Früher fragte Rudi Carrell noch, wann es denn endlich wieder richtig Sommer wird. In den 2020er Jahren scheint man vielfach vergessen zu haben, was ein solch wirklicher Sommer ist. Gerade dann, wenn er sich tatsächlich mal zeigt. Statt Grund zur Freude sind die hohen Temperaturen für viele Anlass für tiefe Besorgnis. Die Hitze, früher ein Merkmal eines „richtigen“ Sommers, wird heute als todbringendes Schreckensgespenst der Meteorologie, des Klimas gedeutet. Wie dereinst die Corona-Viren, müssen jetzt die Temperaturen als Schuldige für Tote herhalten. Etwa Badetote. Die werden aktuell mit der Hitze in Verbindung gebracht. Hitze! Überall Hitze! Ein Ausweg ist den Menschen nicht beschieden — sofern sie ihre Haltung bewahren möchten. Denn die Rettung versprechenden Klimaanlagen werden nun eiskalt als gesichert rechtsextrem gelabelt.
Michael Sailer zeigt sich, braungebrannt wie er ist, von der Panikmache unbeeindruckt. In der Hochsommer-Ausgabe von „Auf ein Wort“ geht er auf die neuesten Stilblüten des hysterischen Zeitgeistes ein. Hat die Bundeswehr wegen der Hitze 8.400 Leichensäcke bestellt? Was erwartet die Welt am 250. Unabhängigkeitstag der USA? Eine symbolträchtige Inszenierung? Und was ist mit VW? Treibt die Hitze den Automobilkonzern in die Verlustzone?
Bei kaltem Bier sinniert Sailer über diese Themen.
Auf ein Wort zu WM, VW, Hitze mit Michael Sailer
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