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Die Lehre vom Kollaps

Die Lehre vom Kollaps

Im Rubikon-Gespräch erläutern der Publizist Mathias Bröckers, der Wirtschaftsjournalist Norbert Häring und der Fondsmanager Max Otte, wie sich der Kapitalismus selbst gegen die Wand gefahren hat — und warum ein Crash unausweichlich ist.

Dmitry Orlov, dessen Buch „Die Lehre vom Kollaps“ Mathias Bröckers übersetzt hat, geht von einem fünfstufigen Zusammenbruch aus, dem finanziellen folgt der kommerzielle, dann der politische, der den sozialen Zusammenbruch nach sich zieht und das Ganze endet im kulturellen Kollaps. Die Überlebenden fangen wieder neu an als Bauern und Viehzüchter. Norbert Häring sieht das „Endspiel des Kapitalismus“ — so der Titel seines aktuellen Buches — als Chance bessere Verhältnisse zu stiften, und Max Otte rechnet mit erheblichen Verwerfungen.

Alle drei haben aber auch verstanden, dass die enorme Schieflage des Kapitalismus auch von ihren Urhebern längst erkannt wurde. Vermutlich seit geraumer Zeit arbeiten sie an einer Agenda — The Great Reset —, den Kollaps zu kontrollieren, um sich danach als neue Feudalherren die Welt gänzlich zu Untertanen zu machen.

Wer nach diesem Gespräch noch Fragen hat, dem empfehlen wir folgende Bücher:

Nächsten Samstag geht es um „Kriegstrommeln“. Gäste: Willy Wimmer und Albrecht Müller.



Im Gespräch: „Die Lehre vom Kollaps“ — Mathias Bröckers, Norbert Häring, Max Otte & Walter van Rossum



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