In München gibt es alles Mögliche. Das gebe es auch anderswo, mag man einwenden, aber erfahrungsgemäß gibt es in München immer ein bisserl mehr von allem Möglichen und vor allem alles Mögliche, was anderswo kaum möglich, womöglich nicht einmal denkbar oder schlicht verboten wäre.
Zum Beispiel gibt es da einen „Bürgaymeister“, der an heißen Tagen Brunnen zunageln lässt, damit geschlauchte Touristen nach vier Stunden Herumirren zwischen Fanshop und Hofbräuhaus vor dem Rathaus kollabieren und auf spektakuläre Weise die „Klimakatastrophe“ veranschaulichen. Oder einen „Christopher Street Day“, anlässlich dessen ukrainische Nazis auf Einladung der Stadtverwaltung auf einer Bühne am Marienplatz herumgrölen dürfen. Und eine Initiative zur Aufstellung kleiner Bäume im Schatten großer Bäume, wobei man die kleinen als „Schattenbäume“ bezeichnet und damit das Gegenteil dessen meint, was der Unbedarfte vermutet. Gepflanzt werden Bäume in München auch, zu 95.000 Euro das Stück. Die gehen dann gerne wieder ein und müssen ersetzt werden, während gleichzeitig zwecks angeblicher Schaffung von Wohnraum tausende uralte Bäume in lebenswichtigen Biotopen und Frischluftschneisen abgeholzt und bis in die letzte Wurzel vernichtet werden.
Den Wohnraum nennt man übrigens nicht nur in München bis zu seiner konkreten Schaffung immer „bezahlbar“, was im Grunde ja auch stimmt, weil sich in München für jedes noch so überteuerte Minikabuff irgendeiner findet, der den geforderten Wucherpreis bezahlt. Geben tut es in München auch — und damit sei die sowieso nicht zu Ende zu bringende Beispielreihe vorläufig geschlossen — unmäßig breite, mit modefarbigem Belag für wer-weiß-wie-vielstellige Beträge zu Rennstrecken ausgebaute „Radwege“, auf denen zu Stoßzeiten ein dermaßen chaotisches, rallyemäßig herumrasendes und -wedelndes Chaos herrscht, dass man froh sein muss, wenn mal wieder alles mit LKWs zugeparkt ist — also: mit richtigen Lastwagen, nicht den zweirädrigen Elektromonstern, mit denen Oberschicht-Dynastievorstand:innen ihren Nachwuchs und zwei bis drei Tonnen nachhaltige Wohlstandsgüter in einem Höllentempo von A nach B und C und D karriolieren, als wäre vor fünf Minuten der Krieg ausgebrochen, und dabei den Restbeständen der gefühlten Unterschicht, die in lebenslang antrainierter Gemütlichkeit auf antiquierten Drahteseln dahinschaukelt, so viel Beachtung schenken wie ein Ferrarifahrer den Mücken vor seinen Scheinwerfern.
Ach so, und einen Krieg gibt es selbstverständlich auch in München; davon merkt man aber nicht viel, weil die Adressen der Drohnenfabriken, die den Massenmord im Osten am Laufen halten, nur der russische Geheimdienst kennt — und weil das Oktoberfest, das während der letzten beiden Weltkriege ausfallen musste, diesmal weiterhin stattfinden darf, ja: muss, eben damit keiner was merkt. Und weil deutsche Soldaten vorläufig noch nicht in großer Zahl beteiligt sind.
Dieses Oktoberfest, das vereinzelte Wirrköpfe für ein „Volksfest“ halten, bei dem es sich indes um die wahrscheinlich größte Rauschgift- und Sexgewaltorgie der Welt handelt, ist ebenfalls und in vielleicht noch größerem Ausmaß als die Stadt selbst, ein permanentes Feuerwerk der Kuriositäten.
Zufällig herausgepicktes Beispiel: ein zeitlich und örtlich abgegrenzter „Schutzraum“ für homosexuelle oder irgendwie so ähnliche Frauen, für den man mit der Vokabel „Boobs“ — bairisch-deutsch: „Dutten“ — wirbt, einem Merkmal, auf das sich selbige und andere aufgeweckte Damen ansonsten niemals ohne Strafandrohung reduzieren ließen.
Nachdem sich der „Corona“-Autoritarismus gerade und ausgerechnet in München so erbittert und gnadenlos totalitär austobte, als wollte das einstige Gelddorf „mit Herz“ mit Gewalt ein weiteres Mal zur Hauptstadt einer unheilvollen Bewegung werden, nachdem das Rathaus weiterhin ganzjährig mit der Nationalfahne eines faschistischen Regimes und den weltanschaulichen Farben einer apokalyptischen Geißlersekte beflaggt ist, mag man sich über derlei absurde Ausblühungen des Widersinns amüsieren, gar ein bisserl erleichtert freuen, weil sie immerhin die Konsequenz des galoppierenden Totalitarismus stellenweise zu brechen scheinen.
Der Freudenanflug fliegt aber gleich wieder ab, wenn man erfährt, dass heuer auf der „Wiesn“ — die seit 1810 höchstens noch sporadisch eine Wiese war — neben Bier, Schnaps und Tabak weitere Drogen ausgegeben wurden, die mit Frohsinn in irgendeiner Form rein gar nichts zu tun und auf einem vermeintlichen „Volksfest“ so viel verloren haben wie Strychnin, Zyankali und Wasserstoffbomben: Nämlich wurden dort experimentelle gentechnische Präparate „verabreicht“ — das heißt: in Menschen hineingespritzt —, die der durch ubiquitäre Dauerreklamebeschallung verblödete Volksmund „Impfstoffe“ nennt, die mit diesen aber wenig bis nichts zu tun haben.
Dabei handelt es sich zum einen um wenigstens vage der Definition entsprechende Impfspritzen gegen Grippe, von denen man weiß, dass sie wenig bewirken außer einer Schwächung des Immunsystems, wegen der man sich dann gerne mal eine besonders schwere Grippe einfängt, vor allem in einem abends und nachts ungewöhnlich kalten Herbst wie diesem. Hinzu kommen indes zwei weitere Produkte, die auf der berüchtigten modRNA-Technik beruhen und zur Hochzeit der „Corona“-Verbrechen weltweit etwa zwanzig Millionen Menschen getötet sowie unzählbare Massen so schwer geschädigt haben, dass — um einen ehemaligen österreichischen WEF-Bazi zu zitieren — buchstäblich jeder einen Angehörigen dieser Opfergruppe kennt, selbst die, die das beharrlich leugnen und vielleicht sogar wirklich glauben, die eigenen Nervenschäden, Thrombosen und lebensverkürzenden Herzentzündungen seien rein zufällig nach der dritten, vierten oder zehnten Spritze aufgetreten.
Dass ein solches Zeug ausgerechnet auf dem Oktoberfest gespritzt wird, wo höchstens jeder dritte Besucher zeitweise bei klarem Verstand ist, darf man mit gutem Recht für menschenverachtend halten. Oder für pfiffig, weil man die bekannten Wirkungen der Stoffe — Kopfweh, Fieber, Ohnmacht bis zum Herzinfarkt und Schlaganfall — dann auf zwei Mass zu viel schieben kann.
Rechtlich ist es hingegen wahrscheinlich nicht zu beanstanden, solange die Genbrühen noch nicht ebenfalls verboten sind. Kriminell wird die Sache allerdings doch. Nämlich wurde eigens zur Ankurbelung des Absatzes der modRNA-LNP-Gifte mal wieder eine Art GONGO ins trübe Leben gerufen, die sich „München impft“ nennt und für den Irrsinn die Reklametrommel rührt — und das ist ein schwerer Verstoß gegen das Heilmittelwerbegesetz. Und zwar nicht nur weil außerhalb von Arztpraxen und Apotheken für Medikamente irgendeiner Art — ganz egal, ob wirksam oder schädlich — überhaupt nicht geworben werden darf, sondern auch weil die Verbreitung von Falschinformationen zu diesen Produkten generell verboten ist, also etwa notorische Lügen wie „Schützen Sie sich und andere!“, die — man mag es gar nicht glauben — Jahre nach ihrer Entlarvung von „München impft“ unverdrossen weiter heruntergebetet werden.
Unter den Beteiligten dieser Aktion finden sich erwartungsgemäß übliche „Verdächtige“ von der schon 2020 durch haarsträubende Quatschäußerungen aufgefallenen Ulrike Protzer-Knolle — nun ohne Knolle — bis hin zum ungekrönten König der Pseudowissenschaft, Harald Lesch, dazwischen einige „Corona“-Priester aus der zweiten Reihe, deren diesbezügliches Kerbholz meist nur Eingeweihten vertraut ist. Dass Hauptfiguren wie Drosten, Lauterbach, Buyx, Sahin, Spahn, Watzl und Jauch diesmal vorläufig fehlen, mag daran liegen, dass man die zu Recht als derartig diskreditiert einschätzt, dass sie selbst die Gläubigsten eher verscheuchen als ein weiteres Mal in den „einen kleinen Pieks“ treiben würden.
Interessant und dann doch irgendwie erfreulich ist die Reaktion der anvisierten Zielgruppe: Ganze 110 „Corona“-Spritzen, so hört man unter der Hand, seien an den ersten vier Tagen weggegangen, zudem wurde ein großer Teil der „Information“ wegen allzu offensichtlicher Strafbarkeit verändert — verschämt unauffällig, siehe Jürgen Müllers diesbezüglichen Aufsatz auf seiner Webseite indikativ.jetzt. Und die Propagandamedien von „Radio Gong“ bis „Münchner Merkur“, die den Circus pflichtgemäß feierten, fingen sich derartige Shitstorms an Empörung, Wut und Verachtung ein, dass die beteiligten Marktschreier vielleicht doch endlich ins Grübeln kommen, ob die Schweige- und Bestechungsgelder es wirklich wert sind, sich so weit jenseits von Gut und Böse selbst zu diskreditieren.
Man könnte noch darüber referieren, wie die sogenannte Gesundheitsreferentin der Stadt München, Beatrix Zurek, — die schon während der Hauptphase der „Corona“-Verbrechen intensiv an den verfassungswidrigen und kriminellen „Maßnahmen“ in der Stadt beteiligt war — auf die Idee kommt, medizinische Falschinformationen zu verbreiten, die sogar den medizinischen Falschinformationen von damals diametral widersprechen; aber das hatten wir eigentlich schon: Die Frau ist Juristin, muss also von Medizin keinerlei Ahnung haben und hat sie auch nicht. Deshalb ist es ihr ja auch bei fünfstelliger Strafandrohung verboten, das zu tun, was sie als Hauptbeteiligte von „München impft“ tut. Man könnte fragen, wieso der Bürgaymeister als Dienstherr dieser Referentin nicht eingreift, sondern sogar noch mithampelt und sich damit ebenfalls strafbar macht — abgesehen davon, dass er wegen einer derart abseitigen und peinlichen Aktion in „normalen Zeiten“ zehn Minuten nach der Veröffentlichung zurücktreten hätte müssen. Dass sich die Büroleiterin seiner ebenfalls beteiligten Stellvertreterin Verena Dietl gleich noch zu Reklamezwecken selbst eine Spritze setzen ließ — hoffentlich mit Kochsalzlösung —, mag man mit vorauseilendem oder erzwungenem Gehorsam erklären.
Es ist allerdings eine ziemlich gruselige Vorstellung, nicht nur einen, sondern gleich zwei Bürgermeister und zu allem Überfluss eine sogenannte „Gesundheitsreferentin“ für das Wohl einer Millionenstadt verantwortlich zu wissen, die offensichtlich nicht nur nicht in der Lage sind, sich wenigstens die grundlegendsten Informationen zu wichtigen Themen zu verschaffen, sondern die Wirklichkeit komplett ausblenden, in einer Traumblase längst entlarvter Lügen und blumiger Ausgeburten einer wirren Ideologie herumtaumeln und sich von notorischen Scharlatanen gefährlichen Unsinn vorbeten lassen, den sie bei jeder Gelegenheit in Form von Slogans, Parolen und Phrasen wieder hervorstoßen.
Schließlich wohnen in dieser Stadt eben nicht nur Fachleute sämtlicher relevanter Zweige der Wissenschaft und Skeptiker, die sich in den dunklen Jahren notgedrungen Grundkenntnisse anlesen mussten, sondern auch ganz normale Leute sowie — das lässt sich rein demographisch nicht verhindern und schlägt sich ja auch in Wahlergebnissen nieder — eine große Zahl naiver Leichtgläubiger, vertrauensseliger Dummköpfe und nicht zuletzt wenigstens zeitweise Betrunkener, die eben darauf angewiesen sind, dass irgendwo „da oben“ jemand eine Ahnung hat und dass da nicht nur Volldeppen und Verbrecher über ihr Schicksal entscheiden.
Letztere — die Betrunkenen — dürfen ab einem Promillewert von 0,5 nicht mehr Auto fahren. Das ist etwa eine halbe Mass und — erfahrene Wiesngänger werden das bestätigen — ein Wert, bei dem man in vielen Fällen nicht einmal merkt, dass der Betroffene überhaupt auch nur am Schaum geschnuppert hat. Allein die Vorstellung, ein Einziger der inzwischen sicher mehr als 110 zur Giftspritzung Verführten könnte demnächst aufgrund einer nach Verzehr einer halben Mass spontan entstandenen Schnapslosidee an einer Myokarditis erkranken und dann zwanzig oder dreißig Jahre früher ableben als von der Natur vorgesehen, müsste allen Mittätern schlaflose Nächte bereiten.
Kaum schlimmer ist die Ahnung, dass nicht alle „München impft“-Schießbudenfiguren durch die Bank so dumm und so vernagelt sein können, den Blödsinn wirklich zu glauben, den sie da äußern. Dass sich da vielmehr unter den Idioten das übliche Maß an geschmierten Lobbyisten tummelt, denen schon lang alles egal ist und die für ein bisserl oder auch viel Provision über Leichen gehen, weil sie das seit Jahren tun. So kennen wir den Politik- und den Medizinbetrieb ja sowieso und haben uns längst damit abgefunden, ebenso wie mit der Erkenntnis, dass, wer sich auf diese Bagage verlässt, verlassen ist.
Man bildet sich halt selber, wehrt sich im Stillen, notgedrungen, und hofft, dass das Kartenhaus der bösartigen Lügen, auf dessen Zusammenklappen wir seit Jahren warten, endlich doch zusammenklappt. Und wieder einmal wähnt man, diesmal sei es Gott oder wem auch immer sei Dank dann doch so weit.
Ein Gesundheitsreferat, das sich als Marketing- und Vertriebsabteilung krimineller Pharmakonzerne versteht, ist kein Gesundheitsreferat, sondern unter Umständen selbst eine kriminelle Vereinigung, auf jeden Fall aber ein privatwirtschaftliches Unternehmen, das keinerlei Anspruch auf auch nur einen Cent Steuergeld hat, schon gar nicht wenn es dieses Geld anrafft, indem es Gesetze bricht.
Falls es in diesem Neues-Normal-Deutschland und in der Hauptstadt der Spritzung mit ihren vernagelten Brunnen und Gehirnen noch richtige (!) Staatsanwälte gibt, werden die vielleicht nun endlich tun, was zu tun ist; und wer schon mal ein Kartenhaus oder einen Bierdeckelturm gebaut oder auch nur Jenga gespielt hat, weiß, was passiert, wenn es irgendwo unten rechts oder links knackst. Dabei wollen wir es vorerst belassen.
Es ist nicht Aufgabe eines Satirikers, Verwaltungsangestellte, leitende Beamte, Referenten und Bürgermeister darauf hinzuweisen, dass sie sich mit ihrem unseligen Treiben höchstwahrscheinlich strafbar machen und jedenfalls den Menschen, die sie eigentlich wie Bürger behandeln sollten und nicht wie eine Herde Vieh, gewissermaßen den einen Mittelfinger ins Auge drücken und den anderen als Nadel in die Ader stechen. Das können Juristen besser als ein Amateur wie ich, selbst wenn der Fall so sternenklar und eindeutig liegt wie dieser.
Aufgabe des Satirikers wäre es, aus einer derart üblen Geschichte irgendetwas herauszuleiern, das wenigstens für ein müdes Lächeln taugte, wenn man schon nicht fröhlich lachen kann über die üble Farce, weil das zynisch wäre. Aber sorry, das gelingt mir heute nicht; selbst ein Hinweis auf das verhärmte Antlitz der erwähnten „Gesundheitsreferentin“ — ihr Name ist Beatrix Zurek — wäre allerhöchstens unfaire Comedy, weil sie dafür vielleicht gar nichts kann, und so etwas liegt mir prinzipiell nicht.
Lassen wir die Mühlen der Justiz und der Geschichte mahlen; und falls für die Belegschaft von „München impft“ nicht genug Gefängniszellen frei sein sollten, dann — Tipp an die Justiz, falls sie doch noch aus ihrer sechsjährigen Lähmung erwacht — könnte man ja zum Beispiel ein paar tausend Ärzte und Mediziner freilassen, die immer noch verfolgt werden, weil sie ihrem Gewissen folgten und ihre Patienten vor dem Treiben dieser Verbrecher bewahren wollten.
Ich verabschiede mich vorläufig mit der in diesen Zeiten leider üblichen Grußformel: Sorry, keine Pointe; halten Sie bitte durch.
Redaktionelle Anmerkung: Dieser Beitrag erschien zuerst unter dem Titel „München piekst! (hoffentlich sich selbst)“ bei Radio München.
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