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Von langer Hand

Von langer Hand

Um jene Kräfte zu erkennen, die sich hinter den politischen Ereignissen verbergen können, braucht es einen erweiterten Blick.

Woher komme ich, wohin gehe ich und was mache ich hier? Der Beginn eines Jahres ist immer wieder eine Gelegenheit, sich im Leben neu zu positionieren und sich möglicherweise ein wenig anders auszurichten. Für diejenigen, die sich wünschen, dass die Dinge sich ändern, gibt es eher schlechte Nachrichten: Schlimmer geht immer — wir erleben Dinge, die wir uns bis vor ein paar Jahren nicht hätten träumen lassen. Die gute Nachricht: Wir leben noch! Trotz Umweltgiften und -hormonen, trotz Abgasen, Schwermetallen, Mikroplastik, genverändernden Substanzen und Verstrahlung, trotz der Abnahme der Geburten und der Zunahme plötzlicher Tode, trotz wachsender Armut, Isolation, und dem bitteren Gefühl der Sinnlosigkeit.

Das Natürliche stirbt, das Künstliche gedeiht. Diese Tendenz hat nicht erst mit der Industrialisierung begonnen; schon Eva kam nicht auf natürliche Weise auf die Welt.

Der Transhumanismus ist bereits in der Genese angelegt, in der Geschichte der Erschaffung einer Frau aus der Rippe eines Mannes. Auch in der ägyptischen und in der griechischen Mythologie gibt es Erzählungen von Menschen, die aus männlichen Sekreten oder Gliedmaßen entstanden sind. Sehr lange schon ist eine Intelligenz am Werk, die auf künstliche Weise versucht, Leben zu erschaffen.

Der Versuch, sich das Leben auf der Erde anzueignen, findet heute in der Digitalisierung seinen Ausdruck, in Computertechnik, Robotik, Labormedizin, Genetik, künstlicher Intelligenz (KI) und der Technologisierung der gesamten Welt. Vermutungen darüber, welche Kräfte hinter den Ereignissen stehen, gibt es vor allem im Bereich der Fantasie. Ende der 1980er-Jahre etwa kam „Sie leben“ heraus, ein ebenso mittelmäßiger wie einprägsamer Film von John Carpenter, in dem Außerirdische sich mit den Reichen und Mächtigen verschworen haben, um die Menschheit mittels unterschwelliger Botschaften in den Massenmedien zu manipulieren, zu kontrollieren und zu willenlosen, konsumgetriebenen Wesen zu machen. Per Zufall gelangt der Protagonist an eine Brille, die ihn die wahre Intention der Machthabenden erkennen lässt und deren teuflisches Gesicht zum Vorschein bringt.

Vierzig Jahre später klingt die Geschichte alles andere als abwegig. Inzwischen sehen viele Menschen die Fratze hinter dem, was als „gut“ verkauft wird. Mancherorts sieht es tatsächlich so aus, als habe sich die Tür zur Hölle geöffnet. Keine Menschen scheinen da am Werk zu sein, sondern Bestien, die nichts Menschliches mehr haben, Furien, die sich das Lebendige einverleiben, Dämonen, die aus der tiefsten Dunkelheit kommen.

Zwischenwelten

Dämonen gibt es in so gut wie allen Mythologien, Religionen und mystischen Lehren. Das Wort stammt vom griechischen „Daimon“ ab und steht für den Geist der Abgeschiedenen, für eine Kraft also, die sich vom Ganzen gelöst hat und eigene Ziele verfolgt; der Begriff geht auf das griechische Wort für zerteilen zurück. Daimon ist ebenfalls mit dem Wort „demos“ verwandt, aus dem sich Demokratie ableitet, sowie mit dem Begriff „Zeit“ im Sinne von Abschnitt, Abgeteiltes, von dem unsere Zeitung stammt.

Die negative Konnotation der Dämonen, ursprünglich Mittelwesen zwischen Menschen und Göttern, geht auf die konstantinische Wende zurück und ist vor allem eine Folge der christlichen Mission. Davor waren Dämonen in nutz- und schadenbringende Wesenheiten unterteilt, die mit ihren teils übermenschlichen Kräften und Fähigkeiten die gesamte Natur bevölkerten.

In der indischen Mythologie wird das Universum von Devas und von Asuras bewohnt. Während die Devas weitentwickelte Wesen sind, die die universelle Ordnung aufrechterhalten und mit dem Göttlichen in Verbindung stehen, sind die Asuras geistig unterentwickelt. Bei ihrer Erschaffung haben sie die Gabe der Wahrheit und der Lüge mitbekommen — die Wahrheit legten sie ab.

Im Satya-Yuga, der ersten Ära des kosmischen Zyklus, stand die Erde vor allem unter dem Einfluss der Devas. Die Menschen lebten in Frieden und frei von Krankheit; Hunger und Kriege gab es nicht. Im Laufe der darauffolgenden Zeitalter nahm der Einfluss der Devas ab und der der Asuras zu. Das Kali-Yuga, die aktuelle Epoche, wird aufgrund des Einflusses der Asuras das Zeitalter der Lüge und der Kriege genannt. Hieraus leiten sich auch in der persischen und zoroastischen Dämonologie Wesenheiten ab, die die Menschen in die Irre führen, indem sie das Böse als gut deklarieren.

Under control

Das Wissen um das Gegenspiel guter und böser Kräfte, das sich in jedem Menschen vollzieht, ist viele Jahrtausende alt. Auch wenn Götter und Dämonen heute in Vergessenheit geraten sind, so sind sie doch erstaunlich aktuell. Von den Asuras heißt es, sie haben sich von der Sonne abgewendet und leben unter künstlichem Licht. Sie sind vor allem materiell orientiert und setzen ihre Energie in die Entwicklung der Technologie.

Ähnliches wird von Ahriman gesagt. In der Anthroposophie ist der auf die persische Dämonologie zurückgehende Fürst der Finsternis eine kalte, berechnende Intelligenz, die den Menschen den Zugang zur geistigen Welt verunmöglichen will. Auch er steht für die Technologisierung der Welt, die das natürliche Leben immer weiter zerstört.

Wie ein gigantischer Krake mutet die künstliche Intelligenz an, die heute die Welt erfasst. Jede einzelne unserer Bewegungen wird elektronisch überwacht.

Lebendige Organismen einschließlich der Menschen werden genetisch manipuliert. Nichts soll mehr auf natürliche Weise wachsen und gedeihen. Es ist nicht mehr nötig, die Maßnahmen hierfür aufzuzählen. Ein Blick in die Zeitung reicht, um es zu sehen. Verkauft freilich wird das Ganze als etwas Gutes. Die Wahrheit wurde abgelegt, die Lüge bleibt.

Ferngesteuert

Aus einem geleakten Geheimpapier der NASA geht hervor, was für Kontrollmöglichkeiten es heute gibt. In dem Dokument „Future Warfare“ — zukünftige Kriegsführung, dazu in Klammern das Jahr 2025 — ist von Bots und Borgs die Rede, von der Robotisierung der Bereiche Landwirtschaft, Industrie und IT, von Biowaffen, Smartdust, Nanotechnologie und Mikrowellen, von einer kontrollierten Natur und von Insekten als Kampfmittel. Zur Machtübernahme gehört eine „Televisionierung“ aller öffentlichen Bereiche. Teleshopping, Telebildung, Telemedizin, Telepolitik, Telesozialisierung — alles unter einer Hand (1).

Die Manipulation findet nicht nur auf psychologische Weise statt.

Spätestens seit den mRNA-Impfungen ist klar, dass Regierungen Krieg gegen die eigene Bevölkerung führen und Biowaffen gegen die Menschen lenken (2). Die Vergiftung mit Schwermetallen etwa macht uns regelrecht zu Antennen.

Der Naturwissenschaftler Harald Kautz weist nach, wie es mit der aktuellen Technik möglich ist, einen direkten Bezug zu unserem Nervensystem zu bekommen und Programme beliebig einzuspielen. Er beschreibt etwa die Morgellons-Krankheit als eine Schwermetallvergiftung, bei der sich in der Haut oder im Unterhautgewebe Pilzfäden, sogenannte Hyphen, bilden. Für Betroffene fühlt es sich an, als krabbelten Insekten in ihrem Körper herum (3).

Derartige Erscheinungen lassen wahrhaftig an höllische Qualen denken. Tatsächlich ist die Kontrolle laut Harald Kautz viel weiter fortgeschritten, als die meisten sich vorstellen mögen. Gefühle und Gedanken können gezielt gesteuert und Menschen gewissermaßen zu Automaten gemacht werden. Dieser Gedanke liegt auch nahe, wenn wieder einmal jemand wahllos in eine Menschenmenge schießt.

Mensch als Beute

Die Erklärung, dass die Steuerungssysteme von Menschen gemacht sind, die es auf immer mehr Geld und immer mehr Macht abgesehen haben, greift zu kurz. Geht es wirklich nur um puren Egoismus? Oder hat da jemand regelrecht Hunger?

Dämonische Kräfte sind nicht an die göttliche Quelle angeschlossen und brauchen andere Energiequellen, um zu existieren. Nur als Parasiten können sie überleben. Sie spähen ihre Beute aus, überwachen deren Bewegungen und kontrollieren ihren Tagesablauf. Kein Lebensbereich bleibt davon unberührt. Die Informationen, die sie erhalten, nutzen sie zur Fütterung ihrer künstlichen Systeme, zum Weiterverkauf oder zur Verknüpfung mit anderen Informationen (4).

Das Versprühen von Substanzen in der Atmosphäre, die unaufhaltsame Vergiftung mit Schwermetallen, das Verabreichen genverändernder Stoffe, die Manipulation der menschlichen DNA und RNA, die Mind Control, die weltweiten Impfkampagnen, der Ausbau des 5G-Netzes, die HAARP-Anlagen, die Verteidigung „unserer Demokratie“, die Rolle der Medien — an all dem wird sichtbar, dass wir praktisch zum Melkvieh gewisser Kräfte bestimmt sind.

Das ist starker Tobak. Doch es ist auch eine mögliche Antwort auf den Irrsinn unserer Zeit. Nicht, um uns diesen Kräften zu ergeben, sondern um aufzuhören, die Lösung am falschen Ende zu suchen. Diejenigen, dir wir als „Eliten“ bezeichnen, sind vielleicht selbst wie in einem klebrigen Spinnennetz gefangen und bilden sich nur ein, die Fäden in der Hand zu halten. Tatsächlich widerfährt ihnen, was Mephistoles zu Faust sagte: „Du glaubst zu schieben und du wirst geschoben.“

Neues Spiel

Angesichts des schlingernden Kurses der Ereignisse ist es nicht schwer, sich vorzustellen, dass kein Kapitän mehr an Bord ist. Auf dem Narrenschiff hat keiner mehr das Steuer in der Hand. Das System ist außer Kontrolle und wickelt sich praktisch wie von selbst ab. Game over — das Spiel ist aus. Hier weiterzumachen bringt nichts. Es ist vorbei. Die Proteste: sinnlos. Die Empörung: umsonst. Die Forderungen: führen zu nichts. Die einzige Möglichkeit: aussteigen und ein neues Spiel beginnen.

Die Antwort auf Fremdbestimmung ist: Nein! Ich mache da nicht mit! Einer Regierung, die sich gegen die eigene Bevölkerung richtet, entkommen wir dadurch, dass wir unregierbar werden.

Nicht meine Regierung. Ich akzeptiere diese Autorität nicht. Ich lasse diese Leute nicht über mich bestimmen. Ich bin kein Melkvieh. Mein freier Wille ist unantastbar. Was Gott nicht anrührt, darüber hat auch der Teufel keine Macht und erst recht kein Minister. Das ist das Abrakadabra, das Sesam-öffne-dich in dieser Situation. Ich bestimme über mein Leben. Ich bin Souverän im eigenen Haus, König über mein inneres Reich. Oder kurz: Ich bin Mensch.

Verloren haben wir dann, wenn wir uns unsere Menschlichkeit abnehmen lassen, wenn wir also das tun, was die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel in dem Moment äußerte, als sie für ihre Coronapolitik mit der Staufermedaille in Gold geehrt wurde: „Wir haben von den Menschen verlangt, sich nicht menschlich zu verhalten.“ Das ist hier die Frage: Für wen halten wir uns? Für verbesserte Affen, die angesichts von Problemen nur angreifen, fliehen oder sich totstellen können? Für Maschinen, die man beliebig aufrüsten kann? Oder für Menschen mit Bewusstsein, die dazu in der Lage sind, eigene Entscheidungen zu treffen und Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen?

Wenn wir das alte Spiel verstanden haben, können wir ein neues Spiel beginnen, ein Spiel, in dem wir keine Angst vor Selbstverantwortung haben, in dem es keine Regierungen gibt, keine Staaten, die es zu verteidigen gilt, keinen Glauben an den Mangel, kein Hollywood, keine Armeen und keine Projektion der eigenen Dunkelheit auf andere. Die Antwort auf dunkle Kräfte ist: Ich gebe dir nichts mehr zu fressen. Ich lasse mich nicht mehr über mein Ego, mein Gehirn oder meine Sexualität kontrollieren, sondern folge meinem Herzen.

Kämpfst du noch oder lebst du schon?

So müssen wir nicht wie die Lemminge untergehen, sondern kommen durch das Nadelöhr zwischen zwei Welten, von denen die eine am Ende ist und die andere gerade beginnt.

Der Weg von der Hölle ins Paradies ist vielleicht nicht so weit, wie wir glauben. Er beginnt mit einem Schritt aus dem digitalen Käfig heraus. Wer sich darin einsperren lässt, der hat keine Möglichkeit, an der Wirklichkeit teilzunehmen. Wer hingegen hinter dem Bildschirm hervortritt, der ihm die Sicht versperrt, entdeckt seine Wirksamkeit.

Er verlässt das Dramadreieck aus Opfer, Täter und Retter, das ihn in der Ohnmacht gefangenhielt, und hört auf zu kämpfen. Er weiß ja, dass alles, was er aussendet, früher oder später zu ihm selbst zurückkommt; er weiß, was Karma bedeutet, und kennt seit Urzeiten die Gesetze, die unser Universum lenken: Alles besteht aus geistiger Energie; alles entspricht sich; alles schwingt; alles ist Rhythmus. Alles hat zwei Pole; alles hat männliche und weibliche Prinzipien; jede Ursache hat ihre Wirkung und jede Wirkung ihre Ursache.

Er braucht keine Gebote und Verbote, keine Maßregelungen und Verordnungen und niemanden, der ihn zurechtweist oder an der Nase herumführt. Er hat das Leben selbst als Lehrer. Er muss nicht mehr nach außen projizieren, was er innen lösen kann. So braucht er auch keine Dämonen mehr, die ihn darauf aufmerksam machen. Er nimmt die Ereignisse als das, was sie sind: Herausforderungen für unser Bewusstsein auf der Höhe dessen, was es zu verstehen gilt. Nicht als Massenmensch ist er unterwegs, sondern als ein Individuum, das sein Bewusstsein nicht kapern lässt.

Vom Kriegsfilm zur Liebesgeschichte

Anstatt sich an einen Zentralcomputer anschließen zu lassen, um in einer künstlichen Umgebung zu überleben, öffnet er sein Herz und geht hinaus in ein neues Leben. So einfach ist das. Man muss es nur machen. Der Lärm des Zusammenbruchs mag ohrenbetäubend sein. Was wir zu sehen bekommen, mag an die Hölle erinnern. Hinter manchen Wesen scheinen sich wahrhaftig Dämonen zu verbergen. Doch das sind nur Bilder, die uns bange machen wollen. Das ist alles, was diese Kräfte können: Filme. Marketing. Verpacken.

Die Wirklichkeit hingegen sieht ganz anders aus. Hinter den Werbespots derer, die es auf unsere Energie abgesehen haben, auf die Leuchtkraft des Menschen, gibt es eine andere Realität. Und die gestalten wir. Wir lassen uns unser Licht nicht abziehen, das, was uns zum Menschen macht. Wir erfinden eine neue Geschichte, in der nicht Staaten und Kriege im Mittelpunkt stehen, sondern der Schutz des Lebens. Keine mächtigen Herren sind die Protagonisten, sondern Frauen, Kinder und Männer, die sich gemeinsam entfalten.

Das Leben kann ganz anders sein, als wir es kennen. Wirklich. Es kann.


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Quellen und Anmerkungen:

(1) https://www.foresightfordevelopment.org/sobipro/54/1195-future-warfare-circa-2025
(2) Helmut Sterz: Die Impf-Mafia. Pfizers ehemaliger Chef-Toxikologe weist nach, wie uns rechtswidrig Giftstoffe als Heilmittel gegen Covid-19 verkauft wurden
(3) https://www.youtube.com/watch?v=QotOrqQG9QY
(4) Magda von Garrel: Mensch als Beute. Gespräche über elitäre Transformationsprojekte, Ovalmedia 2025

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