Zum Inhalt:
Der Ausweg aus dem Informationsdschungel

Der Ausweg aus dem Informationsdschungel

Im Manova-Exklusivgespräch beschreibt der Hirnforscher Gerald Hüther, wie wir uns aus der Informationsflut befreien und als Gesellschaft zueinander finden können.

Heutzutage gehört es zur Pflicht jedes mündigen Bürgers, immer so gut wie möglich über alles informiert zu sein. Wenn wir gut informiert sind, so bilden wir uns ein, haben wir die Kontrolle über das Leben und können angemessene Entscheidungen treffen.

Auch nichtdemokratisch gewählte Global Leader, Politiker, Finanzchefs und Manipulierer der öffentlichen Meinung sind bestens informiert, damit sie ihre Interessen gegenüber allen anderen Menschen durchsetzen können. Sie haben oft die besten Universitäten besucht und sind äußerst intelligent. Ihre kognitiven Fähigkeiten sind enorm gut ausgebildet, sie wissen genauestens Bescheid, und dennoch sind sie mithilfe ebendieser Fähigkeiten nicht in der Lage, die bestehenden Probleme der Menschheit zu lösen. Eher im Gegenteil.

Das bestätigen die Erkenntnisse von Gerald Hüther, einem der bekanntesten Hirnforscher Deutschlands, der gemeinsam mit dem Journalisten Robert Burdy das Buch „Wir informieren uns zu Tode“ schrieb, um die konkreten Erscheinungsformen, Ursachen und Auswirkungen dieser Informationsüberflutung zu beschreiben und vor allem auch eine Lösung dafür zu finden.

„Wir müssten lernen, dass wir die Welt nicht ständig weiter in ihre Einzelteile zerlegen können, um sie dann für uns zu nutzen. Wir müssten unsere eigene Eingebundenheit in diese Welt nicht nur kognitiv verstehen, sondern sie auch wirklich selbst, am eigenen Leib erleben. Statt alles, was lebt, für unsere Zwecke zu nutzen, müssten wir uns mit diesem Lebendigen, auch mit unserer eigenen Lebendigkeit, verbunden fühlen“ (1).

Wie dies konkret gelingen kann, erklärt er im Manova-Exklusivinterview.


Elisa Gratias im Gespräch mit Gerald Hüther


Manova sammelt keine nutzerbezogenen Daten. Auf YouTube, Spotify und Co. haben wir leider - noch - keinen Einfluss. Wenn Sie den Inhalt wiedergeben möchten klicken Sie bitte auf diese Box. Dann werden gegebenenfalls einige Ihrer Nutzungsdaten durch die jeweilige Plattform erfasst.





Hier können Sie das Buch bestellen: buchkomplizen.de


Quellen und Anmerkungen:

(1) https://www.focus.de/gesundheit/news/hirnforscher-gerald-huether-wir-informieren-uns-zu-tode_id_155231593.html


Finden Sie Artikel wie diesen wichtig?
Dann unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Spende.

Wenn Sie für unabhängige Artikel wie diesen etwas übrig haben, können Sie uns zum Beispiel mit einem kleinen Dauerauftrag oder einer Einzelspende unterstützen.

Oder unterstützen Sie uns durch den Kauf eines Artikels aus unserer Manova-Kollektion .

Weiterlesen

Gelassen in die Dystopie
Thematisch verwandter Artikel

Gelassen in die Dystopie

Im Gespräch mit Manova und Transition TV erklärt die Verlegerin Gesa Schöning, wie unter dem Deckmantel von Nachhaltigkeit ein System zur totalen Überwachung der Menschheit aufgebaut wird und wie sie damit umgeht.

Hacker, Siegmund, Drohnen
Aktueller Artikel

Hacker, Siegmund, Drohnen

In der 10. Ausgabe von „Auf ein Wort“ kommentiert Michael Sailer den AfD-Triumph in Sachsen-Anhalt, den Berliner Daten-Leak, das Leipziger Drohnen-Drama, 25 Jahre 9/11, KI-vernarrte Studenten und den Start einer bayerischen Rakete ins All.

Krieg ist geil!
Aus dem Archiv

Krieg ist geil!

Mit ihrer neuen Serie „KSK“ zündet die Bundeswehr die nächste Stufe der Kriegspropaganda zur Manipulation der Bürger im Land.