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Globalisierung der Menschlichkeit

Globalisierung der Menschlichkeit

Im Manova-Exklusivgespräch erörtert Walter van Rossum mit der Autorin Barbara de Mars, dem Filmemacher Marijn Poels und der Journalistin Ziri Rideaux, wie die Ausgegrenzten der Coronajahre weltweit autonome Strukturen entwickelten.

Barbara de Mars ist Journalistin und Autorin. Sie lebt seit vielen Jahren in Italien — dem ersten Corona-Hotspot in Europa. Und als es losging, ist sie erst mal zu Fuß durch die Toskana gewandert und hat über ihre Erfahrungen ein schönes Buch geschrieben, „Wahrnehmung und Wirklichkeit. Eine Ergehung“.

Der niederländische Filmemacher Marijn Poels hat unter anderem mit Milosz Matuschek den großartigen Film „Pandamned: Die Welt im Bann einer Pandemie“ gedreht. Ziri Rideaux ist eine deutsche Journalistin. Sie lebt seit über 25 Jahren in Los Angeles, besitzt drei Beerdigungsunternehmen und arbeitet nebenbei noch als Nachrichtenchefin für radio pacific.

Es ist erstaunlich, wie sich die Erfahrungen gleichen. Die Verbannung aus der Oberwelt der Wahrheit und gleichzeitig das Framing als rechtsradikal und durchgeknallt. Die Gemeinsamkeit bei den drei zentralen Notstandsgebieten unserer Zeit: Pandemie, Ukrainekrieg, Klimawandel. Doch die Parallelgesellschaften sind in den verschiedenen Ländern anders zusammengesetzt.

Verblüffend ist der Zulauf in allen drei Ländern. Marijn Poels schätzt, dass in den Niederlanden fast die Hälfte der Bevölkerung mehr oder weniger heimlich mit uns Covidioten sympathisiert. Die massiven Proteste der holländischen Bauern belegen eine wachsende Staatsverdrossenheit. In den USA ist Misstrauen gegen den Staat längst eine verbreitete Bürgertugend. In Italien ist die katholische Kirche eine einflussreiche Stimme gegen den Krieg.


Walter van Rossum im Gespräch mit Barbara de Mars, Marijn Poels und Ziri Rideaux


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