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Wer leitet die Leitmedien?

Wer leitet die Leitmedien?

In seinem neuen Videokommentar macht Ivan Rodionov deutlich, dass die deutschen Qualitätsmedien nicht käuflich sind — sie lassen sich nur mitfinanzieren.

Der Spiegel, diese Stalin-Orgel des Investigativ-Journalismus, wartet wieder mal mit einer brisanten Enthüllung auf. Gerade erst hat das Blatt einen „kremlnahen Mitarbeiter“ im Büro eines AfD-Bundestagsabgeordneten entlarvt — was auch immer „kremlnah“ bedeutet. Der verdächtige Maulwurf wurde vom Hofe gejagt und der parlamentarischen Demokratie geht es seitdem merklich besser. Und schon folgt die nächste Hammer-Enthüllung:

Spiegel TV, 15. November 2023:

„Hubert Seipel ist ein preisgekrönter Filmemacher und Buchautor, der den Deutschen jahrelang als Kenner Putins Reich erklärte. (…) Geheime Unterlagen, die dem Spiegel und dem ZDF jetzt vorliegen, belegen, dass Russland den Journalisten gut bezahlt hat“.

Na, kein Wunder, dass Hubert Seipel so viel Verständnis für Putin hat. „Wes Brot ich ess‘, des Lied ich sing‘“, nicht wahr? Ausgenommen Spiegel selbst. Die 5,4 Millionen Dollar vom US-Oligarchen Bill Gates sind kein Schmiergeld für servile Berichterstattung. Auch wenn man sich genau dieses Eindrucks bei der Spiegel-Lektüre kaum erwehren kann:

„Der zweitreichste Mann der Welt redet ungern über sich oder seine Gefühle. Auch sein Privatbüro bei Seattle offenbart nur wenig Persönliches: vereinzelte Familienfotos, ein paar Souvenirs von Reisen, kaum Kunst. Stattdessen sind die hellen Edelholzregale mit Sachbüchern gefüllt - über Armut, Hunger, Seuchen. Die Probleme der Welt eben. Die Probleme, die er lösen will. Seit 18 Jahren verschenkt der dreifache Vater sein Vermögen. Gates ist der spendabelste Spender der Welt“ (Spiegel, „Rastlos in Seatttle“, 18. September 2023).

Zwei Monate später bekommt Der Spiegel die ersten 2 Millionen 573 Tausend Dollar vom rastlosen Weltverbesserer aus Seattle. Ich möchte an dieser Stelle keinen Zusammenhang konstruieren. „Die kritische, investigative Recherche und die journalistische Unabhängigkeit des SPIEGEL würden durch die Kooperation an keiner Stelle beeinträchtigt“, so die Selbstbeschreibung.

Tatsächlich: als der Spiegel Bill Gates später zu Corona befragen darf, stellt der Reporter messerscharfe Fragen wie „Wie viel Verantwortung trägt Donald Trump für das Versagen der Vereinigten Staaten in der Coronakrise?“ oder „Mr. Gates, hat Sie diese Pandemie überrascht?“. Die Frage ist berechtigt.

Denn man könnte glauben, Bill Gates hätte was geahnt: ausgerechnet wenige Monate vor der Verkündung der Corona-Pandemie hat er in die Impfstoff-Sparte der Mainzer Biotech-Firma BioNTech 55 Millionen Dollar investiert, um die Investition später zu verdoppeln. Vermutlich ein guter Investor-Instinkt. Denn alles andere wäre Verschwörungstheorie. Auch mit dem Verkauf der Aktien von Pfizer und BioNTech lag er goldrichtig. Unter dem Strich hat der Mäzen sein Vermögen im Zuge der Pandemie verdoppelt. Um hinterher zuzugeben, die MRNA-Vakzine seien unwirksam und unausgegoren.

Aber Der Spiegel-Reporter meint natürlich nicht die schnöden Aktien-Käufe. Es geht ihm um die Weltrettung. Und der Spiegel lässt sich nicht kaufen. Nur mitfinanzieren. Im Unterschied zu Seipel.

Genaueres erfahren Sie im Infrarot-Video mit Ivan Rodionov:



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