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Es lebe der König!

Es lebe der König!

Die Krönung von Charles III. gibt Anlass für einen Rückblick auf die Geschichte der britischen Monarchie und einen Ausblick auf ihre Zukunft im Zeichen des Great Reset. Teil 1/2.

Elisabeth II. war 70 Jahre Souverän Großbritanniens und des Commonwealth, agierte genau an der Stelle, wo die globalen Fäden der Macht zusammenlaufen. Denn das britische Imperium, liebevoll Empire in den Konzern- und Leitmedien genannt, bestimmt weltweit immer noch sehr viel mehr als von außen ersichtlich ist. Am Samstag, den 6. Mai 2023, werden die Augen der Welt auf die Krönung Charles III. gerichtet sein. Wir können mit einem entsprechend medialen Spektakel rechnen, einem Spektakel, der nicht die Verbrechen der vergangenen Jahrzehnte und Jahrhunderte beinhalten wird und schon gar nicht die gegenwärtigen und künftigen Verbrechen des gekrönten Charles III.

Graham Smith, Mitglied der britischen Bewegung Republic plädiert bereits seit Langem für die Abschaffung der Monarchie in Großbritannien; statt Krone und Zepter soll das Volk souverän werden und ihr Staatsoberhaupt wählen. Gegenüber Express.co.uk sagte Smith wörtlich:

„Ich bin der Ansicht, dass alle Royals auf ihre Titel verzichten sollten (…) Ich denke, dass die Zeichen der Zeit zum Wandel gekommen sind (…) Die Monarchie bis zum Tod der Königin halten und dann lasst uns nach vorne schauen und etwas ändern (…) Ich denke, wenn William und Kate sich darüber bewusst wären, würden sie verstehen, dass es nicht nur dem Land, sondern auch ihnen selbst zu Gute käme.“

Laut Smith seien viele Leute im Land schon jetzt sehr besorgt darüber, wenn Charles auf dem Thron Platz nimmt.

„Die Monarchie zeigt keine Tendenz zum Überleben, weil Prinz Charles nicht so beliebt ist und unterstützt wird, wie die Königin selber. Charles ist auch viel leichter anzufechten und zu kritisieren. Das Problem mit ihm ist, dass er sich nicht zurückhalten kann, wenn es darum geht, sich in die Politik einzumischen.“

Smith sieht Großbritannien vor ernsten Problemen, wenn Charles zum König ernannt ist und seine Politik des Great Reset im Königreich und dem Commonwealth umgesetzt wird.

„Dann müssen wir anfangen, Fragen zu stellen, ob die Politik das getan hat, weil sie es für notwendig hielt oder weil Prinz Charles privat Lobbyarbeit betrieb.“

Die mächtigste Monarchie der Welt

Die britische Königsfamilie ― die Windsors ― sind nicht nur reich an Gütern, sondern und vor allen Dingen an Macht. Sobald sie ihr Amt antreten, müssen christliche Kleriker, das Militär, alle Geheimdienstangestellte, Richter, Parlamentarier, einen Treueeid auf den britischen Monarchen leisten. Im Umkehrschluss heißt das, dass die Armee, der inländische Geheimdienst MI5, der ausländische Geheimdienst MI6, die Kirche, das Parlament, die Judikative und viele mehr der britischen Monarchie „gehören“. Mit God save the Queen, der britischen Nationalhymne, wird alleinig die Queen „besungen“. Die Nationalhymne muss jetzt ein wenig auf King Charles III. umgeschrieben werden ― an der Macht der Monarchie über ihre Untertanen wird sich nichts ändern.

Nur der Monarch kann einen Krieg ausrufen. Erinnern wir uns daran, was im Frühjahr 2013 in aller Munde war, als die britische Regierung unter Zwang offenlegen musste, dass sie in einem rund 15-monatigen Kampf gegen das Königshaus nicht imstande war sich durchzusetzen, um das Recht der Kriegserklärung vom Monarchen auf das Parlament zu übertragen. Für jeden war erkennbar, dass die englische Monarchie auch weiterhin im Sinne eines Edward VII. (1841 bis 1910) Parlament und Bevölkerung umgehen wird. Der Monarch ist weiterhin der Oberbefehlshaber der Streitkräfte.

Jeder Gesetzesvorschlag des Parlaments benötigt die Einwilligung des Monarchen; auch die Strafverfolgung geschieht im Auftrag des Monarchen und Recht gesprochen wird an den „Gerichten Seiner Majestät“.

Der Monarch bezeichnet die Bevölkerung als „meine Untertanen“, welche per Definition dem Herrscher unterstellt und zur Treue verpflichtet sind ― klassisch in der Nationalhymne verankert. Mit dem Satz „auf dass Er lange über uns herrsche“ wird auch gleich impliziert, dass die Herrschaft die Bevölkerung kontrolliert.

So dienen auch die Botschafter und Generalgouverneure des englischen Königreichs ihrem jeweiligen Monarchen, etwas, das spätestens mit der Absetzung des australischen Premierministers Gough Whitlam durch den Generalgouverneur John Kerr ans Licht der Öffentlichkeit getreten ist. Auch Richard Nixon verdankt seinen Rauswurf der britischen Königin und ihren verbündeten Oligarchen.

Nixon verweigerte den Einmarsch in Kambodscha, um von dort das nordvietnamesische Hanoi zu bombardieren, und Rockefeller sah vietnamesische Ölfelder, die nicht von ihm ausgebeutet sein sollten. Und dann noch Nixons Absage, das Allgemeine Zoll- und Handelsabkommen (GATT) in den USA umzusetzen. Während die damalige Nummer zwei bei der Bundespolizei FBI, Mark Felt, den Deep Throat spielte und dem „Washington Post“-Team Bob Woodward und Carl Bernstein die Informationen gab, die den Watergate-Skandal schufen, war Nixons Außenminister Henry Kissinger damit beschäftigt, die Amtsgeschäfte im Sinne des Royal Institute of International Affairs zu führen.

Parlamentarier müssen vor dem Monarchen knicksen oder dienern, niemand darf dem Monarchen den Rücken zuwenden oder einen Raum vor dem Monarchen verlassen. Beim ersten Treffen ist vom Untertan die Anrede „Seine Majestät“ zwingend erforderlich, danach darf man dann auf Sir oder Madam übergehen. Thema und Gesprächsführung bestimmt der Monarch und darf vom Untertan nicht geändert werden.

Queen Elisabeth II.

Die am längsten regierende Monarchin in der britischen Geschichte, Königin Elisabeth II., ist tot. Anders als ihre Amtsvorgängerin Queen Victoria (1819 bis 1901), die sich nach dem Tod ihres Gemahls auf die Isle of Wight zurückzog und sich bis zu ihrem Tod dem Volk so gut wie kaum mehr zeigte, sondern ihre Einsamkeit ab und zu mit etwas Kokain oder Heroin vertrieb, war Elisabeth II. durchaus bewusst, dass man sich heute der Bevölkerung zu präsentieren hat ― man muss gesehen werden, um zu existieren.

Regelmäßige Festlichkeiten und Jubiläen werden von Hunderttausenden, ja Millionen Konsumenten vor Ort und weltweit verfolgt, Social Media erscheint dann wie für die Windsor erschaffen und das Medienspektakel ergreift neben dem Boulevard alle Konzern- und Lizenzmedien.

Die potemkinschen Dörfer müssen gehegt und gepflegt werden, dahinter verbirgt sich eine Abscheulichkeit, die von niemandem wahrgenommen werden darf, der nicht dem inneren Kreis des elitären Clubs rund um die britische Königsfamilie angehört.

Zeit, sich mit der Queen und ihrer Entourage zu befassen, bevor der nächste King offiziell im Brot-und-Spiele-Modus eingeführt wird.

„Was auch immer die Zukunft für die treuen Untertanen Seiner Königlichen Hoheit, des „Great Reset“-schreienden, pädophilenfreundlichen, CO2-Eugenik vorantreibenden Königs Charles III., bereithalten mag, angesichts der entmutigenden ― wenn auch vorhersehbaren ― Reaktion der Normalos auf dieses jüngste königliche Ableben könnte nichts zeitgemäßer sein als eine eingehende Erkundung der Schattenseiten des britischen Königshauses“, so James Corbett einige Tage nach dem Ableben Ihrer Majestät am 8. September 2022.

Königin Elisabeth hat in ihrem langen Leben viele Krisen stoisch überstanden. Keine erschütterte ihre Stellung beim Volk so sehr wie der Unfalltod von Diana, die mit ihrer Strahlkraft die gesamte Königsfamilie in den Schatten gestellt hatte. In der 2016 produzierten Dokumentation Sieben Tage, die die Welt bewegten erzählt die königliche Biografin Ingrid Seward, wie die Queen auf die Todesnachricht Dianas reagierte: Als ihre Privatsekretärin sie am 31. August 1997 um 1.55 Uhr in ihrer schottischen Sommerresidenz weckte, um ihr die traurige Nachricht mitzuteilen, gab die Königin zur Antwort: „Jemand muss die Bremsen manipuliert haben!“

Ich weiß nicht, wie viele Menschen weltweit diese Dokumentation gesehen haben ― ein dahin gehendes Echo, doch bitte den angeblichen Unfall durch Unabhängige zu untersuchen, habe ich nicht wahrgenommen. Die Konzern- und Lizenzmedien wurden wie gehabt angewiesen … oder haben das bereits im vorauseilenden Gehorsam getan ... mit Fanfaren und Gedöns die nächsten irgendwie gearteten, königlichen Festivitäten in der Regenbogenpresse zu platzieren. Alltag im Königreich, Theater für die Welt.

Henry Kissinger sagte nach Dianas Tod in einem Interview: „Sie war politisch und diplomatisch unkontrollierbar (1)“ ― seine Art für Das war einer der Gründe, warum sie umgebracht wurde.

Queen Elisabeth ging also davon aus, dass Lady Diana einem Mordanschlag zum Opfer fiel. Hatte das irgendetwas mit dem Engagement Dianas gegen Landminen zu tun? Sah der politisch-militärisch-industrielle Komplex seine Milliardengeschäfte sich in Luft auflösen, weil Diana Bill Clinton hat davon überzeugen können, den weltweiten Bann von Landminen zu unterstützen (2)?

An sein Versprechen brauchte sich Clinton nach ihrem Tod natürlich nicht mehr erinnern, wurde auch nicht medial gerügt. Und warum hat die Queen ihren Auslandsgeheimdienst MI6 nicht angewiesen, das Verbrechen umfänglich aufzuklären? Wohl weil sie wusste, dass MI6 und CIA den Mord gemeinsam geplant und ausgeführt hatten. Die Diana-hörige Bevölkerung nahm den Mord hin und begeisterte sich an anderen Hochglanz-Gazetten-Geschichten rund um die Reichen und Schönen.

Was ist mit all den anderen Krisen und Leiden wie die Neokolonialisierung, Krieg, Land- und Geldraub, Mord, Menschenhandel, Depopulation und vieles mehr, die durch Elisabeth II. immer freundlich und glanzvoll über die Welt verteilt wurden. In den Konzern- und Leitmedien findet sich dazu … nichts ― aber schöne Bilder und reichlich nette Worte über die freundliche Dame.

Der Reichtum der Königin, der jetzt auf ihren Nachfolger Charles III. übergeht, ist immens. Er befindet sich teilweise offiziell im Besitz ― nicht Eigentum ― des Staates, da er so ohne Steuern von einer Generation an die nächste weitergegeben werden kann.

Die Königin selbst galt bereits als Erbin eines Vermögens, das durch die gewaltsame Unterwerfung eines Großteils der Weltbevölkerung und die Ausplünderung ihres Reichtums und ihrer Ressourcen angehäuft wurde: von der Britischen Ostindien-Kompanie hin zu den Opiumkriegen und der Hoheit über den heutigen Opiumhandel, dem Völkermord in Bengalen und den Konzentrationslagern der Buren, dem Massaker von Amritsar.

Queen Elisabeth II. selbst stand dem Neokolonialismus bis hin zum World Wildlife Fund (WWF) und dem Völkermord in Ruanda vor (3). Organisierte Regime Changes ― auch im eigenen Land ―, im Commonwealth und weltweit. Mit- und Ausgestaltung aller Kriege ab 1952 gehen ebenfalls auf ihr Konto … immer zur Freude der eigenen Schatztruhe und damit zur Erweiterung ihrer persönlichen Macht. Ja doch, eine nette Dame, mit der man gerne seinen Fünfuhrtee nimmt und das vorgegebene Thema im Stil des Small Talks bespricht und sich an die Gesprächsführung hält.

Im Jahr 1961 gründeten die begeisterten Großwildjäger Prinz Philip, verstorbener Ehemann von Queen Elisabeth II., und Prinz Bernhard der Niederlande den WWF ― mit Unterstützung des Club der 1001. Kurz zuvor war Philip von einer seiner Jagden in Indien zurückgekommen. Dort hatte er mittels angepflockter Ziegen einen Tiger geschossen, das Bild des Jägers und der Jagdgesellschaft ging um die Welt. In Nepal musste eine Elefantenkuh dran glauben; ihr Kalb lief in Panik davon. ― Ob es überlebt hat? Nun der Jäger hat sicherlich andere Dinge im Kopf als über solche Dinge nachzudenken.

Es ist verwirrend, wenn begeisterte Jäger, die auch noch gern auf perfide Art und Weise Tiere ermorden und sich dafür feiern lassen, eine Schutzorganisation für genau diese Tiere gründen.

Hinterfragen tun das die wenigsten. Der WWF, 1986 in World Wide Fund For Nature umbenannt, wurde aus ganz anderen Motiven als dem Tier- und Naturschutz gegründet. Er ist ein Mittel, mit dem Wildparks in Afrika und der übrigen Welt kontrolliert werden.

In diesen Wildparks wurden und werden Terroristen und Söldner ausgebildet und da die Parks oft über Ländergrenzen hinweg angelegt sind, können Terroristen und Söldner ungehindert von einem Land ins andere „verfrachtet“ werden, um Massenmorde in Ländern wie zum Beispiel Ruanda und Burundi zu begehen, Bürgerkriege anzuzetteln, wo auch immer sie gerade benötigt werden. So werden die Parkwächter auch nicht von Wilderern ermordet, sondern von eben diesen Söldnern, denen sie auf die Spur gekommen sind. Laut Executive Intelligence Review (EIR) hat der WWF ebenfalls ein Vermögen mit illegalem Elfenbeinhandel gemacht (4).

Wildparks ermöglichen es ebenfalls, Menschen aus ihrer angestammten Heimat zu vertreiben, um Schutzgebiete zu schaffen, die dann unter fremder Kontrolle stehen. Denn die Nationalparks werden durch internationale Organisationen geleitet, über die die entsprechende Landesregierung keine Kontrolle hat. Auch liegen immer mehr Nationalparks ― allein 22 Parks in Tansania ― in der Nähe von begehrten Bodenschätzen, sodass ein Aneignen und Ausbeuten der Minen … Diamanten, Platin, Mangan, Kupfer, Uran et cetera … problemlos durch die internationalen Organisationen gewährleistet ist.

Die Kolonien sind nie in die Selbstständigkeit entlassen worden; sie dürfen sich nicht entwickeln aber selbst ernähren, sofern man sie lässt. Während es bis in die 1960er-Jahre nie eine Hungersnot in den afrikanischen Kolonien gegeben hat, ist das heute das Mittel der Wahl der ehemaligen Kolonialherren und -frauen, um auch weiterhin unterdrücken, ausbeuten, töten zu können. Dem WWF und ähnlich gelagerte Organisationen wie die UNESCO und andere sei Dank für diese Art Genozid und Ausbeutung.

Als englische Monarchin war Elisabeth II. auch die Oberkommandierende der gesamten Streitkräfte des Vereinigten Königreich und der Länder ― gegenwärtig 56 Staaten ― des Commonwealth. Britische Militärberater sind in 30 Ländern der Welt tätig; jede Woche wurde die Queen ― jetzt ihr Sohn Charles III. ― vom Joint Intelligence Committee über sämtliche geheime Operationen informiert. Darüber hinaus untersteht der britische Auslandsgeheimdienst MI6 direkt dem Monarchen … und die Floskel „im Auftrag Seiner Majestät“ des ehemaligen MI6 Mannes Ian Fleming mit seiner Figur James Bond kann man ruhig ernst nehmen ― ebenso die Lizenz zum Töten.

Die Windsors verfügen ebenfalls über eigene Privatarmeen: das Corps of Commissionaires und die Defence Systems Limited. Erstere wurde 1979 für besondere Sicherheitsaufgaben aufgestockt und sein Vorstand besteht in jedem Land aus loyalen Freunden der verstorbenen Queen. Es ist davon auszugehen, dass sich das Verhältnis unter Charles nicht anders darstellt.

David Stirling, Gründer des britischen Elitekommandos Special Air Service (SAS), erzählte, dass die Königliche Familie den Geheimdiensten nahesteht und sich nicht immer an demokratische Spielregeln hält. Der SAS-Oberst hatte zusammen mit Prinz Philips WWF an einer verdeckten Operation in Afrika teilgenommen. Bevor er im November 1990 starb, erzählte er Peter Hounam, dem Autor des Buches Who killed Diana?, dass er Ende 1974/Anfang 1975 an einem Abendessen im Palast teilgenommen habe, zu dem ein führendes Mitglied der Monarchie geladen hatte ― Prinz Philip.

Auch dessen Onkel, der1979 bei einem IRA-Bombenattentat getötete Admiral und letzter Vizekönig von Indien Lord Louis Mountbatten, war zugegen sowie rund zehn Vertreter des britischen Geheimdienstes, einschließlich der Chefs von MI5 und MI6. Stirling war zu diesem Zeitpunkt der Leiter der Freiwilligenorganisation G.B. 75, die 1974 nach der Wahl des Labour-Politikers Harold Wilson zum Premierminister gegründet worden war.

Die dem rechts-konservativen Lager zuzuordnenden oben Genannten hatten die Befürchtung einer Bolschewisierung Englands, sollte der sozialistische Wilson mit den Marxisten sympathisieren. Deswegen hatte die Gruppierung Anstrengungen unternommen, um verdeckt einen Staatsstreich gegen die Regierung Wilsons zu planen.

John Mitchell, Chef der Reederei Cunard Line wurde gebeten, an diesem Staatsstreich teilzunehmen, da man seine Schiffe brauche. Sir Basil Smallpeice, Finanzberater der Queen, war einer der Drahtzieher, der auf Mitchell zuging. Aus dem Staatsstreich wurde offenbar erst einmal nichts und Wilson durfte die Briten in die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) ― Vorläuferin der Europäischen Union (EU) ― führen. Im Frühjahr darauf erklärte Wilson überraschend seinen Rücktritt ― der Regime Change fand ohne Blutvergießen oder entsprechendem Nachhall statt.

Die Unabhängigkeit der USA besteht nur vordergründig. Dr. John Coleman, Autor des Buches Das Komitee der 300, schreibt, dass die CIA direkt der britischen Krone untersteht. Sir William Stephenson (5), Leiter der nordamerikanischen Abteilung des MI6 ― Englands geheimer Geheimdienstagentur ― traf sich 1938 auf Geheiß Winston Churchills mit dem Cousin desselben, der gleichzeitig der amtierende US-Präsident war, Franklin Delano Roosevelt (FDR). Stephenson teilte FDR mit, es beginne nun die Zeit der Special Relationship zwischen Großbritannien und den USA und riet ihm, eine US-amerikanische Geheimdienstagentur unter dem Namen Office of Strategic Services (OSS) ― aus dem OSS ging später die CIA hervor ― aufzubauen.

„Die CIA ist bis zum heutigen Tage ein britischer Aktivposten und eine in Wahrheit von Briten geführte Einrichtung“, so Coleman in seinem Buch. Das wiederum bedeutet, dass die Supermacht USA, das heutige Imperium, im Hintergrund noch immer an der Leine ihrer einstigen britischen Kolonialherren hängt. Kein US-amerikanischer Präsident ― laut Coleman ― werde ohne die Zustimmung der Briten gewählt, keine Ermordung eines US-amerikanischen Präsidenten fand statt, ohne dass die Briten ihre Hände im Spiel hatten.


Quellen und Anmerkungen:

(1) David Icke in seinem Buch Das größte Geheimnis.
(2) Bill Clinton, der Lady Di versprochen hatte, sich bei der Osloer Landminenkonferenz, die am 18. September 1997, also knapp drei Wochen nach Dianas Tod, stattfand, für einen Vertrag starkzumachen, der Landminen verbot und von allen Industrienationen und Militärmächten unterzeichnet werden sollte ― allen voran natürlich von den USA, dem Top-Waffenproduzenten der Welt ―, machte einen Tag vor dem Beginn der Konferenz einen Rückzieher. Die CIA hatte ihn rechtzeitig wissen lassen, dass Diana vor der Oslo-Konferenz aus dem Wege geräumt sein würde. Ohne sie würde das weltweite Interesse an Landminen schnell versiegen, und dies wiederum würde es Clinton ermöglichen, ohne viel Aufhebens die USA aus dem Abkommen auszuklinken.
(3) Linda de Hoyos schrieb im Oktober 1994 über die Vorgänge in Zentralafrika:
„Das unmittelbare Ziel der britischen Königsfamilie ist es, Uganda, das zuerst von dem von den Briten gesponserten Barbaren Idi Amin (1972 bis 1979) dem Erdboden gleichgemacht wurde und heute der wichtigste finanzielle und politische Außenposten in der Region geworden ist, als Sprungbrett für die Rekolonialisierung der Region zu benutzen. Der Spielplan lautet: Zerstörung Ruandas und Burundis und die verbleibenden Länder zu Satelliten der ugandischen (britischen) Vorherrschaft zu machen; Zerstörung Kenias durch den Sturz von Präsident Daniel arap Moi und Anstiftung zu Stammeskriegen; und die Eroberung des mineralreichen östlichen Zaire.“ Tatsächlich sah die Zerstörung Ruandas und Burundis so aus:
„Vor April 1994 hatte Ruanda eine ungefähre Bevölkerungszahl von 7,2 Millionen. Seit September wurden bis zu einer Million Menschen innerhalb Ruandas getötet. Nach Schätzungen der US-Agentur für internationale Entwicklung AID sind 2.567.000 Menschen innerhalb Ruandas vertrieben worden, darunter 1,3 Millionen in der ehemaligen französischen Schutzzone in der Südwestecke des Landes. Weitere 2.223.000 Menschen sind Flüchtlinge außerhalb Ruandas. ― 542.000 in Zaire, 210.000 in Burundi, 460.500 in Tansania und 10.500 in Uganda. Insgesamt 5.799.000 Menschen, also 80,6 Prozent der Bevölkerung, wurden getötet oder entwurzelt.“
David Icke dazu:
„Zuerst die Kolonialisierung und direkte Kontrolle des Kontinents durch die Europäer (Belgier, Briten, Franzosen, Holländer, Portugiesen …). In der zweiten Phase wurde die Kolonialherrschaft durch eine finanzielle Kontrolle ersetzt – ausgeführt mithilfe korrupter Präsidenten und Premierminister in diesen Ländern. Die dritte Phase besteht darin, Bürgerkriege und Blutbäder anzurichten, die dann den Einsatz von ausländischen Soldaten im Namen der internationalen Organisation UN-‚Friedensmissionen‘ rechtfertigen.“
(4) Als der Umweltschützer Sir Peter Scott 1972 den illegalen Elfenbeinhandel vor Ort in Kenia untersuchen ließ und sich zeigte, dass die Familie des damaligen Präsidenten Jomo Kenyatta für den Handel verantwortlich war, wurde Ian Parker, der die Untersuchung durchgeführt hatte, von einer kenianischen Spezialtruppe verhaftet und tagelang gefoltert. Man drohte, seine Frau umzubringen, wenn er nicht den Mund halte. Entsprechend wurde sein Bericht nicht veröffentlicht ― um dieselbe Zeit verlieh Prinz Bernhard Kenyatta den Orden der Goldenen Arche als Anerkennung für die Rettung des Nashorns.
(5) Sir William Stephenson, ein persönlicher Freund Queen Elisabeths, führte unter ihrem Vater König George VI. eine Elite-Spionagegruppe innerhalb des MI6, welche einzig und allein direkt dem Monarchen berichtet(e).


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