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Die Entscheidung

Die Entscheidung

Ein Gemeinschaftsprojekt in Portugal erforscht die reale Möglichkeit einer Erde ohne Krieg. Teil 6/6 — Felix Feistel und Martin Winiecki im Gespräch mit Elisa Gratias.

Wer sich mit den Hintergründen unseres modernen Lebens beschäftigt, weiß, dass wir in einer verkehrten Welt leben. Viele ahnen es und machen dennoch weiter wie immer. Bloß nicht innehalten, denn mit etwas Zeit ohne Ablenkungen kommt ein ekliges Gefühl der Beklemmung hoch. Menschen sehen Horrormeldungen im Fernsehen oder Internet, lesen aufklärende Artikel und Bücher — und rennen doch weiter mit im Hamsterrad des Konsum- und Informationsrauschs. Was bringt Information uns, wenn sie uns nicht zum Handeln motiviert? Wenn sie uns keinerlei Neuorientierung bietet?

Erst wenn Menschen die Notwendigkeit einer neuen Kultur und Lebensweise sehen, dann gewinnen sie auch die Kraft, um die ganzen Hochs und Tiefs und die wahnsinnigen Herausforderungen der Erforschung neuer Systeme zu durchlaufen.

Die Notwendigkeit zu sehen schenkt die Kraft zum Handeln, doch was, wenn wir enttäuscht werden — wie schon so oft nach historischen Momenten wie dem Mauerfall oder der portugiesischen Revolution? Dann tut es weh — und dann geht es darum, neuen Mut zu schöpfen und festzustellen, dass Enttäuschungen uns nicht umbringen. Ablenkung und Ohnmacht bringen uns um, vielleicht nicht körperlich, aber doch seelisch. Ein Mensch, der nicht mehr daran glaubt, etwas bewegen zu können, der seine eigenen Fähigkeiten zur Mitgestaltung der Welt nicht mehr nutzt, vegetiert vor sich hin wie ein lebendiger Toter.

Im letzten Teil der Videoreihe „Die Entscheidung“ erörtern Felix Feistel, Martin Winiecki und Elisa Gratias verschiedene Aspekte für einen Systemwechsel. Am Ende steht die Frage: Welche Vision weckt in uns die Kraft, uns aus dem aktuellen System zu befreien?


Elisa Gratias im Gespräch mit Felix Feistel und Martin Winiecki


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Während Regierungen jeden Tag Milliarden von Steuergeldern für Krieg und Zerstörung ausgeben, kostet der Bau eines gesamten Heilungsbiotops weniger als ein einziger militärischer Panzer. Da es noch keine öffentlichen Gelder für Heilungsbiotope gibt, ist die Arbeit an einer gewaltfreien Kultur weitgehend von privater Unterstützung abhängig.

Derzeit stammen rund 60 bis 70 Prozent der Mittel Tameras aus Seminarumsätzen. Mit Ihrer Unterstützung können die Mitarbeiter des Friedensforschungszentrums sich intensiver auf ihre Forschung konzentrieren, ihr Ausbildungsprogramm erweitern, gleichgesinnten Organisationen helfen und mehr Heilungsbiotope initiieren.

Hier finden Sie alle Informationen, um Tamera finanziell zu unterstützen: tamera.org — Spenden


Quellen und Anmerkungen:

Retreat für Aktivistinnen und Aktivisten in Portugal 22. Bis 31. Juli 2023: „Nourishing the revolution

Online-Kurs (auf Englisch): „Was ist Systemwandel?


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