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Gesundheitsdiktatur ohne Krankheiten

Gesundheitsdiktatur ohne Krankheiten

Die WHO könnte künftig die totale Unterwerfung der Gesellschaft auf den bloßen Verdacht einer Seuchengefahr hin veranlassen.

Mit der neuen kafkaesken Definition einer „Pandemie“ gesteht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) indirekt ein, dass „Pandemien“ keine Naturereignisse sind. Ansonsten könnte man reale Häufungen von Infektionskrankheiten zur Grundlage machen. Es genügt jetzt aber ein „Risiko“ für des Auftreten einer Infektion in mehreren Ländern, um den Katastrophenfall auszurufen.

Niemand muss krank sein, um die Welt zum Quarantänegefängnis zu machen. Schöne Neue Welt, die solchen Wahnsinn gebiert!

Spätestens damit sollte es jedem Erdenbewohner klar sein, dass es sich bei einer „Pandemie“ nicht um einen medizinischen Fachausdruck, sondern eine Waffe handelt. Erkannt hat das bereits der Autor Ludwig Börne (1786-1837) anlässlich der erstmaligen Ausrufung einer angeblichen Cholera 1830 in Paris:

„Bis das erschrockene Volk wieder zur Besinnung kommt, sind die alten Fesseln neu genietet, die Krankenstube bleibt nach der Genesung das Gefängnis, und zwanzig Jahre Freiheit gehen darüber verloren.“ (1)

Das 19. Jahrhundert wurde dann zum Jahrhundert der Cholera, weil sich die adeligen Eliten durch die Französische Revolution 1789 und die bürgerliche Emanzipation im Gefolge der Feldzüge Napoleons bedroht sahen. Seither gehörten wiederkehrende Gesundheitsbedrohungen zum Bestandteil der herrschaftlichen Drohkulisse.

Schon damals schalteten Gemeinwesen mit der Ausrufung einer Seuchengefahr in den Obrigkeitsmodus. Uniformierte tauchten auf und verfügten Verbote unter Androhung drakonischer Strafen. Bis heute liefern vermeintliche Gesundheitsnotstände eine Begründung für militärische Einsätze gegen die Bevölkerung.

„Corona-Generäle“ wurden in Tarnanzügen in Stellung gebracht. Wenn jetzt nicht nur Kranke zum Feindbild werden, sondern alle, die krank werden könnten, ist jeder gemeint. Unter dem Deckmantel eines Gesundheitsschutzes wird wir alle zum Untertanen. Im Unterschied zu den Leibeigenen der Feudalgesellschaft soll jetzt jeder sogar seinen Leib als Eigentum verlieren. Der Impftod wird damit straffrei wie die Ermordung eines Sklaven durch einen Adeligen.

Es war kein Zufall, dass die erste vermeintliche Pandemie ab 1347 in Umlauf gebracht wurde, als die katholische Papstkirche den Anspruch auf alle Erdenbewohner erhoben hatte:

„So erklären wir denn, dass alle menschliche Kreatur bei Verlust ihrer Seelen untertan sein muss dem Papst in Rom, und sagen es ihr und bestimmen es.“ (2)

In der Folge gab es dann mehr Städte mit Einträgen einer Pest in den Stadtchroniken als tatsächliche Epidemien. Schließlich wurden die Stadtgeschichten — oft rückwirkend — von Mönchen geschrieben und archiviert.

Seit damals gibt es den Schulterschluss zwischen Kirche und weltlichen Herrschern. Der französische König ließ 1348 umgehend ein „Pestgutachten“ anfertigen und verbreiten, obwohl die Gutachter die Krankheit noch gar nicht kannten und nur ein Risiko für das Auftreten von Krankheiten von einem einzigen Mann, dem Papst in Avignon, angekündigt worden war. Auch jetzt soll wieder eine Person ohne medizinische Kenntnisse autorisiert sein, eine Gesundheitsgefahr heraufzubeschwören... Geschichte wiederholt sich zwar nicht, aber sie reimt sich.

Die Vergangenheit hat allerdings auch das Rezept gegen die skrupellose Unterwerfung parat. Ein Leibarzt des böhmischen Königs erklärte: „von der Pest weder zu sprechen, noch an sie zu denken.“ In Böhmen blieb dann die Pest meist aus.

Auch in den Folgejahrhunderten sollten Epidemien im heutigen Tschechien seltener als anderswo im Deutschen Reich auftreten. Auch viele autonome Handelsstädte wie Mailand oder Brügge machten nicht mit und blieben pestfrei. Die erste Pest war meist ein Papierereignis für die Geschichtsbücher wie „Covid-19“. In der erweiterten und bebilderten Neuauflage unseres Seuchenklassikers „Hauptsache Panik“ finden sich alle Details.

Auf die Blaupause der Pest wird seither zurückgegriffen. Wenn die Glaubwürdigkeit abgenützt war, mussten lediglich Name und Krankheit ausgetauscht werden. Die „Pest“ verschwand im 17. Jahrhundert, um den Pocken Platz zu machen, bevor diese von der Cholera ab 1830 abgelöst wurde. Seit Ende des 19. Jahrhunderts ist es nun die Grippe, die die Menschen in Schach halten soll: von der „russischen“ zur „spanischen“ Grippe, von der „Hongkong“-Grippe zu „Covid-19“.

Universitäten als vermeintliche Bildungsstätten waren eine wesentliche Voraussetzung, damit der Hoax funktionieren konnte. Das Abendland war bis zum 14. Jahrhundert „zu bäuerlich, zu zersplittert, zu ungebildet, um für intensive Propaganda empfänglich zu sein.“ Erst jetzt „ist es urbanisiert und besitzt eine an Zahl und Bedeutung wachsende, gebildete Elite.“ Die neue Klasse von Akademikern, die als Ersatz für die gebildeten Juden in Stellung gebracht wurde, durchlief weltfremde scholastische Studiengänge geprägt von christlicher Angst und Weltuntergangsstimmung.

Nur mit einer gebildeten, immer naturferneren Oberschicht kann eine Gesellschaft durch irrationale Krankheitsängste in Beschlag genommen werden. Staatliche und städtische Ordnungshüter, Geistliche, Ärzte, Juristen und natürlich die psychisch destabilisierten Menschen selbst sorgen dann für den Vollzug der Unterwerfung.

Seit 500 Jahren können wir das Gegenmittel für „Pandemien“ in Etienne de la Boethies „Freiwilligen Unterwerfung“ von nachlesen:

„Was könnte (die Obrigkeit) euch tun, wenn ihr nicht die Hehler der Spitzbuben wäret, die euch ausrauben, die Spießgesellen der Mörder, die euch töten? (...) Seid entschlossen, keine Knechte mehr zu sein und ihr seid frei. Stützt ihr euren Unterdrücker nicht, dann sollt ihr sehen, dass er, wie ein riesiger Koloss, dem man die Unterlage nimmt, in seiner eigenen Schwere zusammenbricht und in Stücke geht.“


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Quellen und Anmerkungen:

(1) Albich S: Regimen tempore pestilentiae. Prag 1348; zitiert nach: Bergdolt K: Der Schwarze Tod. 4. Auflage; S. 25; C.H. Beck; München 2017
(2) Delumeau J: Angst im Abendland. Die Geschichte kollektiver Ängste im Europa des 14. bis 18. Jahrhunderts. S. 326; Rowohlt; Reinbek bei Hamburg 1985

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