Das Ende der Geduld
In Libyen finden weitere Demonstrationen gegen Premier Dabaiba statt — unterdessen kämpfen ausländische Mächte um Einfluss.
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In Libyen finden weitere Demonstrationen gegen Premier Dabaiba statt — unterdessen kämpfen ausländische Mächte um Einfluss.
Im Rahmen einer internationalen Protestkampagne gegen das Aushungern der Bevölkerung in Gaza startete ein Konvoi mit Hilfslieferungen in Richtung Rafah, wurde aber schon vor Erreichen der Grenze abgefangen.
Seit mehr als 660 Tagen fallen Bomben auf Gaza. Statt den gordischen Knoten zu durchschlagen, hat Israel mit seinem unseligen Gaza-Krieg die Schlinge nur noch fester gezogen.
Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy wurde im Zuge der Libyen-Affäre zu einer Gefängnisstrafe verurteilt.
Israel hat nahezu jegliche Sympathie für sein Vorgehen im Nahen Osten verloren und wünscht sich nun die Opferrolle zurück, die ihm seit jeher Narrenfreiheit garantierte.
Ein Blick in die Geschichte des Sudan offenbart: Das Land ist ein blutiger Spielball externer Mächte.
In seinem Buch „Der Notfallkapitalismus und die Kapitulation der Linken“ beschreibt Fabio Vighi den ruinösen Weg, auf den sich das moderne Finanzsystem zu seiner eigenen Rettung begeben hat.
In seinem neuen Buch „Drecksarbeit“ unternimmt Michael Lüders einen präzisen Rundumschlag in Sachen Nahost und lässt auch die jüngsten Ereignisse nicht unberücksichtigt. Eine Rezension.
Wie derzeit russische Vermögen, eigneten sich westliche Beutegreifer zuvor schon „Gaddafis Millionen“ widerrechtlich an.
Der amerikanische Journalist Andre Vltchek attestiert dem Westen einen kolonialen Kontrollzwang und die Tendenz zu religiösem Fanatismus.
Die Lektüre von Michael Sailers neuem Buch macht deutlich, was man nicht oft genug betonen kann: Die Geschehnisse der Corona-Zeit dürfen nicht unaufgearbeitet beiseite geschoben werden.
Aus den Epstein-Akten geht hervor, dass der verurteilte Sexualstraftäter mit einem Netzwerk aus Anwälten und Geheimdienstmitarbeitern daran arbeitete, Zugang zu libyschen Staatsgeldern zu erhalten.
Der nordafrikanische Staat sieht sich massiven Problemen ausgesetzt: soziale Not, zusätzliche Steuerbelastungen, wirtschaftlicher Zusammenbruch und nun auch noch Proteste dagegen.
Ein attackierter russischer Gastanker treibt führerlos vor der libyschen Küste.
Der libyschen Bevölkerung wird die illegale Migration zu viel — auch wenn die meisten das Land eher als Sprungbrett nach Europa nützen wollen.
Die Finanzmärkte brauchen keinen Frieden — sie fahren gut mit der Verwaltung der Krise als Dauerzustand.
Ein Essayband von Gunther Sosna führt alle Krisensymptome auf unseren selbstschädigenden Gehorsam gegenüber dem politisch-ökonomischen Machtapparat zurück.
Die Einführung eines verpflichtenden Wehrdienstes scheint wahrscheinlich — junge Menschen halten mit Schulstreiks und Kriegsdienstverweigerung dagegen.
Mithilfe der Boulos-Initiative versuchen die USA auf Biegen und Brechen eine Regierung in Libyen zu installieren — an den Interessen der Bevölkerung geht der Plan vorbei.
Die libysche Bevölkerung leidet unter Stromausfällen — auch weil Krankenhäuser und Privatwohnungen sich das Stromnetz mit Bitcoin-Rechenzentren teilen müssen.