Zum Inhalt:
Der neue deutsche Totalitarismus

Der neue deutsche Totalitarismus

Die Unfreiheit kommt nicht über Nacht, wir müssen uns ihr von Anfang an entschlossen entgegenstellen, sagt der Satiriker C. J. Hopkins.

Innerhalb von wenigen Monaten hat sich die deutsche Gesellschaft radikal gewandelt und totalitäre Züge angenommen, sagt der in Berlin ansässige Autor C. J. Hopkins. Dieses Phänomen beschränkt sich nicht auf Deutschland, aber Hopkins zufolge sei dies in Anbetracht der deutschen Historie besonders deprimierend und beängstigend. Hopkins erklärt:

„Totalitarismus funktioniert wie eine Sekte. Er wabert heran, kriecht langsam empor, Lüge um Lüge, Anpassung um Anpassung, Rechtfertigung um Rechtfertigung … bis am Ende ein irrer kleiner narzisstischer Nihilist ganz oben steht und sich aufmacht, die Welt neu zu gestalten.

Man kapituliert nicht von einem Tag auf den anderen. Es geschieht im Laufe von Wochen und Monaten. Und unmerklich wird es zur Realität. Man erkennt nicht, dass man Teil davon ist, denn alles, was man sieht, gehört dazu, und alle, die man kennt, sind in ihr enthalten … mit Ausnahme der Anderen. Der „Leugner“. Der ‚Abweichler‘. Der ‚Ausländer‘. Der ‚Fremden‘. Der ‚Covidioten‘. Der ‚Virusverbreiter‘.“



C. J. Hopkins im Rubikon-Interview mit Jens Lehrich


Finden Sie Artikel wie diesen wichtig?
Dann unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Spende.

Wenn Sie für unabhängige Artikel wie diesen etwas übrig haben, können Sie uns zum Beispiel mit einem kleinen Dauerauftrag oder einer Einzelspende unterstützen.

Oder unterstützen Sie uns durch den Kauf eines Artikels aus unserer Manova-Kollektion .

Creative Commons Lizenzvertrag
Dieses Werk ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen.

Weiterlesen

Der Sarkophag der US-Weltherrschaft
Thematisch verwandter Artikel

Der Sarkophag der US-Weltherrschaft

Ein China-Besuch Donald Trumps bewies: Global-Leadership-Gehabe ist gegenüber dem „Reich der Mitte“ nicht mehr angemessen — eher kann der Westen froh sein, wenn er als Wirtschaftspartner akzeptiert wird.

Vom Kopf auf die Füße
Aus dem Archiv

Vom Kopf auf die Füße

Wenn man die Perspektive wechselt, wird vielen angst und bange — das alte Weltbild könnte durch diese Drehung nämlich ins Wanken geraten.