Solange das Bauen unter dem Druck von Effizienz und Gewinn steht, scheint die Qualität des Wohnens nebensächlich und bleibt die Heimatlosigkeit in der „Würfelwüste“ der Regelfall. „Der Wohnraum wird zur reinen Benutzeroberfläche, wie wir sie von digitalen Endgeräten kennen“, schreibt Nicolas Riedl in seiner Artikelreihe „Die Würfel-Wüste“ (1, 2).
Bauingenieur Benjamin Fercher ist mit dem Bauwesen aufgewachsen und sah mit der Zeit, welch fatale Entwicklung das Profitstreben auch auf den Wohnungs- und Häuserbau hat. Heute berät er Menschen, die ein Haus kaufen oder bauen wollen, und klärt in Publikationen über die Missstände sowie alternative Bauweisen mit lokalen und traditionellen Materialien auf.
Elisa Gratias im Gespräch mit Benjamin Fercher
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Quellen und Anmerkungen:
(1) Nicolas Riedl, „Die Würfel-Wüste“: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4 und Teil 5
(2) Nicolas Riedl, „Im Inneren der Würfelwüste“



