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Das Affentheater der Preisverleihungen

Das Affentheater der Preisverleihungen

Die Herrschenden sichern sich die Gefolgschaft der Intellektuellen und Wissenschaftler durch das Verleihen von Orden und Auszeichnungen.

Die Gründer der deutschen Pharmafirma BioNTech, Ugur Sahin und Özlem Türeci, erhielten am 14. März 2022, ausgerechnet an meinem Geburtstag ... okay, es war ein Montag, da sollte man nicht allzu hohe Erwartungen an den Tag stellen, den seinerzeit — jetzt nicht mehr —„renommierten“ Paul-Ehrlich- und Ludwig-Darmstädter-Preis 2022. Sie wurden in der Frankfurter Paulskirche gemeinsam mit der Biochemikerin Katalin Karikó (2023 auch Nobelpreisträgerin) für die Erforschung und Entwicklung von Messenger-RNA ausgezeichnet. Diese drei ForscherInnen gelten als Pioniere der mRNA-Technologie, die auch die Grundlage von Corona-Impfstoffen darstellt. Dank und immer wieder Dank für dieses die Menschheit beglückende Geschenk! Was würden wir nur machen ohne euch? Wahrscheinlich länger leben! Aber das wollen Eugeniker bekanntlich ja für uns „unnütze Esser“ — wie Yuval Noah Harari, die rechte Hand von Klaus Schwab, uns bezeichnet hat — ja nicht.

Zudem gewann BioNTech den durch die Erhebung „Pharma-Trend“ im Auftrag der Zeitschrift PharmaBarometer ermittelten Pharma-Oscar, die „Goldene Tablette 2022″, gewählt von den Allgemeinmedizinern, Praktikern und Internisten (APIs), und wiederholte damit seinen fragwürdigen Erfolg von 2021. 18 Prozent der befragten APIs stimmten für BioNTech und verwiesen damit Pfizer mit 16 Prozent der Stimmen auf Platz 2, dicht gefolgt von AstraZeneca mit 14 Prozent. Alle beieinander, fehlt nur noch Moderna! Was für ein Spaß, was für eine geglückte Scharade! Die Herde blickt sicherlich auf zu diesen „Größen“ der Menschheit.

Die Festreden am 13. September 2022 hielt der Schirmherr, der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek. Moderiert wurde die festlich gestaltete Preisverleihung durch die TV-Moderatorin Tamara Sedmak. Wunderbar, alle beisammen — Pharma, Medien und Politik, ein unschlagbares Triumvirat, das sich über „medizinische“ und wirtschaftliche Erfolge mehr als nur freuen darf.

BioNTech erhielt seit der Einführung seines Produktes Comirnaty mehrfach Preise für Innovation und Nachhaltigkeit. Im Plandemiejahr 2021 konnten BioNTech-Vertreter vier „Goldene Tabletten“ abräumen: Die Gastroenterologen, Gynäkologen, Pädiater und Allgemeinmediziner/Praktiker/Internisten (APIs) befanden BioNTech für „Gold“ wert — gleich 4 Medaillen! Zudem wurde letztes Jahr diesem „menschheitsrettenden“ Unternehmen, diesem Wegbereiter für individualisierte Immuntherapien — weil es das natürliche Immunsystem schrittweise zerstört? — die Auszeichnung „Das innovativste Produkt“ für seinen COVID-Impfstoff Comirnaty verliehen. Bereits im August 2021 hatte das Mainzer Unternehmen, das sicherlich auch von Eugenikern sehr geschätzt wird, einen Bö(r)senwert von 100 Milliarden Dollar zu verzeichnen.

Nun, der Impfstoff Corminaty wurde im Jahr 2020 von der deutschen Pharmafirma BioNTech in Kooperation mit dem US-amerikanischen Pharmaunternehmen Pfizer entwickelt. Folgerichtig — es soll ja niemand zu kurz kommen — wurde am 5. April 2022 der seit Januar 2019 dem Unternehmen Pfizer vorsitzende Albert Bourla für seine Bemühungen bei der Entwicklung eines lebensrettenden-Impfstoffs gegen COVID-19 mit dem höchsten zivilen Preis Griechenlands ausgezeichnet. Ach, ist das alles aufregend! Dr. Bourla erhielt das Goldene Kreuz des Erlöserordens — die Frage ist nur, wen er von was erlöst hat —, die älteste und höchste Auszeichnung des griechischen Staates, die nur für einen außergewöhnlichen Dienst in politischen, wirtschaftlichen und humanitären Bereichen verliehen wird. Da kann sich Herr Bourla freuen, zumal ihm kurz davor der Genesis-Preis 2022 („jüdischer Nobelpreis“) im Januar von der Genesis Prize Foundation in Israel verliehen wurde. Am 10. November 2021 wurde Bourla bereits vom Jüdischen Weltkongress (WJC) in New York für seine Verdienste für die Menschheit geehrt. Der Chef des Skandalkonzerns wurde bei einer Gala mit dem Theodor-Herzl-Preis für seinen Einsatz in der Coronavirus-Pandemie ausgezeichnet.

„Für alles, was du getan hast, für alles, was du uns gegeben hast, für alle Leben, die noch hier sind wegen deiner Arbeit“, lobpreiste WJC-Präsident Ronald Lauder den Pfizer-CEO bei der Übergabe des Preises, der die Auszeichnung im Namen der Tausenden Beschäftigten des Pharmakonzerns in aller Welt mit geschwellter Brust annahm.

Danke auch für die enorme, weltweit angestiegene Übersterblichkeit seit Einführung der COVID-Impfungen seitens der Eugeniker! Dank und immer wieder Dank sicherlich auch von Bill Gates. Dieses Geschenk der Pharmaunternehmen für die Eugeniker kam gewiss nicht „plötzlich und unerwartet“.

Wahrscheinlich war Herrn Bourlas enge Vertraute und Präsidentin der Europäischen Kommission — was für eine Fehlbesetzung! — Ursula von der Leyen recht neidisch, zumal sie Albert „überreden“ konnte, genügend Impfstoff für die EU zu liefern, was er ja auch gerne und nicht zuletzt wegen des mit Ursula vereinbarten Haftungsausschlusses bewerkstelligte. Unsere Retterin! Dass gegen sie ein strafrechtliches Verfahren wegen aller möglichen Ungereimtheiten eingeleitet wurde — was ja in der EU nicht die Ausnahme zu sein scheint —, sei nur am Rande erwähnt. Danke, danke an die heilsbringende ehemalige Familien- und Außenministerin, danke für ihre guten Verbindungen zu Herrn Bourla! Die Besetzung des Präsidentenstuhls in der Europäischen Kommission mit Frau von der Leyen, insbesondere initiiert von Angela Merkel, zeugt von einem klassischen Fall von „Management by Blue Jeans“: an den schwierigsten Stellen die größten Nieten!

Wunderbare Inszenierung, echt gekonnt, das muss man den Drahtziehern der neuen Weltordnung lassen. Wie auch immer, von der Leyen bekam jedenfalls auch noch einen Preis in diesem Affentheater verliehen, den „Global Goalkeeper Award 2022“ von der Melinda & Bill Gates Foundation für die Verfolgung der Stiftungsziele in Europa. Sie wurde für ihren außergewöhnlichen Einsatz zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen ausgezeichnet. Na, dann sind sie ja alle vereint: Sahin, Bourla, Gates, von der Leyen … eigentlich ein leicht durchschaubares Spiel, oder? Die Schafe schlucken es dennoch und blicken unterwürfig zu diesen scheinbar gottähnlichen Wesen auf. Na ja, Satan war auch ein „Geistsohn Gottes“, nicht wahr, und auch einmal ein Engel! Doch Luzifer lehnte sich gegen Gott auf und trachtet seitdem danach, die Kinder Gottes auf der Erde zu vernichten und sie elend zu machen. Ja, gefallene Engel — und jetzt Fürsten der Hölle! Es scheint doch einiges Wahres in der Bibel zu stehen, wie man gegenwärtig sieht.

Aber mit dem Global Goalkeeper Award 2022 noch nicht genug für Ursula von der Leyen: Die Europäische Kommission wird für ihr Programm „European Green Deal“ mit dem neu initiierten European Sustainability Award — Prix Film4Climate beglückt. Die Auszeichnung der European Film Academy (EFA) und Connect4Climate nahm Ursula von der Leyen im Rahmen der 35. Verleihung der European Film Awards am 10. Dezember 2022 in Reykjavík entgegen. Was für ein Spaß! Von wem wohl die EFA finanziell unterstützt wird?

Der Gewinner des Preises erhält einen einheimischen Baum aus dem Land, in dem die Verleihung des Europäischen Filmpreises stattfindet, der nach der Preisverleihung vor Ort gepflanzt wird. Hoffen wir mal, dass es für Frau von der Leyen ein Baum der Erkenntnis ist, die sie bitter nötig hat, und kein Apfelbaum mit verbotenen, sündigen Früchten, denen man bei solch einer Position oftmals nicht so leicht widerstehen kann und die auch schon mal die Staatsanwaltschaft auf den Plan rufen können.

Damit die Kette der Auszeichnungen für Unfähige, wie im letzten Beispiel Frau von der Leyen, nicht abreißt, wurde auch die grüne, ehemals kriegsgegnerische Außenministerin Annalena Baerbock vom Magazin Politik und Kommunikation und der Quadriga-Hochschule als „Politikerin des Jahres“ mit dem Politikaward im Oktober 2022 ausgezeichnet. Der ehemalige französische Außenminister Jean-Yves Le Drian würdigte in seiner Laudatio insbesondere die „Klarheit und den politischen Mut“ von Frau Baerbock in der UkrainekriseSelten so gelacht!

Politik und Kommunikation und die Quadriga zeichnen seit nunmehr 20 Jahren Politikerinnen und Politiker aus, die durch außergewöhnliche Leistungen hervorstachen. Ist das Wort „außergewöhnlich“ in diesem Fall in positivem oder in negativem Sinne gemeint? Die 350 bei dieser Show teilnehmenden Politiker, Journalisten, Unternehmensvertreter und Institutionen sahen die „Leistungen“ von Frau Baerbock wohl in positivem Lichte. Ich persönlich sehe sie eher in einem kriegstreiberischen, NATO- und USA-hörigen sowie unverantwortlichen Licht.

Nun, ich möchte mit Frau Baerbock nicht zu sehr ins Gericht gehen, deswegen an dieser Stelle noch etwas Aufheiterndes und einen Orden, den sie nun wirklich verdient hat.

Alaaf, Helau, wolle mer se reinlasse? Ta-ta — ta-ta: Annalena Baerbock ist neue Ritterin des Aachener Ordens wider den tierischen Ernst.

Die als „moderne Ritterin im besten Sinne“ gewürdigte Außenministerin nahm am 4. Februar 2023 die Auszeichnung des Aachener Karnevalsvereins entgegen. Mit der ihr gerecht werdenden Narrenkappe auf dem Kopf versuchte sie das Publikum mit einer Rede und Phrasen zu unterhalten wie „Ja, es ist tierisch ernst“, und es sei nicht einfach, die Zuversicht und den Humor nicht zu verlieren. Ja, Frau Baerbock, es ist tierisch ernst, und in diese Lage haben Menschen wie Sie die Welt gebracht!

„Ich habe lange überlegt, was meine Verkleidung angeht“, witzelte Baerbock. „Die Verkleidung als Leopard schied aus“ — sie habe Sorge gehabt, „dass das Kanzleramt keine Reisegenehmigung erteilt“, scherzte die Außenministerin. Ja, wirklich lustig.

Vom Karneval zu ehemaligen Komödianten und Präsidenten: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und das ukrainische Volk bekamen im Dezember 2022 den Karlspreis 2023 für ihre Verdienste um Europa von der Stadt Aachen verliehen. Dieser Preis wird seit 1950 für Verdienste um Europa und die europäische Einigung vergeben. Seinen Namen hat diese Auszeichnung Karl dem Großen zu verdanken, der sich häufig in Aachen aufhielt. Die Ehrenerweisung besteht aus einer Medaille und einer Urkunde, Geld gibt es keines — das bezieht die Ukraine bekanntlich aus vielen anderen Quellen.

„Wir betrachten die Karlspreisverleihung 2023 als einen Akt der Solidarität mit der Ukraine“, meinte der Vorsitzende des Karlspreisdirektoriums Jürgen Linden. Die Entscheidung fiel anscheinend einstimmig, zumal „in der derzeitigen europäischen Situation“ es auch keine Alternative gebe. Begründet wurde die Auszeichnung damit, dass das ukrainische Volk unter Selenskyjs Führung nicht nur die Souveränität seines Landes und das Leben seiner Bürger verteidige, „sondern auch Europa und die europäischen Werte“. Zu diesen Werten gehört aber nach meiner Ansicht nicht die Zensur und Unterdrückung Andersdenkender und der Opposition sowie das Dulden neofaschistischer Elemente im Parlament und in der Armee.

Die Preisverleihung ist aber gleichzeitig ein Propagandamittel, um das einseitige Narrativ der Regierung in Bezug auf Waffenlieferungen an die Ukraine aufrechtzuerhalten. Ich bin überzeugt, dass Frieden schaffen nur ohne Waffen funktioniert. Aber ein Pazifist wird ja momentan als Volksfeind oder als „Friedensschwurbler“ abgestempelt!

Mit der Verleihung wollte man betonen, dass die Ukraine Teil Europas sei. Bevölkerung und Regierungsvertreter hätten „die Ermutigung“ verdient, „rasch Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union zu führen“. Selenskyj sei ein „Diplomat, Aufrüttler und, wenn es nach seiner Auffassung sein soll, auch wortstarker Kritiker“, so Linden. Ja, und ein guter Schauspieler ist er zweifelsohne auch, das muss der Neid ihm lassen!

Der ukrainische Schriftsteller Serhij Zhadan erhielt am 23. Oktober2022 den „Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2022“. Dass ein Ukrainer ausgewählt wurde, passt auch ganz gut in den Kram des Mainstreams, oder nicht? Bei der Übergabe gab es minutenlang Standing Ovations der Eingeladenen. Man kann es auch übertreiben mit der zur Schau gestellten Doktrin, finde ich. Einfach peinlich. Was die Preisverleiher zu diesem Zeitpunkt anscheinend nicht wussten, dass Herr Zhadan sich auch gerne mit Verehrern des Nazi-Kollaborateurs Stepan Bandera ablichten lässt.

Nachfolgend noch weitere, das Regierungsnarrativ unterstützende Preisverleihungen beziehungsweise Peinlichkeiten in Kurzform:

  • Sechs Ministerpräsidenten bekamen am 24. November 2023 den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland im Schloss Bellevue von Bundespräsident Steinmeier überreicht. Hier unsere deutschen „Helden“: Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz Reiner Haseloff (CDU), Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt Winfried Kretschmann (Grüne), Ministerpräsident von Baden-Württemberg Bodo Ramelow (Linke), Ministerpräsident von Thüringen Stephan Weil (SPD), Ministerpräsident von Niedersachsen Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg.

Die „dunkle Seite“ der Macht schlägt zurück! Eine Beleidigung für jeden Selbstdenker, gleichzeitig aber auch recht amüsant, wer hier von wem Preise verliehen bekommt. An ihren Taten werdet ihr sie erkennen! Jetzt ist es so weit: Ihr seid erkannt! Deswegen auch dieses Affentheater.

Nun gut. Es wäre nicht schlecht, wenn sich diese Preisträger auch mal einem Corona-Untersuchungsausschuss stellen würden, um die Ungereimtheiten über etwaige Hetze gegen Ungeimpfte und über die Sinnlosigkeit von Corona-Maßnahmen sowie alle begangenen Grundrechtsverletzungen aus dem Weg zu räumen. Dazu benötigt man jedoch Mut und Aufrichtigkeit, Eigenschaften, die wahre Helden sicherlich besitzen, oder, Frau Dreyer?

Was Herr Joschka Fischer mit deutschen Helden anstellen würde, wissen wir ja.

  • Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier würdigte Ex-Kanzlerin Angela Merkel im April 2023 als eine „beispiellose Politikerin“, die Deutschland erfolgreich durch viele Krisen gesteuert habe: „Sie haben unserem Land unter nie da gewesenen Herausforderungen neu zu wirtschaftlichem Erfolg verholfen“, sagte Steinmeier am 17. April 2023 bei der Verleihung des Großkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland in besonderer Ausführung an Frau Merkel. Im Vergleich zu der jetzigen deutschen Regierung besitzt Frau Merkel eine Eigenschaft, die ein Spitzenpolitiker haben sollte: Intelligenz. Dennoch, auch sie war meines Erachtens eine reine Elitedienerin. Insofern hat sie diesen Orden nicht verdient. Die Bundesrepublik Deutschland ist angeblich eine Demokratie. In einer Demokratie ist der Souverän das Volk. Und das hat sie nach meiner Auffassung ebenso verraten, wie die Ampelkoalition es tut.
  • Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verlieh den deutschen „Politikern“ Annalena Baerbock, Anton Hofreiter und Marie-Agnes Strack-Zimmermann Anfang Januar 2024 Verdienstorden. Die zwei Grünen-Politiker und die FDP-Politikerin wurden für ihren „besonderen Einsatz für das ukrainische Volk“ ausgezeichnet. Ist es wirklich ein besonderes Verdienst, einen Krieg am Leben zu erhalten, der mittlerweile fast zwei Jahre dauert und bereits nach sechs Wochen am Verhandlungstisch in Istanbul hätte beendet werden können, wenn der Westen dazu bereit gewesen wäre — einen Krieg, der mittlerweile mehr als 500.000 Opfer auf beiden Seiten zu beklagen hat? Meines Erachtens das krasse Gegenteil von einem Verdienst: ein Verschulden! Aus meiner Sicht sind diese drei „Geehrten“ die federführenden deutschen Kriegstreiber, die dazu beitragen, uns durch ihre unglaubliche Dummheit und USA-Hörigkeit an den Rand eines Weltkriegs zu bringen. Nach meiner Auffassung müssten alle drei postwendend ihrer Ämter enthoben werden.32 ausländischen Personen verlieh Selenskyj einen Verdienstorden, da sie „einen bedeutenden persönlichen Beitrag zur Stärkung der zwischenstaatlichen Zusammenarbeit, zur Unterstützung der staatlichen Souveränität und territorialen Integrität der Ukraine“ geleistet hätten.
  • Der ehemalige Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, und auch der frühere Leiter des Paul-Ehrlich-Instituts, Klaus Cichutek, wurden im Januar 2024 für ihre — als Verdienste getarnten — Fehltritte in Deutschland mit Bundesverdienstkreuzen geehrt. Möglicherweise als Kompensation dafür, dass sie nicht mehr im Amt sind? Wurden sie aus der Schusslinie genommen? Eigentlich sollten diese beiden „wissenschaftlichen Herren“, ebenso wie Herr Drosten, der diese inflationäre „Ehrung“ schon zu Anfangszeiten der Corona-Plandemie erhalten hat, vor einem seriösen Untersuchungsausschuss Rede und Antwort stehen.Der Deutsche Fernsehpreis der Kategorie „Beste Information“ ging 2023 an das Format „Tagesthemen“ der ARD. Mehr Affentheater geht nun wirklich nicht mehr! Die Opfer des betreuten Denkens haben sich sicherlich gefreut über den Preis für ihre Helden.
  • Die „Wissenschaftsjournalistin“ Mai Thi Nguyen-Kim, die unter anderem die Impfpflicht forderte, ist 2023 mit dem „Kulturpreis Deutsche Sprache“ ausgezeichnet worden. Kommentar überflüssig.
  • Das ZDF-Magazin „Royale“, moderiert vom durchaus intelligenten Polit-Kasperle Jan Böhmermann, wurde mit dem Grimme-Preis in der Kategorie Unterhaltung ausgezeichnet. Kommentar ebenfalls überflüssig.
  • Der in Russland inhaftierte Nawalny bekommt 2023 den deutschen Fernsehpreis für die Kategorie „Mut“. Ja, Sie haben richtig gelesen. Was hat das deutsche Fernsehen mit Alexej Nawalny zu tun, frage ich mich? Klar, dieser Preisträger ist ein wichtiges prowestliches Propaganda-Instrument. Die Preisverleihung erinnert nochmals an die „Bösartigkeit“ Putins, und unterstreicht die „Richtigkeit“ der deutschen Politik in der Ukraine-Russland-Krise. Diese durchaus geschickte Manipulation ist für Schafe wahrscheinlich nicht durchschaubar. Julian Assange hätte diesen dennoch obskuren Preis ebenfalls für seinen Mut verdient, aber der passt halt nicht so ins Narrativ, gell! Den könnte man befreien, aber das wollen die Amis ja nicht. Die Wahrheit sagen ist auch im „Werte-Westen“ nicht immer angesagt, wie das Schicksal von Edward Snowden und Julian Assange belegen, da es auch hier nur eine Wahrheit gibt, nämlich die der Regierung. Und wahr ist in Deutschland, was uns die USA als Wahrheit vorgeben.
  • Der Medizin-Nobelpreis 2023 geht an die Ungarin Katalin Karikó und den US-Amerikaner Drew Weissmann für ihre Forschung zur Corona-Impfung. Diese beiden „Impf-Helden“ machten Entdeckungen zu Nukleosidbasenmodifikationen, die die Entwicklung wirksamer mRNA-Impfstoffe gegen COVID-19 ermöglichten. Dank und immer wieder Dank an diese Größen! Können diese beiden Wissenschaftler auch die massive Zunahme der Übersterblichkeiten in Ländern mit hoher Impfquote mit ihrem mRNA-Gift erklären?
  • Klimaforscher Professor Dr. Mojib Latif erhielt im Jahr 2000 für seinen langjährigen Einsatz für den Klimaschutz das Bundesverdienstkreuz. Herr Latif lag seit diesem Zeitpunkt mit seinen Klimaprognosen meist daneben. Das interessiert jedoch nur peripher, solange seine Studien die Unterstützung der Regierungserzählung gewährleisten.

Zum Abschluss möchte ich auch noch ein paar Nominierungen für Preise vorschlagen:

Ich würde die mittlerweile wegen Vergehens in ihrer Amtszeit als Finanzministerin verurteilte EZB-Chefin Christine Lagarde und die Chefin der EU-Kommission Ursula von der Leyen für den Chemie-Nobelpreis 2023 vorschlagen. Sie haben es geschafft, den Euro und eine starke Wirtschaftsunion in relativ kurzer Zeit in Schei... zu verwandeln.

Wäre Herr Habeck nicht für Waffenlieferungen in die Ukraine, käme er vielleicht auch als Friedensnobelpreisträger infrage, weil er und seine Mannen es, ohne einen Schuss abzugeben, geschafft haben, die Wirtschaft Deutschlands zu zerstören. Putin könnte platzen vor Neid! Sein Aufwand, um ein Land zu zerstören, ist erheblich größer. Vielleicht bekommt Herr Habeck diesen Preis trotzdem verliehen, weil die Grünen ja der Auffassung sind, dass diese Waffenlieferungen Menschenleben retten. Lustig, lustig. Na ja, so lustig ist das eigentlich gar nicht. Vielleicht sollte man den Friedensnobelpreis Herrn Habeck und Frau Baerbock, der Außenministerin der Ukraine, äh, Deutschlands meinte ich natürlich, zusammen verleihen. Sie möchte doch immer mehr Waffen für den Frieden in die Ukraine im Rahmen ihrer „wertegeleiteten“ Außenpolitik liefern.

Was war noch vor der Bundestagswahl 2021 auf den Wahlplakaten der Grünen zu lesen? „Keine Waffen und Rüstungsgüter in Kriegsgebiete“, „Erlebe dein grünes Wirtschaftswunder“, „Züge, Schulen, Internet — ein Land, das einfach funktioniert“, „Damit nach der Miete noch was bleibt“! Eine klassische 180-Grad-Drehung — und nicht 360 Grad, Frau Baerbock, da besteht ein klitzekleiner Unterschied — dieser Partei würde ich mal sagen, oder? Jetzt ist diese Partei zu dem „Monster“ geworden, das sie früher bekämpft hat. Die grüne Friedens-, Umwelt- und Menschenrechtsaktivistin Petra Kelly würde sich im Grabe umdrehen, ob dieser absolut unfähigen und untragbaren Personen, die an der Spitze dieser Partei stehen. Es kann einem nur noch schlecht werden! Ich bedaure sehr, die Grünen schon ein paar Mal gewählt und damit Vorschub für die jetzige fatale Situation geliefert zu haben. Ich möchte hiermit eine ernstgemeinte Entschuldigung für diese Fehlentscheidung an alle aussprechen, die darunter zu leiden haben.

Auf die Unfähigkeit der Regierung weist auch der Diplom-Mathematiker und ehemalige DDR-Bürgerrechtler Arnold Vaatz hin: „Die Frage besteht darin: Wie konnte es denn geschehen, dass eine ideologiegetriebene Elite in diesem Land es schafft, einer eigentlich so gebildeten Gesellschaft wie der deutschen (…) eine derartige Sabotage ihrer gesamten Lebensgrundlagen zuzumuten?“

Es gibt einige spektakuläre Beispiele für abstruse Preisverleihungen: an Herrn Barack Obama etwa, der in seiner achtjährigen Amtszeit über 2.600 Kriegstage der USA zu verzeichnen hatte, dessen Land während seiner Präsidentschaft allein 2016 in sieben Ländern kriegerische Einsätze hatte; er bekam den Friedensnobelpreis aufgedrängt, weil er sich für den Weltfrieden doch so verdient gemacht hat, oder?

Ist die Welt nicht verrückt? Merken die Herdenmitglieder angesichts solcher Schmierenkomödien der Eliten immer noch nicht, was gespielt wird? Die Eliten lachen sich sicherlich tot über die Einfältigkeit der Herde! Und zum Dank für ihren Gehorsam treten sie die Schafe mit Füßen, ziehen sie bis aufs Hemd aus, kontrollieren, sterilisieren und reduzieren sie.

Letztens kursierte ein Satire-Video im Netz, über das auch die Weltwoche berichtete. Hier Ausschnitte aus dem Text des Berichts:

„Einem findigen Kopf ist es gelungen, ihr (der künstlichen Intelligenz (KI), Anmerkung des Verfassers) kritische politische Wahrheiten zu entlocken und sie Jordan Peterson, dem Guru der politischen Inkorrektheit, passgenau in den Mund zu legen, so überzeugend, dass viele darauf reingefallen sind.“

„Peterson, Psychiater und Influencer mit Millionengefolgschaft, zog in seinem ‚Deep Fake‘, dem von einer KI produzierten Video, über Deutschland her mit dem Fazit ‚Germany is fucked‘, was hochsprachlich übersetzt heißt: Deutschland ist verloren. Damit meinte der fiktive Peterson natürlich nicht das Land mit seinen Bergen und Flüssen und Seen und Alleen, sondern die politische Kaste, die es gerade ruiniert. Dafür musterte er die Regierungsbank der rot-grünen Ampel und sagte, was jeder Kabarettist heute sagen würde: „A bunch of clowns and freaks.“

Und er zählt auf: Da ist eine dyslexische Außenministerin, die kein gerades Wort herausbringt, ein Wirtschaftsminister, der keinen blassen Dunst von Wirtschaft hat, und ein Regierungschef, der nicht nur — wie Joe Biden — „sleepy“ ist, also schläfrig, sondern „im Vollschlaf“. Dazu hat er Ermittlungen wegen seiner krummen Cum-ex-Deals an der Hacke.

Eine so lustige und kluge Fälschung: Peterson führt darin aus, es gebe diesen klassischen Begriff der „Kakistokratie“, also der Herrschaft der Schlechtesten. Und keine Nation auf der Welt liefere ein lebhafteres Beispiel dafür als die gegenwärtige deutsche Regierung.

Er fragt seine Zuschauer, ob sie je eine Rede dieser Annalena Baerbock gesehen hätten, und antwortet selber: „Eine einzige Peinlichkeit, sie kämpft mit der Sprache, verwechselt Hauptstädte, spricht ihren eigenen Namen falsch aus und nennt die Ukraine ‚Kokaine‘. Und bittet Putin um eine 360-Grad-Wende, also zu bleiben, wie er ist. Bitte, schaffe doch einer diese Frau fort, die diese schreckliche Verneinung simpelster menschlicher Fähigkeiten verkörpert.“

Ja, so viel zu dem Video und dem Bericht der Weltwoche darüber. Eines sei noch erwähnt: Über Karl Lauterbach ist Folgendes im Video zu hören: „Dann ist da noch Karl Kokskopf Lauterbach, ein seltsames, fast zombieartiges Geschöpf der Nacht, das darauf besteht, selbst nachdem die Weltgesundheitsorganisation COVID für beendet erklärt hat, dass die Menschen weiterhin Angst davor haben. Ironischerweise haben die meisten Menschen mehr Angst vor ihm. Lächerlich!“

So wird das nichts mit einem Preis, Herr Lauterbach —der mittlerweile auch ohne Maske dem Bundestag seine Aufwartung macht.

Es gibt zweifelsfrei auch ehrenhafte Menschen, denen Preise verliehen werden, und mindestens ebenso ehrenhafte Menschen, die verliehene Preise abgelehnt haben wie zum Beispiel der Autor Marcel Reich-Ranicki. Er lehnte den Deutschen Fernsehpreis für sein Lebenswerk ab, der ihm im Oktober 2008 in Köln für das „Literarische Quartett“ verliehen werden sollte. Er sagte: „Ich gehöre nicht in diese Reihe. Ich finde es schlimm, dass ich das hier heute Abend erleben musste.“ Er wetterte über den „Blödsinn, den wir hier heute Abend zu sehen bekommen haben“. Das spricht für sein Format, finden Sie nicht? Infotainment und Tittytainment ist eben nicht jedermanns Sache und schon gar nicht die eines Selbstdenkers.

Literaturnobelpreisträger Bob Dylan holte seine Auszeichnung in Stockholm nicht ab. Er teilte der Schwedischen Akademie mit, er wünschte, er könnte den Preis persönlich entgegennehmen, aber andere Verpflichtungen machten das leider unmöglich. Er betonte, dass er sich durch den Nobelpreis sehr geehrt fühle.

Die Akademie und die Presse waren geschockt ob dieser „Allüren“ des bekannten Musikers. Mit ein paar Monaten Verspätung nahm er laut schwedischem — aufatmendem — Rundfunk den Preis unter Ausschluss der Öffentlichkeit dann doch noch entgegen.

Warum wohl Bob Dylan sich so geziert hat? Vielleicht, weil er in seiner Musik und Literatur das manipulierende „Establishment“ und seine Spektakel wie zum Beispiel Preisverleihungen nicht gerade wertschätzt?

Wenn Sie noch mehr über die Manipulation der Massen erfahren wollen, können Sie ja mal in mein Buch „Das menschliche Schaf — Massenbildung und Manipulation“ reinschauen; Beschreibung und Link am Ende dieses Sammelbandes.

Mittlerweile finde ich es auch recht belustigend, wie diese manipulierenden Menschen und Institutionen die gesamte Welt auf den Arm nehmen. Die Masse pennt und sieht auf zu diesen „Persönlichkeiten“, die ich in meinem privaten Sprachgebrauch anders bezeichne. Was für eine Maskerade!

Das Leben ist viel zu wichtig, um es zu ernst zu nehmen.


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