1979 wurde der Schah von Persien gestürzt, ein ganz und gar angloamerikanisches Gewächs. Nach innen regierte er brutal, nach außen im Sinne derer, denen er seinen Thron verdankte.
Dann kam Ajatollah Khomeini aus dem Pariser Exil. Der geistliche Führer der Schiiten. Er war der Held des Widerstands. Er war die Hoffnung der meisten antikolonialen Bewegungen in der Welt. Doch dann errichtete er eine brutale Diktatur, die jede Opposition unterdrückte und Tausende Oppositionelle umbringen ließ. War das seine Vorstellung von einer Islamischen Republik? Oder ist da was grausam aus dem Ruder gelaufen, vielleicht dank permanenter westlicher Sabotage an der Islamischen Republik?
Vor wenigen Tagen wurde ein Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran unterzeichnet. Das enthält 14 Punkte und verspricht eindeutig einen Sieg des Iran auf ganzer Linie. Es könnte auch den Beginn einer inneren Erneuerung des Iran darstellen.
Walter van Rossum im Gespräch mit Mohssen Massarrat, Dirk Pohlmann und Stefan Weidner
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