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Die Kraft der Verletzlichkeit

Die Kraft der Verletzlichkeit

Im Rubikon-Mutmachgespräch erläutert Matthias Kummer, der sich der Traumaheilung widmet, wie wichtig unsere individuelle Heilung für eine menschlichere Gesellschaft ist.

Es ist 2018. Matthias Kummer kündigt seinen Job nach 12 Jahren als Fachinformatiker im selben Unternehmen. Auch seine Wohnung gibt er auf, denn es ist so weit: Er kehrt dem Alltag in Deutschland den Rücken. Gemeinsam mit seiner Freundin fährt er los. Mit dem Fahrrad auf Weltreise.

Umgeben von Natur, Sonne und Meer stellt er fest: Er fühlt es nicht. Entgegen der Erwartung, in der Freiheit auf Reisen Erfüllung zu finden, geht es ihm elend. Also beschließt er, das Abenteuer nach 9 Monaten abzubrechen und nach Deutschland zurückzukehren, um sich erneut therapeutische Unterstützung zu holen. Diesmal aber mit dem Fokus auf Methoden die traumatische Kindheitserfahrungen und deren Auswirkungen auf sein Erwachsenenleben heil werden lassen können. Er hatte das Rubikon-Video „Krieg ist heilbar!“ gesehen und spürte nun, dass die Traumaheilung ihm helfen könnte.

Inzwischen begleitet er selbst andere Menschen auf ihrem Weg der Heilung und ist Vater einer einjährigen Tochter.

Im Mutmachgespräch spricht er mit der Rubikon-Redakteurin Elisa Gratias über seine Erfahrung und erzählt, wie die Therapie sein Leben und sein Umfeld veränderte. Heute fühlt er seine Verletzlichkeit und wie stark sie ihn macht. Gerade in Bezug auf die aktuelle Weltlage und die Ängste, die diffus in der Luft liegen.


Elisa Gratias im Gespräch mit Matthias Kummer


Quellen und Anmerkungen:

(1) RUBIKON im Gespräch: „Krieg ist heilbar!“, Daniele Ganser, Franz Ruppert, Jens Lehrich und Florian Kirner.
(2) https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/krieg-in-der-ukraine/lieferungen-ukraine-2054514


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