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Gescheiterte Dystopien

Gescheiterte Dystopien

Im Gespräch mit Manova und Transition TV beschreibt die Philosophin Gwendolin Walter-Kirchhoff die realistischen Möglichkeiten der Eliten, ihre technokratischen Pläne in die Tat umzusetzen, und appelliert an die Lebensfreude des Menschen.

Menschen sind schöpferische Wesen und in der Lage, ihre Liebe und Energie auf eine lebendige Zukunft zu richten. Davon ist die Philosophin Gwendolin Walter-Kirchhoff überzeugt. Damit das gelingt, braucht es allerdings einen Fokus auf aufbauende Gedanken.

Doch wie soll dies in einer Zeit allgegenwärtiger Berichterstattung über Missstände, Kriege und Krisen gelingen?

Zum Beispiel mit der Beschäftigung der realistischen Möglichkeiten der Eliten: Deren Streben, mithilfe der digitalen Zentralbankwährung (Central Bank Digital Currency, CDBC) das Bargeld abzuschaffen, sind nämlich dank des Widerstands in verschiedenen Ländern zunächst gescheitert.

Außerdem ist es wichtig, dass Menschen immer wieder unterscheiden, was sie wirklich wissen und was sie nur glauben zu wissen. Nur dann sind sie offen für neue Erkenntnisse. Zudem lohnt es sich nicht zu fragen, was jeder Einzelne tun sollte, sondern eher, was er tun kann.

Im Gespräch mit Elisa Gratias für Transition TV und Manova führt Gwendolin Walter-Kirchhoff ihre Ansichten aus und untermauert sie mit ihrem umfassenden Weltbild aus östlicher und abendländischer Philosophie.

„Bei Dante, Menzius oder Schiller gehen bei mir alle Lichter an, alles quillt über vor Freude und tiefer Begeisterung, während für das Ringen mit Ungeheuern jener Satz Nietzsches gilt: Wenn du lange in einen Abgrund blickst, dann blickt der Abgrund auch in dich hinein“, so Gwendolin Walter-Kirchhoff.


Elisa Gratias im Gespräch mit Gwendolin Walter-Kirchhoff

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