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Macht endlich Frieden!

Macht endlich Frieden!

Russland war und ist zu Verhandlungen bereit — der Westen war es nie. Das wird sich nun böse rächen, wenn sich nicht bald die politische Restvernunft einstellt.

Geistesgegenwärtige Menschen verhandeln. Verhandeln ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Größe. Diese Größe besitzt nicht jeder.

Wer in Kriegen nicht zu Verhandlungen bereit ist, opfert Menschen und wird selbst zum Opfer seiner Vorurteile, seiner Dummheit oder auch seiner Bösartigkeit.

UN-Sicherheitsrat am 23. Februar 2024

Zum zweiten Jahrestag des Einmarsches Russlands in die Ukraine wies die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock vor dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in New York Forderungen nach Verhandlungen mit Präsident Wladimir Putin über ein Ende des Krieges zurück.

Man höre Aufrufe, mit Putin verhandeln zu wollen, doch Putin mache deutlich, dass er nicht über Frieden verhandeln, sondern seine „Eroberungen“ komplettieren wolle, meinte Baerbock.

Die Menschen wollen Frieden, Frau Baerbock, und strafen Politiker und deren Parteien ab, die das nicht wollen, wie die Europawahl unter anderem gezeigt hat. Friedensbejahende Parteien hatten enorme Zugewinne, Ihre kriegstreiberische Partei dagegen die größten Verluste zu verzeichnen. Gut so! Das Ergebnis der Wahl war ein Denkzettel, den man ernst nehmen sollte, vorausgesetzt man kann denken.

„Russland, ein ständiges Mitglied dieses Rates, möchte, dass ein souveräner Staat sein Existenzrecht aufgibt. Wo wären wir, wenn sich dieses Prinzip durchsetzen würde?“, fragte Baerbock in die Runde des Sicherheitsrates. Wer wäre dann der Nächste, der von einem rücksichtslosen Nachbarn überfallen werde, fügte sie hinzu.

Das haben sich beispielsweise die Iraker und die Vietnamesen vermutlich auch gefragt, als sie von den imperialistischen USA — die mittlerweile über circa 600 militärische Stützpunkte im Ausland verfügen — überfallen wurden und Millionen Menschen getötet haben.

„Wenn wir dem nachgeben würden, wäre dies das Ende der Charta“ der Vereinten Nationen. Deshalb werde man die Unterstützung für die Ukraine nicht einstellen.

„Wir stehen an der Seite der Ukraine“, bekräftigte Baerbock.

Ständen Sie wirklich an der Seite der Ukraine, würden Sie auf Verhandlungen drängen, um weiteres menschliches Leid zu vermeiden. Das tun Sie aber nicht. Sie stehen auf der Seite der USA, die in der Ukraine einen Stellvertreterkrieg führen.

Überdies sagte die Außenministerin in einem Gastbeitrag in Bild:

„So erschütternd es ist: Putin will keine Verhandlungen. Er will keinen Frieden — er will ‚Eroberungen‘. Das sagt er selbst.“

Russland war bereits 5 Wochen nach der Invasion bereit für Verhandlungen, aber der Westen nicht. Haben Sie das aus Ihrem Gedächtnis und Gewissen verdrängt, Frau Baerbock? Hier nochmals die Geschehnisse im März/April 2022 in Kurzform zur Auffrischung Ihres Gedächtnisses, Frau Baerbock, für Sie gratis, aber ich befürchte — umsonst:

Russland und die Ukraine waren nach Kriegsbeginn zu einer Verhandlungslösung, die von Unterhändlern auf beiden Seiten ausgehandelt wurde, bereit. Ein Vertragsentwurf existierte bereits am 15. März 2022. Laut Artikel 1 dieses Entwurfs verzichtete Kiew auf jegliche Mitgliedschaften in einer militärischen Allianz, also auch in der NATO. In 13 Unterpunkten wurde die Neutralität weitreichend definiert, beispielsweise, dass keine fremden Militärbasen auf ukrainischem Boden errichtet werden dürfen. Russland hätte im Gegenzug seine Truppen aus der Ukraine zurückgezogen.

Die Ukraine befand sich in einer guten Verhandlungsposition, zumal die russische Invasion nicht so erfolgreich verlief, wie es die Russen gerne gehabt hätten. Diese Chance haben die Ukrainer in der Folge des Einwirkens des Westens verpasst. Auch der ukrainische Präsident, dessen Amtszeit mittlerweile abgelaufen ist, war bis wenige Tage vor dem Scheitern der Verhandlungen von einer Lösung am Verhandlungstisch angetan. Auf einmal wollte er von Verhandlungen nichts mehr wissen. Warum wohl? Die ukrainische Verhandlungsposition hat sich seitdem enorm verschlechtert — von den vielen unnötigen Toten ganz zu schweigen.

Am 29. März 2022 fand eine Telefonkonferenz einer Gruppe von Staats- und Regierungschefs wie Joe Biden, Mario Draghi, Emmanuel Macron, Olaf Scholz und Boris Johnson statt, in der man übereinkam, die Ukraine weiterhin zu unterstützen und von Moskau eine Waffenruhe sowie den Abzug der Truppen zu fordern, um auf diplomatischem Wege den Konflikt beenden zu können.

Die NATO wollte zu diesem frühen Zeitpunkt jedoch keinen Frieden und meinte, die Ukraine solle den Kampf fortsetzen, bis Russland komplett besiegt sei. Der Hardliner Boris Johnson besuchte am 9. April 2022 unangekündigt Kiew, und drängte Wolodymyr Selenskyj dazu, keine Zugeständnisse an Putin zu machen, was ihm auch gelang. Er signalisierte, dass der Westen, selbst wenn die Ukraine zu Vereinbarungen bereit sei, nicht mit Putin verhandeln wolle, das heißt, ein militärischer Sieg wurde der Verhandlungslösung vorgezogen. Warum keine friedliche Verhandlungslösung? … werden Sie sich jetzt fragen.

US-Verteidigungsminister Lloyd Austin ließ nach seinem Besuch in Kiew am 25. April 2022 in den USA die Katze aus dem Sack, als er erklärte, die USA sähen in dem Krieg eine Gelegenheit, Russland langfristig militärisch und wirtschaftlich zu schwächen.

Von wegen Schutz der Freiheit und Demokratie! Der Westen beziehungsweise die USA haben sich damit am Tod Hunderttausender Menschen schuldig gemacht
(Mehr hierzu unter telepolis.de).

Und was sagten Sie, Frau Baerbock, zu diesen unverrückbaren Fakten:

„Wer behauptet, dass Waffenlieferungen den Krieg verlängern, spielt Putin in die Hände. Denn es ist eine Lüge, zu sagen, dass der Westen die Ukraine von Verhandlungen abhält.“

Bereits im März 2022 habe die Ukraine in Istanbul mit Russland verhandelt und sei zu Zugeständnissen bereit gewesen, sagte die Außenministerin.

Das ist richtig, Frau Baerbock, die Ukraine schon, aber der Westen — den auch Sie vertreten — nicht! Wer lügt jetzt hier, Frau Baerbock?

Dabei sei natürlich die Grundlage gewesen, dass Russland seine Truppen zurückzieht. „Doch statt eines Rückzugs kam Butscha“, sagte Baerbock. „Menschen, die mit verbundenen Händen vor ihren Häusern erschossen wurden. Vergewaltigte Frauen.“

Wer die Gräueltaten in Butscha angerichtet hat, ist bis heute nicht geklärt. Ihre Manipulationsversuche zur Weckung von Gefühlen sind offensichtlich und billig, Frau Baerbock.

Und noch etwas Frau Baerbock: Frieden schaffen geht nur ohne Waffen, Geschichtebewanderte wissen das!

UN-Sicherheitsrat 24. Februar 2023

Bereits am ersten Jahrestag der russischen Invasion sagte Annalena Baerbock:

„Dieser Krieg ist nicht der Krieg des russischen Volkes. Dieser Krieg ist Putins Krieg.“

Ein klassischer Versuch der Dämonisierung unliebsamer Personen, Frau Baerbock, billig, aber effektiv!

Ein gerechter Frieden sei auch im Interesse der Menschen in Russland.

„Der russische Präsident riskiert die Zukunft seines eigenen Landes.“

Und Menschen wie Sie riskieren das Leben der eigenen Bevölkerung und die Zukunft Ihres eigenen Landes, ist Ihnen das denn nicht bewusst? Sollte es zu einer atomaren Auseinandersetzung kommen — gleichgültig, wer den ersten Schlag ausführt — ist das westlichen Politikern wie Ihnen zu verdanken, die unablässig versuchen, Russland immer mehr in die Enge zu treiben. Auch Ihre Rhetorik „Wir haben Euch ja vor der Gefährlichkeit Putins gewarnt“ wird dann den Millionen, von Euch verschuldeten Toten nichts mehr nützen. Nicht Russland ist gefährlich, sondern die USA und ihre Vasallen sind es.

Das Problem, Frau Außenministerin, ist, dass der sich moralisch überlegen fühlende Westen den Begriff „Frieden“ alleine definieren und Russland beziehungsweise Putin in alter Manier wieder als dummen Schuljungen dastehen lassen möchte, was er im Vergleich zu einigen westlichen Politikern nicht ist.

Der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja warf den westlichen Ukraine-Unterstützern — auch Deutschland — vor, Russland zerstören zu wollen. Das Wort „Frieden“ werde unaufrichtig verwendet, sagte Nebensja bei den Vereinten Nationen:

„Gemeint ist eine Kapitulation Russlands, die Russland im Idealfall eine strategische Niederlage zufügt, gefolgt von der Auflösung des Landes und der Neuordnung der Gebiete.“

In Anspielung auf den Anruf Chinas zu einem Waffenstillstand im Krieg gegen die Ukraine und die Forderung auf eine baldige Wiederaufnahme von Verhandlungen warnte US-Außenminister Antony Blinken im Februar 2023 vor einem „vorübergehenden oder bedingungslosen“ Waffenstillstand. Russland werde jede Kampfpause nutzen, um die Kontrolle über das illegal eroberte Gebiet zu festigen und seine Streitkräfte für weitere Angriffe aufzustocken. Die Mitglieder des Sicherheitsrats sollten sich daher nicht von Forderungen nach einem Waffenstillstand täuschen lassen.

Das war nicht anders zu erwarten. Die US-Amerikaner wollten diesen Krieg, und werden ihn, solange es geht, am Leben erhalten. Erst wenn der öffentliche Druck zu groß wird, werden sie wahrscheinlich auf den Verhandlungstisch verweisen. Die USA wussten von Anfang an, dass denr Westen diesen Krieg nicht gewinnen kann. Das war auch nicht ihr Ziel, sondern die Schwächung Russlands und der EU. Letzteres ist ihnen auch gelungen. Die USA führen Krieg in der Ukraine gegen Russland. Aber dort stirbt kein einziger US-amerikanischer Soldat. Wie dreckig und würdelos!

Der Westen — also die USA — sähen gerne eine USA-freundliche Regierung in Russland an der Macht, um eine unipolare Weltordnung aufrechtzuerhalten sowie an den enormen Rohstoffvorkommen Russlands teilzuhaben. Ab und zu lassen westliche Politiker und Militärs dieses Verlangen nach den Bodenschätzen Russlands auch durchschimmern.

Im Dezember 2023 ließ sich Roderich Kiesewetter im „Bericht aus Berlin extra“ über die Rohstoffvorkommen im umkämpften Donezk-Lugansk-Gebiet aus. Europa sei auf die dortigen Lithiumreserven angewiesen, wenn es „die Energiewende vollziehen“ wolle.

„Eine mögliche Kompromisslinie würde Geländeverzicht bedeuten. Und das wär‘ für Putin der Sieg“, so der CDU-Politiker. Deshalb müsse die Bundesregierung Taurus-Marschflugkörper nach Kiew liefern. Frieden scheint für Kiesewetter die Abwesenheit von Krieg zu bedeuten.

„Wenn die Ukraine zerfällt, sind die Folgekosten viel größer, als wenn wir jetzt viel stärker reingehen“, meinte Kiesewetter.

Nun, zumindest lässt er keinen Zweifel an der wahren Intention seiner Haltung. Möglicherweise ist ja die Rohstoffsicherung auch wichtiger als weiteres, unnötiges Blutvergießen zu vermeiden, oder Herr Kiesewetter? Es geht unter anderem um Rohstoffe — keine Frage — und die gibt es nicht nur in der Ostukraine, sondern auch in Russland. Davon wollen insbesondere die USA einen Happen abhaben.

Sir Patrick Sanders, der Chef der britischen Armee meinte:

„In diesem Krieg geht es nicht nur um die schwarze Erde im Donbas oder um die Wiedererrichtung eines russischen Imperiums …“

Wie in fast jedem Krieg geht es um Macht und Gier. Begriffe wie Demokratie und Freiheit werden nur zu Manipulationszwecken vorgeschoben, um die Bevölkerung für den Krieg, von dem Wenige auf dem Rücken Vieler profitieren, bei der Stange zu halten.

Die Rohstoffvorkommen in Russland sind einfach zu verlockend für den Deep State, der die Strippen von Marionetten wie Joe Biden, Olaf Scholz, Friedrich Merz, Roderich Kiesewetter und Konsorten fest in der Hand hält. Störend dabei sind Menschen wie Wladimir Putin, der den geplanten Rohstoff-Beutezug der USA seltsamerweise gar nicht so gut findet. Nicht jeder hält still, wenn ihm seine Rohstoffe oder seine lebenserhaltende Infrastruktur, wie zum Beispiel notwendige Pipelines für die Energieversorgung, genommen beziehungsweise sabotiert werden.

„Krieg
Krieg ich dein Land?
Krieg ich dein Wasser?
Krieg ich dein Öl?
Und wenn du’s mir nicht gibst,
dann gibt es Krieg,
dann nehme ich es mir!“

(Helga Schäferling)

Dringlichkeitssitzung — UN-Generalversammlung Oktober 2022

Im Oktober 2022 appellierten 66 Länder an die UN-Generalversammlung, den Krieg in der Ukraine zu beenden. Hier ein kurzer Bericht von Uncut-News zu dieser Versammlung:

„Auf der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York haben 66 Länder ein Ende des Krieges in der Ukraine gefordert. Die Führer dieser Länder forderten Diplomatie und Verhandlungen anstelle von Sanktionen und Waffenlieferungen. Wir fordern eine Deeskalation und ein Ende der Feindseligkeiten in der Ukraine“, sagte Macky Sall, der Präsident des Senegal. Die 66 Länder, die den Frieden in der Ukraine fordern, repräsentieren einen Großteil der Weltbevölkerung. Zu diesen Ländern gehören Indien, China, Indonesien, Bangladesch, Brasilien und Mexiko.

Fünf europäische Länder — Ungarn, Malta, Portugal, San Marino und der Vatikan — haben sich der Gruppe ebenfalls angeschlossen. Der Premierminister des Inselstaates St. Lucia, Philip Pierra, rief die beteiligten Parteien auf, den Konflikt in der Ukraine unverzüglich zu beenden.

Der Präsident von Timor-Leste, José Ramos-Horta, kritisierte die vom Westen angewandte Doppelmoral. Er wies darauf hin, dass die Reaktion auf den Krieg in der Ukraine in krassem Gegensatz zu der Reaktion auf Kriege in anderen Ländern steht, in denen Tausende von Frauen und Kindern ums Leben gekommen sind.

Sheika Hasina Wajed, die Premierministerin von Bangladesch, warnte in New York, dass die gesamte Menschheit — einschließlich Frauen und Kinder — durch die Sanktionen und Gegensanktionen bestraft wird. Ihre Auswirkungen seien nicht auf ein Land beschränkt, sondern gefährdeten das Leben und die Lebensgrundlage der Menschen in allen Ländern. „Stoppt das Wettrüsten, stoppt den Krieg und die Sanktionen“, sagte sie.

Eine Verzögerung der Verhandlungen würde zu weiteren Opfern führen und die katastrophalen Folgen für Europa, Russland und die Weltwirtschaft verschlimmern, sagte Tamim bin Hamad bin al-Thani, der Emir von Katar.

Der kongolesische Außenminister Jean-Claude Gakosso forderte, dass ausländische Mächte kein Öl ins Feuer gießen sollten.

Der Präsident der Generalversammlung Csaba Korosi sagte in seinen Schlussworten, dass die Beendigung des Krieges in der Ukraine eine der wichtigsten Botschaften sei, die während dieser Generalversammlung im Plenarsaal widerhallten.

Deutschland und weitere 142 der 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen stimmten in der Vollversammlung für eine Resolution, die die Annexion ostukrainischer Gebiete durch Russland verurteilte. Nur fünf Länder — neben Russland Belarus, Syrien, Nicaragua und Nordkorea — sprachen sich gegen die Resolution aus. 35 der insgesamt 193 Mitgliedstaaten enthielten sich der Stimme. Damit demonstrierte die UN nach Außen deutlich ihre Geschlossenheit, stand auf der Seite bundesregierung.de . 143 dafür, 5 dagegen, 35 Enthaltungen, macht nach Adam Riese 183, was ist mit den restlichen zehn Ländern?

Weiterhin war auf dieser Seite zu lesen:

„Die Resolution verurteilt Russlands Annexion und erklärt sie für ungültig. Zudem wird Russland aufgefordert, die Einverleibung der teils besetzten Regionen Luhansk, Donezk, Saporischschja und Cherson rückgängig zu machen.“

Deutschland hatte vor der Abstimmung dazu aufgerufen, die von Russland erklärten Annexionen der ukrainischen Regionen Luhansk, Donezk, Cherson und Saporischschja zu verurteilen. „Die Schein-Referenden und Russlands illegale Annexionen sind null und nichtig“, sagte der deutsche Diplomat Michael Geisler.

Auch die USA hatten zu einer klaren Verurteilung der Annexionen aufgefordert. „Heute ist es Russland, das in die Ukraine einmarschiert. Aber morgen könnte es eine andere Nation sein, deren Territorium verletzt wird. Sie könnten es sein. Sie könnten die Nächsten sein“, sagte die amerikanische VN-Botschafterin Linda Thomas-Greenfield. Die Grenzen eines jeden Landes — so groß oder klein es auch sein möge — seien durch das internationale Völkerrecht geschützt, so Thomas-Greenfield“.

Ja, Frau Thomas-Greenfield, das sollten sich die USA mal hinter ihre imperialistischen Ohren schreiben!

Keiner der mächtigen, kriegstreiberischen westlichen Staaten wie USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland äußerte sich zu Verhandlungslösungen! Sie wollen anscheinend keinen Frieden, sie — insbesondere die USA — wollten und wollen Russland weiter schwächen.

Russland — Verhandlungen und versöhnliche Worte

Russland ist an einer Verhandlungslösung interessiert, die NATO nicht. Die Berliner Zeitung schrieb am 24. Mai 2024:

„Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich offenbar bereit erklärt, den Krieg in der Ukraine mit einem ausgehandelten Waffenstillstand zu beenden. Allerdings sollen die aktuellen Schlachtfeldlinien anerkannt werden. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf vier verschiedene russische Quellen.

Putin sei bereit, weiterzukämpfen, wenn Kiew und der Westen nicht reagieren, so die Reuters-Quellen. Der russische Staatschef habe den Schritt in einer kleinen Gruppe von Beratern angekündigt. Dem Westen soll Putin vorgeworfen haben, Gespräche zu behindern. Den gleichen Vorwurf richtete er an Wolodymyr Selenskyj, der ebenfalls nicht gesprächsbereit sei.

Im Februar 2022 hatte Putin die Ukraine an mehreren Landesgrenzen angegriffen. Seitdem wird immer wieder mit beiden Seiten verhandelt, um den Krieg zu beenden. Denn die Fortschritte der russischen Kämpfer sind überschaubar. Sowohl auf russischer Seite, als auch auf der ukrainischen gibt es hohe Truppenverluste.“

Jetzt wäre ein günstiger Zeitpunkt für Verhandlungen. Henry Kissinger meinte zu diesem Thema:

„Damit es Fortschritte bei Verhandlungen gibt, ist ein Umfeld erforderlich, in dem ein gewisses Gleichgewicht der Kräfte herrscht.“

Russland sitzt momentan im Ukraine-Russland-Konflikt am längeren Hebel, dennoch scheint es zu Verhandlungen bereit zu sein, die von kurzsichtigen „Politikern“ wie Annalena Baerbock kategorisch abgelehnt werden.

Davon abgesehen: Für Verhandlungen gibt es keinen ungünstigen Zeitpunkt, wenn man damit Menschenleben retten kann!

Russlands Präsident Wladimir Putin stellte sich am 5. Juni 2024 beim Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg den Fragen der Leitung von 16 internationalen Nachrichtenagenturen. Thema waren unter anderem die deutsch-russischen Beziehungen. Wladimir Putin wiederholte erneut, dass Deutschland seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges nie vollständig souverän gewesen war. Er meinte auch, dass das jetzige Vorgehen die Ampel-Regierung „die deutsch-russischen Beziehung endgültig zerstört“.

Er meinte, was vielen Menschen in Deutschland nicht klar ist, dass die deutschen Leopard-Panzer in der Ukraine bei den Menschen in Russland einen „moralisch und ethischen Schock ausgelöst haben“.

Gleichzeitig merkte Wladimir Putin an, dass er in Deutschland sehr viele Freunde hat, aber mit ihnen keinen Kontakt mehr habe, um sie nicht einer Gefahr auszusetzen. Am Ende bemerkte Putin, dass er insgeheim hofft, dass die Menschen bei den EU-Wahlen vernünftige Abgeordnete wählen würden. Was dann auch geschah: Die Kriegstreiber und US-Vasallen wurden empfindlich abgestraft.

Gerade Deutschland reicht Putin immer wieder die Hand, was aber in deutschen Mainstream-Medien und von deutschen Regierungsmitgliedern kaum erwähnt oder des Öfteren falsch dargestellt wird. Bundeskanzler Olaf Scholz beispielsweise behauptete Ende 2023, Putin habe entschieden, die Gaslieferungen einzustellen. Das war eine dreiste Lüge! Putin hat im Oktober 2023 auf einer Konferenz in Sotchi angeboten, Deutschland wegen der hohen Energiepreise über die eine, noch intakte Pipeline 27 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr zu liefern. Die Entscheidung liege aber bei Deutschland, so Putin.

So verhalten sich Freunde, Herr Scholz. Feinde begehen Terrorakte und sprengen Pipelines in die Luft! Wollen Sie diesen „vergessenen“ Fakt später wieder ihrer „temporären Demenz“ in die Schuhe schieben? Sie sollten langsam Konsequenzen aus der verfehlten Politik der Ampelkoalition ziehen und sich Neuwahlen stellen. Ihnen sollte die Vertrauensfrage gestellt werden. Ihr erneutes Einknicken in der Entscheidung über den Einsatz deutscher Waffen auf russischem Boden hat zumindest bei mir das Restvertrauen in Sie zerstört. Sie sollten bei solchen Entscheidungen Ihr Augenmerk auf das eigene Volk und nicht auf die USA richten.

Sie haben mit dieser Entscheidung Europa einem Weltkrieg einen Schritt näher gebracht.

Kriegstreiber wie Friedrich Merz und Emmanuel Macron versuchen, Russland immer mehr in die Enge zu treiben. Und Sie als Kanzler, der sich im Europawahlkampf als Pazifist verkauft hat, stehen daneben und anscheinend auch neben sich und lassen das alles zu? Sollten irgendwann Atomwaffen eingesetzt werden, ist das nicht nur den unverblümten Kriegstreibern, sondern auch Menschen wie Ihnen zu verdanken, die nicht standhaft blieben.

Im März dieses Jahres reichte Putin in Sotschi bei den Weltfestspielen der Jugend und Studenten Deutschland erneut die Hand und das trotz der zuvor von BRD- Bundeswehrgenerälen geplanten Taurus-Terroranschläge auf die Krim-Brücke. Hier ein Teil seiner Ansprache:

„Aber ich möchte auch anmerken, dass wir in der Geschichte unserer Länder immer eine goldene Zeit in unserer Entwicklung, in der Erzielung von Erfolgen erlebt haben, wenn wir Russen und Deutsche uns zusammengetan haben. Zu allen Zeiten, in denen Deutschland und Russland zusammen waren und zusammenarbeiteten, haben wir große offensichtliche Erfolge erzielt. Leider ist das heute nicht der Fall, aber ich denke, dass die tiefen Interessen, die nationalen tiefen Interessen Deutschlands und des deutschen Volkes früher oder später unweigerlich Politiker an die Spitze bringen werden, die genau diesen Standpunkt vertreten, die die nationalen Interessen vertreten.“

Ja, das denke und hoffe ich auch. Kommen solche Worte aus dem Munde eines Berserkers, wie Putin von den Kriegstreibern meist dargestellt wird? Ich würde Herrn Putin ohne größere Bedenken die Hand reichen, wenn er Friedensangebote macht. Er hat seine Versprechen nach dem Mauerfall und im „Zwei-plus-Vier-Vertrag“ sowie die Abmachungen des Minsker Abkommens eingehalten, die NATO nicht.

Vor ein paar Tagen gab Putin ein Interview. Hier ein Ausschnitt davon:

„Sie haben entschieden, dass wir für jemanden eine Bedrohung sind. Wir sind für niemanden eine Bedrohung, schon gar nicht für den Führer eines anderen Staates. Das ist ein schlechter Ton, das ist kein guter Ton. Wir haben unsere eigene Position in der einen oder anderen Frage. Wir kennen die Position der europäischen Staaten, auch die Position der Bundesrepublik Deutschland, zu den Ereignissen in der Ukraine.

Alle sind überzeugt, dass Russland den Krieg in der Ukraine begonnen hat. Aber niemand, das möchte ich betonen, niemand im Westen, in Europa, will sich daran erinnern, wo diese Tragödie begonnen hat.

Sie begann mit einem Staatsstreich in der Ukraine, einem verfassungswidrigen Staatsstreich. Damit begann der Krieg.

Ist Russland schuld an diesem Staatsstreich?

Nein.“

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Mehr zu diesem Interview unter uncutnews.ch.

Fazit:

Wenn die Ära von deutschen Kriegstreibern wie Baerbock, Merz, Kiesewetter, von der Leyen, Strack-Zimmermann, Hofreiter und dergleichen sowie von ausländischen Bellizisten wie dem französische Präsidenten Emmanuel Macron oder dem britischen Außenminister David Cameron vorbei ist, — was nicht schnell genug passieren kann — werden Deutschland und Europa den Russen wieder die Hand reichen und ihre Beziehungen zu den USA überdenken, so hoffe ich. Vernunftbegabte europäische Politiker wie der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán tun dies bereits.

Hört endlich auf, den Menschen diese Mär von der Verteidigung der Demokratie in der Ukraine oder am Hindukusch zu erzählen! Darum ging es keine Sekunde, ebenso wie es bei den Corona-Maßnahmen keine Sekunde um die Gesundheit der Bevölkerung ging.

Macht endlich Frieden! Ohne Waffen Frieden schaffen! Schickt endlich eure Diplomaten los, und lasst eure vermaledeiten Waffen zuhause! Nur Wahnsinnige glauben, mit Waffen Frieden schaffen zu können.

„Verhandeln wir nie aus Furcht, aber fürchten wir uns nie, zu verhandeln!“
(John F. Kennedy)

Nur der Tod verhandelt nie.


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