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Die Biowaffentheorie

Die Biowaffentheorie

Vieles spricht dafür, dass das Coronavirus absichtlich freigesetzt wurde, um eine globale Agenda umzusetzen — westliche und chinesische Eliten könnten dabei kooperiert haben.

Die hier vertretene Hypothese — im Rahmen eines Gedankenspiels, wohlgemerkt — lautet wie folgt: Die Coronamaßnahmen waren kein Mittel gegen das Virus, sondern das Virus ein Wegbereiter für die Coronamaßnahmen und die darauf aufbauende Transformation der Gesellschaft mit der Bezeichnung „Great Reset“.

SARS-CoV-2 war stark genug, um ausreichend Tote zu erzeugen, die den Regierungen einen Vorwand für Lockdowns und Impfkampagnen lieferten, und schwach genug, um längst nicht die ganze Population zu bedrohen, sondern — das Durchschnittsalter der Todesopfer lag bei 80 Jahren — hauptsächlich die Alten. Für seinen Zweck als Vorwand für das Anschieben einer radikalen Gesellschaftstransformation war das Virus also die perfekte Biowaffe.

Deswegen macht das Gegenargument gegen die Biowaffentheorie, dass SARS-CoV-2 zwar verdächtig stark, aber nicht optimal an den menschlichen Rezeptor ACE2 anbindet, keinen Sinn, denn genau das könnte ja beabsichtigt sein, um den geeigneten nicht zu schwachen und nicht zu starken Effekt zu erzielen. Der Denkfehler in jenem Argument liegt darin, anzunehmen, eine Biowaffe wäre in jedem Fall auf größtmöglichen Schaden ausgerichtet.

Für die Frage nach den hypothetischen Initiatoren einer absichtlichen Freisetzung des SARS-CoV-2-Virus kann man sich das kriminalistische Prinzip zunutze machen, dass eine Person unter Tatverdacht steht, wenn sie Motiv, Mittel und Gelegenheit zur Tat hatte. Das trifft in diesem Fall vollumfänglich auf Chinas Diktator Xi Jinping zu. Dass er Mittel und Gelegenheit hatte, ein hochansteckendes Coronavirus freisetzen zu lassen, bedarf kaum einer Erläuterung.

Die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) hat volle Kontrolle über das WIV und die dort durchgeführten Forschungen. Dafür sorgen ein in das Institut integriertes Komitee der KPCh mit vier Unterabteilungen, von denen jede ein eigenes Propaganda-Kommitee hat, sowie ein Komitee für die Überwachung der Disziplin. Auch ist die chinesische Armee an den Forschungen des WIV beteiligt, wenngleich Shi Zenghli, die berüchtigte „Batwoman“ des Instituts und oberste Forschungsleiterin, das während einer Diskussion in der Rutgers-Universität im Juni 2021 bestritten hat, was aber leicht zu widerlegen ist (1).

Als Xis hypothetisches Motiv kommt natürlich nicht der westliche Great Reset infrage, sondern sein weiter unten näher ausgeführtes politisches Ziel der Ausweitung der innen- und außenpolitischen Macht der KPCh. Die Vorstellung einer Kooperation der KPCh mit dem Hauptmotor des Great Reset, dem World Economic Forum (WEF), als hypothetischem Geburtshelfer der Pandemie ist keinesfalls abwegig. Unter Ausklammerung der Ursprungsfrage hat Aya Velàzquez die Idee einer Kooperation von KPCh und WEF und ihre praktische Umsetzung während der Pandemie in ihrem Artikel „China und der Great Reset“ vom November 2020 im Detail erörtert. Darin wird die von Michael P. Senger minutiös analysierte Lockdown-Propaganda der KPCh mit der Great-Reset-Propaganda des WEF in Bezug gesetzt und die Kooperation beider Organisationen mit ihrer „Interessenkonvergenz“ erklärt:

„Die Transhumanisten und Globalisten rund um das WEF planen den kompletten Umbau der Weltwirtschaft vom neoliberalen, ressourcenintensiven Turbokapitalismus hin zu einem planwirtschaftlich-digitalen Überwachungsstaat zu ihrem Vorteil unter dem Framing ‚Great Reset‘. Als unauffälliges Übergangsinstrument dient ihnen dabei die WHO mit dem China-Lobbyisten Tedros Adhanom Ghebreyesus, der Chinas Lockdown-Propaganda als wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse verkauft. Diese zuvor nicht dagewesene Interessenkonvergenz führt zur absurden Stabilität eines ‚Neuen Normal‘, welches bereits in seinen anfänglichen Erscheinungen unübersehbar totalitär-faschistische Züge trägt. In diesem Prozess scheinen alle Länder China immer ähnlicher zu werden“ (2).

Das Verhältnis zwischen dem WEF und der KPCh ist übrigens vorzüglich. Schwabs mit einer Chinesin verheirateter Sohn Oliver war jahrelang Leiter der WEF-Niederlassung in Peking, wo er den Draht des WEF zur KPCh intensivierte; Xi Jinping war 2017 Redner beim WEF-Meeting in Davos und hielt lange Videovorträge bei den WEF-Meetings 2021 und 2022 (3).

2022 bezeichnete Schwab in einem Interview mit dem staatlich kontrollierten chinesischen Auslands-Fernsehsender CGTN China als „sehr attraktives Rollenmodell für viele Länder“. Dass China unter der KPCh und inbesondere Xi Jinping ein nach westlichen Maßstäben dystopischer Überwachungsstaat mit null Toleranz gegen innenpolitische Opposition ist, hat Schwab von seiner Einschätzung nicht abgehalten (4, 5).

In einem anderen Interview mit CGTN von Januar 2022 überhäuft Schwab den chinesischen Diktator geradezu mit Komplimenten (6).

Vor einer genaueren Betrachtung von Zweck und Strategie der Corona-Politik von Xi Jinping ist Klaus Schwabs WEF unter besagten Aspekten von Motiv, Mittel und Gelegenheit in den Blick zu nehmen. Unter der Prämisse einer Kooperation von WEF und KPCh kann die Frage nach Mittel und Gelegenheit, an denen für die KPCh kein Mangel bestand, ausgeklammert werden. Was das hypothetische Motiv angeht, hat Schwab mit seinem Buch „COVID-19: The Great Reset“ vom Juni 2020 jede Menge Hinweise geliefert. Schon der Buchtitel ist verräterisch, verknüpft er doch die Pandemie eng mit Schwabs politischem Endziel und Lebenstraum, der Transformation demokratisch-liberaler in grün lackierte Überwachungsgesellschaften. Der Doppelpunkt scheint anzudeuten, dass die Transformation aus der Pandemie hervorgeht wie ein Schmetterling aus einer Raupe. Schon der Titel lässt also den Verdacht aufkommen, dass der Pandemie eingedenk ihrer immensen Nützlichkeit nachgeholfen wurde.

Auch im Buchtext macht Schwab sein Ziel der Auflösung der bisherigen Ordnung deutlich. Vor allem in der englischen Ausgabe beschwört er die historische Chance für einen gesellschaftlichen Umbruch, welche die Pandemie bietet, mit einer Begeisterung, die für jene, die Ohren haben zu hören, einem Geständnis der Urheberschaft an der bejubelten Chance nahezu gleichkommt:

„Wir sollten diese beispiellose Gelegenheit nutzen, um unsere Welt neu zu gestalten, damit sie besser und widerstandsfähiger aus dieser Krise hervorgeht. (...)

Da die wirtschaftlichen Notfallmaßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie nun in Kraft sind, kann die Gelegenheit ergriffen werden, die Art von institutionellen Veränderungen und politischen Entscheidungen zu treffen, die die Volkswirtschaften auf einem neuen Weg in eine gerechtere, grünere Zukunft führen. (...)

Wenn die Regierungen den Übergang zu einer neuen und besseren Art von Wachstum wollen, haben sie jetzt die Gelegenheit zu handeln und Anreize für Innovation und Kreativität in den oben genannten Bereichen zu schaffen. (...)

Dieses einzigartige Zeitfenster muss genutzt werden, um eine nachhaltigere Wirtschaft zum Wohl unserer Gesellschaften neu zu gestalten. (...)

Für diese Unternehmen ist die Pandemie eine einmalige Gelegenheit, ihre Organisation zu überdenken und einen positiven, nachhaltigen und dauerhaften Wandel herbeizuführen“ (7).

Die Offenheit, mit der Schwab seine Begeisterung für das Virus als Katalysator für seine Weltrevolution zur Schau stellt, sowie die Nonchalance, mit der er auch bei anderen Gelegenheiten seine revolutionären Absichten kommuniziert, erinnert an H. G. Wells´ Werk über die „Offene Verschwörung“ (The Open Conspiracy: Blue Prints for a World Revolution) von 1928, in dem der Sozialist Wells eine Transformation des internationalen Staatensystems in einen einheitlich regierten Weltstaat entwirft, um angesichts der Schrecken des Ersten Weltkriegs weiteren Katastrophen eines in Nationen zersplitterten Planeten vorzubeugen. Diese Agenda beschreibt er als eine bei „Tageslicht“ operierende Verschwörung einer intellektuellen Elite:

„(...) im Gegensatz zu Verschwörungen im Allgemeinen würden dieser sich ausbreitende Protest und diese Verschwörung gegen das Bestehende naturgemäß bei Tageslicht stattfinden (…) Sie würde in der Tat zu einer ‚Offenen Verschwörung‘ werden, einer notwendigen, natürlich gewachsenen Verschwörung, um unsere aus den Fugen geratene Welt zu ordnen“ (8).

Der von Wells schon früh ersehnte Weltstaat hat das Chaos überwunden, das in seinen Augen der Demokratie innewohnt, wie er in seinem Bestseller von 1901, „Anticipations“ betont: „Und so schließe ich, dass dieses graue Durcheinander, das die Demokratie ist, (…) in das höhere Stadium, in den höheren Organismus, den Weltzustand der kommenden Jahre übergeht“ (Übersetzung HT).

1932 äußerte Wells in einer Rede im Liberalen Klub in Oxford: „Ich fordere liberale Faschisten, aufgeklärte Nazis“ (9). Damit meinte er einen Faschismus mit kosmopolitischen Idealen, der einerseits die engen Grenzen nationalistischen Denkens überwunden hat und andererseits mit Gegnern eines globalen Einheitsstaates wenig zimperlich umspringt. In Wells‘ Roman „The Shape of Things to Come: The Ultimate Revolution“ von 1933, in dem eine Gruppe aus Sozialingenieuren am Aufbau eines einheitlich regierten Weltstaates arbeitet, sagt der Protagonist, selbst ein Sozialingenieur:

„Während der Weltrat für den vereinigten Weltstaat kämpfte und ihn leitete und durchführte, formte die Erziehungskontrolle die Menschheit neu“ (Übersetzung HT).

Die Erziehung der Bevölkerung und Manipulation der öffentlichen Meinung hielt Wells für ein notwendiges Instrument, um die breite Masse für die Ziele seiner „Offenen Verschwörung“ auf Linie zu bringen. Inspiriert hatten ihn dazu die Publikationen der Propaganda-Experten Walter Lippmann, der wie Wells ein Mitglied des sozialistischen Thinktanks Fabian Society war, und Edward Bernays. Unschwer erkennt man Parallelen zur aktuellen Great-Reset-Variante der „Offenen Verschwörung“ mit ihrem Hang zur gesellschaftlichen Gedankenkontrolle und Einschnürung des Meinungskorridors.

Wells‘ Ideen und das Konzept der „Offenen Verschwörung“ sind somit die historische Quelle der Great-Reset-Ideologie.

Schwab würde sich zwar dagegen verwahren, einen Weltstaat anzustreben, doch sein Konzept der Global Governance zielt auf einen Weltstaat light, in dem transnationale Probleme von Institutionen zu lösen sind, die idealerweise alle von der Ideologie des WEF durchdrungen und mit WEF-geschultem Führungspersonal besetzt sind.

Das entspricht Wells‘ Vorstellungen von einer Elite, die nach „wissenschaftlichen“ Prinzipien die Geschicke des Planeten lenkt. Aus heutiger Sicht klingt das sehr naiv, bedenkt man, welcher Unfug im Namen der Wissenschaft sowie von Politikern und medizinischen Institutionen auf Kosten liberaler Werte, der Gesundheit und des Lebens vieler Bürger in den vergangenen Jahren praktiziert wurde und nun erneut im Zeichen des Klimawahns praktiziert wird.

Frühe Anhänger der „Offenen Verschwörung“ waren William Yandell Elliott und Robert Strausz-Hupé. Elliot war Berater von Präsident Roosevelt und Dekan der Harvard Summer School, wo er den Studenten Henry Kissinger 1951 zum Leiter des von der CIA finanzierten Harvard International Seminar machte, an dem in den späten 1960ern unter Kissinger auch Klaus Schwab teilnahm.

Strausz-Hupé kannte Kissinger ebenfalls gut und gründete mit ihm 1955 das Foreign Policy Research Institute (FPRI, US-amerikanisches Institut für außenpolitische Forschung). Dass die beiden H.-G.-Wells-Fans ihren Protegé mit dem Gedankengut der „Open Conspiracy“ und der Vision einer von den USA modellierten Weltregierung infiltrierten, kann kaum bezweifelt werden.

Kissinger gehörte mit John Kenneth Galbraith und Herman Kahn schließlich zu den Initiatoren des 1971 gegründeten World Economic Forum, zu dessen Leiter sie Kissingers vielversprechenden Schüler Schwab erkoren (10). Die drei Männer gehörten dem auf eine Initiative von H. G. Wells‘ Lieblingspräsident Woodrow Wilson zurückgehenden Council of Foreign Relations (CRF, Rat für auswärtige Beziehungen) an, der 2009 von der damaligen US-Außenministerin Hillary Clinton als „Mutterschiff“ und dominanter Ratgeber der US-Regierung geoutet wurde (11). Weitgehend finanziert und ab 1941 auch geleitet wurde der CFR vom der Fabian Society nahestehenden David Rockefeller, der zu Kissingers Mentoren zählt, der wiederum ein Mentor von Schwab war.

Zweck dieser Gründung war aus amerikanischer Sicht, die Verhältnisse in Europa zugunsten US-amerikanischer Interessen zu formen und Europa gegen Einflüsse aus der kommunistischen Sowjetunion zu immunisieren.

Ganz besonders lag den amerikanischen Drahtziehern aber die Bildung einer Institution innerhalb des WEF am Herzen, deren Konzept auf die von Kissinger geleitete Harvard International School zurückgeht, in der internationale Führungskräfte für die Unterwanderung ausländischer Regierungen und Institutionen ausgebildet wurden.

Ein herausragendes Beispiel ist Klaus Schwab, der ab 1992, nach dem Zerfall der Sowjetunion, ein WEF-Programm namens „Global Leaders for Tomorrow“ ins Leben rief, dessen Name nicht zu viel versprach: Keine Geringeren als Tony Blair, Angela Merkel, Victor Orbán und Nicolas Sarkozy gingen als spätere politische Führer aus dem ersten Jahrgang 1993 hervor. Diesem gehörte auch Bill Gates an, der seit Jahren kraft seines Reichtums und als Hauptfinanzier der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die globale Gesundheitspolitik — wenn man diese überhaupt so nennen kann — mitgestaltet. Das WEF-Nachfolgeprogramm „Forum of Young Global Leaders“ wurde 2004 eingeführt und mit einer Million Dollar von der israelischen Dan-David-Stiftung finanziert. Im Vorstand dieser Stiftung sitzt Schwabs alter Förderer Henry Kissinger.

Schwab hat bei einem Podiumsgespräch von 2017 im Harvard Kennedy School’s Institute of Politics keine Hemmungen, sich stolz („we are proud“) damit zu brüsten, dass seine Organisation die Regierungen dieser Welt mithilfe von Young Global Leaders infiltriert („we penetrate the cabinets“). Bei dieser Gelegenheit outet er Putin als Absolventen des „Young Global Leaders“-Programms, wofür es anderweitig keine Belege gibt (12).

Zurück zu Schwabs programmatischem Buch über den Great Reset. Darin wird die historische Bedeutung der Pandemie sogar mit dem Erscheinen des christlichen Messias auf eine Stufe gestellt:

„Die Normalität in dem Sinne, wie wir sie kannten, ist zu Bruch gegangen und die Coronavirus-Pandemie stellt einen grundlegenden Wendepunkt auf unserem globalen Kurs dar. Einige Analysten sprechen von einem Scheideweg, andere von einer tiefen Krise biblischen Ausmaßes, das Ergebnis ist jedoch gleich: Die Welt, wie wir sie in den ersten Monaten des Jahres 2020 kannten, gibt es nicht mehr, sie hat sich im Kontext der Pandemie aufgelöst. Es kommen derart radikale Veränderungen auf uns zu, dass manche Experten bereits von der Zeit vor Corona (BC) und nach Corona (AC) sprechen. (…) Auf diese Weise wird eine neue Normalität entstehen, die sich radikal von jener unterscheidet, die wir nach und nach hinter uns lassen werden“ (13).

Die Analogsetzung der Pandemie mit dem Erscheinen des christlichen Messias und ihre Kennzeichnung als eine „Krise biblischen Ausmaßes“ ist überaus verräterisch: Sowohl das messianische Erscheinen als auch alle biblischen Krisen sind laut Bibel beziehungsweise Theologie vom Christengott gewollt, um die sündige Menschheit nach seinem Plan zu erlösen oder zu bestrafen. Hat Schwab in seiner transformatorischen Verzückung nicht bedacht, dass er mit solchen Formulierungen Indizien für einen planmäßigen Ursprung der Pandemie liefert? Auch die leidenschaftlich beschworene „Neue Normalität“, die sich „radikal“ von der alten Normalität unterscheidet, erinnert an ein biblisches Gegenstück: das „Neue Jerusalem“, in dessen paradiesische Vollkommenheit jene eintreten, die nach dem zweiten Erscheinen des Messias vom Christengott als dafür würdig befunden werden.

Regiert wird die gläserne Stadt vom allgegenwärtigen Gott, vor dem es kein Geheimnis gibt. Schwabs anvisierter totalitärer Überwachungsstaat lässt grüßen.

Natürlich wird „aber nichts Unreines (...) hineinkommen, keiner, der Gräuel verübt und lügt“ (Offenbarung 21,27). In der Sprache der „Neuen Normalität“: Wer das neue System kritisiert und am alten liberalen Ideal festhält, wird als böser „Rechter“ diffamiert und bekämpft, nicht von Schwab mit seinem familiären Nazi-Hintergrund, aber von fast allen, die aktiv am Projekt der Schwab’schen Transformation teilhaben und nur in den wenigsten Fällen sich ihrer Handlangerschaft für eine Wasser predigende und Wein trinkende Elite bewusst sind.

Die Offenheit, mit der das WEF seine Verschwörung betreibt, zeigt auch das im September 2022 veröffentliche Video einer WEF-Diskussionsveranstaltung in New York, wo Melissa Fleming, stellvertretende UN-Generalsekretärin für Kommunikation, die mit dem WEF partnerschaftlich eng verbundene Organisation der Vereinten Nationen (UN) als unanfechtbare Hüter der Wahrheit hinstellt („we own the science“) und das UN-Projekt HALO als Instrument beschreibt, um soziale Medien, vor allem TikTok, zu infiltrieren und dort die einzig wahren Informationen über COVID und angeblich hilfreiche Vakzine zu verbreiten (14). Die UN, mit umstrittener demokratischer Legimitation, und das WEF, gänzlich ohne demokratische Legitimation, waren im Juni 2019 eine, in den Worten des WEF, „strategische Partnerschaft” eingegangen, um die Ziele der Agenda 2030 effektiver zu verwirklichen.

Unbestreitbar betreibt das WEF eine offene Verschwörung mit dem Ziel einer neuen Weltordnung in dem Sinne, wie Wells es fast hundert Jahre zuvor in „The Open Conspiracy“ und später in „The New World Order“ von 1940 gefordert hat. Nonchalant betitelt das WEF auf seiner Homepage einen Artikel über Global Governance mit den Worten „We must work together to build a new world order. This is how we can do it.“

Natürlich weiß das WEF, wie stark die Formel „Neue Weltordnung“ mit Vorstellungen von geheimer Verschwörung und in elitären Salons ausgetüftelten Umsturzplänen assoziiert ist — und trotzdem prangt sie ostentativ auf seiner Homepage. Wells‘ „Offene Verschwörung“ findet in ihrer realen Aktualisierung tatsächlich offen statt, was rückblickend besonders deutlich beim berüchtigten Event 201 vom 18. Oktober 2019 festzustellen ist, bei dem wenige Wochen vor dem laut South China Post ersten COVID-Toten am 17. November eine zoonotisch verursachte Pandemie mit einem fiktiven Coronavirus namens CAPS simuliert wurde. Organisiert war die dreieinhalbstündige Veranstaltung vom WEF, der Gates Foundation und dem Gates-gesponserten Johns Hopkins Center for Health Security. Einer der Teilnehmer war George Fu Gao, nach wie vor der höchste Gesundheitsbeamte Chinas (15).

Es bedarf schon einer gewissen Naivität, um die inhaltlichen Parallelen und die unmittelbare zeitliche Nähe des Events zur realen Pandemie als puren Zufall abzutun, erst recht in Anbetracht der vorgenannten Statements des mitveranstaltenden Klaus Schwab. Die Parallelen bestanden nicht nur in der simulierten Pandemie mit einem Coronavirus, sondern auch in den vorgeschlagenen Problemlösungsverfahren „Globale Impfkampagne“ und „Steuerung der öffentlichen Meinung in den Sozialen Medien“, exakt so wie später in der realen Welt praktiziert.

Zu diesem Zweck empfahlen die Teilnehmer ein rigoroses Vorgehen gegen „Desinformation“ einschließlich Löschung einer „beunruhigenden Anzahl“ von Twitter- und Facebook-Konten, wie es in der realen Pandemie dann auch geschah, sowie massive Impfpropaganda durch „Überflutung“ der Sozialen Medien mit „guten“ Informationen — eine Strategie, der Propaganda-Enthusiast H. G. Wells mit Freuden zugestimmt hätte.

Die Handschrift hinter diesem thematischen Fokus und der Lösungsstrategie ist unverkennbar die von Mitveranstalter Bill Gates, Young Global Leader des WEF, dessen manische Besessenheit vom Durchimpfen der Menschheit bis zum letzten Oberarm kein Geheimnis ist. Gates‘ Investition in Impfstoffe, die er im Nachhinein öffentlich als wirkungslos bezeichnete, bescherte ihm übrigens eine Riesenrendite:

„Bill Gates sicherte sich Hunderte von Millionen Dollar an Gewinnen aus der perfekt getimten Investition seiner Stiftung in BioNTech, dem Partner von Pfizer für seine mRNA-COVID-Spritzen, bevor er seinen Kurs dramatisch änderte und die gesamte mRNA-Technologie offen infrage stellte“ (16).

Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Da predigt einer mit der Inbrunst eines Savonarola jahrelang den Segen einer COVID-Impfung mit mRNA-Präparaten und widerruft alles, nachdem er mehrere Hundert Millionen Dollar Profit daraus gezogen hat.

Was die Biowaffentheorie angeht, äußerte die wegen ihrer kritischen Haltung zur KPCh aus Hongkong in die USA geflohene Virologin Li-Meng Yan im September 2020 in einer Tucker-Carlson-Sendung ihre Überzeugung, das Virus sei eine Biowaffe, die von der KPCh mit Absicht global verbreitet worden war (Übersetzung HT):

Yan: „Ich kann Ihnen sagen, (das Virus) wurde im Labor erstellt. Es stammt von einem Template, das dem chinesischen Militär gehört, und wurde in der Welt verbreitet, um solchen Schaden anzurichten.“

Carlson: „Um solchen Schaden anzurichten ... Glauben Sie, dass die chinesische Regierung es absichtlich freigesetzt hat? Hat sie das getan?“

Yan: „Ja, natürlich, das ist Absicht, und es braucht auch keine weiteren Beweise.“

Im Februar 2023 bekräftigte Yan ihren Verdacht in einem weiteren Fox-Interview: Das Virus sei „absichtlich aus diesem strengen Labor (Wuhan Institute of Virology, Anmerkung HT) herausgebracht und öffentlich freigesetzt worden.“ Die chinesische Regierung „ließ die Krankheit absichtlich in der ganzen Welt verbreiten, um später Millionen von Menschen zu töten.“

Yan relativiert ihren Vorwurf allerdings nicht unerheblich durch die Einschränkung, die Freisetzung des Laborvirus sei in Wuhan im Rahmen eines räumlich limitierten Versuchs erfolgt, der wegen der unterschätzten Übertragbarkeit „außer Kontrolle geriet“, sodass das Virus unplanmäßig auf ganz Wuhan übergriff. Erst dann habe die Regierung beschlossen, dem Unheil durch Vertuschung seinen Lauf zu lassen, um es weltweit zu verbreiten (17, 18).

Das wirkt ein wenig konstruiert.

Es ist schwer vorstellbar, dass eine viele Todesopfer fordernde Strategie von geopolitischer Dimension einfach mal so aus dem Hut gezaubert wird, bloß weil ein missratenes Experiment zufällig die Möglichkeit dafür geliefert hat. Da liegt die Annahme sehr viel näher, die Bedingungen für diese Strategie seien bewusst und planvoll geschaffen worden

Den von der KPCh betriebene Aufwand für die Lockdownisierung des Westens im Fahrwasser der laut Yan mit Absicht betriebenen globalen Virusverbreitung hat Michael P. Senger vorzüglich analysiert, allerdings ohne Bezug zu Yans Theorie und zur Frage des Virusursprungs überhaupt. Senger zufolge hat Xi Jinping die Lockdown-Methode erfunden, um sie dem Westen in der Art eines Trojanischen Pferdes als alternativloses Instrument zur Pandemiebekämpfung unterzujubeln.

Zweck dieser Strategie sei die ökonomische Schwächung des Westens gewesen, die Coronamaßnahmen somit ein „Betrug ungeahnten Ausmaßes (...), der von der KPCh und ihren Kollaborateuren absichtlich verbreitet wurde, um die Nationen, die ihn umgesetzt haben, zu verarmen.“ Dabei unterstützt worden sei Xis Kampagne durch die falsche Prognose von Neil Ferguson vom KPCh-assoziierten Imperial College in London, dessen um ein Vielfaches übertriebene COVID-Todesopfer-Modellierungen für das UK und die USA entscheidend zur westlichen Lockdown-Politik beigetragen haben (19).

Im August 2022 begann Senger die Laborleck-Theorie in seine Überlegungen einzubeziehen, allerdings im negativen Sinne: Sie sei nur ein weiterer Bluff, mit dem die Öffentlichkeit in Angst und Schrecken versetzt werden sollte, um unterdrückerische Maßnahmen gefügig hinzunehmen. Er stützt sich dabei auf Argumente des von der Labortheorie auf die Biowaffentheorie umgeschwenkten Neurobiologen Jonathan Jay Couey, ein Mitbegründer der Gruppe DRASTIC, die sich seit 2020 der Ausarbeitung und Verbreitung der Laborleck-Theorie widmet.

Zwei Exponenten dieser Gruppe haben auf Anfrage des Autors dieser Zeilen, wenig überraschend, ihre Skepsis gegenüber Coueys Sinneswandel bekundet. Dieser ist 2022 von jener Theorie abgekommen und hält sie für einen Bluff im Sinne von doppelter Psychologie. Sie sei nur unterdrückt und verleumdet worden, um die Menschen in einer Trotzreaktion glauben zu machen, dass sie gerade deswegen wahr sein muss. Zum Mainstream wurde sie nicht, weil sie wahr ist, sondern weil sie die Angst vor diesem oder ähnlichen Viren perpetuieren soll, die ständig aus irgendeinem Biolabor hervorkriechen könnten — Angst vor allem bei der jüngeren Generation und ihren Kindern, um sie an die vermeintliche Notwendigkeit intensiver medizinischer Dauerüberwachung in einem Biosecurity-Staat zu gewöhnen.

Die Pandemie selbst sei durch einen Virus planvoll initiiert worden, den Couey eine „low-yield bioweapon“ nennt, also ein als Biowaffe konzipiertes Virus mit geringer Wirkung, das anfänglich einen gewissen Schaden anrichtet, um dann — weil solche Laborprodukte laut Couey in einer natürlichen Umgebung nur begrenzt replikationsfähig sind — so sehr abzuschwächen, dass nur eine „Umcodierung gewöhnlicher Todesfälle als ‚COVID-Todesfälle‘ durch manipulative Todesfallcodierung und (den) weit verbreitete(n) Missbrauch fehlerhafter PCR-Tests“ — so Michael P. Senger in seinem Bericht über Coueys Theorie — die Illusion einer Pandemie aufrechterhalten kann, die andernfalls mangels Masse unbemerkt bliebe.

Zur Frage, wer denn diese Biowaffe freigesetzt habe, äußert sich Couey nur vage, als wären mehrere Nationen aktiv an diesem Projekt beteiligt gewesen. Vom WEF ist bei ihm keine Rede, auch nicht bei Senger, der Coueys Theorie mit großer Zustimmung referiert, ohne die Biowaffentheorie auch nur zu erwähnen (20, 21). Es hilft aber wenig, die Ursprungsfrage wie Senger in eine Blackbox zu sperren oder wie Couey in einen Nebel aus Andeutungen zu hüllen, denn sie muss gestellt und versuchsweise — in einem Gedankenspiel, solange keine konkreten Indizien vorliegen — beantwortet werden.

Xis Kalkül, sofern die Lockdown-Propaganda auf ökomische Schwächung des Westens abzielte, ist nicht aufgegangen. Im Unterschied zu China, dessen Wirtschaftswachstum 2020 historisch niedrig, aber doch klar positiv war, verzeichneten die USA, das UK, Deutschland und Frankreich in diesem Jahr zwar deutliches Negativwachstum, konnten in den Folgejahren aber wieder genesen. Die chinesische Lockdown-Strategie hatte, falls als ökonomische Waffe gedacht, also nur kurzfristig makroökonomischen Schaden bewirkt — auch wenn es mikroökonomisch durch die Lockdowns zu zahlreichen Existenzvernichtungen vor allem beim Mittelstand kam, was, wie manche Kritiker vermuten, einem Plan der westlichen globalistischen Elite folgte.

Völlig anders sieht es mit den Wirkungen aus, die Xis Lockdown-Propaganda auf das westliche Wertesystem hat. So schreibt Senger in einem anderen Aufsatz:

„Es ist ein immerwährender Fehler von Politikbeobachtern, Diktatoren nicht beim Wort zu nehmen. Und in diesem Fall kennen wir Xi Jinpings Absichten, denn er hat es uns in seinen eigenen Dokumenten mitgeteilt. In Xis durchgesickertem Dokument Neun formuliert er sehr deutlich sein Ziel, die westlichen Werte zu untergraben, die er als Bedrohung für die KPCh ansieht: ‚unabhängige Justiz‘, ‚Menschenrechte‘, ‚westliche Freiheit‘, ‚Zivilgesellschaft‘, ‚Pressefreiheit‘ und der ‚freie Informationsfluss im Internet‘“ (22).

Das von Senger angesprochene Dokument ist ein 2012 parteiintern herausgegebenes Strategiepapier der KPCh, das Xis Eifer demonstriert, den zunehmenden Einfluss westlicher Werte auf das Denken von Parteigenossen zugunsten eines Sozialismus nach chinesischer Art zurückzudrängen. Der Inhalt des Papiers wurde 2013 von der Journalistin Gao Yu öffentlich gemacht, was ihr eine siebenjährige Haftstrafe einbrachte, die nach Protesten aus dem Ausland auf fünf Jahre reduziert und dann in Hausarrest umgewandelt wurde.

Im Dokument Neun selbst ist nicht davon die Rede, jene Werte außerhalb von China zu bekämpfen. Allerdings lässt eine Pressemitteilung Xis vom Oktober 2015 seinen Willen erkennen, auch im Ausland eine Angleichung westlicher Werte an die Vorstellungen der KPCh von einer idealen Gesellschaft anzustreben. Da die internationale Staatengemeinschaft von China wirtschaftlich in immer höherem Maße abhängig wird, sei es für China nun „notwendig, die ungerechten und unangemessenen Regelungen im globalen Ordnungssystem zu reformieren“. Das war eine Abkehr vom bisherigen außenpolitischen Kurs Chinas, sich wie ein Schüler den Regeln des globalen Systems anzupassen (23, 24).

In dieser Hinsicht scheint Xis hypothetischer Plan, mit einer inszenierten Pandemie das Wertesystem des Westens zu untergraben, voll aufgegangen zu sein. Die westlichen Regierungen, von denen die wichtigsten dem WEF eng verbunden sind, haben die vermeintliche Pandemie genutzt, um liberale Werte, die vor 2020 als unantastbare Grundrechte galten, so weit auszuhöhlen, dass sie nun wie gnädige Zugeständnisse der Regierung an ein unmündiges Volk erscheinen statt als verfassungsrechtlich festgeschriebene Prinzipien, denen sich auch Regierungen zu beugen haben — ganz im Sinne der „Offenen Verschwörung“ von Wells. Dessen oben zitierter Wunsch, dass „dieses graue Durcheinander, das die Demokratie ist, (…) in das höhere Stadium, in den höheren Organismus, den Weltzustand der kommenden Jahre“ übergehen wird, nimmt immer deutlicher Gestalt an.

Die von Aya Velázquez erkannte „Interessenkonvergenz“ der KPCh und des WEF, forciert durch Schwabs innige Sympathie für das chinesische System, hat mithilfe einer mutmaßlich planvollen Pandemie zu einer Stärkung der totalitären Kräfte in der westlichen Welt geführt, die sowohl Xi wie auch Schwab voll in die Karten spielt.

Man kann allerdings mit Sicherheit ausschließen, dass die WEF-Granden eine vollständige Umgestaltung der Welt nach dem Muster von Xis hypertotalitärer Ideologie anstreben, was der westlichen Mentalität, der ein Mindestmaß an Individualismus und Liberalität unwiderruflich eingeschrieben ist, absolut zuwiderlaufen würde.

Ein unipolarer Weltstaat ist also so lange undenkbar, wie die KPCh in China das Sagen hat. Hinzu kommt, dass auch Russland sich einem einheitlichen Regierungssystem nicht unterordnen würde — und noch weniger die islamischen Staaten.

Abschließend ein Blick auf die Geschehnisse kurz vor dem ersten Lockdown in Wuhan. Sie sind zwar kein unmittelbarer Beleg für die Richtigkeit der Biowaffentheorie, liefern aber Argumente für den Verdacht, dass Xi mit Vorsatz das Virus sich verbreiten ließ, um seine Lockdown-Politik zu begründen.

In einer Rede Xis vom 3. Februar 2020 heißt es:

„Nach dem Ausbruch der neuen Coronavirus-Pneumonie in Wuhan habe ich am 7. Januar, als ich eine Sitzung des Ständigen Ausschusses des Zentralen Politbüros leitete, Anforderungen für die Prävention und Kontrolle der neuen Coronavirus-Pneumonie-Epidemie formuliert“ (25).

An jenem 7. Januar war das Virus erstmals in einem chinesischen Labor als eine neue Art von Coronavirus identifiziert worden. Es ist aber merkwürdig, dass Xi den Ausbruch des Virus in einer Politbürositzung als Grund für eine Weisung anführt, obwohl zu diesem Zeitpunkt offiziell noch kein einziger Mensch an dem Virus gestorben war. Dies erscheint in einem Land mit weit über einer Milliarde Menschen sehr unverhältnismäßig.

Der erste offizielle Todesfall trat vier Tage später, am 11. Januar, ein, der zweite am 17. Januar. Noch merkwürdiger ist, dass Xis „Anforderungen zur Verhinderung und Kontrolle der neuen Coronavirus-Pneumonie-Epidemie“ in den sechzehn Tagen bis zum Lockdown offenbar überhaupt nicht umgesetzt wurden, denn die Ereignisse kurz vor dem Lockdown von Wuhan zeigen, dass es entweder keine wirklichen inhaltlichen Richtlinien gab oder dass ihre Umsetzung auf Anordnung von ganz oben unterlassen wurde. Berichte über infiziertes Krankenhauspersonal wurden von der Krankenhausleitung und den Behörden unterdrückt, um die Illusion einer von oben verordneten Kommunikationsunfähigkeit der Menschen aufrechtzuerhalten.

Dem medizinischen Personal war es generell verboten worden, Informationen an die Öffentlichkeit weiterzugeben. Am 10. Januar versicherte die staatliche zentrale Gesundheitsbehörde Chinas der staatlichen Zeitung People’s Daily, dass der Ausbruch des Virus unter Kontrolle gebracht werden könne. Am selben Tag veröffentlichte die Gesundheitskommission von Wuhan ihre erste Bewertung des Ausbruchs und behauptete fälschlicherweise, es gebe keine Hinweise auf eine Übertragung von Mensch zu Mensch, und kein medizinisches Personal sei infiziert. Die Übertragbarkeit von Mensch zu Mensch wurde erst am 20. Januar 2020 offiziell bestätigt.

Quarantänemaßnahmen außerhalb von Krankenhäusern hatten in diesen Wochen nicht stattgefunden. Stattdessen kam es im Vorfeld des Neujahrsfestes zu den üblichen großen Massenversammlungen, insbesondere am 19. Januar beim jährlichen Bankett der Zehntausend Familien im Wohnviertel Baibuting im Zentrum von Wuhan, an dem vierzigtausend Familien teilnahmen, ohne dass Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden. Die Organisatoren hatten die Stadtverwaltung von Wuhan drei Tage zuvor gebeten, die Veranstaltung aufgrund medizinischer Bedenken abzusagen, was jedoch abgelehnt wurde. Ähnliche Feste, die alle von der Stadtverwaltung organisiert wurden, fanden an anderen Orten unter den gleichen Umständen statt.

All dieses Vertuschen und Herunterspielen einer Situation, die einen Tag später (Bekanntgabe der zwischenmenschlichen Übertragbarkeit am 20. Januar) als sehr besorgniserregend und vier Tage später (Lockdown) als hochdramatisch eingestuft wurde, ist an sich schon verdächtig, da es aufgrund zahlreicher familiärer Häufungen und infizierter Klinikmitarbeiter reichlich Beweise für die Übertragbarkeit von Mensch zu Mensch gab.

Zudem hätte ein Verbot von Festveranstaltungen am 19. Januar sicher nicht zu einer Massenhysterie in der Bevölkerung geführt, die als Motiv für behördliche Zurückhaltung dienen könnte. Denn wie die Aufforderung der Veranstalter, das Riesenbankett zu verbieten, sowie verschiedene Social-Media-Posts von Menschen über besorgniserregende Zustände in Krankenhäusern zeigten, hatte sich in Teilen der Bevölkerung ein gewisses Gefahrenbewusstsein entwickelt. Allerdings war den meisten zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewusst, dass das Durchschnittsalter, in dem man an dieser Krankheit stirbt, im Vergleich zu anderen Epidemien ungewöhnlich hoch ist.

Interessant ist hier vor allem der Widerspruch zwischen den angeblich von Xi Jinping in der Politbürositzung am 7. Januar erlassenen Direktiven und der Entscheidung der Behörden, das Zehntausend-Familien-Bankett am 19. Januar nicht abzusagen beziehungsweise unter infektionsfördernden Bedingungen abzuhalten, was doch der offizielle Zweck des bevorstehenden Lockdowns war — offiziell, weil, wie mehrfach betont, davon auszugehen ist, dass der inoffizielle Zweck des Lockdowns ein ganz anderer war.

Dass die Stadtregierung von Wuhan wenige Tage vor dem Riesenfest nichts von Xis Lockdownplan wusste, kann mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden, da sie der Hauptadressat des Lockdownbefehls war und eine 11-Millionen-Stadt nicht über Nacht abgeriegelt werden kann.

Mit anderen Worten, es scheint, dass die Stadtverwaltung das Festival entgegen der Bitte der betroffenen Organisatoren ohne jegliche Einschränkungen stattfinden ließ, während sie gleichzeitig heimlich Vorbereitungen für den Lockdown traf, der vier Tage später, am 23. Januar, in Kraft trat.

Dieser Widerspruch lässt kaum eine andere Interpretation zu, als dass eine massive Ausbreitung des Virus, die durch das Zulassen der Feierlichkeiten, insbesondere des Banketts der Zehntausend Familien mit 40.000 Familien, bewusst gefördert wurde, den Lockdown nachträglich rechtfertigen sollte. Wenn also die hier aufgestellte Hypothese stimmt, dass der Plan Pekings, also Xi Jinpings, darin bestand, die Übertragbarkeit des Virus von Mensch zu Mensch wochenlang zu leugnen, um bis zum Lockdown möglichst viele Infizierte in Wuhan zu generieren, dann bildeten die riesigen Feste mit ihrem Infektionspotenzial den perfekten Abschluss dieser Strategie.


Quellen und Anmerkungen:

(1) Michael McCaul: The Origins of COVID-19: An Investigation of the Wuhan Institute of Virology, 2021
(2) https://demokratischerwiderstand.de/artikel/158/china-und-der-great-reset/
(3) https://www.youtube.com/watch?v=dYSFakz7Mcg
(4) https://www.foxnews.com/world/world-economic-forum-chair-klaus-schwab-declares-chinese-state-tv-china-model-many-nations
(5) https://www.youtube.com/watch?v=xeldH58mHuE
(6) https://news.cgtn.com/news/2022-01-22/WEF-founder-hails-Xi-s-speech-as-milestone-for-globalization-171kELt12Bq/index.html
(7) Übersetzung von Horst Tran. Klaus Schwab, Thierry Malleret: Covid-19: The Great Reset, 2020
(8) Übersetzung von Horst Tran. https://gutenberg.net.au/ebooks13/1303661h.html
(9) https://www.nationalreview.com/liberal-fascism/jonah-goldberg-6/
(10) https://www.theinteldrop.org/2023/01/26/dr-klaus-schwab-or-how-the-cfr-taught-me-to-stop-worrying-and-love-the-bomb/
(11) https://www.youtube.com/watch?v=-6TXcQpgC9Q
(12) https://www.youtube.com/watch?v=SjxJ1wPnkk4
(13) Klaus Schwab, Thierry Malleret: COVID-19: Der große Umbruch, 2020
(14) https://www.youtube.com/watch?v=cXdfhRgpZW0
(15) https://www.youtube.com/watch?v=Vm1-DnxRiPM
(16) Übersetzung Horst Tran. https://www.clarkcountytoday.com/news/pfizer-vaccine-bonanza-slows-but-bill-gates-sold-early-made-huge-profits/
(17) https://www.foxnews.com/transcript/tucker-from-the-beginning-the-covid-pandemic-has-been-shrouded-in-lies
(18) https://www.foxnews.com/media/ccp-government-intentionally-released-covid-19-over-world-chinese-virologist
(19) Übersetzung von Horst Tran. https://www.tabletmag.com/sections/news/articles/china-covid-lockdown-propaganda
(20) https://soundcloud.com/geopoliticsandempire/jj-couey-covid-as-low-yield-bioweapon-elites-want-genetic-info-for-immortality-337
(21) https://michaelpsenger.substack.com/p/drastic-founder-renounces-lab-leak
(22) Übersetzung von Horst Tran. https://michaelpsenger.substack.com/p/a-response-to-eugyppius-review-of
(23) http://www.chinadaily.com.cn/china/2015-10/14/content_22178225.htm
(24) https://www.swp-berlin.org/10.18449/2020S19/
(25) Überseetzung von Horst Tran. https://sinocism.com/p/xis-standing-committee-speech-is


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