Journalisten oder Islamwissenschaftler, die sich differenziert und positiv über Muslime und Migranten äußern, wird vorgeworfen, sie würden den Islam durch die rosarote Brille sehen und idealisieren. Im Gespräch mit Manova und Transition TV stellt der Autor des Buchs „Staatsraisonfunk“, Fabian Goldmann, seine umfassende Untersuchung deutscher Berichterstattung vor, die zeigt, dass eher das Gegenteil problematisch ist: verzerrte und einseitige Medienberichte, die den Fokus von den wirklichen Ursachen sozialer Verwerfungen wie Gewalt durch junge, perspektivlose Männer in armen Großstadtvierteln auf den Islam lenken.
Er untersuchte anhand Tausender Publikationen aus Leitmedien die Berichterstattung über den Völkermord in Gaza und setzt sich schon lange mit der Migrationsdebatte und den Medienberichten darüber auseinander. Das Ergebnis ist sein Blog „Schantall und die Scharia“, auf dem er gleich beide Klischees vom ausländerfeindlichen Ossi und vom barbarischen Muslim durch seine sachlichen Beiträge hinterfragt.
Elisa Gratias im Gespräch mit Fabian Goldmann

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Quellen und Anmerkungen:



