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Wie sag ich’s meinem Kind?

Wie sag ich’s meinem Kind?

Mit infantil aufgemachten Hitzeschutzempfehlungen entmündigt der Staat abermals die Bürger ― die Mündigen von ihnen echauffieren sich darüber.

Ist 2023 Ihr erster Sommer? Nein? Meiner auch nicht. Irgendwie hat doch jeder schon einmal variabel der Alterszahl diese jährlichen Phasen namens „Hitzewelle“ erlebt, früher auch verniedlichend als „Sommer“ bezeichnet. So gesehen hat jeder mit dieser Jahreszeit schon etliche Erfahrungen gemacht und weiß im Grunde genommen, wie er sich verhält, wenn das Thermometer etwas um die 30 Grad Celsius anzeigt. Der aufgeklärte Bürger ist ja schließlich klug.

KLUG als Akronym ist aber auch die Selbstbezeichnung der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit, die zu knapp der Hälfte von der dubiosen Mercator-Stiftung finanziert wird. Diese Allianz gab nun einen bemerkenswert redundanten Flyer mit dem äußerst sinnfreien Titel „Mit Hitze keine Witze“ heraus. War hier der Pumuckl („Alles, was sich reimt, ist gut“) der Head of Marketing oder ist den Machern dieses „Werks“ wirklich nichts Besseres eingefallen?

Aber wie es häufig ist: Wenn es an Inhalt mangelt, steht halt die Form im Vordergrund. So ist das Grunddesign des Flyers analog zu den neuen Wetterkarten in einem alarmierenden Rot gehalten. Visuell werden hier die Themenfelder „Gesundheit“ und „Klimaschutz“ ineinander verwoben. Was uns aber im Kern dieses Beitrages interessiert, ist die Form der Entmündigung, die in diesem Machwerk unverkennbar zutage tritt.

Auf Seite 2 ― wohlgemerkt richtet sich dieser Flyer an erwachsene (!) Menschen ― werden Tipps für das richtige Verhalten bei Hitze gegeben. Lesen Sie sich diese einmal in Ruhe durch. Sie können theoretisch daraus auch ein Trinkspiel machen: Jedes Mal, wenn Sie auf einen Rat stoßen, der Ihnen gänzlich neu ist, trinken Sie einen Stamperl. Aber seien Sie gewarnt, denn es besteht hierbei akut nur die Gefahr, nüchtern zu bleiben.

Bild

„Wie ich mich vor großer Hitze schütze“, Faltflyer „Mit Hitze keine Witze“ von © KLUG.

Was empfinden Sie beim Betrachten dieses Flyers? Fühlen Sie sich ernst genommen? Wie ein Erwachsener behandelt? Oder doch eher wie ein Kleinkind?

Die Infantilisierung der Entmündigten

Seit Beginn der Fake-Pandemie erleben wir eine systematische Infantilisierung der Menschen. In dem Sammelwerk „Corona — Angst: Was mit unserer Psyche geschieht“ beschreibt der Psychologe Dietmar Czycholl im Zusammenhang mit Corona den physisch-geistigen Vorgang der Regression (Rückentwicklung) bei Menschen, die dem offiziellen Coronanarrativ verfallen. Dabei unterscheidet Czycholl beim Menschen grob zwischen zwei psychischen Funktionsebenen: Die eine ist die eines erwachsenen, reifen, des rationalen Denkens fähigen Menschen und die andere eine archaische, unterbewusste, teils infantile, wie man sie bei Kindern kennt. Mit den Coronamaßnahmen sowie der medial-manipulativen Vermittlung würden die Menschen von der ersten Funktionsebene eines Erwachsenen wieder in die des Kindes zurückfallen.

Das geschehe zum einen über das Triggern von Urängsten — Stichwort BMI-Panikpapier —, das Verordnen von Regeln, wie sie in der Art ihrer infantilisierten Aufmache eigentlich nur Kindern auferlegt werden, und der völlig einseitigen, hochgradig manipulativen Berichterstattung, die nur wenig Deutungsspielraum innerhalb des Narrativs zulässt.
Erwachsene Menschen sollen sich also wieder vor einer unbekannten Gefahr fürchten, wie einst als Kinder vor dem Monster im Schrank oder unterm Bett. Das persönliche Verhalten orientiert sich an kindisch aufbereiteten, in Merksätzen verpackten Verhaltensregeln. Die AHA-Regeln klingen ebenso infantil wie „Nach dem Klo und vor dem Essen — Händewaschen nicht vergessen“ (1).

Das Infantilisieren selbst ist zudem eine bewährte Propagandamethode. Hierzu führt der Propagandaforscher Johannes Menath in seinem „Moderne Propaganda“-Handbuch aus:

„Um kritisches Denken zu unterdrücken, kann auch die Methode der Infantilisierung von Nutzen sein, was die Verkindlichung ihrer Adressaten meint. Erwachsene werden hier wie unmündige Kinder betrachtet, dies es zu bevormunden gilt. Ihnen wird etwa subtil eingeredet, sie seien nicht in der Lage, politische Entscheidungen zu beurteilen, und zudem versichert, dass sich die Herrschenden schon um alle wichtigen Dinge kümmern werden, was die Menschen dann davon abhält, politische Mitbestimmung anzustreben. Somit verhalten sie sich unkritisch und autoritätshörig. (…) Eine infantilisierte Person sieht die Regierung und andere Autoritäten als väterliche Macht an, bei der es unvorstellbar ist, dass sie schädlich handeln oder unwahr sprechen könnte. Die Welt wird zum Kampf der guten gegen die bösen Mächte (…). Das Hauptinteresse liegt in spielerischer Unterhaltung, während man die wichtigsten Angelegenheiten für zu komplex hält, um sich damit zu befassen. Damit aber begibt man sich völlig in Abhängigkeit zur Autorität, verteidigt sie aber gegen jede Kritik, da sie Sicherheit und Geborgenheit verspricht. Indem Propaganda eine leicht verständliche und emotional zufriedenstellende Interpretation der Welt anbietet und moralisch zweifelhafte Zusammenhänge durch einfache Darstellung entschärft, befördert sie Infantilisierung“ (2).

Was wir bei der Fake-Pandemie beobachten konnten, sehen wir nun in potenzierter Weise bei der Hybrid-Panikmache aus der Dopplung Klima- und Gesundheitsschutz.

Exemplarisch können wir bei den Hitzeschutzempfehlungen eine sehr interessante Beobachtung im Diskurs machen: Der mündige Teil der Bürger bewertet diese redundanten Hinweise als eine Form der Entmündigung, und das wird von der „Gegenseite“ ― den etatistischen Bürgern, Medien und Diskursführern ― so ausgelegt, als hätten die Empörten einen infantilen Trotz dergestalt, dass sie aus einem unerfindlichen Prinzip stets das Gegenteil dessen tun würden, was der Staat den Bürgern anempfiehlt oder befielt. Anfang/Mitte Juli trendete auf Twitter der Hashtag #Entmündigung. Hier entwickelte sich der Schlagabtausch in die Richtung, dass die etatistische Diskurspartei die Plattform mit Hinweisschildern ― also etwa Waschzettel, Verpackungshinweise, Ge- und Verbotsschilder ― flutete und dies ironisch mit „#Entmündigung“ kommentierte. Der Eindruck sollte erweckt werden, dass jene Menschen sich durch jedweden Hinweis entmündigt fühlen müssten, sei er noch so sinnvoll.

Das Satiremagazin Der Postillion spitzte diese Darstellung in dem Artikel „Lauterbach empfiehlt bei Hitze viel trinken: 4000 AfD-Anhänger mit Dehydration im Krankenhaus“ zu. Selbiges Magazin wartete voriges Jahr im April mit einem ähnlichen Beitrag auf, wonach „Querdenker“ nach Aufhebung der Maskenpflicht nunmehr Maske tragen, da sie sich nicht vorschreiben lassen würden, keine Maske zu tragen.

Nun haben wir seit geraumer Zeit die Schwierigkeit, die immer weiter verschwimmenden Grenzen zwischen Realität und Satire auszuloten. Im Grunde genommen müsste man sich diesem Diskursverlauf nicht widmen, würde er sich auf satirische Beiträge wie denen des Postillions beschränken. Doch da etliche Tonangeber des öffentlichen Diskurses dieses Auslegungsmuster bedienen, sollten wir dieses dekonstruieren. Freilich wissen derlei Twitter-Nutzer ― hoffentlich ― tief im Inneren abseits jeder Ironie, dass sich jene Empörten aus purer Vernunft an die Vorgaben auf Waschzetteln halten, zum Trotz des „Do not eat“-Hinweises auf der Packung keine Spülmaschinenpads essen, und auch Rauchverbote in öffentlichen Zügen einhalten. Das sei hier mal vorausgesetzt. Was aber bleibt, wenn die cremige Ironieschicht entfernt wurde, ist ein gedanklich eingetrockneter Bodensatz bei den Etatisten, die nicht verstehen können ― oder wollen ―, warum es Menschen gibt, die sich durch derlei Empfehlungen getriggert fühlen.

Um es auf den Punkt zu bringen: Es geht nicht darum, was für sinnvolle Empfehlungen gegeben werden, sondern, dass sie überhaupt gegeben werden. Die Beleidigung liegt darin, dass mündige Bürger explizit zu einer sinnvollen Verhaltensweise ausgerufen werden, die ein mündiger Mensch implizit verinnerlicht hat. In dem paternalistischen Aufruf schwingt die Unterstellung mit, der adressierte Bürger sei ohne diesen Hinweis unfähig, von sich aus auf diese sinnvolle Art und Weise zu handeln.

Wer wird ab dem Alter von 20 noch gerne von seiner Mutter daran erinnert, sich bei kaltem Wetter warm anzuziehen, beim Überqueren einer Straße links-rechts-links zu gucken oder keine Wertgegenstände im Bus liegenzulassen? Es geht ja nicht darum, dass diese anempfohlenen Verhaltensweisen falsch wären, sondern, dass die Schutzmacht ― ob nun die eigene Mutter oder Vater Staat ― sich bemüßigt fühlt, Ratschläge zu erteilen, die der Mensch ob seines Alters und seiner Reife verinnerlicht hat. Die implizit unterstellte Unreife ist ehrverletzend und erniedrigend. Und selbstredend evoziert diese Unverschämtheit zunächst einen gewissen Trotz. Wer möchte denn das Anempfohlene ― selbst wenn es für richtig empfunden wird ― unmittelbar umsetzen, wenn dies prinzipiell so gedeutet werden könnte, als würde man sich den paternalistischen Ratgebern beugen?

Nur die Etatisten, die in ihrer Staatstreue jede noch so hirnrissige Regel befolg(t)en, solange sie vom Staat kommt ― wie etwa Maskentragen bei Toilettengängen im Restaurant ―, wähnen sich hierbei erneut als die reifen, vernunftbegabten Bürger. Erich Kästner dichtete bereits 1931: „Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken.“ An diesem Kakao schlürfen die Etatisten genüsslich und denken, es handle sich dabei um einen veganen, klimafreundlichen Chai Latte.

Geistiges Hitzefrei

Begründet wird der Hitze-Paternalismus ― wie schon der bei der Fake-Pandemie ― mit der Überlastung des Gesundheitssystems. Gewarnt wird von Karl Lauterbach ― von wem auch sonst? ― der sich noch 2019 nicht entblödete, zu verkünden, wir hätten zu viele Krankenhäuser. Appelliert wird an die ― man wagt es gar nicht auszusprechen ― „Solidarität“, ein semantisch unlängst totgerittener Begriff.

Und überhaupt ähneln sich die Panikmethoden beim Thema Hitze doch arg mit denen beim Coronathema. Plötzlich wird auf etwas schon immer Dagewesenes die Lupe gerichtet und in den leitmedialen Fokus genommen.

Wieder werden Karten ― wie damals das Dashboard der Johns Hopkins University ― in ein bedrohliches Rot getaucht. Willkürlich werden Zahlen ― diesmal in Grad Celsius ― mit irgendwelchen bedrohlichen Bedeutungen aufgeladen. Abermals haben wir einen Zahlensalat. Warum kommt das Robert Koch-Institut (RKI) bei der Erhebung von hitzebedingten Sterbefällen der vergangenen Jahre ― siehe Seite 8 ― zu fundamental anderen Ergebnissen als Statista. Letztere erheben die jährlichen Sterbefälle für den Laien logisch nachvollziehbar gemäß ICD-10 Diagnosegruppe T67. In diese Gruppe fallen so ziemlich alle Arten von „Schäden durch Hitze und Sonnenlicht“: Hitzeschlag, Hitzekrampf, Hitzeerschöpfung durch Wasserverlust und vieles mehr. Während Statista selbst im Hitzesommer 2015 auf den Rekordwert von insgesamt 60 Tote nach ICD-10 T67 kommt, erhebt das RKI ― siehe Seite 8 ― mit 5.800 fast hundertmal (!) so viele hitzebedingte Sterbefälle. In der Einleitung wird allerdings schnell klar, wie aussagekräftig diese Zahlen wohl sind. Hier lesen wir:

„Im vergangenen Sommer sind zum ersten Mal erhöhte Anzahlen von Sterbefällen durch Coronavirus Disease 2019 (Covid-19) während Hitzeperioden aufgetreten. In der vorliegenden Untersuchung betrachten wir Hitze und Covid-19 als zwei im Wesentlichen unabhängige Ursachen von Übersterblichkeit und beschränken daher unsere Modellierung auf die verbleibende Gesamtmortalität nach Abzug der gemeldeten Covid-19-Sterbefälle.“

Wie „Covid-19-Sterbefälle“ zustande kamen, haben wir in den letzten Jahren bewundern dürfen. In diese Kategorie fiel im Grunde genommen jeder, der nach einem positiven Ergebnis des wissenschaftlich nicht validierten PCR-Tests (3) verstarb. Woran spielte keine Rolle. Lag vor dem Ableben ein positiver PCR-Test vor, ging dieser Mensch in die Covid-Sterbestatistik ein (4). Werden die hitzebedingten Sterbefälle auf dieser falschen Datenbasis erhoben, sind sie in die eine oder in die andere Richtung wertlos.

Anstatt dass solche Fragen behandelt werden, werden uns feurig rote Wetterkarten präsentiert, die ab 40 Grad Celsius wohl in Lava-Farben lodern müssten, um der Farbskalierung noch gerecht zu werden. Es geht wieder einmal nur um die Erzeugung von Panik. Aber wo war dieses Panikorchester bei den wahrhaftigen Hitzesommern der Jahre 2003, 2015 oder 2018? Wie haben wir diese Sommer ohne Hitzeschutzpläne überlebt?

Solche Fragen wie die Obigen zu stellen, ist ein Ausdruck von Mündigkeit. Ebenso das situative Urteilsvermögen, um zu erkennen, wann man sich nun besser in den Schatten begibt. Ebenso korrespondiert eine Mündigkeit mit einem ausgeprägten Körpergefühl, das einem rechtzeitig signalisiert, wenn der Körper wieder Wasser benötigt. Doch dieses Körpergefühl wird dieser Tage immer mehr an Apps und digitale Wearables wie Schrittzähler am Handgelenk outgesourct. Die Menschen verlassen sich mehr auf die Anzeigen ihrer Apps als auf ihr körpereigenes Gefühl.

Ob es wohl schon eine Hitze-App gibt, die einem in Echtzeit Ratschläge gibt, wann man sich in den Schatten begeben sollte, wann es vonnöten wäre, wieder einen Schluck Wasser zu trinken?

Das Sommerloch zurückerobern

Wann hatten wir eigentlich das letzte Sommerloch? Das heißt, ein Sommer, der frei von politischen Implikationen war. 2022 ging dieser in der allgegenwärtigen Kriegspropaganda unter, 2021 und 2020 haben sich die Bilder von Menschen in Badeklamotten mit OP-Maske ins Gedächtnis gebrannt, 2019 stand schon alles im Zeichen des Klimaschutzes und der wirklich apolitische Sommer lag ausgerechnet im Hitzesommer 2018, einer Zeit, als in Deutschland die Wiesen verdorrten, sich aber keine Jugendlichen sonderlich darum scherten.

Ein unpolitischer Sommer ist uns von der Kaste der Mächtigen wohl einfach nicht vergönnt. Nachdem Putin und Killerviren irgendwie nicht dazu ausreichen, uns den Sommer madigzumachen, soll nun das Wesensmäßige jedes Sommers zur tödlichen Gefahr hochstilisiert werden: warme Temperaturen und Sonnenschein. Hier wird massenmedial eine Verknüpfung zwischen sommerlichen Temperaturen und einer tödlichen Gefahr mit dem Ergebnis hergestellt, dass ein schöner Sommertag in der Bevölkerung als bedrohlich wahrgenommen wird. Ohne diese Verknüpfung empfänden wohl die meisten Menschen solche Tage, als das, was sie sind: schön.

Aber das darf nicht sein. In den Untiefen von Twitter wurde bereits gefordert, man solle medial den Sommer nicht mehr mit Symbolbildern darstellen, die sonnende oder Eis-essende Menschen zeigen, um kein „falsches“ oder „verharmlosendes“ Bild vom Sommer zu vermitteln. Wir erleben hier eine regelrechte Ächtung des Sommers, eine Lebensverneinung. Am Ende steht ein Krisenkalender; virale Herbst- und Wintermonate und tödlich heiße Frühlings- und Sommermonate. Viele Gefahren für alle vier Jahreszeiten. Eine Auszeit darf es im Ausnahmezustand nicht geben. Das Klimakartell möchte uns schlicht den Sommer vermiesen. So ist es auch bemerkenswert, dass in anderen Teilen der Welt die Menschen wahrhaftig mit der Hitze und damit einhergehend mit Düren und Wasserknappheit zu kämpfen haben, die vielen Philanthropen, Klima-NGOs und Thinktanks dann aber doch lieber Geld für Panikkampagnen in klimatisch privilegierten Teilen der Erde ausgeben, anstatt an den wahren Hitzebrennpunkten der Welt beispielsweise Wasserretentionsprojekte zu fördern. Daran zeigt sich exemplarisch, dass es bei der Klimahysterie um etwas ganz anderes geht, aber sicherlich nicht um Mensch und Natur.

Im Umkehrschluss bedeutet das, dass es nun einen Akt der Rebellion darstellt, den Sommer zu genießen, sich an den warmen Temperaturen zu erfreuen, die Sonne zu begrüßen. Wenn wir dieses Panikorchester schlicht ignorieren, uns mit anderen lebensfrohen Menschen zusammentun, den Sommer und die damit verbundene Leichtigkeit zelebrieren, verliert die mediale Angstmache an Kraft, während das Lebensbejahende an Strahlkraft gewinnt.

Zugleich können wir unsere Mündigkeit demonstrieren, indem wir vorleben, wie wir mit der Hitze richtig umgehen ― und das aus innerer Vernunft heraus und nicht, weil uns irgendwelche Flyer oder SharePics in Sozialen Medien dazu aufrufen.

Lassen wir die Sonne rehabilitieren. Medial wird sie derzeit als todbringender Feuerball dargestellt. Lassen wir sie wieder ins rechte Licht als licht- und lebensspendenden Stern rücken.

„Alle warten auf das Licht / fürchtet euch, fürchtet euch nicht“, singt Till Lindemann in dem Rammstein-Lied „Sonne“. Entscheiden wir uns gegen die Furcht. Bei einer Kultur, die Licht und Wärme fürchtet, kann man sich sicher sein, dass deren Sonne sehr tief steht.


Quellen und Anmerkungen:

(1) Vergleiche Czycholl, Aaron B.; Czycholl, Dietmar; Maaz, Hans-Joachim: „Corona ― Angst: Was mit unserer Psyche geschieht“, Berlin, 2021, Frank & Timme Verlag, Seite 93 bis 117.
(2) Siehe Menath, Johannes: „Moderne Propaganda: 80 Methoden der Meinungslenkung“, Höhr-Grenzhausen, 2022, Seite 53 und folgende.
(3) Vergleiche van Rossum, Walter: „Meine Pandemie mit Professor Drosten“, München, 2021, Rubikon, Seite 27 und folgende.
Vergleiche Velázquez, Aya: „Das Corman-Drosten-Paper ist ein Wissenschaftsskandal“, 2021, https://www.velazquez.press/p/das-corman-drosten-paper-ist-ein.
Vergleiche Bhakdi, Sucharit; Reiss, Karina: „Corona unmasked: Neue Zahlen, Daten, Hintergründe“, Berlin, 2021, Goldegg, Seite 17 und folgende.
(4) Vergleiche ebenda, Seite 107 und folgende.


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