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Folgenreiches Täuschungsmanöver

Folgenreiches Täuschungsmanöver

25 Jahre nach dem 11. September 2001 wird klar: Die unter rätselhaften Umständen eingestürzten Türme waren der Startschuss zu einer neuen Ära der Kriege. Teil 2 von 2.

Shanksville — there was no airplane?

New York und Washington sind nicht die einzigen Orte, die am 11. September 2001 in die Schlagzeilen kamen. Zur gleichen Zeit steuerte eine weitere Maschine gerade von New Ark aus den San Francisco National Airport an. Um am Rande der amerikanischen Kleinstadt Shanksville zu enden, wie es hieß. In einiger Entfernung von der mutmaßlichen Absturzstelle von United Airlines Flug 93 kann man heute eine Gedenkstätte besuchen. Eine Gedenkstätte für die 44 Menschen und ein ungeborenes Baby, die bei diesem Unglück ums Leben kamen und von denen der Großteil als Helden des 11. September gefeiert wird.

Erzählt wird eine Geschichte wie aus dem Wilden Westen. Der Held opfert sich schließlich, um Schlimmeres zu verhindern.

Laut offizieller Angaben trugen sich die Geschehnisse um Flug 93 folgendermaßen zu: Obwohl die Piloten die dringende Mitteilung erhalten hatten, dass es Flugzeuganschläge in New York gegeben habe und man verhindern sollte, dass jemand in die Kabinen eindringt, schafften es Ziad Jarrah und drei weitere mutmaßliche Entführer, das Flugzeug in ihre Gewalt zu bringen. Aber von vorne …

Es heißt, dass die Piloten Captain Jason Dahl und der First Officer LeRoy eben noch von einem United-Flugdienstberater über Funk davor gewarnt wurden, dass sie eventuell ebenfalls Opfer eines terroristischen Anschlags werden könnten, da seien die Flugzeugentführer keine fünf Minuten später auch schon in ihr Cockpit eingedrungen.

Es wird gemutmaßt, dass eine der Stewardessen in der ersten Klasse bedroht wurde und die Tür zum Cockpit mit einem Schlüssel aufgeschlossen habe, der im Ablagefach im vorderen Teil des Flugzeugs aufbewahrt worden sei.

Der Fluglotse John Werth im Cleveland Center der FAA, der Bundesluftfahrtbehörde, habe aus dem Cockpit Mayday-Rufe erhalten und weitere kehlige Laute registriert. Er sei im Folgenden Ohrenzeuge von den anschließenden Geschehnissen geworden.

„Ladies and Gentlemen: Hier spricht der Kapitän. Bitte hinsetzen, sitzen bleiben. Wir haben eine Bombe an Bord. Also setzen“ (1).

Diese Worte wurden später Ziad Jarrah zugeschrieben. Der Einzige, der als Flugzeugentführer und Terroristen Beschuldigten von Flug 93, der immerhin schon mal einen Flugsimulator für eine derart große Maschine bedient hatte, aber die Bordsprechanlage mit dem Funkgerät verwechselte, sodass diese Nachricht ebenfalls Werth erreichte, und nicht die Passagiere.

Ein Voice-Recorder im Cockpit habe zudem Dialoge aufgezeichnet, in denen oft die Worte „Bitte, Bitte, Bitte“, „Nein, Nein, Nein“, „Stop, Stop, Stop“, „Maul halten, Schnauze jetzt, nicht bewegen“ oder „runter, runter, runter“ gefallen seien. Lautstarke Tiraden von gebrüllten Befehlen und klagendem Flehen hätten sich abgewechselt. Bis einer der Flugzeugentführer „es“ zu Ende gebracht habe und das flehende Klagen einer Frau „ich will nicht sterben“ von nun an nicht mehr zu hören war.

Jarrah, der Flugsimulatorpilot, ließ nun zunächst das Flugzeug auf 40.700 Fuß steigen und flog dann ein halsbrecherisches Wendemanöver, in dem er das Flugzeug mit abgesenkter Tragfläche in eine Linkskurve oder je nach Quelle in eine Rechtskurve brachte, bei der jeder, der nicht ordentlich angeschnallt war, wie eine Puppe durch die Maschine geflogen sein muss.

Nach der erneuten Wiederholung seiner Bombendrohung ging das Flugzeug in einen steilen Sinkflug von 4.000 Fuß pro Minute. Dann schalteten die Entführer den Transponder aus und die Position des Flugzeuges konnte hierüber nicht mehr von der Flugsicherung überwacht werden. Über ein Primärradar habe Werth aber weiterhin die Route des Flugzeuges verfolgen können, auch wenn dieses nicht die Geschwindigkeit und Reisehöhe der Maschine anzeigte.

Die Passagiere riefen während all dessen durch sämtliche Funklöcher hindurch ihre Liebsten an, sei es nun über Handy oder über so genannte Airphones, die an den Rückenlehnen angebracht gewesen sein sollen, um von den unglaublichen Geschehnissen zu berichten und sich zu verabschieden.

Todd Beamer hingegen sprach über das Bordtelefon mit Lisa Jefferson von der Bodenstation. Sie berichtete ihm, was in New York passiert war, er hielt sie über die Geschehnisse an Bord auf dem Laufenden. Gemeinsam sprachen sie das „Vater Unser“. Da er vermutete, nicht lebend aus dem Flugzeug herauszukommen, bat Todd Lisa, ihrer Namensvetterin und seiner Ehefrau auszurichten, dass er sie liebe. Ebenso seine Familie.

Dann schritt er mit vier weiteren beherzten Männern zur Tat, um die Flugzeugattentäter zu überwältigen.

Auf geht’s — Da war kein Flugzeug

„Are you ready? Okay, LET‘S ROLL“ (2).

Mit diesem Schlachtruf führte Todd Beamer seine Helfer zur Flugzeugkabine, um die mit Teppichmessern bewaffneten Attentäter zu Fall zu bringen und das Schlimmste zu verhindern.

Während die Männer versuchten, ins Cockpit einzudringen, begann der in Hamburg studierte Pilot Ziad Jarrah damit, das Flugzeug in abenteuerlichen Kapriolen durch den Himmel tanzen zu lassen, um den Gegenangriff abzuwehren. Von links nach rechts, von vorne nach hinten und schließlich in einer 360°-Drehung um die eigene Querachse herum bewegte er die Maschine, während einer seiner Kumpanen unentwegt „Allah ist der Größte“ rief. All das nützte nichts, denn schließlich konnten die Passagiere nicht mehr abgewehrt werden, drangen ins Cockpit ein und überwältigten den selbsternannten Piloten. Doch es war zu spät, um Flug 93 wieder in die richtige Bahn zu lenken. Mit der Nase voraus stürzte die Boeing 757-222 tiefer und tiefer, bis sie sich schließlich in ein Feld in Somerset County bohrte. Tiefer, tiefer, immer tiefer, bis die Maschine sich in Luft auflöste und nur noch ein etwa sechs Meter großes Loch hinterließ.

Allein es fehlte jede Spur von einem Flugzeug, wie Ernie Stull, der Bürgermeister von Shanksville, später in einem Interview berichtete. Sein Schwager und ein Freund waren damals die ersten, die den Unfallort besuchten. Sie alle seien wie vor den Kopf gestoßen gewesen. Sie seien zu einem Flugzeugabsturz gerufen worden … aber da war kein Flugzeug. Es habe sich wohl komplett aufgelöst, als es auf den Boden gekracht sei.

„Flugzeugtrümmer? Nichts, was ich hätte identifizieren können“, berichtete auch Dennis Roddy, der Chefredakteur der Pittsburgh Post Gazette. Als weitere Reporter den Ort des Unglücks aufsuchten, war er bereits weiträumig abgeriegelt.

275 m von der Unglücksstelle entfernt habe man dann doch ein Triebwerk und einen Kühlventilator sowie im 2,5 km entfernten India Lake Trümmerteile wie kleine Metallteile und Fetzen von Kleidung und Papier gefunden.

Den Angehörigen konnten nur etwa fünf Prozent der Überreste ihrer Liebsten übergeben werden. Die Überreste der Attentäter konnten nie identifiziert werden. Aber obwohl kaum etwas von dem Flugzeug und seinen Insassen übrig blieb, schaffte es wieder mal ein Ausweisdokument als Beweismittel, alle Zerstörung zu überleben.

Laut 9/11-Kommission konnte eine Kopie des US-Visums von Jarrah bei der Absturzstelle in Somerset County geborgen werden.

Später hieß es, die Augenzeugen seien mit ihren Aussagen aus dem Zusammenhang gerissen worden und es hätte auf jeden Fall ein Flugzeug gegeben, von dem aber nicht viel übrig gewesen sei. Einem weißen Flugzeug, das kurz nach dem Einschlag über der Unglücksstelle gesichtet worden sei, wurde zunächst nachgesagt, es hätte UA 93 abgeschossen. Augen- und Ohrenzeugen berichteten später, dass ihre Glühbirnen geflackert hätten, als dieses Flugzeug über ihnen gekreist sei. Ein sehr ungewöhnliches Phänomen für ein Passagierflugzeug.

Dann hieß es, dass es sich bei diesem Flugzeug um einen Businessjet auf dem Weg von Greensboro in North Carolina nach Johnstown, Pennsylvania, gehandelt habe. Der Pilot sei vom Fluglotsen in Cleveland kontaktiert worden, um den Absturz zu bestätigen. Aus 450 Meter Höhe sei er dreimal über der Absturzstelle gekreist, um zu bestätigen…

„Ich sehe ein Loch, aus dem Rauch emporsteigt“ (3).

Abgründe mit doppeltem Boden

Noch innerhalb eines Monats kündigte George Bush seinen Feldzug im „Kampf gegen den Terrorismus“ an. Die Geschichte, die das vermeintliche Opfer, die Vereinigten Staaten von Amerika, seitdem schreiben, ist beispiellos und liest sich mindestens genauso absurd wie das, was uns seit 25 Jahren über den 11. September erzählt wird.

Sei es der 20 Jahre andauernde Krieg in Afghanistan, den man begann, weil man einfach behauptete, Osama bin Laden und sein Terrornetzwerk Al-Qaida seien verantwortlich für die Anschläge, ohne jemals Beweise vorzulegen. Auch erwähnte man dabei nicht, dass seine 19 vermeintlichen Helfer fast alle aus Saudi-Arabien und nicht aus Afghanistan kamen und man damit ja dann vielleicht das falsche Land angriff. Selbst die Exekution Osama bin Ladens bei Nacht und Nebel und die Beseitigung seines Leichnams im Meer werfen eine Menge Fragen auf.

Zudem begann man einen weiteren Krieg mit dem Irak unter dem Vorwand, Sadam Hussein hätte Massenvernichtungswaffen. Dies legte man unter Herhaltung fadenscheiniger Beweise dar, die man den irakischen Chemieingenieur Rafed Ahmed Alwan Aljanabi, bekannt auch als „Curveball“, aufs Tablett bringen ließ, wofür er Vorteile in seinem Asylverfahren in Deutschland erhielt - obwohl diese Beweise schon lange widerlegt worden waren.

Grausame Drohnenkriege wurden im Nahen Osten von Friedensnobelpreisträger Barak Obama vorangetrieben. Julian Assange, als jemand, der diese und andere Kriegsverbrechen aufdeckte, wurde in einem unmenschlichen Verfahren, das keines war, inhaftiert und schließlich nach Jahren der Isolation und Folter wieder freigelassen.

In der Ukraine gab es einen Putsch, bei dem die Regierung unter Führung der USA abgesetzt wurde und mittlerweile einen mehr als vier Jahre andauernden Stellvertreterkrieg mit Russland. Die Nordstream Pipeline, ein wichtiger Energielieferant für Deutschland, wurde gesprengt, nachdem der damalige US-Präsident Joe Biden angekündigt hatte, dass man dazu in der Lage sei. Aber mit Ausweispapieren als Beweis wollte man uns ukrainische Taucher auf der Sportyacht Andromeda als Täter verkaufen. Krieg in Israel/Palästina, Krieg im Iran. Und selbst die uns alle inhaftierende Zeit der Corona-Doktrin war unter anderem nur möglich, weil in den Jahren nach 2001 die Diskrepanz zwischen dem, was sagbar ist und dem, was ausschließlich „dumme Verschwörungstheoretiker“ glauben, immer weiter ausgedehnt wurde (4).

Sieben Staaten in fünf Jahren

Dass man den Irak angreifen wolle, stand schon lange fest. Etwa zehn Tage nach dem 11. September ging Wesley Clark, ein US-General und Oberkommandierender des strategischen NATO-Kommandos Europa a.D., durchs Pentagon und wurde von einem Mitarbeiter in sein Büro gerufen. Dieser teilte dem erstaunten Militär mit, dass die USA gegen den Irak in den Krieg ziehen würden. Warum? Das wusste der Mitarbeiter auch nicht. Mit Al-Qaida stünde der Irak jedenfalls nicht in Verbindung.

Einige Wochen später kam es wieder zu einem Treffen. Es würde noch viel schlimmer werden, berichtete der Pentagon-Mitarbeiter nun Clark. Es sei geheim, aber der Verteidigungsminister habe notiert, dass die USA sieben Staaten in fünf Jahren zerstören würden. Genau in dieser Reihenfolge: Irak, Syrien, Libanon, Libyen, Somalia, Sudan und Iran. Anscheinend von Machtgier besessene Männer wie Paul Wolfowitz, Dick Cheney, Donald Rumsfeld und andere wollten offensichtlich den Mittleren Osten ins Chaos stürzen, um ihn besser unter die eigene Kontrolle bringen zu können. Einzig, weil man dazu in der Lage sei, nicht etwa, weil dies irgendetwas mit den Anschlägen auf die Zwillingstürme zu tun hatte.

Die damals noch völlig größenwahnsinnig erscheinenden Pläne sind seitdem zum großen Teil umgesetzt worden. Irak, Libyen und Syrien wurden immer wieder von amerikanischen Truppen in militärischen Aktionen angegriffen. Somalia und der Sudan wurden militärisch destabilisiert.

Seit dem 12-Tage-Krieg im Juni 2025 und den israelisch-amerikanischen Angriffen auf den Iran, die im Februar 2026 begannen, ist nun auch die Situation im Iran gänzlich eskaliert und macht sich an unseren Tanksäulen bemerkbar.

Sieben Staaten für Israel

In einem Gespräch mit ChatGPT ergründet der deutsch-iranische Investigativjournalist Kayvan Soufi-Siavash die Frage, in welchem Zusammenhang die Geschehnisse in Israel der letzten Jahrzehnte mit den Geschehnissen und den Kriegen stehen, die wir auf diversen Kriegsschauplätzen im Nahen Osten beobachten können und die direkte Folge der Anschläge vom 11. September waren, auch wenn diese Länder nicht das Geringste mit diesem Ereignis zu tun hatten. Die genannten Sieben sind alles Länder, die den Bestrebungen Israels nach einem zionistischen Reich im Wege standen.

„Der Irak unter Saddam war ein erklärter Gegner Israels und nach dem Iran-Irak-Krieg auch strategisch isoliert, Libyen unterstützte palästinensische Gruppen, Syrien war militärisch und geostrategisch ein ernstzunehmender Nachbar mit Einfluss im Libanon, der Iran ist bis heute Israels Erzfeind Nr. 1, und der Sudan galt lange als Transitland für Waffenschmuggel an Israels Feinde. Das heißt, viele der US-Ziele nach 9/11 hatten nicht nur Öl, Dollar oder Pipeline-Gründe. Sie lagen auch auffällig deckungsgleich mit Israels Sicherheitsdoktrin“ (5).

Überlegungen dazu, wie man sich gegenüber diesen Ländern verhalten sollte, um israelische Gebietsansprüche zu sichern, wurden bereits 1996 von einer Gruppe neokonservativer Intellektueller mit zionistischem Hintergrund verfasst. Interessanterweise waren diese Männer dann später auch in der Bush-Regierung aktiv. Richard Perle war von 2001 bis 2003 Vorsitzender des Defense Policy Board Advisory Committee, einem beratenden Ausschuss für das Verteidigungsministerium. David Wurmser war Dick Cheneys Berater für den Mittleren Osten und Douglas Feith war von 2001 bis 2005 im Verteidigungsministerium tätig, um nur drei der Mitwirkenden zu nennen.

In ihrem Pamphlet „A Clean Break: A New Strategy for Securing the Realm“, zu Deutsch „Ein klarer Bruch: Eine neue Strategie zur Sicherung des Reiches“, zeigten sie dem damals neu gewählten israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu auf, wie man künftig mit den Feinden Israels umgehen wolle und wer engere Verbündete werden sollten. Dabei setzten sie ganz klar darauf, dass künftig kein „Land für Frieden“ mehr zur Verfügung stehen sollte. Israel müsse seine Macht durch Stärke demonstrieren und ein Frieden mit Israel sei nur möglich, wenn die benachbarten Länder die seit 2.000 Jahren verankerten rechtmäßigen Gebietsansprüche Israels anerkennen würden. Dafür müsse man Gegner wie Saddam Hussein stürzen, den Anführer der Palästinensischen Befreiungsorganisation PLO, Jassir Arafat, durch einen gefälligeren Nachfolger ersetzen oder die islamistisch-schiitische, als terroristisch eingestufte Organisation Hisbollah, Syrien und den Iran als die Hauptakteure der Aggression im Libanon bekämpfen.

Dies und noch mehr sollte begleitet sein von neuen Beziehungen zwischen Israel und den USA, bei denen Israel mehr Selbständigkeit und Reife zu zeigen hätte, während die strategische Zusammenarbeit beider Länder gemeinsame westliche Werte im Osten vorantreiben sollte. Es gelang nicht, die angeführten Staaten in fünf Jahren zu zerschlagen, aber mit den Angriffen Israels auf den Iran am 13. Juni 2025 zog Israel nun auch offen in den Krieg mit dem letzten Land auf der Liste der Sieben: mit dem Iran, der in den vorangegangenen Jahren immer wieder als Schurkenstaat mit einem mutmaßlichen zu unterbindenden Atomprogramm ins Kreuzfeuer amerikanischen Machtgebarens geriet. Dem Iran wurde selbst untersagt, atomare Energie für zivile Zwecke herzustellen, während Israel mit schätzungsweise mehr als 90 atomaren Sprengköpfen bewaffnet ist.

Am 24. Juli 2024 hatte Benjamin Netanyahu in einer Rede dazu aufgerufen, dass Amerika und Israel gemeinsam gegen die Barbarei kämpfen müssten. Während der US-Kongress mit tosendem Applaus und Standing Ovations seine Zustimmung demonstrierte, protestierten vor dem Parlamentsgebäude die Gegner. Zudem knüpfte der Israeli in dieser Rede selbst die Bande zwischen dem 7. Oktober 2023, dem 11. September 2001 und dem 7.Dezember 1971, indem er den Beginn des jüngsten Israelkrieges mit 9/11 und Pearl Harbor in Verbindung brachte, dem Ereignis, nach dem die USA in den zweiten Weltkrieg eingetreten waren.

Hoffnungsglocke und Kriegsminister

Bei der wie jedes Jahr in New York stattfindenden Gedenkzeremonie für die 3.000 Opfer, die am 11. September 2001 ums Leben gekommen sind und deren Namen jedes Jahr aufs Neue verlesen werden, begrüßte 2025 erstmals das „Kriegsministerium“ die anwesenden Gäste. Donald Trump hatte das Verteidigungsministerium kurz zuvor in dieses umbenannt. Die „Glocke der Hoffnung“ der St. Paul’s Chapel als Symbol der Stärke, des Zusammenhalts und der Hoffnung läutete wenige Meter von Ground Zero entfernt um 8.46 Uhr, also zu der Zeit, als das erste Flugzeug ins WTC 2 einschlug. Doch es macht wenig Hoffnung, dass offiziell nun wieder von Kriegsministern gesprochen wird. Positiv ist dabei höchstens anzumerken, dass mit dieser Umbenennung die Tatsachen endlich beim Namen genannt werden, statt sie mit Euphemismen zu beschönigen. Wann hat dieser Wahnsinn endlich ein Ende?

Die Ereignisse des Jubiläumsjahres schienen sich bereits zu dessen Beginn zu überschlagen. In der Nacht zum 3. Januar entführten US-Truppen unter einem Bruch des Völkerrechts den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seine Frau Cilia Flores und brachten sie nach New York, um sie dort vor ein Gericht zu stellen.

Angeblich, da die Regierung um Maduro mit Drogenkartellen zusammenarbeite und dafür verantwortlich sei, dass Tonnen an Kokain in die Vereinigten Staaten gelange. Zudem sprachen zum Jahresbeginn noch alle über das absurde Vorhaben des US-Präsidenten (oder sollen wir ihn Machthaber nennen?), Donald Trump, Grönland zu unterjochen. Als Begründung wurde die mangelnde Fähigkeit der Insel angeführt, sich gegen Russen und Chinesen wehren zu können. Deshalb müsse das US-Militär dort sein Raketenabwehrsystem ausbauen. Die Wahrheit hängt aber wohl auch an den auf Grönland zu findenden seltenen Erden und anderen Mineralien, die für die Rüstungsindustrie und andere Technologien gebraucht werden. Und ganz sicher auch an dem Größenwahn und dem unverhohlenen Hedonismus des 47. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika.

Es dauerte nicht lang, da dominierten die grauenhaften Nachrichten über Jeffrey Epstein und die Verstrickungen der Reichen und Mächtigen dieser Welt in dessen Netz aus Missbrauch, Unterdrückung, sexueller und seelischer Gewalt gegen Mädchen und junge Frauen die Nachrichten. Was interessierte Verschwörungstheoretiker schon lange beschäftigte, kam nun auch endlich im Mainstream an. Wir sind unterwandert und werden beherrscht von Mächten, die derart abstoßend sind, dass wir sie uns mit unseren harmoniebedürftigen und nach einer heilen Welt lechzenden Kinderseelen nicht vorstellen wollen, bis uns derartige Berichte um die Ohren geschlagen werden, damit wir von diesem Schmerz endlich erwachen.

Und nun scheint mit dem Angriff auf den Iran als den letzten verbliebenen Staat auf der Liste der Sieben zur Vollendung zu kommen, was damals nach dem 11. September beschlossen wurde, auch wenn es 20 Jahre länger gedauert hat als ursprünglich geplant.

Doch anders als Donald Trump zu Beginn dieses Krieges verlautbaren ließ, scheint kein schnelles Ende in Sicht zu sein.

Das iranische „Mullah-Regime“ war lange auf diesen Krieg vorbereitet, und selbst wenn es über keine Atombombe verfügt, wie ihm wieder einmal unterstellt wurde, weiß es sich schlagkräftig zu wehren und scheut auch nicht davor zurück, Militärbasen in befreundeten Nachbarländern zu bombardieren, um den Aggressor abzuwehren. Nachdem am 28. Februar bei dem Angriff auf eine Grundschule in Minab in der iranischen Provinz Hormozgan 168 Menschen bei einem Raketenangriff ums Leben kamen, darunter 110 Kinder, sollte es auch dem Letzten dämmern, dass es bei diesem und der langen Reihe an menschenverachtenden Kriegen davor niemals darum ging, die Rechte von Frauen zu stärken. Auch war es nie das Ziel, Brunnen oder Mädchenschulen zu bauen oder unsere oder sonst irgendjemandes Freiheit zu verteidigen. Es geht und ging immer schon darum, die eigene Macht in einem System zu sichern, das mittlerweile kaum noch etwas zu bieten hat als seine Brutalität, an der es sich selbst ergötzt.

Dass eine andere Weltmacht oder gar das Imperium China, das lange in den Startlöchern steht und die Welt bereits jetzt mit seinen Billigprodukten beherrscht, uns in eine glorreiche Zukunft führt, ist anzuzweifeln. Denn das Problem liegt im System selbst und hat eine 6.000 Jahre alte patriarchale Geschichte. Vielleicht lohnt der Blick in die Vergangenheit und zu Kulturen, die heute noch existieren, die wir als primitiv verkennen. Denn in den Matriarchaten dieser Welt müssen Menschen sich nicht gegenseitig ermorden, um „der Erste“ zu sein und den anderen zu beherrschen. Hier geht es darum, einen Konsens zu finden, mit dem alle leben können, und darum, zu teilen, was im Überfluss vorhanden ist, weil man weiß, dass die Zeiten sich ändern und der Stärkere von heute der Unterlegene von morgen sein wird. Es geht um die Verbindung mit dem eigenen Ursprung und der Göttlichkeit in der Natur. Doch das ist ein anderes Buch und bis es soweit ist, lasst uns die Augen für einen Moment schließen und unser Gesicht der Sonne entgegenrecken.

Denn die scheint auch in der Nacht. Direkt unter unseren Füßen.


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Quellen und Anmerkungen:

(1) Mitchell Zuckoff; 9/11, Der Tag, an dem die Welt stehen blieb; S. 201
(2) American Heritage; James Reston Jr., Richard Whittle; Remembering Flight 93: „Okay, let’s Roll“
(3) Luzerner Zeitung; Christian Nünlist; Voice Recorder und Blackbox klärten das Rätsel von Shanksville
(4) Dieser Abschnitt entstand ausschließlich für diesen Artikel und umreißt weitere Inhalte des Buches.
(5) Back to the Roots 2012; MIRROR, Kayvan Soufi Siavash fragt KI-Chat zu 9/11, spektakuläre Antworten! Teil 2/2; Minute 22:45 232

Daniela Wolter; Erzählungen aus dem 21. Jahrhundert — 9/11, seine Folgen und 7 Staaten in 25 Jahren; Books On Demand; Hamburg; 2026

https://www.aliseas-artefakte.de/shop/shop.htm

https://buchshop.bod.de/erzaehlungen-aus-dem-21-jahrhundert-daniela-wolter-9783695720057

Weitere Quellen, die für diesen Teil des Buches herangezogen wurden:

Paul Schreyer; Faktencheck 9/11; Kai Homilius Verlag; 2013

Mitchell Zuckoff; 9/11: Der Tag, an dem die Welt stehen blieb; S. Fischer; Frankfurt/Main; 2020

Frank Höfer; NuoViso Filmproduktion; Unter falscher Flagge; 2008

Philip Zelikow, Christopher A. Kojm, Daniel Marcus et al.; The 9/11 Commission Report; https://www.9-11commission.gov/report/911Report.pdf

Telepolis; Paul Schreyer; Neue Indizien legen nahe, dass den Anschlägen vom 11. September 2001 kein Selbstmordplan zugrunde lag; September 2013; https://www.heise.de/tp/features/Neue-Indizien-legen-nahe-dass-den-Anschlaegen-vom-11-September-2001-kein-Selbstmordplan-zugrunde-lag-3400471.html?seite=all

Telepolis Archiv; Mathias Bröckers; The WTC Conspiracy; 13.09.2001; https://www.geo.de/magazine/geo-epoche/10693-rtkl-world-trade-center-wie-alles-begann

Eyewitness News ABC7 NY; N. J. Burkett; reporting as Twin Towers begin to collapse on September 11, 2001; 07.09.2018; https://www.youtube.com/watch?v=oCPVNLLo-mI

WDR; Nachrichtenticker; Die Terrorwelle in den USA; 11.09.2001; https://www1.wdr.de/archiv/elfter-september/chronik100.html

Cicero, Magazin für politische Kultur; ?Oh mein Gott, wir sind viel zu tief??; https://www.cicero.de/weltbühne/%3Foh-mein-gott-wir-sind-viel-zu-tief%3F%3F/22963

ntv; Firmen im World Trade Center vermissen hunderte Mitarbeiter; 13.09.2001; https://www.n-tv.de/archiv/Firmen-im-World-Trade-Center-vermissen-hunderte-Mitarbeiter-article136752.html

Center for Immigration Studies; Janice Kephart; The Complete Immigration Story of 9/11 Hijacker Satam al Suqami; 10. September 2010; https://cis.org/Complete-Immigration-Story-911-Hijacker-Satam-al-Suqami

Ancestry; Satam Al-Suqami; https://www.ancestry.de/search/?name=Satam_Al-Suqami&birth=1976&death=2001

Hintergrund, das Nachrichtenmagazin; 9/11 — Wissenschaftler in Dänemark entdecken Sprengstoff im Staub des World Trade Center, Niels H. Harrit et al.; https://www.hintergrund.de/globales/terrorismus/911-schwedische-wissenschaftler-entdeckten-sprengstoff-im-staub-des-world-trade-center/?highlight=Thermit

Hintergrund, das Nachrichtenmagazin; Sebastian Range; 2008; https://www.hintergrund.de/allgemein/das-grosse-raetsel-des-11-september-2001/?highlight=thermit

International Center for 9/11 Justice; Explosionen am 11. September 2001: Film mit Graeme MacQueen; 11. September 2023; https://www.youtube.com/watch?v=fAKZTaS6ZkI

Dr. Daniele Ganser: WTC7 wurde gesprengt; St. Leon-Rot; 9.9.2019; https://www.youtube.com/watch?v=z4IgDjlpWZU

TELEPOLIS; 9/11: Studie schließt Feuer als Einsturzursache des dritten Turms aus;

Paul Schreyer; https://www.heise.de/tp/features/9-11-Studie-schliesst-Feuer-als-Einsturzursache-des-dritten-Turms-aus-4518328.html

J. Leroy Hulsey, Ph.D., P.E., S.E., Zhili Quan, Feng Xiao, Ph.D.; A Structural Reevaluation of the Collapse of World Trade Center; University of Alaska Fairbanks; https://ine.uaf.edu/media/222439/uaf_wtc7_draft_report_09-03-2019.pdf

The Court Jester’s Club; The Court; BBC's Jane Standley reports collapse of World Trade Center 7 20 minutes early; 09.01.2019; https://www.youtube.com/watch?v=9GcjP9KVR7E

Wikipedia; North American Aerospace Defense Command; 12.08.25; https://de.wikipedia.org/wiki/North_American_Aerospace_Defense_Command

Spektrum.de; Wie sprengt man ein Hochhaus, Lars Fischer; https://www.spektrum.de/news/wie-sprengt-man-ein-hochhaus/1222125

Baulinks; Deutsche Wolkenkratzer im internationalen Vergleich sehr klein; 01.04.2012; https://www.baulinks.de/webplugin/2012/0541.php4

Spiegel Wirtschaft; Wer machte den Superdeal mit dem Terror? Harald Schumann; 21.01.2002; https://www.spiegel.de/wirtschaft/die-boersen-spur-wer-machte-den-super-deal-mit-dem-terror-a-177957.html

Infosperber; Schweizer Politiker misstrauen der offiziellen Version zu 9/11; Urs P. Gasche; 21.11.2016; https://www.infosperber.ch/politik/welt/erhaerteter-verdacht-auf-insiderhandel-vor-9-11

Thierry Meyssan; Angriff auf das Pentagon — Pentagate; editio de facto; Kassel; 2003

Thierry Messan; 11. September 2001 — Der inszenierte Terrorismus; editio de facto; Kassel; 2001

Geldseite.Wordpress; Kurator; Was ist denn eigentlich Geld?; 9-11 Rumsfeld — CBS — Pentagon — 2,3 Billionen Dollar verschwunden; 12. Juli 2012;
https://geldseite.wordpress.com/2012/07/12/9-11-rumsfeld-cbs-pentagon-23-billionen-dollar-verschwunden

Lars Schall; Die verschwundenen Billionenbeträge des Pentagon; 02.02.2021; https://www.larsschall.com/2018/05/18/die-verschwundenen-billionenbetraege-des-pentagon/

National Geographic; 9.11 Der Anschlag auf das Pentagon Doku Deutsch; National Geographic; 17.09.2016; https://www.youtube.com/watch?v=DTNdbxywG3s&t=1936s

National Geographic; 12-Sekunden vor dem Unglück — Pentagon 9/11; 01.11.2017; https://www.youtube.com/watch?v=J0lsrnQix-0

PBS; 9/11 Inside the Pentagon, Attack on the Pentagon; 02.09.2016; 9/11 INSIDE THE PENTAGON | Attack on the Pentagon | PBS https://www.youtube.com/results?search_query=9%2F11+Pentagon

AP Archive; Security video of plane hitting Pentagon released, adds, S'bite from

Judicial Watch; 17. Mai 2006; https://www.youtube.com/watch?v=0SL2PzzOiF8

Rheinische Post; RP online; 9/11: FBI veröffentlicht Bilder vom Anschlag auf Pentagon; 01.04.2017; https://rp-online.de/panorama/ausland/9-11-fbi-veroeffentlicht-bilder-vom-anschlag-auf-pentagon_bid-21028393

CNN Breaking News; Adam Fitzgerald; Eyewitness Jamie McIntyre; 03.09.2019; https://www.youtube.com/watch?v=G0InbjYsxOM
WocomoDOCS; Christophe Weber; Flight 77 (Documentary of 2011 about American Airlines Flight 77); 2011; 17.09.2014; https://www.youtube.com/watch?v=KGJSZN4apvs

ntv; dpa; Tote und Schäden Der 11. September in Zahlen; 21. August 2002; https://www.n-tv.de/archiv/Der-11-September-in-Zahlen-article123268.html

WAS IST WAS; Was ist das Pentagon?; 12. September 2001;
https://www.wasistwas.de/archiv-geschichte-details/was-ist-das-pentagon.html
Wiki4All; Hani Hanjour; 12. September 2020; https://www.youtube.com/watch?v=WgoxIcj5Iv0

Willi Brunner und Gerhard Wisnewski; WDR; Aktenzeichen 11.9. ungelöst — Lügen und Wahrheiten zum 11.9.2001; 2003; https://www.youtube.com/watch?v=gLYEku79egk

Fox Television Studios; FLIGHT 93; Action Movie; 2006; https://www.youtube.com/watch?v=S2z1dCX996M

X-Pilot; 9/11 — Retaliated — United Airlines Flight 93; 20.09.2017; https://www.youtube.com/watch?v=8K1qu9GFYTE

taz; Stephan Schaaf; archiv-artikel; Der große Mumpitz; 11.09.2003; https://taz.de/!711832/

Tagesschau; Klaus Kastan; Todd Beamer: Ein Held von Flug „United 93“; 07.11.2011; https://www.tagesschau.de/ausland/toddbeamer-ts-100.html

American Heritage; James Reston Jr., Richard Whittle; Remembering Flight 93: „Okay, let’s Roll“; September/Oktober 2021;
https://www.americanheritage.com/remembering-flight-93-okay-lets-roll

Luzerner Zeitung; Christian Nünlist; Voice Recorder und Blackbox klärten das Rätsel von Shanksville; 09.09.2011;
https://www.luzernerzeitung.ch/international/voice-recorder-und-blackbox-klarten-das-ratsel-von-shanksville-ld.1861443

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Matthias Bittner; Zschlermann filmprod./FFL Krieg der Lügen; Film- und Fernseh-Labor Ludwigsburg; 2014

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https://www.tagesschau.de/tagesthemen/video-1362360.html
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Back to the roots 2012; MIRROR, Kayvan Soufi Siavash fragt KI Chat zu 9/11, spektakuläre Antworten! Teil 2/2; 13.08.2025; https://www.youtube.com/watch?v=VrMUkfoibpI

WELT Nachrichtensender; Terroranschläge vom 11. September 2001 — 24. Jahrestag: Gedenken an die Opfer | WELT Live dabei; 11.09.25;

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