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Antiautoritäres Russland

Antiautoritäres Russland

In dem Land, das im Westen oft als besonders autoritär dargestellt wird, gibt es eine reiche anarchistische Tradition.

Wenn hierzulande medial oder in der Politik von Russland die Rede ist, dann ist damit in der Regel die russische Regierung oder — noch stupider — der russische Präsident Wladimir Putin gemeint. Dieser halte das Land fest in seinem autokratischen Griff, sei ein Diktator, der neue Hitler, und unterwerfe sein Volk seinem Wahnsinn, unterdrücke und drangsaliere es mit einem Willkürregime.

Gleichzeitig, so wird der Eindruck erweckt, unterstützten die Russen ihre Regierung, werden oftmals mit dieser gleichgesetzt. So ist es wenig überraschend, dass die Russen mit Beginn des Krieges in der Ukraine Ziel von Diffamierungen und Angriffen in Deutschland geworden sind. Pauschal wurde ihnen unterstellt, mit dem Handeln der russischen Regierung übereinzustimmen, sie wurden mit der Regierung gleichgesetzt. Dies ist ein Fehler, wie er nur den obrigkeitshörigen Deutschen unterlaufen kann, die ihrerseits die Handlungen, Erklärungen und Ziele ihrer Regierung mit den eigenen Werten gleichsetzen und dann erwarten, dass dies auch allen anderen Völkern so ergehe.

So wird von sich auf andere geschlossen, und weil der Deutsche sich selbst widerstandslos seiner Regierung unterwirft und sie zu seinem Vertreter erklärt, denkt er, dass dies bei den Russen auch so sein müsse. Die Russen, so die Vorstellung, unterwerfen sich widerstandslos ihrer Regierung und folgen ihr in jederlei Hinsicht blindlings. Die andere kursierende Vorstellung ist, dass die Russen im Grunde zwar vollkommen unzufrieden sind, jedoch Angst haben, sich gegen den angeblichen Diktator aufzulehnen. Furchtsam unterwerfen sie sich diesem, weil sie keine andere Wahl haben. Russland sei damit ein Land, das von Angst und Schrecken beherrscht wird, in dem Unfreiheit und Unterdrückung regieren.

Ganz anders sieht es jedoch aus, wenn man tatsächlich einmal die Mühe auf sich nimmt, sich Land und Leute aus der Nähe anzuschauen. Als ich im Sommer des Jahres 2021, also inmitten der in aller Herren Länder grassierenden Coronadiktatur in Russland landete, da fühlte ich mich zum ersten Mal seit eineinhalb Jahren endlich frei. Kein Maskenfaschismus, keine kleinbürgerlichen Blockwarte, die auf einen zukamen und auf die Einhaltung der Maskenpflicht pochten, keine Befürchtung von Strafen, weil man sich das giftige Plastik nicht vor die Nase setzte. Das lag nicht daran, dass es keine Maskenpflicht im öffentlichen Raum gegeben hätte. Es gab sie, allerdings hat sich kaum jemand für sie interessiert.

Nur wenige Russen haben den Giftlappen tatsächlich im Gesicht getragen. Vielfach hing er unter dem Kinn, am Arm, oder war auch überhaupt nicht präsent.

Zwar wurde in Bussen und Bahnen notorisch auf die Pflicht zum Tragen hingewiesen, mit dem Zusatz, dass der Bus nicht fahren würde, wenn nicht alle die Maske trügen. Dabei handelte es sich jedoch eher um eine Formalität, um den Anordnungen von oben Rechnung zu tragen. Denn auch der Busfahrer hat sich nicht für diese interessiert und fuhr, auch wenn niemand eine Maske trug. Beinahe niemand hat sich zum Sachwalter herrschender Regelungen gemacht. Und wenn doch mal jemand lauthals in der Öffentlichkeit die Einhaltung der Regeln einforderte, wurde er oder sie von den Umstehenden abgeblockt. Selbst Ordnungsbehörden wie die Polizei haben sich nicht für die Maskenpflicht interessiert. Weder drangsalierten sie Bürger, noch trugen sie selbst diesen Plastikfetzen akkurat im Gesicht.

Eine Impfpflicht gab es in Russland für den öffentlichen Dienst allerdings schon. Diese führte auch dazu, dass viele sich die Spritze abholten, obwohl sie zunächst skeptisch waren. Denn die Russen wissen aus Erfahrung: Wenn die Regierung den Menschen etwas anzudrehen versucht, sollte man auf jeden Fall misstrauisch sein. Doch es schwebte die Drohung über ihnen, ihre Anstellung an den Universitäten oder in anderen Behörden zu verlieren. Als aber der Stichtag kam, arbeiteten auch die Ungespritzten einfach weiter, und kaum jemand kümmerte sich darum.

Die russischen Bürger hegen, ganz im Gegensatz zu den Deutschen, eine extreme, vollkommen gesunde Skepsis gegenüber ihrer Obrigkeit. Den meisten ist, im Gegensatz zu Deutschland, durchaus bekannt, dass die Medien nichts als Propaganda verbreiten. Im Gegensatz zu den Deutschen ist ihnen auch klar, dass die Regierung nicht im Interesse der Bürger handelt, sondern hauptsächlich für sich selbst.

Sie alle finden sich vereint einer Obrigkeit gegenüber, die weitestgehend am Volk vorbei regiert, sich bereichert und Freiheiten beschneidet, ganz so, wie es auch in Deutschland passiert. Anders als den Deutschen ist den Russen dies durchaus bewusst, was zu einer echten Solidarität der Menschen untereinander führt, und zwar einer, die sich gegen den Staat richtet.

So führen die Russen einen Partisanenkrieg gegen ihre Regierung. Offene Auflehnung ist bei ihnen nicht das Mittel der Wahl, denn diese hat meist wenig Erfolg. Das Besondere an der Coronapolitik Russlands ist, dass es das erste Mal war, dass Teile der Bevölkerung gegen diese Politik auf die Straße gingen und sogar anfingen, Petitionen dagegen zu schreiben, etwas, das zuvor eher selten geschehen ist.

Der gewöhnliche Weg der Russen ist vielmehr ein stilles Umgehen von Regeln. Dabei sind sie äußerst findig und sich der Verschwiegenheit ihrer Mitmenschen oftmals gewiss. So werden Gesetze nicht so genau genommen, oft ignoriert und durch Regeln ersetzt, die sich aus den eigenen Wertevorstellungen ergeben.

„Die Straße ist, wo ich gehe“, ist ein Satz, der die Mentalität der Russen gut zusammenfasst. Nicht die staatlich vorgegebenen Routen und Wege werden beschritten, stattdessen schafft man sich seine eigenen Wege.

Das weiß natürlich auch die Regierung. Diese kennt ihr Volk und erwartet auch nicht, dass es strikt jede Regel einhält. So war die Coronapolitik wohl auch eher eine für den Westen und die von westlichen Propagandamedien indoktrinierten Russen bestimmt, um zu zeigen, dass man auf die schlimme Situation reagiere. Echte Folgen hatten Verstöße gegen die Gesetze nicht, und selbst dort, wo Bußgelder verhängt wurden, konnten die Betroffenen sie sich bereits zurückzahlen lassen. Selbst der Staat und seine Organe nehmen es mit den Gesetzen und Regeln nicht allzu genau. Das dem Dichter Pjotr Wjasemski zugeschriebene Zitat „Die Härte russischer Gesetze wird dadurch gemildert, dass man sie nicht einhalten muss", das schon seit dem 19. Jahrhundert zu einer Volksweisheit geworden ist, bringt es auf den Punkt.

Der russische Partisanenkrieg ist also keine Erscheinung der letzten Jahrzehnte und hat auch nicht in der Sowjetunion begonnen, wo die Menschen mit einem blühenden Schwarzmarkthandel die staatlichen Restriktionen zu umgehen vermochten. Er reicht schon lange zurück.

Nicht umsonst ist auch Russland die Wiege der Idee der Herrschaftslosigkeit – der Anarchie. Mit Michail Alexandrowitsch Bakunin, geboren 1814, gestorben 1876, und Pjotr Alexejewitsch Kropotkin, geboren 1842, gestorben 1921, stammen zwei bedeutende Vordenker und Theoretiker der Anarchie aus Russland.

Beide haben ihre Ideen auch in die Tat umgesetzt. So reiste Bakunin von einer Revolution zur nächsten, war unter anderem bei der anarchistischen Pariser Commune von 1871 beteiligt. Das Besondere: Beide entstammten dem russischen Adel, gehörten also nicht zu einer Klasse, die sich gegen Unterdrücker und Sklaventreiber auflehnte, sondern eher zu der Klasse der Unterdrücker, haben allerdings die Ungerechtigkeit und Anmaßung von Macht und Herrschaft erkannt. Sie schlugen sich auf die Seite der Arbeiter und Bauern, nicht nur in Russland, sondern überall auf der Welt, und fochten Zeit ihres Lebens für die Idee einer herrschaftsfreien Welt, ohne Regierung, ohne Staat.

Und selbst der Beginn der Sowjetunion war von einem starken anarchistischen Geist geprägt. So hatte sie ihren Ursprung in einer Eruption von Unzufriedenheit und Wut gegenüber dem Zaren, begann als Arbeiterrevolte in den Fabriken und Häfen, woraufhin die „Sowjets“, also die Räte gebildet wurden, in denen die Arbeiter über ihre Belange selbst beraten und entscheiden wollten. Erst der von der Schweiz aus nach Russland entsandte Wladimir Iljitsch Lenin übernahm mit einer kommunistischen Bewegung dieses Rätesystem von innen heraus und führte das dezentrale System in die Zentralisierung.

Dabei ging er strategisch vor, inszenierte sich zunächst als Verbündeter der Anarchisten, um sie dann zu hintergehen. Dieselbe Strategie wandte er in der Ukraine an, die Lenin zunächst dem deutschen Reich überlassen hatte, als Gegenleistung für den Friedensvertrag, der den Ersten Weltkrieg für Russland beendete. Hier ließ er den anarchistischen Machnowschtschina, einer Arbeiter- und Bauernbewegung, die in der Ukraine mit dem Ziel einer anarchistischen Gesellschaft gegen die Weißen Generäle des ehemaligen Zaren kämpfte, freie Hand. Erst als die Generäle geschlagen und die Macht des Zaren endgültig gebrochen war, hinterging er sie und ließ die freiheitsliebenden Russen und Ukrainer massakrieren.

Die Russen sind also lange nicht so autoritär und obrigkeitshörig, wie man manchmal glauben mag. Zudem gibt es „die Russen“ eigentlich überhaupt nicht. Denn Russland ist ein riesiges Land, in dem viele Völker nebeneinander und miteinander leben, und sie alle haben eine ganz unterschiedliche Geschichte. So war der russische Norden beispielsweise nie wirklich der in anderen Teilen Russlands herrschenden Leibeigenschaft unterworfen. Wirkliche Herrscher gab es dort lange Zeit nicht, die Menschen lebten in kleinen Dorfverbänden de facto anarchistisch, ohne es jedoch so zu nennen. Andere Völker leben noch heute als Nomaden, ziehen mit ihren Herden durch die russischen Lande und leben weitgehend unbehelligt in unzugänglichen Gebieten.

Zwar wird heute versucht, die gewaltige Ausdehnung Russlands mit seinem „Imperialismus“ zu erklären. Das ist allerdings eine eher gewagte Hypothese. Natürlich hat das Land sich im Laufe der Geschichte nach Osten hin ausgedehnt, und das ging auch nicht immer friedlich vonstatten. Allerdings ist Russland auch lange von den Mongolen oder den Hunnen immer wieder bedroht und teilweise erobert worden, die aus dem tiefsten Osten kamen.

Einige Regionen haben sich zudem vollkommen freiwillig Russland angeschlossen. Ein Beispiel dafür ist die Republik Altai im Südosten des Landes. Einzige Bedingung Russlands für die Aufnahme war, dass die Menschen dort den russisch-orthodoxen Glauben annähmen. Noch heute ist die Mehrheit der Menschen dort buddhistisch oder praktiziert Naturreligionen; der Zugehörigkeit zu Russland hat das wenig geschadet. Stattdessen handelt es sich um eine teilautonome Republik mit eigener Regierung. Ohnehin verfügt Russland über viele Regionen mit halbautonomem oder autonomem Status. So ist auch Tschetschenien eine halbautonome Republik und wird mit Ramsan Kadyrow von einem eigenen Präsidenten regiert. Hier lebt das Volk der Tschetschenen, ein muslimisch geprägtes Volk.

So ist Russland nicht nur ein Vielvölkerstaat, in dem unterschiedliche Völker friedlich zusammenleben, sondern in dem auch ganz unterschiedliche Religionen praktiziert werden.

Gemeinsam ist ihnen die russische Sprache, die in vielen Regionen neben der eigenen Sprache gesprochen wird. Die Lebenswirklichkeit unterscheidet sich jedoch oftmals enorm. Das Leben in der Metropole Moskau oder Sankt Petersburg ist nicht zu vergleichen mit dem Leben in einem sibirischen Dorf, Tschetschenien oder jenem der Nomadenstämme im Norden des Landes.

Damit ist Russland nicht so zentralistisch, wie es oft dargestellt wird. Viele halbautonome und autonome Republiken verfügen über ihre eigene Regierung, eigene Sprachen, eigene Kultur, und sind daher von der Zentralregierung in Moskau nur zum Teil tangiert. Regeln werden oft großzügig ausgelegt, oder aber einfach ignoriert. Die Menschen verfügen noch über ein gesundes Bewusstsein für Propaganda und Ideologie und sind in der Lage, diese zu erkennen. Wenn hierzulande von „den Russen“ die Rede ist, dann sind damit in der Regel nur die Menschen in den Metropolen Moskau und Sankt Petersburg gemeint, und selbst die werden häufig falsch dargestellt.

Nicht übersehen sollte man dabei aber, dass es auch in Russland eine starke westliche Propaganda gibt, und diese für viele Russen auch sehr verheißungsvolle Versprechen macht. So gibt es eine große Gruppe an Russen, meistens aus der akademischen Mittelschicht, die stark westlich orientiert ist und die Integration in den Westen anstrebt. Westliche Werte werden dort idealisiert, die westliche Propaganda von Presse- und Meinungsfreiheit wird geglaubt, und die Beschimpfung Russlands oftmals übernommen. Alles, was aus Russland kommt, wird per se als schlecht empfunden, und was aus dem Westen kommt, per se als gut. Diese Vorstellung dockt an das Selbstbild der Russen als unfähiges Volk an, das einen gewissen Stolz in seiner eigenen Inkompetenz entwickelt hat.

Dennoch sind die hier im Westen oftmals aufgeblasenen Protestbewegungen für viele Menschen in Russland wenig verlockend. Alexei Nawalny, der hier im Westen gerne zu einem Widerstandskämpfer hochgejazzt wird, ist in Russland lediglich eine politische Randfigur. Denn außer Putin die Schuld an allem, was schlecht läuft, in die Schuhe zu schieben, hat Nawalny nichts zu bieten. Seine Alternative ist eine vage Vorstellung neoliberaler Ausbeutungspolitik, welche im Ergebnis darauf hinausläuft, dass die Russen mehr arbeiten und weniger verdienen würden.

Und mit Arbeit kann man viele Russen eher verschrecken als locken. Im Gegensatz zu den Deutschen frönen sie nämlich keinem masochistischen Arbeitsfetisch, sondern es wird bewundert, wer mit wenig Arbeit durch das Leben kommt — eine ganz und gar vernünftige, lebensnahe Einstellung.

Jemand, der mehr Arbeit verspricht, wird daher kaum zum nächsten Präsidenten gewählt. Zumal Nawalny auch kaum mehr als ein korrupter Straftäter ist, sich also durch nichts von der aktuellen Regierung unterscheidet.

Russland ist also weit entfernt davon, ein obrigkeitshöriges, autoritäres Land zu sein, in dem der böse Putin diktatorisch regiert. Im Gegenteil: Es gibt eine unausgesprochene Übereinkunft zwischen Regierung und Bevölkerung, in welcher beide Seiten sich gegenseitig weitgehend in Ruhe lassen. Allerdings befindet diese sich in Auflösung, seit mit Beginn des Ukrainekrieges eine Mobilmachung begonnen hat, die jederzeit eine neue Welle an Einberufungen mit sich bringen kann. Viele Russen hat die Sorge vor dem Militärdienst ins Ausland getrieben, und zum ersten Mal seit Langem sehen sie sich nun dem direkten Zugriff der Regierung ausgesetzt. Dies jedoch ist ein Zeichen für ein Land im Ausnahmezustand, und keinesfalls Normalität.


Der voraussichtliche Ablauf der Reihe (weitere können folgen):
(23. Juni 2023) Lilly Gebert: Jenseits von Schuld und Sühne (über Nikolai Gogols „Tote Seelen“ und die Eigenheiten der russischen Literatur
(30. Juni 2023) Michael Meyen: Mit dem Wolf nach Russland (über die sowjetische Kinderserie „Hase und Wolf“)
(7. Juli 2023) Nicolas Riedl: Russischer Tiefgang (über die apokalyptische Science-Fiction-Trilogie „Metro 2033-35“ von Dimitry Glukhovsky)
(14. Juli 2023) Bilbo Calvez: Eine Gemeinschaft in Sibirien (über ihre Zeit in einem sibirischen Dorf, in dem sie Ende vorigen Jahres mit gebrochenem Arm gestrandet ist)
(21. Juli 2023) Kenneth Anders: Die Russen und wir (über seine persönlichen Erfahrungen vom Kontakt mit der russischen Besatzungsmacht in einer Garnisonsstadt der DDR)
(28. Juli 2023) Felix Feistel: Antiautoritäres Russland (über die anarchistische Mentalität der Russen und seine Eindrücke während einer Reise in der Coronazeit)
(11. August 2023) Aaron Richter: Ein Monument der Freundschaft über Modest Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung“)
(18. August 2023) Renate Schoof: Weltliteratur und Birkenwälder (über die Gedichte von Jewgeni Jewtuschenko, „Die Brüder Karamasow“ von Fjodor Dostojewski und „Der Weg des Schnitters“ von Tschingis Aitmatow)
(25. August 2023) Hakon von Holst: Versöhnung im Land der Verbannung (über den Baikalsee und die ZDF-Dokuserie „Sternflüstern“)
(8. September 2023) Owe Schattauer: Die harten Neunziger (über die beiden russischen Filme: „Bruder“ von Alexei Balabanow und „Toschka ― Der Punkt“ von Yuri Moroz)
(15. September 2023) Roland Rottenfußer: Der Himmel auf Erden (über russische Spiritualität und Orthodoxie)
(22. September 2023) Wolfgang Bittner: Hinter dem neuen eisernen Vorhang (über seine Vortragsreise durch Russland und die damit verbundenen Erlebnisse)
(29. September 2023) Lea Söhner: Der Feindkomponist (über die Musik und das Leben von Pjotr Iljitsch Tschaikowski)
(6. Oktober 2023) Laurent Stein: Ein unbekanntes Viertel (über das Viertel Sokolniki in Moskau und die Erinnerungen an seine russische Großmutter)


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