Donnerstag, 20. August 2026, 14:00 Uhr
~2 Minuten Lesezeit
Die eigene Stimme finden
Im Gespräch mit Manova und Transition TV offenbart die klassische Konzertsängerin und Harfenspielerin Elischewa Dreyfus ihre Erkenntnisse über die Bedeutung von Musik und Gesang für Frieden in der Welt.
Nach ihrer jahrzehntelangen Arbeit mit Menschen ist Elischewa Dreyfus überzeugt: Die Stimme lügt nicht. Sie macht hörbar, wo Menschen sich schützen, wo sie Angst haben — aber auch, welche Kraft und Schönheit bereits in ihnen angelegt sind. Im Gespräch mit Elisa Gratias erzählt die Sängerin, Komponistin und Stimmforscherin, warum wahrer Gesang erst dann entsteht, wenn wir Kontrolle loslassen und den Mut finden, uns unverstellt zu zeigen.
Für die Sängerin und Harfenspielerin Elischewa Dreyfus ist die Stimme nicht nur ein Musikinstrument, sondern ein Weg zurück zur eigenen Kraft. Wer lernt, wirklich zuzuhören, sich selbst anzunehmen und den eigenen Klang zuzulassen, erlebt nicht nur eine persönliche Befreiung, sondern leistet nach ihrer Überzeugung auch einen Beitrag zu einer friedlicheren Gesellschaft. Sie spricht über Musik als Bewusstseinsarbeit, über Präsenz statt Perfektion, über die heilende Kraft des gemeinsamen Singens und darüber, warum wir uns oft mehr vor unserer eigenen Größe als vor unseren Schwächen fürchten.
Sie erzählt von ihrem ungewöhnlichen Lebensweg zwischen verschiedenen spirituellen Traditionen, von ihrer Zusammenarbeit mit der berühmten französischen Schauspielerin Juliette Binoche und von der Suche nach einer universellen Essenz jenseits religiöser Formen.
Ein Gespräch über Stimme, Menschlichkeit, innere Freiheit — und die Erinnerung daran, dass wir vielleicht viel größer sind, als wir glauben.
Elisa Gratias im Gespräch mit Elischewa Dreyfus
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Elisa Gratias, Jahrgang 1983, ist Redakteurin bei Manova. Sie studierte Übersetzen und Journalismus. 2005 wanderte sie nach Frankreich aus. 2014 zog sie nach Mallorca und arbeitet dort seitdem als freiberufliche Autorin, Übersetzerin und Künstlerin. Von 2018 bis 2023 leitete sie als freie Mitarbeiterin die Mutmach-Redaktion. Zu den Themen Glück, Erfüllung und Gesellschaft schreibt sie auf ihrem Blog flohbair.com. Ihre Kunst zeigt sie auf elisagratias.com.
Henry Sperling, Jahrgang 1967, ist Autor, Filmemacher, Musikproduzent, Illustrator und Synchronregisseur. Aufrecht gehen und Schlagzeug spielen lernte er in der DDR. Ab 1991 produzierte er in Hamburg im eigenen Tonstudio Musik und alles, was man mit einem Mikrofon aufnehmen kann. Ab 1998 schrieb und produzierte er Beiträge für verschiedene Radio- und TV Formate beim WDR, HR, NDR und Radio Europa. Ab 2011 verlieh er bei Extra3 in der Kultserie „Neulich im Bundestag“ sieben Jahre lang unter anderem Angela Merkel, Wolfgang Thierse und Barack Obama seine Synchronstimme. Er ist Mitinitiator der Plattform terra-nova.earth, Autor für den Zeitpunkt und Mitarbeiter bei TransitionTV.
Im Gespräch mit Manova und Transition TV erläutert die Philosophin Gwendolin Walter-Kirchhoff, inwiefern unreflektiertes Verhalten vielfach darauf zurückzuführen ist, dass Menschen nicht mit sich selbst verbunden sind.