weit weg vom Blick der Öffentlichkeit im US-Militärgefängnis Guantanamo Bay abgehalten. Deshalb ist festzuhalten:
Es hat kein einziges offenes Zivilstrafverfahren gegeben, in dem alle Aspekte der Anschläge vollständig untersucht wurden, einschließlich eidesstattlicher Aussagen unabhängiger Sachverständiger über die genauen Mechanismen des Einsturzes der WTC-Türme.
Wie ganz anders war das im Fall des durch einen Terrorakt verursachten Absturz von Pan Am Flight 103 am 21. Dezember 1988, auf das schottische Dorf Lockerbie.
Lockerbie Untersuchung und Gerichtsverfahren
Die Anschläge vom 11. September 2001 und die von Lockerbie waren die bisher größten terroristischen Vorfälle, die von den Vereinigten Staaten untersucht wurden (für Lockerbie in enger Partnerschaft mit Großbritannien). Unter den 270 Toten bei Lockerbie befanden sich 190 US-Bürger. Unter den 2.977 Toten von 9/11 in New York befanden sich etwa 2.500 US-Bürger. Beide Untersuchungen unterschieden sich erheblich in Umfang, Rechtsverfahren und Form der angewandten gerichtlichen Kontrolle, insbesondere in Bezug auf eidesstattliche Aussagen vor einem formellen Strafgericht. Dabei besticht, dass Lockerbie mit 190 getöteten US-Bürgern viel sorgfältiger untersucht wurde als der 9/11 Anschlag auf die WTC-Türme, bei dem 13 mal mehr Amerikaner starben
Im Fall Lockerbie gab es gemeinsame US-britische Bemühungen unter der Leitung des FBI („Scotbom“) und der schottischen Polizei mit Unterstützung anderer Länder. Die Untersuchung stützte sich stark auf forensische Beweise, die von der Absturzstelle geborgen wurden (Bombenfragmente, und andere winzige Details), die schließlich zur Identifikation des Bombenlegers und seiner Hintermänner führten.
Ganz anders war das in New York. Hier wurde nicht wochenlang akribisch nach forensischen Beweisen gesucht. Stattdessen wurde alles, was auf einen anderen Tathergang als die offizielle Version hätte hinweisen können, möglichst schnell entsorgt. Für die US-Regierung und ihre folgsamen Medien standen die Schuldigen ohnehin bereits wenige Stunden nach dem Anschlag fest, nämlich Bin Laden und seine angeblichen Boeing-Piloten-Lehrlinge.
Die Tatsache, dass ausgerechnet auf der verwüsteten und verbrannten Schutthalde der WTC-Türme angeblich zwei vollkommen intakte Pässe von zwei von Bin Ladens -Pilotenanfängern gefunden wurden, war ein derart offensichtlicher Fake, dass er später nicht mehr erwähnt und im schwarzen Gedächtnisloch der Medien entsorgt wurde.
Allerdings ist Washington bis heute den Beweis für die Schuld Bin Ladens schuldig geblieben. Und Bin Laden selbst hat seine Beteiligung an 9/11 immer dementiert. Dabei hätte man doch erwarten können, dass er — wenn er es wirklich gewesen wäre — auch den „Ruhm“ für diese ruchlose Tat für sich reklamiert hätte.
Im Fall Lockerbie begann ein schottisches Sondergericht nach schottischem Recht (keine Jury, sondern nur drei Richter) mit dem Strafverfahren. Die Staatsanwaltschaft hatte in rund acht Monaten 232 Zeugen geladen; die Verteidigung nannte drei. Zeugnis wurde unter Eid abgelegt. Die Richter erließen ein ausführliches schriftliches Urteil, in dem sie ihre Begründung erläuterten.
Das Hauptmerkmal im Fall Lockerbie war, dass es ein abgeschlossenes, kontradiktorisches Strafverfahren gegeben hat, in dem Beweise durch Vernehmung und Kreuzverhör von vereidigten Zeugen in öffentlicher Sitzung geprüft wurden, was zu einem förmlichen Schuldspruch für einen Angeklagten führte.
Die Anschläge vom11. September 2001 unterschieden sich erheblich in Umfang, Rechtsverfahren und Form der angewandten gerichtlichen Kontrolle — insbesondere in Bezug auf eidesstattliche Aussagen vor einem formellen Strafgericht, von dem Lockerbie-Verfahren.
Zwar beinhaltete die offizielle Reaktion der US-Regierung auf 9/11 den Show-Effekt eines angeblich gigantischen Ermittlungsaufwands mit angeblich unabhängigen Regierungskommissionen, mit einer wissenschaftlichen Ingenieurstudie einer Regierungsagentur und mit strafrechtlichen Prozessen gegen Zivilpersonen vor nicht öffentlichen Militärkommissionen auf Guantanamo. Um die dabei entstandenen großen Lücken wenigstens etwas zu schließen, haben viele Familien der Opfer Zivilprozesse verfolgt.
Unter dem Strich führte der US-Aufwand nicht zu einem gleichwertigen abgeschlossenen offenen Zivilstrafverfahren wie im Fall Lockerbie, bei dem jedes forensische Detail vollständig untersucht wurde und nicht-regierungsgebundene Experten als Zeugen auftraten und von der jeweiligen Gegenseite einem Kreuzverhör unterzogen wurden. Daher gibt es in den USA unter den Familien der Opfer und unabhängigen Wissenschaftlern und Technikern weiterhin eine große Unzufriedenheit und sie fordern endlich eine richtige, strafrechtlich relevante Aufarbeitung von 9/11, die die gesamte Kette von Ereignissen und bekannten forensischen Details in öffentlicher Sitzung untersucht. Dieser sehnliche Wunsch könnte bald in Erfüllung gehen, allerdings nicht in den USA, sondern in England.
Der Fall Matt Campbell
Im Kampf um eine neue Untersuchung zum Tod seines Bruders am 11. September in einem der WTC-Türme führt der Schotte Matt Campbell seit über zwei Jahrzehnten in England einen juristischen Kampf, um eine neue formelle Untersuchung (Inquest) zum Tod seines Bruders Geoffrey Campbell. Der 31-Jährige starb am 11. September 2001 im Nordturm des World Trade Centers auf der 106. Etage während einer Konferenz. Die einzige britische gerichtliche Untersuchung zu seinem Tod fand 2013 statt und dauerte nur etwa 90 Minuten. Der Schluss: Der Tod sei durch den Einsturz nach dem Flugzeugaufprall verursacht worden. Eine tiefgehende Prüfung der strukturellen Ursachen blieb aus.
Campbell beantragte 2021 unter dem Coroners Act 1988 eine Wiederaufnahme und legte umfangreiches neues Beweismaterial vor, darunter Expertenanalysen, die eine kontrollierte Sprengung nahelegen. Der Generalstaatsanwalt lehnte ab. Der High Court bestätigte 2024 weitgehend die Immunität dieser Entscheidung, erlaubte dann aber doch einen direkten Weg zur nächsthöheren Instanz, zum „Supreme Court“.
Im November 2025 gewährte der UK Supreme Court die Berufung. Die Anhörung findet am 14. und 15. Oktober 2026 statt. Es geht allein um die Frage, ob die Entscheidung des Attorney General gerichtlich überprüfbar ist. Ein Erfolg würde den Weg zu einer neuen (Lockerbie ähnlichen) „Inquest“ freimachen. Das wäre weltweit das erste Mal, dass kritische Expertenaussagen zu 9/11 unter Eid gehört werden könnten. Die Chancen dafür hängen von der verfassungsrechtlichen Klärung am 14. und 15. Oktober ab.
Sbg., den 26.07.2026
Redaktionelle Anmerkung: Dieser Beitrag erschien zuerst unter dem Titel „25 Jahre nach 9/11 — Weiter mit Vertuschung oder Hoffnung auf Aufklärung?“ im Nachrichtenmagazin Hintergrund.
Wenn Sie für unabhängige Artikel wie diesen etwas übrig haben, können Sie uns zum Beispiel mit einem kleinen Dauerauftrag oder einer Einzelspende unterstützen.
Oder unterstützen Sie uns durch den Kauf eines Artikels aus unserer Manova-Kollektion .



