Zum Inhalt:
Ohne Worte

Ohne Worte

Weil Bilder bekanntermaßen mehr als tausend Worte sagen, hat Manova nun inmitten der vielfältigen Artikelbeiträge auch etwas für das Auge — unsere Karikatur-Reihe, die visuell für sich spricht und deswegen auch so heißt: „Ohne Worte“.

Seit Anfang dieses Jahres haben wir unsere Karikatur-Rubrik, die „ohne Worte“ auskommt und deswegen auch so heißt. Woche für Woche zaubert die Karikaturistin Betina Ovalle eine neue Zeichnung auf Papier und letztlich auf unsere Startseite. Lesern unseres Printmagazins Gegendruck ist sie bereits bekannt. In Ausgabe 2 schuf sie inmitten der langen Textfelder visuelle Oasen, die dem gedruckten Wort optisch Nachdruck verliehen. Und so sind ihre allwöchentlichen Zeichnungen ohne Worte stets ein ungeschönter Spiegel des gegenwärtigen technokratisch-totalitären Zeitgeists.

Es sind wortlose Botschaften aus dem Bleistift, die den Betrachter zum Verweilen und Reflektieren einladen. In Zeiten artifizieller, herz- und geistloser Massenvisualisierung durch Text-to-Picture-KI-Programme hält Ovalle die am Zeichenstift befestigte Fahne der altehrwürdigen Karikaturkunst hoch, die im Gegenwind besonders prachtvoll weht. Sie zeigt uns mit ihren Bildern, dass echte, das heißt menschengemachte, visuelle Botschaften mehr sind als ein paar hingeworfene „Prompts“, aus denen KI-Systeme dann ein Bild errechnen.

Ovalles Zeichenlinien führen über Pfade, die einer Maschinenintelligenz unzugänglich sind. Das zeigt jedes ihrer Endergebnisse untrüglich. Und so laden wir Sie, liebe Betrachterinnen und Betrachter, herzlich dazu ein, die Karikaturen auf Ihren Kanälen zu teilen. Social Media ist vollgestopft mit Inhalten, bei denen jeder um das letzte Wort ringt. Hier darf ruhig auch mal Platz sein für das, was sich inhaltlich jenseits von A bis Z bewegt und dennoch alles sagt: ohne Worte.


Bild

Bild

Bild

Bild

Bild


Finden Sie Artikel wie diesen wichtig?
Dann unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Spende.

Wenn Sie für unabhängige Artikel wie diesen etwas übrig haben, können Sie uns zum Beispiel mit einem kleinen Dauerauftrag oder einer Einzelspende unterstützen.

Oder unterstützen Sie uns durch den Kauf eines Artikels aus unserer Manova-Kollektion .

Weiterlesen

Was jetzt geschieht, geschieht uns
Thematisch verwandter Artikel

Was jetzt geschieht, geschieht uns

Die Schließung des Russischen Hauses in Berlin ist nicht nur eine Ohrfeige für das russische Volk — sie nimmt auch den Deutschen eine informative Begegnungsstätte.

Die Würde der Vergeblichkeit
Aktueller Artikel

Die Würde der Vergeblichkeit

Ein Friedensaktivist demonstrierte in Wittenberg mit einem versprengten Häuflein — und erklärt, warum er seinen Einsatz trotzdem für sinnvoll hält.

Die Auftragsmörder
Aus dem Archiv

Die Auftragsmörder

Tödliche Polizeigewalt wie im Fall George Floyd ist Teil eines systematischen Kriegs des US-Establishments gegen die Armen.